Barranco de Guayadeque auf Gran Canaria

Gran-Canaria-Barranco-Guayadeque-Route

Mit dem Barranco de Guayadeque hat Gran Canaria eine sehr ungewöhnliche Touristen-Attraktion zu bieten. Der Barranco liegt im Süd-Osten der Insel und kann sehr einfach vom Ort Agüimes über die frisch asphaltierte GB-103 erreichet werden. Hier gibt es ein kleines Museum und eine Vielzahl uriger Wohnungen die allesamt vor langer Zeit in die Felsen geschlagen wurden. Ich habe diesen kleinen Ort bereits vor vielen Jahren besucht und so bin ich sehr gespannt zu sehen wie es sich dort weiterentwickelt hat.

Als wir am Morgen in Maspalomas unsere Motorräder starten ist es angenehm warm und die Sonne scheint. Für den Weg nach Osten habe ich in mein TomTom eingegeben, dass wir die Autobahn heute mal vermeiden wollen. Das klappt auch ganz vorzüglich, man fährt einfach immer der GC-500 nach. Weil es so einfach ist, bitte ich meine Sandra auf ihrer knallig roten Honda vorzufahren. Später kurz vor Agüimes wird es dann etwas unübersichtlich und ich überhole sie. Nun zeigt uns mein TomTom den Weg.

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Die Dünen von Gran Canaria

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„Welche Kanareninsel ist die Schönste?“ Diese Frage habe ich in den letzten Monaten oft gehört und habe es mich auch schon selbst gefragt. Nachdem ich während der vergangenen Monate Teneriffa, La Palma, El Hierro, La Gomera und Gran Canaria intensiv mit dem Motorrad erkundet habe, muss ich sagen, dass alle diese Inseln sehr reizvoll sind. Jede für sich hat ihre schönen Seiten und unterscheidet sich deutlich von den anderen Inseln. Als Biker, haben mir El Hierro und La Gomera bislang den meisten Spaß bereitet. Es gibt extrem wenig Verkehr und die Straßen sind meist in sehr gutem Zustand und oft geradezu abenteuerlich kurvenreich. Als Fotograf sind alle Inseln meine Favoriten, jede für sich ist ganz wundervoll. Allerdings stehen mit Fuerteventura und Lanzarote noch zwei sehr große Inseln auf meiner Agenda und beide habe ich zuvor noch nicht besucht. Daher ist die Vorfreude bereits jetzt schon riesengroß.

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Mit dem Motorrad nach Gran Canaria

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Ich bin jetzt seit 106 Tagen mit meinem Motorrad unterwegs. Hinter mir liegen bereits rund 15.000 Kilometer und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Was vor 8 Monaten als vage Idee begannt ist tatsächlich wahr geworden. Aktuell genieße ich die beste Zeit in meinem Leben. Ich inhaliere die Freiheit auf den Kanaren in vollen Zügen und bin jeden Tag aufs neue begeistert wenn ich mit meinem Motorrad immer wieder neue schöne Orte erkunden kann. Heute soll es weiter nach Gran Canaria gehen.

Gestern bin ich mit der Fähre von La Gomera zurück gekommen. Und nach dem nicht ganz ungefährlichen und unglaublich nassen Abenteuer, schlafe ich in der Nacht mehr schlecht als recht. Der stetige Wechsel von Sonne, Wärme, Kälte und Regen hat mir arg zugesetzt. Ich habe Kopfschmerzen und werde immer wieder wach, richtig schlafen kann ich nicht. Aber so war es bislang vor jeder Etappe, wenn es wieder auf eine Fähre oder in ein Flugzeug ging.

Dementsprechend froh bin ich über den bildschönen Morgenhimmel während ich um 8h noch ziemlich verschlafen zum Frühstück wandere.

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Mit dem Motorrad nach El Hierro

Es ist mein vorerst letzter Tag auf Teneriffa und heute soll es mit der Fähre weiter nach El Hierro ganz im Westen der Kanarischen Inseln gehen.

Am Morgen kontrolliere ich meinen Bluterguss, den ich mir beim Sturz vor einigen Tagen zugezogen habe. Das Hämatom verändert sich jeden Tag und es sieht aus, als würde es langsam aber sicher wieder abklingen. Die Stelle ist noch etwas druckempfindlich und bei einigen Bewegungen werde ich immer wieder daran erinnert, wie gefährlich das Leben sein kann. Aber ich komme damit sehr gut zurecht, echte Einschränkungen gibt es inzwischen nicht mehr.

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Teneriffa abseits des Massentourismus

Viele Touristen denken bei einer Reise auf die Kanaren gleich an Hotelburgen und deutsche Rentner mit Tennissocken in Sandalen. Tatsächlich gibt es genau das auf Teneriffa, aber es gibt auch das Gegenteil. Man muss gar nicht lange suchen, um auf der Webseite www.toprural.com eine Fülle herrlich gelegener höchst individueller Landhotels und Pensionen zu finden. Ich selbst habe vor vielen Jahren bei einer „Silvesterwanderung“ im Naturschutzgebiet Barranco de Ruiz die Finca San Juan für mich entdeckt. Seit diesem Tag habe ich viel Zeit in diesem lauschigen Landhotel verbracht und im Juni 2016 sogar die neue Webseite des Hotels erstellt.

Während meines großen Motorradabenteuers 100 Days for Freedom habe ich viele Wochen auf der Finca San Juan gewohnt. Nach all den Jahren konnte ich auch endlich einmal mit meinem Motorrad im Al Campo in Puerto de La Cruz einkaufen. Abends nach meinen Touren in die Gebirgswelt rund um die Vulkane Anaga, Teno und Teide gab es stets zünftige Mahlzeiten. Und weil auf dieser Finca alles sehr individuell ist, konnte ich mir bereits morgens beim Frühstück ganz genau wünschen, was es am Abend zu essen geben sollte.

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