Die letzten Stunden in Deutschland

Es ist Freitagmorgen als ich um 9h mit einem irren Brummschädel wach werde. Was ist das nur wieder, ich werde echt nicht jünger. Den ganzen Tag schleiche ich in der Bude herum, suche meine sieben Sachen zusammen und packe so mehr schlecht als recht meinen Koffer.

Kurz vor 18h dann schnell in die Stadt um Sandra am Bahnhof abzuholen. Sie ist nur ein Schatten ihrer selbst. Als letzte Amtshandlung des Jahres hat sie noch an der Verabschiedung einiger Kollegen teilgenommen und sich dabei ganz heftig den Magen verdorben. Die Fahrt mit dem Zug nach Bonn war ihre kleine private Hölle. Als wir dann endlich um kurz nach 18h im Auto sitzen wollen wir nur noch weg. Raus aus dem ganzen erkälteten fiesen Matsch und Schnee. Man kann es kaum in Worte fassen wie wir uns auf Jo und Caro freuen. Zwei Wochen Sonne, Meer, Gebirge, Wandern und Fotografieren, Yeah!!

Einmal noch schlafen, dann geht es los zum Flughafen. Hoffentlich geht es Sandra morgen wieder besser. 2008 bin ich auf dem Weg nach Teneriffa kurz vor dem Start im Flieger ohnmächtig geworden. Gleiches Ding, Abends noch schnell zum McDonalds auf einen Burger mit Fritten und Mayo. 60 Minuten später dann Durchfall, Kotzen bis zur totalen Erschöpfung – was ätzend.

Hoffentlich geht es Sandra morgen wieder besser.

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Hier noch eine kleine Urlaubsvorfreudenimpression – der Pico dle Teide mit Weitwinkel 🙂

März 2010 – Hasselblad SWC und Fuji Velvia 50

 

Moment, einen habe ich noch – weil es so schön ist 🙂

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Teneriffa–Immer wieder…

Ich glaube es war wohl 2003 als ich das erste Mal die größte der kanarischen Inseln besucht habe. Im Jahr darauf war ich auf Gran Canaria, auch schön, aber Teneriffa hat mich in ihren Bann geschlagen. Als im Winter 2005 neuen Jahre Unternehmensberatung bei Mummert + Partner zu Ende gingen, habe ich diese Insel allein besucht. Mein erster Urlaub in dem ich gaaaanz allein war. Manchmal war es frustig, aber ich habe viele lustige Leute kennen gelernt und ich erinnere mich noch heute gern an die Abende mit Pepe an der Rezeption im Hotel Marte in Puerto de la Cruz.

“Una botella de vino tinto por favor” (Ich hätte gern eine Flasche Rotwein)

“Quiero un gran vaso de cerveza fría” (Ein kaltes Bier wäre jetzt nicht schlecht)

Gebloggt habe ich damals noch nicht, jedenfalls nicht so richtig – ein wenig aber doch… Praktisch jeden Abend habe ich meine Fotos durchgeschaut, ein oder zwei Bilder ausgeguckt und sie dann auf einen USB-Stick kopiert. Mit diesem Stick bin ich dann in das Foyer des Hotels gewandert und habe dort für 4 Euro die Stunde meinen “Blog” live in die fotocommunity geschrieben. Das war witzig und es gab so viel Feedback, dass ich gar nicht wirklich allein war.

So sah das damals aus:

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/165591

Schon damals habe ich mich mit mehreren Kameras abgeschleppt. Meine D2x war noch ganz ganz neu und die F5 war mir schon sehr ans herz gewachsen. Wenn man heute darüber nachdenkt was ich da alles so durch die Gegen geschleppt habe 🙂

Aber es war witzig und Dias wie dieses hier haben für die Mühe entschädigt.

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Wasser auf dem Mond – Mensch war ich damals aus dem Häuschen! All die Jahre später war alles immer nur trocken. Aber damals im Winter 2005 gab es einen Tropensturm – DELTA – und der hatte es in sich! Nicht nur, dass er Wasser auf den Mond gebracht hat, er hat auch die gesamte Stromversorgung des südlichen Teils der Insel lahm gelegt. War das ein Chaos!

