Barranco de Guayadeque auf Gran Canaria

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Mit dem Barranco de Guayadeque hat Gran Canaria eine sehr ungewöhnliche Touristen-Attraktion zu bieten. Der Barranco liegt im Süd-Osten der Insel und kann sehr einfach vom Ort Agüimes über die frisch asphaltierte GB-103 erreichet werden. Hier gibt es ein kleines Museum und eine Vielzahl uriger Wohnungen die allesamt vor langer Zeit in die Felsen geschlagen wurden. Ich habe diesen kleinen Ort bereits vor vielen Jahren besucht und so bin ich sehr gespannt zu sehen wie es sich dort weiterentwickelt hat.

Als wir am Morgen in Maspalomas unsere Motorräder starten ist es angenehm warm und die Sonne scheint. Für den Weg nach Osten habe ich in mein TomTom eingegeben, dass wir die Autobahn heute mal vermeiden wollen. Das klappt auch ganz vorzüglich, man fährt einfach immer der GC-500 nach. Weil es so einfach ist, bitte ich meine Sandra auf ihrer knallig roten Honda vorzufahren. Später kurz vor Agüimes wird es dann etwas unübersichtlich und ich überhole sie. Nun zeigt uns mein TomTom den Weg.

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Von Nachbarn und Klimageräten

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Es gibt Menschen, für die ist es das höchste Glück auf Erden 50 Jahre lang tagtäglich das gleiche Büro zu betreten und dort immer die gleiche Arbeit zu verrichten. Solche Menschen sind in der Regel äußerst streitbar, wenn es um die Lockerung des Kündigungsschutzes oder andere Mittel zur Flexibilisierung der Arbeitswelt geht. Mich selbst erschreckt die Vorstellung, die schönsten Jahre meines Lebens Tag für Tag im gleichen Büro verbringen zu müssen.

Aus genau diesem Grund arbeite ich seit mehr als 20 Jahren in der Unternehmensberatung, bei wechselnden Kunden, in immer wieder neuen Projekten, fremden Städten und Ländern. Diesem Lebensentwurf ist es auch geschuldet, dass ich zwischendurch mal für ein Jahr mit meinem Motorrad auf den Kanaren herum tingeln kann.

Die Kehrseite der Medaille ist ein Leben aus dem Koffer und ein Zuhause, dass die meiste Zeit leer steht.

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Mit dem Motorrad nach Puerto Mogan

Es ist Mittwoch und meine Sandra muss schon am Samstag wieder nach Hause fliegen. Die kleine Honda ist noch bis Freitag um 13h gemietet. Also wollen wir den heutigen Tag nutzen um noch ein wenig diese schöne Insel zu erkunden. Nach dem Frühstück fahren wir über die GC-500 parallel zur Küste in Richtung Westen. Unser Ziel ist Puerto Mogán. Diesen Ort kenne ich von meinem früheren Besuch auf Gran Canaria recht gut und ich bin mir sicher, dass es Sandra dort sehr gut gefallen wird.

Bis Puerto Mogan sind es etwa 35 Kilometer, wir fahren kaum schneller als 50 km/h und genießen den wunderschönen Ausblick auf das Meer, die Golfplätze und die karge wüstenähnliche Landschaft. Vieles erinnert mich hier an Utah und Arizona, nur fehlt dort dieser wunderbare Ozean.

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In den Highlands von Gran Canaria

Es ist Dienstag und heute soll mein Motorrad bei BMW Marmotor in Las Palmas zur Abholung bereit sein. Nach dem Frühstück bekomme ich per E-Mail die Bestätigung, dass mein Motorrad zur Abholung bereit steht. Bevor es losgeht statten wir dem Motorradvermieter BM-Bikes in Mas Palomas noch einen kurzen Besuch ab. Am Tag zuvor haben wir eine Schraube am Kupplungshebel verloren. Kurz bevor der gesamte Hebel lose in der Gegend herum baumelt und das Motorrad nicht mehr zu fahren ist, hat Sandra rechtzeitig bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Nun wird die Schraube mit einer Mutter gesichert und noch schnell der Ölstand überprüft. Es ist soweit alles ok, wir können nach Las Palmas durchstarten um meine K1200 abzuholen.

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Motorrad-Service auf Gran Canaria

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In den letzten Tagen haben schwere Unwetter die Kanaren ordentlich durchgeschüttelt. Im Angesicht dieser Unwetter soll es heute nach Las Palmas gehen.

Mein Motorrad soll heute soll bei der Firma BMW Marmotor einen vollständigen Service erhalten. Einige Ersatzzeile haben wir im Gepäck, meine Freundin Sandra hat sie aus Deutschland mitgebracht. Während der letzten 14.000 Kilometer bin ich mit einem Satz Michelin Pilot Road 4 (Hinten: 190/55 ZR17) gefahren. Diese Reifen sind großartig, aber inzwischen an der Verschleißgrenze. Unterwegs waren die Straßen mitunter abenteuerlich schlecht und ich bin wirklich froh, dass ich es ohne Panne völlig problemlos bis auf die Kanaren geschafft habe.

Allerdings zeigt meine K1200 inzwischen erste „Ermüdungserscheinungen“. Der linke Heizgriff bleibt kalt, während man sich rechts fast die Finger verbrennt und das hochmoderne ESA-Fahrwerk funktioniert auch nicht mehr vollständig. Dieses Fahrwerk ermöglicht eine Einstellung der Federvorspannung des Fahrwerks über einen kleinen Elektromotor. Damit kann das Motorrad an den Betrieb mit einem Fahrer, zwei Fahrern und einem Fahrer mit Gepäck angepasst werden. Stellt man zwei Fahrer oder einen Fahrer mit Gepäck ein, so hebt sich das Heck merklich und der entgegenkommende Verkehr wird nicht vom Scheinwerferlicht geblendet. Zusätzlich kann man jeweils zwischen den Dämpferabstimmungen COMF, NORM und SPORT wählen. Insgesamt gibt es also 9 unterschiedliche Einstellungen für das ESA-Fahrwerk.

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