Abgehoben – Trailer – Panasonic GH3

Es ist seit Wochen geplant aber irgendwie will es einfach nicht klappen, mein Freund Mirko und ich wollen mit einem Ultra-Leicht-Flugzeug von Bad Breizig nach Borkum fliegen. Dort wollen wir einen schönen sonnigen Tag verbringen und am Abend zu zweit mit der extrem coolen Dynamic WT9 wieder nach Hause fliegen. Die wichtigste Zutat für dieses Abenteuer ist das Wetter. Wir fliegen ohne Netz und doppelten Boden, ein reiner Sichtflug ohne Autopilot oder andere Hilfsmittel. Wenn dabei etwas schief geht kann es schnell gefährlich werden. Und damit alles stimmt müssen wir einige Tage mit einem stabilen Hochdruckgebiet ohne starke Winde abwarten.

Dieser Sommer hat uns bislang leider immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Entweder mussten wir beide arbeiten oder am Himmel waren eher Blitz und Donner als strahlendes Blau mit kleinen „Schäfchenwölkchen“ zu sehen. Um uns die Wartezeit etwas zu verkürzen hat mich mein Pilot Mirko Mochetti, der eigentlich der Wirt des Café Fahrtwind in Hönningen in der Eifel ist, am Montag zum Flugfeld Mönchsheide bei Bad Breisig eingeladen.

Bewaffnet mit meiner Panasonic GH3, dem Leica/Panasonic Nocticron 1,2/42,5mm, dem Panasonic Vario G 2,8/35-100mm, dem Panasonic Vario 4/7-14mm und dem Walimex 3,5/7,5mm habe ich mich auf den Weg zum Flugfeld Mönchsheide etwas oberhalb von Bad Breisig gemacht. Es war ein toller Tag und ich habe nicht nur die Dynamic WT9 sondern auch viele andere Flugzeuge bestaunen dürfen. Auch habe ich einige andere Flieger und sogar Mirkos Fluglehrer kennenlernen dürfen. Der Fluglehrer hat in einem zweiten Hangar einen extrem coolen alten Doppel-Decker „versteckt“. Eine Maschine die fast nur aus Stoff und Holz besteht und von einem kleinen 2 Zylinder 2-Takt Motor mit ca. 36PS angetrieben wird. Dieser Flieger ist der Hammer!

Die Maschine mit der wir fliegen wollen ist vom Hersteller bis zu Windgeschwindigkeiten von 15 Knoten (ca. 30 km/h) zugelassen. Leider war es gestern mitunter deutlich windiger, so dass es auch für einen kurzen Flug zu gefährlich gewesen wäre.

Nachdem die meisten Flugzeuge frisch geputzt gegen Abend wieder im Hangar standen hatte ich Gelegenheit mit Mirko Mochetti im Hangar ein kurzes Interview zu führen. Um ca. 18h geschah dann das Unerwartete, der Wind legte sich und einer der anderen Piloten begann die Dynamic WT9 startklar zu machen. Mit meiner GH3 konnte ich die Vorbereitungen filmen und war sogar beim Start dabei.

Um das Filmmaterial nicht ungenutzt auf der Festplatte „vergammeln zu lassen“ habe ich daraus heute für Euch einen nicht ganz erst gemeinten Trailer erstellt. Das Interview und weitere Bilder des Doppeldeckers werde ich in Kürze nachliefern. Ich bin schon sehr gespannt auf Euer Feedback:-)

The Lonley Island

Unsere Gespräche bei einer morgendlichen Tasse Kaffee (ich) und einem Energy Drink (Fabian) sind immer wieder sehr befruchtend. Fabian, der unter dem Pseudonym Rainer Schauder Spielereviews und mehr bei YouTube und in Spiele-Magazinen veröffentlicht, ist deutlich jünger als ich, hat aber einen sehr ähnlichen Humor. Immer wieder erzählen wir uns gegenseitig von coolen Filmen, Musik und andere witzigen Dingen.

In dieser Woche hatten wir es mit der Art und Weise wie DJ’s üblicher Weise versuchen einen Spannungsbogen aufzubauen. Eines der wichtigsten Elemente ist dabei, einfach mal für eine ganze Zeit die Bassdrum wegzunehmen, indem man (analog) die tiefen Bässe ganz krass wegpegelt oder (digital) den Track der Bass und Bass-Drum enthält ausschaltet (muted). Kurz bevor die Zuhörer dann wieder begeistert zu übertrieben wummernden Bass-Beats abtanzen dürfen gibt es meistens noch einen der üblichen Trommelwirbel „aus der Konserve“. Fertig ist der Spannungsbogen.