So wie hier sah das damals aus: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/egallery/pcat/165591/display/4574510

Im letzten Winter gab es wieder einen schweren Sturm und damals gab es wieder Wasser auf dem Mond. Ich erinnere mich noch gut daran. Zwei meiner Fotos wurden sogar in einer Zeitung abgedruckt.

http://issuu.com/clevercomunicacion/docs/megawelle_issue_02-2010_web

An diesem Abend waren Sandra und ich fast allein dort oben am Pico del Teide. Viele Fotografen waren seit dem dort oben auf der “Jagt nach einem See den es nicht mehr gibt” – wir haben ihn gesehen – was für ein glücklicher Zufall 🙂

Ich kann mich noch recht gut daran erinnern wie es langsam dunkel wurde, das Licht von Minute zu Minute schöner wurde und Sandra frierend und mosernd zum Auto marschiert ist. Ich glaube inzwischen hat sie meine Euphorie verstanden. Hier zwei Bilder zum Vergleich, zwischen denen etwa 60 Minuten verstrichen sind.

Mondsee

Ist dieses Foto hier nicht viel cooler?

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Nun im Winter 2010 ist heute mein letzter Arbeitstag für dieses Jahr und das ist auch gut so – es war alles ziemlich anstrengend. Nun freue ich mich nur noch auf ein paar Tage auf der Finca von Jo und Caro, auf das gute Essen, den tollen Wein, die warme Sonne und die entspannten Leute.

http://www.finca-san-juan.com

Das Haus La Palma haben wir ja schon im Frühjahr kennen gelernt. Und dort dürfen wir nun die nächsten beiden Wochen verbringen. Das ist so cool…

http://www.finca-san-juan.com/casas/palma.php

Eben habe ich mal kurz das neue Handy in das Badezimmer gehalten – eine “kleine Hemdenparade” – morgen ist alles trocken und kommt dann zum Teil in den Koffer. Viele Hemden mit langen Ärmeln werde ich nicht brauchen, auf Teneriffa haben wir zwischen 18 und 25°C

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Ein wenig erinnert mich das alles an die Vorbereitungen für meine USA Reise im Februar 2009. Damals wollte der Koffer nicht so recht zu gehen. Ich habe alles gebügelt, denn so hat das alles ein bisschen weniger Raum im Koffer benötigt. Auch wenn ich das Bügeln von Hemden echt hasse, damals hat es Spaß gemacht. Mal sehen ob es morgen notwendig wird 😉

Damals im Winter 2005 habe ich morgens um kurz nach 6h immer fast allein zusammen mit einer echt netten alten Dame gefrühstückt. Sie hat mir damals erzählt, dass sie schon seit 17 Jahren immer wieder im Winter in dieses Hotel kommt. Inzwischen leider allein, weil ihr Mann seit ein paar Jahren keine Lust mehr hat. Sie ist jeden Morgen schräg gegenüber des Hotels am Busbahnhof zu einem Wandertreff gegangen. Dann mit dem Bus ins Anaga-Gebirge, oder was anderes was schön war. Dort ist sie den ganzen Tag bergauf und bergab gewandert um sich damit ihren Lebensabend zu verschönern.

Ich habe sie damals ob ihrer Konsequenz bewundert und beschlossen es ihr vielleicht einmal gleich zu tun wenn es nur finanzierbar ist. Im Winter im T-Shirt im Gebirge wandern gehen und dabei die Meeresluft des Atlantiks atmen, was kann es schöneres geben?

Ein paar Jahre danach habe ich dann über die FC Edith, Karin, Wolfgang, Jeannette, Günther und die vielen anderen Residenten kennen gelernt. Die machen das genau richtig!!

Was für ein Lebenstraum.

Aber vor den Urlaub haben die Götter das Kofferpacken gesetzt und dazu gehört auch seine sieben Sachen zusammen zu suchen. Damit fange ich jetzt einfach mal an.

Hier noch ein par Impressionen früherer Reisen:

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Die Spitze des Pico del Teide mit 600er Teleobjektiv und Masca am Morgen.

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Eine Schildkröte beim Sonnenbad im Jardin Botanico und ein paar Felsen bei Puerto de la Cruz.

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Nachts im Anaga-Gebirge am Pico del Ingles – sehr cool war das!!

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Abends im Hafen von Puerto de la Cruz.

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Die Weisse Ondlandschaft und ein Blick vom Pico del Teide rüber nach La Gomera und La Palma.

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Zu Weihnachten gibt es in Puerto de la Cruz eine schöne Kirmes. Und noch ein Sonnenuntergang an der Westseite des Pico de Teide mit Blick auf La Gomera – etwa 2000m hoch über dem Meer – wunderbar!

Hier habe ich eine kleine Diashow angelegt.

