Roadbook Sardinien

Das Roadbook Sardinien ist seit Heiligabend verfügbar. Mit der kostenlosen amazon Kindle-App kann man das Buch auf allen gängigen Smartphones, Tablets und PCs lesen. Es sind 29 Touren und mehr als 100 hochauflösende Karten und Fotos enthalten.

Kommt gut durch den Lockdown und bleibt gesund!!

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Die Reise mit dem Schlaganfall

Korsika Evisa

Mit dem Motorrad nach Korsika zu reisen, ist ein Abenteuer der ganz besonderes Art. Der Hin- und Rückweg lockt mit herrlichen Landschaften die das Bikerherz schneller schlagen lassen. Nur blöd, wenn etwas dazwischen kommt. Wie diese Reise und das jähe Ende mein Leben verändert haben, davon handelt dieses Buch.

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Konstantfahrruckeln bei BMW R1200 GS Bj. 2013

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Schon als kleiner Junge war ich von Motorrädern begeistert. Mit 15 durfte ich das erste Mal auf einer BMW R100 RS sitzen. Damals war sofort klar, so ein Höllengerät wollte ich auch haben. Letztlich wurde daraus eine BMW R80 RT mit mageren 50 PS. Aber dieses Motorrad hat mich nie im Stich gelassen und ich habe viele tausend Kilometer damit zurückgelegt. Damals gehörte das Wort »Konstantfahrrucken« noch nicht zu meinem Wortschatz.

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Castillo del Mar auf La Gomera

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Es ist Sonntag und heute könnte ich ausschlafen, denn das Zimmermädchen hat heute frei. Grundsätzlich nichts schlechtes, aber heute gibt es deshalb auch kein Frühstück. Am Vortag habe ich im Supermarkt inige sehr leckere Orangen gekauft. Fünf Stück haben 1,07 Euro gekostet. Sie sind hier preiswert und die Qualität ist mehr als überzeugend. In meiner kleinen Küche im Appartement #408 gibt es eine kleine Saftpresse. Es kleben noch ein paar alte Orangen-Fusseln daran, aber ich habe Spülmittel und eine Spülbürste zur Hand. So kann ich kurz drauf meinen ersten selbst gemachten „Zumo Naranja Natural“ kosten, lecker! Dazu ein paar Spiegeleier auf Toast und schon bin ich für den Tag gerüstet.

Heute will ich mit meinem Motorrad den Norden von La Gomera erkunden. Im Internet habe ich gelesen, dass es bei Vallehermoso eine nette kleine Burg geben soll. In der Presse wurde sie auch als Heimat der Ritter der Bananenburg bezeichnet. Dies kommt wohl daher, dass es natürlich keine alte Ritterburg ist, vielmehr wurden hier seit 1890 allerlei Früchte auf Schiffe verladen. Wegen der exponierten Lage, konnten die Schiffe hier direkt anlegen, was die Verladearbeiten stark vereinfach hat. Im Jahr 1981 war der Ort verfallen und fast in Vergessenheit geraten. Frisches Obst wurde längst an anderen Orten verschifft. Der deutsche Fotograf Thomas Müller war zu diesem Zeitpunkt schon seit einigen Jahren auf La Gomera und hatte bereits viele schöne Postkartenmotive fotografiert. Mit dem Verkauf seiner Postkarten hatte er ein kleines Vermögen angehäuft, das er letztlich in die Renovierung dieser stark verfallenen Verladestation am Strand von Vallehermoso investierte. Für einige Jahre erstrahlte die Burg drauf in neuem Glanz und war bei Künstlern und Besuchern sehr beliebt. Jedoch gab es von Anfang an ein Problem mit der fehlenden Stromversorgung. Der Storm für das Gebäude musste teuer mit Dieselgeneratoren erzeugt werden. Schließlich gab es noch ein weiteres Problem mit einer fehlenden Konzession. Das Castillo musste geschlossen werden und wartet nun schon seit vielen Jahren drauf wieder neu belebt zu werden.

Mit diesem Wissen im Kopf soll es nach dem Frühstück ins Tal von Valle Hermosa gehen.

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Der letzte Tag auf El Hierro

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Es ist der letzte Tag auf El Hierro und auch heute will ich es wieder ganz ruhig angehen lassen. Die meiste Zeit des Tages bin ich zu Fuß hier in Tigaday unterwegs und genieße das sehr entspannte Leben auf dieser herrlichen kleinen Insel. Im Supermarkt kaufe ich mir etwas Schokolade und später trinke hier und da ein Bierchen, quatsche mit Einheimischen die etwas Englisch sprechen und lasse die Zeit verstreichen. Früher wäre mir das deutlich schwerer gefallen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich das erste mal allein auf Teneriffa war. Ich hatte tief in mir ständig das Gefühl, dass es das letzte Mal auf dieser Insel sein könnte und habe jeden Tag versucht so viel wie nur irgend möglich aus der wenigen Zeit herauszuholen. Wie ein Getriebener bin ich über die Insel gehastet und habe hier und dort einige Fotos geschossen. Echte Erholung war das nicht und heute miss ich schmunzeln wenn ich daran zurückdenke. Hier auf El Hierro ist das ganz anders. In den letzten beiden Wochen habe ich viele Fotos geschossen, aber im wesentlichen habe ich gelebt. Ich war vogelfrei und konnte hier tun und lassen was ich wollte und das war herrlich.

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