Barranco de Guayadeque auf Gran Canaria

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Mit dem Barranco de Guayadeque hat Gran Canaria eine sehr ungewöhnliche Touristen-Attraktion zu bieten. Der Barranco liegt im Süd-Osten der Insel und kann sehr einfach vom Ort Agüimes über die frisch asphaltierte GB-103 erreichet werden. Hier gibt es ein kleines Museum und eine Vielzahl uriger Wohnungen die allesamt vor langer Zeit in die Felsen geschlagen wurden. Ich habe diesen kleinen Ort bereits vor vielen Jahren besucht und so bin ich sehr gespannt zu sehen wie es sich dort weiterentwickelt hat.

Als wir am Morgen in Maspalomas unsere Motorräder starten ist es angenehm warm und die Sonne scheint. Für den Weg nach Osten habe ich in mein TomTom eingegeben, dass wir die Autobahn heute mal vermeiden wollen. Das klappt auch ganz vorzüglich, man fährt einfach immer der GC-500 nach. Weil es so einfach ist, bitte ich meine Sandra auf ihrer knallig roten Honda vorzufahren. Später kurz vor Agüimes wird es dann etwas unübersichtlich und ich überhole sie. Nun zeigt uns mein TomTom den Weg.

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Mit dem Motorrad nach Puerto Mogan

Es ist Mittwoch und meine Sandra muss schon am Samstag wieder nach Hause fliegen. Die kleine Honda ist noch bis Freitag um 13h gemietet. Also wollen wir den heutigen Tag nutzen um noch ein wenig diese schöne Insel zu erkunden. Nach dem Frühstück fahren wir über die GC-500 parallel zur Küste in Richtung Westen. Unser Ziel ist Puerto Mogán. Diesen Ort kenne ich von meinem früheren Besuch auf Gran Canaria recht gut und ich bin mir sicher, dass es Sandra dort sehr gut gefallen wird.

Bis Puerto Mogan sind es etwa 35 Kilometer, wir fahren kaum schneller als 50 km/h und genießen den wunderschönen Ausblick auf das Meer, die Golfplätze und die karge wüstenähnliche Landschaft. Vieles erinnert mich hier an Utah und Arizona, nur fehlt dort dieser wunderbare Ozean.

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Honda NC-700 auf Gran Canaria mieten

Die Zeit der Trennung war lang und wir freuen uns auf unser Wiedersehen. Während Sandra unterwegs nach Fuerteventura ist, bin ich noch beim Frühstück. Von 10:30 bis 12:30 hat Sandra „Mittagspause“ bevor es mit der Kanarischen Fluggesellschaft Binter Canarias weiter von Fuerteventura nach Gran Canaria geht. Die Landung ist für 13:10 geplant. Ich mache mich so gegen 12:45 auf den Weg zum Flughafen. Als ich ankomme ist Sandra gerade gelandet. Ihr Gepäck hat sie „motorradfreundlich“ in einer Rolle verpackt, die aussieht wie ein großer silberner Seesack. Diesen wasserdichten großen „Sack“ hat sie sich zuvor bei FC-Moto zum Preis 39,90 Euro bestellt, heute erweist er sich als sehr praktisch. Bei der Gepäckaufgabe am Düsseldorfer Flughafen hat die Waage ein Gewicht von lediglich 8 Kilogramm angezeigt, für das Gepäck einer reisende Frau höchst ungewöhnlich!

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Regen und Sturm auf Gran Canarria

Eine uraltes Sprichwort besagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Bei uns Fotografen gibt es eine etwas abgewandelte Variante:

  • Schlechtes Wetter ist gutes Fotowetter

Dieses Sprichwort ist es dann auch, was mich letztlich heute antreibt. Am Morgen war es noch schön, aber schon gegen 11h ziehen von Süd-Osten her schwere Wolken über Gran Canaria. Das Thermometer zeigt trotz allem angenehme 28°C und oben in den Bergen wird es damit kaum kälter als 18°C sein. Warum also nicht einen kleinen Ritt wagen und auf schönes Licht zwischen diesen dunklen Wolken hoffen?

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Noch vor Mittag geht es also los, mein Ziel ist heute die GC60. Noch von meinem ersten Besuch vor etwa 12 Jahren habe ich die GC60 als echte Prachtstraße in guter Erinnerung. Inzwischen ist sie ganz wunderbar neu asphaltiert und das Motorradfahren macht hier richtig Laune.

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Gran Canaria mit dem Motorrad entdecken

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Auf die Rivalität zwischen den Inseln Teneriffa und Gran Canaria wurde ich in den letzten Jahren schon häufig hingewiesen. Aber auch ich selbst habe mal bei einer Wanderung auf Teneriffa einen der anderen Wanderer gefragt, warum er sich entschieden hat auf Teneriffa zu leben und nicht beispielsweise auf Gran Canaria. Er war damals regelrecht fassungslos und hat etwas gesagt wie: „Also, diese ganze Frage ist schon falsch…“

Wo die Wurzeln dieser Rivalität liegen vermag wahrscheinlich niemand zu sagen. Auf mich macht es einen Eindruck wie die Rivalität etwa bei Schalke 04 und Borussia Dortmund, jeder will der Bessere sein. Im Gegensatz zum Fußball sind diese beiden Inseln allerdings sehr verschieden. Betrachtet man Größe und Anzahl der Einwohner, so können sie sich das Wasser reichen, wobei Teneriffa etwas mehr Fläche und natürlich die höheren Berge hat.

Auch wenn die Berge auf Gran Canaria lange nicht so hoch wie der Pico del Teide sind, es gibt auch hier ganz ordentliche „Brocken“. Und ähnlich wie bei La Gomera gibt es sehr tiefe Schluchten und viele Kilometer „endgeiler“ Motorradstrecken. Während man auf Teneriffa entweder außen herum am Meer entlang fährt oder irgendwo oben am Pico del Teide herumkurvt, bewegt man sich auf Gran Canaria meist im heftigen Zickzack vorwärts, sobald man auf dem Motorrad das Zentrum der Insel ansteuert. Kurzum, Gran Canaria ist ganz anderes als Teneriffa, aber für Motorradfahrer ebenfalls eine sehr gute Adresse.

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