40. Geburtstag

Sandra wird 40 – wenn das kein Grund ist mal auszuschlafen? Der erste Blick aus dem Fenster ist bereits großartig. So muss ein Tag beginnen…DSCN0344

Nach dem Frühstück geht es los in Richtung Rüdesheim. Der Herbst zeigt sich von seiner allerschönsten Seite. Das Laub der Bäume ist wunderbar und wir fragen uns warum es Menschen in Deutschland gibt noch nie hier am Rhein waren aber bereits mehrmals zum Trekkingurlaub nach Neuseeland geflogen sind.

Kurz vor Koblenz wechseln wir die Rheinseite. Dann wird es richtig toll. Eine Kamera habe ich dabei aber wenn wir einmal damit anfangen jedes mal anzuhalten wenn großartig ist, dann würde wir gar nicht mehr vorwärts kommen. Es muss auch mal Tage ohne 16GB Bildmaterial geben 🙂

Kurz vor Assmannshausen lassen wir uns vom besten Hotel der Welt einen telefonischen Gastronomie-Tipp geben. es soll zu einer Burgschänke in Geisenheim gehen. Wir bekommen den genauen Namen sogar noch per SMS zugeschickt, super!! In Geisenheim angekommen halten wir kurz an und suchen im Navi nach der Burg. “Aha, das wird es wohl sein, 2.4 Kilometer, dass passt!” Ein paar hundert Meter weiter kann ich dann oben am Berg inmitten von Weinbergen eine Burg sehen, das wird es wohl sein. Mir zuckt es wir ein Blitz durch den Kopf, genau dort war ich vor ein paar Tagen bei der kleinen Mopedtour zusammen mit Oliver! Schloss Johannisberg hieß das wohl, hey super da wollte ich immer schon mal hin. Also weiter geht’s…

Später beim Schreiben des BLOG’s werde ich erkennen, dass wir total falsch waren. Eigentlich war mit unserem Gastronomietipp die Burg Schwarzenstein gemeint.

http://www.burg-schwarzenstein.de

Letztlich gelandet sind wir dann aber hier:

http://www.schloss-johannisberg.de

Wie man sich dort trotz Navi und großartigem Gastronomietipp vertun kann – irgendwie auch ein wenig komisch – oder?

Hier sieht man die Burg bei der wir gelandet sind:

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Hier sieht man, dass einfach nur ein paar hundert Meter hätten weiter fahren müssen. Beim roten A ist die Burg Schwarzenstein. Wird sind rechts unten im Bild gelandet. Als GEO-Cacher wären wir wohl denkbar ungeeignet 🙂

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Wie dem auch sei, wir landen Schließlich in einer Burgschänke, leider im falschen Schloss, oder war eine Burg – mich macht es im Nachhinein noch ganz konfus. Aber der Blick ins Rheintal war wirklich schön!

Aber wir haben glück und bekommen einen Platz direkt am Fenster mit großartiger Aussicht in das Rheintal. Die Kellnerin ist auch ganz witzig. Als ihr dann das Besteck auf den Bodenfällt und sie später noch den Inhalt des Brotkörbchens auf dem Tisch verteilt ist sie echt verunsichert. Aber das Essen ist ganz gut. Sandra sucht sich ein Reh-Filet aus, ich entscheide mich für das Hirschgoulasch. nach einem doppelten Espresso geht es gut gelaunt zum Auto und dann nach Rüdesheim. Sandra wird in einer kleinen Boutique sofort fündig und hat nebenan noch ein nettes Erlebnis mit einer Verkäuferin als sie sich für ein paar neue Stiefel entscheidet. So kann das gehen, sehen kaufen, fertig. Eigentlich die Domäne der Männer 😉

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Während wir gemütlich durch Rüdesheim spazieren und uns über die vielen Touristen amüsieren ziehen dichte Wolken auf, der Tag neigt sich dem Ende zu. Mit dem Auto geht es gemütlich am Rhein entlang wieder nach Hause. Zwischendurch springt Sandra noch schnell bei einem EDEKA rein und danach haben wir auch was für das Frühstück nach der Zeitumstellung.

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Wieder daheim sind wir total erledigt, es war einfach echt viel Sauerstoff in der Luft unten am Rhein..

Hier habe ich das GPX des Tages abgelegt.