Die Musik/Comedy-Truppe „The Lonley Island“ nahm 2006 zusammen mit Justin Timberlake ihre erste Platte auf. Die Bandmitglieder sind alle samt Comedians die u.a. bei Saturday Night Live bekannt geworden sind. Sie sind echte Spassvögel und mit ihren Songs und Musik-Videos nehmen sie alles auf die Schüppe was der MTV-Generation heilig ist.

Bei „When Will The Bass Drop“ geht es nun genau um die Art wie (überbezahlte ?) DJ’s versuchen einen Spannungsbogen aufzubauen. Im Video hampelt ein bejubelter DJ wild hinter seinen Plattenspielern herum die gar keine Platten abspielen. Er malt Bilder und tut lauter Dinge die das Publikum gar nicht sehen kann. Und vor allem hat er einen großen Roten Knopf mit dem er den „BASS“ einschalten kann. Wann wird es den Knopf drücken, wann werden endlich wieder die tiefen Frequenzen die Mägen der Tanzenden durchschütteln? Dieser DJ ist super, denn er lässt sich viel Zeit und die Spannung wird so unerträglich, dass im Augenblick in dem der „BASS“ endlich wummert es den Leuten die Köpfe von den Schultern haut.

Das ist eine echt geile Parodie und manch ein DJ sollte sich das mal zu Herzen nehmen und versuchen neue Wege zu gehen…

Hier ist es nun dieser saucoole „Saturday Night Live Digital Short“…

 

Begeistert von diesem witzigen Ding habe ich in den letzen Tagen weiter im Oeuvre der Band gestöbert. Dabei kam mit das grandiose „Jizz in my Pants“ unter die Fernbedienung. Wer schon mal ein Musik-Video bei MTV oder VIVA gesehen hat in dem tappende Typen arschgeile Weiber ansabbern, der wird hier seinen Spaß haben.

 

Dann gibt es noch die Gattung der Musik-Videos in denen feiste Rapper auf einer Luxusjacht ihre Weltanschauung zum Besten geben und dabei von ultraheißen Bikini-Mäusen umschaust werden. Mit „I’m On a Boat“ gibt es auch dazu eine echt lustige Parodie. Sehr geil wie die Stimme des schwarzen „Sängers“ mit einer Autotune Software (Antares Autotune?) im Stil von Cher’s „Believe“ gepitched wird.

 

So funktioniert das mit dem Autotune via Antares Plugin…

 

Sehr geil ist auch das Video zu YOLO. Dieses Word ist inzwischen ein fester Bestandteil des Sprachgebrauchs unserer Kinder. Was Du kennst es nicht? Zugegeben, es klingt ein wenig nach einem neuen James Bond: „You Only Live Once“. Bei YOLO fühle ich mich spontan an die Videos der unzähligen gecasteten Boy Groups erinnert. Alles smarte Typen mit stylischen Sonnenbrillen die wunderbar im Chor singen können. Echt lustig:-)

 

Für alle Freunde von Harry Potter hier noch ein kleines Schmankerl:-)

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende:-)

Kalifornien aus der Vogelperspektive

Für alle USA Fans habe ich heute eine sehr schön gemachte Dokumentation über den Highway No. 1, einige Highlights und natürlich das wunderbare San Francisco.

 

Für alle die es noch nicht kennen ist hier mein Video zu unserer Reise im Jahr 2011. Damals kannte ich die Spiegel Dokumentation leider noch nicht, ansonsten hätten wir sicher noch einige Abstecher in unsere Route eingefügt. Aber wir sind ja noch jung und können das sonnige Kalifornien hoffentlich irgendwann noch einmal besuchen.

Filmtipp – Lilyhammer

Es ist schon fast ein Jahr her, dass ich echt viele Stunden mit Tony Soprano und seinen Mafia-Kumpels verbracht habe. Nach sechs Staffeln und gefühlten 200 Stunden war diese Serie dann aber irgendwann doch zu Ende. Der Abschied von Tony und seinen Kumpels war für mich ebenso abrupt wie traurig. Nach all den Stunden waren Tony Soprano alias James Gandolfini und seine Mafia Freunde fast zu einem Teil meiner Familie geworden. Neben dem grandiosen James Gandolfini gefiel mir der ewig mürrisch drein schauende Silvio Dante alias Steven van Zandt wirklich gut. James Gandolfini ist am 19. Juni 2013 viel zu früh an einem Herzinfarkt gestorben.

