Utah – Dead Horse Point

La Sal Sunrise - Dead Horse Point

Wer von Moab in Utah unterwegs zum Canyonlands-Nationalpark ist, der kommt zwangsläufig am Abzweig zum Dead Horse Point vorbei. Ähnlich wie das Island in the Sky ist auch der Dead Horse Point ein großartiger Aussichtspunkt. Die beste Zeit ist der frühe Morgen kurz vor Sonnenaufgang. Der Blick nach Osten ist hier frei und ungetrübt. An vielen Stellen gibt es einige kleine Sträucher oder Felsformationen die man sehr gut in die Gestaltung seiner Bilder integrieren kann.

Sobald die Sonne über den La Sal Mountains aufgegangen ist kann man sich schnell nach Westen orientieren und dort sehr schöne Bilder der Klippen „Goosenecks“ des Colorado Rivers aufnehmen. An klaren Tagen scheinen diese Klippen im Morgenlicht regelrecht aufzuglühen. Das sich der Wolkenhimmel über dem Dead-Horse-Statepark immer wieder anders zeigt ist es oft eine gute Idee diesen magischen Ort mehr als nur einmal zu besuchen! Schauen wir uns diese beiden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen fotografieren Bilder an. Sie sind sehr verschieden und zeigen sehr anschaulich, dass man während einer 14-tägigen Reise nicht einfach die tollsten Locations „abklappern“ sollte. Es lohnt sich durchaus seine Reise gut zu planen und sich einzelne „magische Orte“ durchaus mehrmals „vorzunehmen“. Letztlich wird die Anzahl unterschiedlicher Motive geringer aber die Liste der Bilder bei spektakulärem Licht höher sein.

Colorado Goosenecks - Canyonlands National Park - Dead Horse Point

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass der Dead-Horse-Point ein State-Park ist. Mit einem Annual-National-Park-Pass kommt man hier nicht weiter, sondern muss trotzdem eine kleine Eintrittsgebühr bezahlen. Kommt man sehr früh am morgen so ist das Kassenhäuschen noch nicht besetzt und man kann einfach durchfahren. Hat man nach 60 Minuten seine „Bilder im Kasten“ gelingt auch die kostenlose Ausfahrt.

Mein Tipp: Auch wenn es weh tut wirklich früh aufstehen und zum Dead-Horse-Point fahren, dann zurück mach Moab zum leckeren Frühstück. Anschließend den Tag im nördlichen Teil des Canyonlands-Nationalparks verbringen und die Abendstimmung am Green-River-Overlook genießen. Ist die Zeit knapp kann man den Abend auch alternativ im nahe gelegenen Arches Nationalpark am Delicate-Arch verbringen. Weitere tolle Locations wird man am etwa 100km weiter südlich gelegenen zweiten Eingang zum Canyonlands-Nationalpark finden. Auf der Mitte des Weges lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt oberhalb der „Needles“.

Wer ganz hart drauf ist und das große Abendteuer sucht kann im Visitor-Center an einer Infoveranstaltung teilnehmen und danach mehrere Tage mit einem speziellen ATV (All-Terrain-Vehicle) den großartigen Canyonlands-Nationalpark erkunden. Ausreichend zu Essen, Wasser und ein Zelt sollte man dann allerdings dabeihaben.

Für den ersten Eindruck des nahe gelegenen großartigen Nationalparks ist der Dead Horsepoint Statepark wirklich perfekt. Wer mag kann hier übrigens auch mit einem Wohnwagen übernachten. Die praktischen Campingtische und sehr saubere Toilettenanlagen sollen zum Abschluss nicht unerwähnt bleiben 🙂

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