Und hier noch das Video des Tages:

Schloss Johannisberg – Haarscharf daneben ist auch vorbei…

Der Rolandsbogen – Oder: Der Herbst macht alles bunt

Der erste Blick aus dem Fenster macht schon Lust auf eine kleine Wanderung. Schnell ein Foto mit dem schönen Name “Schlafzimmerblick” geschossen, dann duschen, anziehen, frühstücken und los.

 

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Bis zum Rolandsbogen ist es nicht weit. Wir parken etwa unterhalb und wandern durch den Wald nach oben. Ziemlich aus der Puste oben angekommen zeigt sich das Siebengebirge von seiner schönsten Seite.

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Die D2x die mit im April im Arches-Nationalpark hingefallen ist habe ich heute zum ersten Mal wieder dabei. Sie funktioniert super, die Jungs (oder sind es Mädels?) bei Nikon haben ganze Arbeit geleistet – denke ich! Irgendwann nehme ich die Kamera ins Hochformat und will Auslösen, aber nichts tut sich. Ah, der Hochformatauslöser ist ja auch “gelockt”. Schnell den Schieber auf den weißen Punkt und dann los. Aber nichts tut sich, keine Autofokus, kein Auslösen, nichts. Was ist denn das? Ich mache die Kamera aus, an, aus an – nix geht – komisch. Ich verriegle den Hochformatauslöser wieder und alles klappt. Entriegelt, alles tot. schließlich verstehe ich was los ist. Die Kamera ist genau auf diesen Punkt gefallen und es wurde bei der Reparatur nicht nur der Spiegelkasten sondern auch das gesamte Kameraunterteil getauscht. Dabei ist wohl der Auslöseknopf nicht richtig eingebaut worden. Der Auslöser ist praktisch immer gedrückt. Entriegelt man ihn werden daher keine Menüs und nichts angezeigt. Statt dessen bewegt sich beim Einschalten der Autofokus hin und her.

Schlechte Stimmung!

Richtig blöd ist das – die Reparatur war so teuer, dafür hätte man eine D7000 kaufen können, es hat länger als ein halbes Jahr gedauert und nun funktioniert die Kamera nur zur Hälfte. Am nächsten Samstag kann ich sie wieder zur Reparatur abgeben. Ich bin gespannt wann sie dann irgendwann mal “richtig” fertig ist und alles wieder funktioniert. Die Sachbearbeiter bei meiner Kameraversicherung werden sich sicher auch fragen was das für ein “Fall” gewesen ist…

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Oben auf der Terrasse gibt es einen Kaffee und eine Cola. 5,90 Euro kostet der Spaß – Selfservice – versteht sich!

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Während des Abstieges bekommen wir Appetit auf einen guten Döner. Den finden wir in Godesberg und er ist echt gut! Das lässt den Ärger über die nur halb reparierte Kamera vergessen. Daheim werden schnell die Bilder gesichtet und dann geht es auch schon fast wieder los zur Arbeit. Die Wochenende sind kurz und die Tage werden noch kürzer. Schwer vorstellbar, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat 🙂

Fertig für den Winterschlaf – Oder: Der letzte Trip des Jahres?

Es ist Freitag, die Woche ist geschafft und ich bin mit dem Auto auf dem Heimweg. Die Autobahn ist frei und alles geht ganz stressfrei ab. Fast zuhause dann kurzentschlossen ein kleiner Schlenker zum Kaiser’s. Ich habe Hunger! Man sollte niemals hungrig einkaufen! An der Kasse stelle ich das wieder einmal fest als 136 Euro auf der Anzeige stehen. Wer soll das bloß alles essen? Und gerade heute habe ich mich erst mit Tobias darüber unterhalten, dass weltweit so viele Lebensmittel weggeworfen werden. Ich bin da wohl Teil des Problems. Statt rational darüber nachzudenken was ich in zwei Tagen essen kann bevor es wieder los geht kaufe ich wonach mir ist. Frustkompensation?

Egal, es gibt Ramazotti, die Flasche für 8,88 Euro und ein Glas gibt es dazu! Wow, schnell liegen 6 Flaschen in Einkaufswagen. Dass da der Einkauf ein wenig teurer wird wundert mich eigentlich nicht 😉

Daheim muss ich mit meinem guten alten NOKIA N95 mal ein Foto machen, es sieht einfach zu gut aus 🙂

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Später am Abend versuche ich mal Windows 7 auf meinem Macbook als virtuelle Maschine zum Laufen zu bekommen. Bei einem der letzten Notebooks die ich mir gekauft habe ist ein Windows 7 Professional 32-Bit dabei – das erscheint mir ganz richtig. Also rein in den Mac! Die Installation ist problemlos, aber als nach einer Weile alles fertig ist die Überraschung: Dieses Windows ist TÜRKISCH