Vor einigen Jahren wurden die „Sopranos“ gar zur best geschriebenen Fernsehserie aller Zeiten gewählt. Der Grund mag sein, dass die Autoren neben viel schwarzem Humor auch immer wieder sehr ernste Szenen wie beispielsweise AJ’s Selbstmordversuch erdacht haben.

Ich mochte die Sopranos und war am Ende der Serien regelrecht gefrustet, weil ich zu gern gewusst hätte wie es mit dieser unkonventionellen Familie weitergeht. Nicht zuletzt durch den Tod von James Gandolfini war aber klar, dass es keine Fortsetzung geben würde.

Umso größer waren Überraschung und Freude als ich vor einigen Tagen las, dass „Silvio Dante“ weiterlebt. Es gibt ein Leben nach den Sopranos und den ewig grimmig drein schauenden Steven van Zandt führte dieses Leben nach Lillehammer im kalten Norwegen.

Die Story hinter der Fernsehserie „Lilyhammer“ ist schnell erklärt. Ein Mafiosi des Kalibers eines Silvio Dante überwirft sich mit der Mafia und geht via FBI-Zeugenschutzprogramm nach Lillehammer in Norwegen. Das ist weit weg und dort wird ihn garantiert niemand suchen. Außerdem ist Lillehammer schön, schließlich waren dort mal Olympische Spiele! In der neuen fremden Welt angekommen schaut unser Protagonist noch genauso grimmig wie zu den besten Zeiten der Sopranos und macht natürlich das, was er bei den Sopranos auch schon gemacht hat. Er baut einen Club auf, besticht die Polizei, verprügelt üble Kotzbrocken und ist auf der Suche nach der großen Liebe. Eine Fernsehserie die das Leben schrieb:-)

„Lilyhammer“ ist eine Koproduktion der staatlichen norwegischen Rundfunkanstalt NRK und des US-amerikanischen Video-on-Demand-Anbieters Netflix und stellt die erste Eigenproduktion von Netflix dar. Die Erstausstrahlung erfolgte am 25. Januar 2012 beim norwegischen Sender NRK1, bevor am 6. Februar 2013 über Netflix alle acht produzierten Episoden der ersten Staffel abrufbar waren. Die deutschsprachige Erstausstrahlung begann am 17. Januar 2013 auf dem Schweizer Sender SRF zwei. Seit einigen Tagen kann man „Lilyhammer“ nun auch bei Watchever anschauen.

Bereits nach den beiden ersten Folgen bin ich regelrecht euphorisch und freue mich schon auf viele vergängliche Stunden mit dem grandios grimmigen Steven van Zandt der inzwischen Frank Tagliano heißt…

Die Soprans leben also weiter, wie schön wenn es gute Nachrichten gibt:-)

Das Steven van Zandt ein coole Sau ist beweist er übrigens gerne mal, wenn er mit seiner Gitarre auf der Bühne steht und gar nicht mehr so grimmig drein schaut…

Falls jemand den Talkmaster nicht erkannt hat, es ist Arsenio Hall. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an seine Rolle in „Der Prinz aus Zamunda“ an der Seite von Eddy Murphy? Sehr schön ist auch diese Szene:-)

 

Das kleinste Video der Welt

 

Das ist das „kleinste Video der Welt“ und das zugehörige „Making-OF“ wird von den dümmsten Menschen im Universum angeschaut…

Bildschirmfoto 2014-02-02 um 22.46.07

Hier ist das unbedingt sehenswerte „Making-Of“

 

Wer nun denkt, dass er mit seinem 499,- Euro teuren TokTamSigron SupaDupa 18-270mm Makro-Zoom echte „Makro-Fotos“ machen kann, der sollte sich das Video nochmals in aller Ruhe anschauen. In diesem Video beträgt der Vergrößerungsmaßstab nicht 1 : 4,7 sondern sagenhafte 10.000.000 : 1 Das ist „echte Makro-Fotografie“ auf dem höchsten aller Level:-)

Aber Kopf hoch, mit keinem Makro-Objektiv der Welt wird man jemals Atome bei Baden oder Frühstücken fotografieren können…