Nach ein wenig herumprobieren fällt mir wieder ein, dass ich das vor einigen Monaten schon einmal hatte und dass man die Sprache nachträglich nur bei der Ultimate Edition von Windows 7 ändern kann. Also weg damit und im DVD-Fundus wühlen. Da ist noch ein Windows 7 Homeedition 64-Bit. Ob das klappt? Ich versuche es mal. Das Setup läuft problemlos durch und diesmal ist das Windows sogar auf Deutsch! Und siehe da, es lässt sich sogar problemlos aktivieren. Dann die nächste Nagelprobe – in der Kiste liegt noch ein Office 2007 Professional. Auch das klappt Problemlos und aktivieren kann ich es auch, ich bin begeistert. Diese Office-Version hatte ich mal auf einem Notebook das es nicht mehr gibt und eigentlich hatte ich erwartet, dass die Aktivierung fehlschlägt, weil es ja schon einmal aktiviert worden ist. Aber scheinbar kann man mit Pausen von mehreren Monaten immer mal wieder eine Aktivierung durchführen, sehr Kundenfreundlich 🙂

So vergeht der Abend, ich installiere Garmin Mapsource, GPS-Trackanalyse.NET, Irfan-View, Nikon View NX2, Silverlight, Visual Studio .NET 2010 Express C# und was man sonst noch alles braucht 🙂 Schnell ist der Tag vorbei und kurz vor Mitternacht gehen auch schon die Lampen aus. Morgen wird es ein langer Tag.

Samstag – Der letzte Trip des Jahres?

Als ich wach werde ist es 7h30, draußen über Museumsmeile zeigt sich ein Morgenhimmel von seiner schönsten Seite. Ab unter die Dusche, ein Bahnticket online buchen und dann ab zum Bonner Hauptbahnhof. 10h14 sitzen wir im Bistro des ICE nach Süden. Es gibt zwei mal das Gourmet-Frühstück mit Kaffee und Rührei – genial! Verglichen mit dem besten Frühstück der Welt im Quartier 65 ist es kein Vergleich, aber der Industriekäse schmeckt mir dennoch und das Ei ist mit Liebe zubereitet – jedenfalls bilde ich mir das ein 🙂

Hier habe ich ein Knipsbild gefunden, dass ich mit meinem NOKIA N95 während der letzten Zugfahrt gemacht habe. Kein Photoshop, ein echt bewegter Bewegungseffekt. Ich mag’s 🙂

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Kaum haben wir unser Frühstück verzehrt sind wir auch schon in Mainz. Warum fahre ich eigentlich immer mit dem Motorrad oder dem Auto? Egal, wir müssen raus. Ab in ein Taxi zum Appartement. Dort angekommen werden wir freudig begrüßt, wir brauchen nochmal 30 Minuten und dann sitzen wir komplett winterfest eingekleidet auf unseren bayrischen Turbinen.

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Eigentlich soll es links herum durch die Mainzer Innenstadt, die Theodor-Heuss-Brücke zur B42 gehen. Aber das Schicksal hat sich gegen uns verschworen. Nicht nur, dass meine Brille sowas von beschlagen ist, dass ich kaum noch was sehen kann, die Schlange der Autos die von rechts kommen nimmt einfach kein Ende. Ok, gehen wir über zu Plan B –> RECHTS ABBIEGEN Wir schaffen ganze 50 Meter, dann stehen wir an der Bushaltestelle vor dem Quartier 65. Meine Brille ist so beschlagen, ich sehe einfach gar nichts mehr. Sandra hat ihre Brille schon sicher verstaut, ich wollte es ja nicht wahr haben, aber bei 5°C beschlägt die Brille schon wenn man nur daran denkt in den Helm hinein zu atmen. Mist, was mache ich mit dem Ding? Wenn die gleich hin ist kriege ich echt Ärger mit dem besten Augenoptiker der Welt! Grundsätzlich kein Problem, aber er ist mein großer Bruder und wer will es sich mit dem schon verscherzen?

Vorsichtige stecke ich die Brille zur Hosentaschenkamera die heute mal nicht in der Hosentasche sondern in der rechten Brusttasche sitzt. Da macht sie zwar eine Beule und die sieht echt komisch aus, aber man kommt im Zweifel schnell ran und das ist dann wieder überaus praktisch 🙂

Es geht auf die A60, wir sind erst ein paar Minuten unterwegs und schon kriecht die Kälte in alle Ritzen. Buh, 5,5°C zeigt der Bordcomputer – uhhh…

Es geht in Richtung Bingen und dann rechts ab auf die andere Seite des Rheins. Dann in Richtung Rüdesheim. Am Himmel hängt Hochnebel, es ist wirklich garstig, kein Wetter für eine entspannte  Mopedtour – jedenfalls noch nicht!

Bei Rüdesheim steuern wir die Tanke an bei der ich Neulich schon zusammen mit Hauke einen Regenschauer abgewartet habe. Sandra bestellt sich einen Kakao, der würde Hauke auch schmecken! Ich wärme mir die klammen Finder daran. Nach einer halben Stunde geht es weiter. Vorher ziehe ich mir die etwas dickeren GoreTex Handschuhe über. Sie waren nach der Regenschlacht mit dem großen Bruder (der Augenoptiker) von vor ein paar Wochen ziemlich mit genommen. Um nicht zu sagen “verschimmelt”… Aber viel heißes Wasser und Waschmittel haben sie gerettet. Nun bin ich froh, dass ich sie dabei habe. Sie sind definitiv wärmer als die Handschuhe die ich mir für die Schwarzwaldtour mit dem großen Brüderchen gekauft habe.

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In Rüdesheim ist dann die Schranke runter. Jeder der mal dort war kennt das! Kurz vorher stand auf einem Schild “Achtung Ölspur” – meist muss man sich da nicht viel bei denken aber heute ist es eine echte Ölspur! Später werden wir sehen, dass sie bis zur nächsten größeren Ortschaft reicht, was für eine Sauerei!

An der geschlossenen Schranke stehen zwei Mopeds, zwei BMWs. Eine F800ST und ein alter Boxer. Unter den Helmen schauen blonde lange Haare hervor. Huch, zwei Mädels – und das bei dieser Schweinekälte! Dann drehen sie sich um und es ist doch ein klassisches Paar. Sie fährt das Mädchenmoped, er den alten Boxer. Die langen blonden Haare irritieren mich dennoch…

Die Schranke öffnet sich und wir düsen los. Später gesellt sich ein Typ mit einer Harley dazu, nun sind wir schon zu fünft, aber nicht sehr lange. Etwa auf Höhe der Loreley sind wir schon wieder allein. Der Nebel ist weg, die Sonne scheint und das Thermometer klettert auf 13°C. Was für ein Tag, es kommen fast Frühlingsgefühle auf und das kurz vor Weihnachten!!

Bei Neuwied kreuzen wir den Rhein, es geht auf die B9 in Richtung Bonn. Bei Remagen dann ein kleiner Schlenker, vorbei an der Apollinaris-Kirche in Richtung Wachtberg Berkum. Meine Hausstrecke! Im dritten Gang lasse ich es ein wenig krachen, die Nadel steht zwischen 8.000 und 11.000 U/Min. Der Vortrieb ist göttlich, die Kälte vergessen, der Kreislauf in Wallung. Das habe ich mir gewünscht seit ich mit 15 das erste Mal auf einem Moped gesessen habe! hat ja nur 31 Jahre gedauert – es gibt Dinge im Leben auf die muss man eben ein wenig länger warten 🙂

Im E-Center in Berkum kaufen wir noch ein wenig ein und wärmen die kalten Glieder an einem heißen Kaffee. Dann geht es heim!

Mit hereinbrechender Dunkelheit ist es dann geschafft. Die Mopeds werden verstaut und das Abendprogramm kann beginnen.

Ich werde mal mein kleines schönes MacBook an. Das virtuelle neue Windows 7 läuft prima, findet aber nach kurzer Zeit sage und Schreibe 48 notwendige und 15 optionale Updates. Zusammen fast ein Gigabyte. Na hört das denn nie auf? Egal, während sich alles updatet gibt es eine DVD auf die Augen. Dann ist es soweit, ich kann mal wieder etwas in mein BLOG schieben. Der neue Blogging Client namens ECTO fängt an herum zu mosern, dass der Testzeitraum langsam abläuft. Ok, ich habe ja jetzt ein Windows 7. Also wird der Live Writer 2011 installiert und schon kann ich wieder kostenlos weiter bloggen und das sogar mit einer Anwendung die so einfach ist, dass selbst meine Mama sie bedienen könnte.

@Mama: Wann startest Du Deinen BLOG? 🙂

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