Mein Motorradunfall auf Teneriffa

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Meine Freundin Sandra ist nach ihrem Besuch leider schon wieder daheim in Deutschland. Ich selbst bin jetzt schon seit mehreren Wochen mit meinem Motorrad auf Teneriffa und überlege wie mein großes Abenteuer weitergehen könnte. Als nächstes Insel will ich mit der Fähre nach El Hierro übersetzen und dort zwei bis drei Wochen die Seele baumeln lassen. Danach würde ich gern La Gomera anschauen und danach Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote erkunden. Für jede Insel hätte ich gern zwei bis drei Wochen Zeit, ob sich das allerdings realisieren läßt ist ungewiss. Allein daheim in Deutschland zu sein, während ich mich mit meinem Motorrad und meinen Kameras auf den Kanaren vergnüge, das nagt zunehmend an meiner Freundin. Zwar hat Sandra mich für ein paar Tage hier besuchen können, aber sie muss jetzt wieder arbeiten und irgendwie mit dem Alltag klarkommen, während ich 24 Stunden am Tag tun und lassen kann was ich will. Ich verstehe gut, dass sie dass nicht kalt läßt. Aktuell telefonieren wir viel, aber die Roaming Gebühren machen unsere Gespräche unglaublich teuer. Ich kann es kaum erwarten, dass dieses Gebühren von der EU irgendwann endlich abgeschafft werden. Während meine Sandra daheim zunehmend frustriert zu sein scheint, nimmt mein Abenteuer jetzt erst richtig Fahrt auf.

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In 50 Tagen um die Welt

In 50 Tagen um die Welt, das stimmt zwar nicht so ganz, aber es fühlt sich für mich so an. Nie zuvor war ich zwei Monate lang allein und ohne festes Ziel mit meinem Motorrad und meinen Kameras unterwegs. Es war eine großartige Zeit und das Beste liegt noch vor mir.  Diese „Halbzeit“ ist eine gute Gelegenheit für einen kurzen Rückblick sowie einen Ausblick auf das was noch kommen soll.

Mein Abenteuer begann mit einem Flug von Bad Breisig am Rhein nach Borkum. Dieses Abenteuer war seit mehr als einem Jahr geplant. Leider mussten es wegen des schlechten Wetters immer wieder verschoben werden. Dieser Flug war ein echtes Highlight und ich denke noch oft an den Flug nach Borkum.

Ansgar Mirko Nordstrand Borkum

Am nächsten Tag hatte ich Gelegenheit mich von einigen früheren Kollegen zu verabschieden. Sie arbeiten jetzt bei Microsoft und haben meinen Sohn und mich in die Geschäftsstelle in Köln eingeladen. Es war ein cooles Event.

Microsoft-Buddies

Meinen Freund und Physio-Therapeuten Hermann kenne ich nun schon seit fast 8 Jahren. Wir sind viel zusammen mit dem Motorrad unterwegs gewesen und ich werde seine „heilenden Hände“ unterwegs noch sehr vermissen. Nach mehr als 7.000 km habe ich ständig Rückenschmerzen und könnte einige fachkundige Massagen echt gut gebrauchen.

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Teneriffa – Trauminsel für Biker

Es ist mein vorerst letzter Tag auf der wunderschönen Finca San Juan, denn heute wird meine Freundin Sandra auf Teneriffa eintreffen. Wochenlang haben wir auf diesen Tag hin gefiebert und heute sehen wir uns endlich wieder. Meine Sandra hat in der Nacht kaum geschlafen und als ich wach werde und mein Telefon einschalte, finde ich schon eine Nachricht von ihr. Sie ist bereits unterwegs zum Flughafen. Ich selbst bin noch etwas verschlafen und daher sehr froh, dass ich beim besten Frühstück auf den Kanaren ganz langsam die Lebensgeister in meinen Körper einziehen lassen kann.

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Der Vorabend war wirklich großartig und meine Nachbarn haben noch lange oben auf der Dachterrasse ihres alten „Herrenhauses“ gesessen, während ich vor meinem kleinen Appartement am Buch über diese Reise gearbeitet habe.

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Mit dem eigenen Motorrad auf Teneriffa

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Es ist geschafft, ich bin mit meinem eigenen Motorrad auf Teneriffa. Während der letzten Wochen habe ich mehrfach dran gezweifelt, dass ich dieses Ziel ganz allein und ohne fremde Hilfe erreichen würde. Letztlich war es aber einfacher und sogar preiswerter als gedacht. Rückblickend, würde ich diese Tour jederzeit erneut unternehmen. Allerdings hat die Route durch die Schweiz, Italien, Frankreich, Portugal und Spanien noch so unglaublich viel mehr zu bieten als das was ich während der vergangenen 42 Tage erleben durfte. Sicher könnte man noch viele Jahre lang immer wieder auf anderen Routen von Bonn nach Teneriffa reisen, ohne dass es jemals langweilig werden würde. Europa ist größer als erwartet und hat erstaunlich viele schöne Ecken zu bieten. Bevor man sich entscheidet mit einer Harley über die Route 66 zu knattern, sollte man sich erst einmal Europa geben, es lohnt sich!

Eine Tour durch Europa kann zudem mit vielen Annehmlichkeiten aufwarten. Man lernt sehr unterschiedliche Menschen und Kulturen kennen und kann doch überall mit dem gleichen Geld bezahlen, ohne auch nur eine einzige Wechselstube aufsuchen zu müssen. Fast überall kommt man mit etwas Englisch gut zu recht. Für keines der Länder braucht man ein Visum und man kann völlig frei beispielsweise zwischen Italien und Frankreich wechseln, ohne auch nur ein einziges Mal kontrolliert zu werden. Egal wohin man fährt, man muss sich um seine Krankenversicherung keine Sorgen machen. Und auch die Haftpflichtversicherung für das eigene Motorrad oder Auto, wird im Falle eines Unfalls ihren Pflichten nachkommen. Wer ein großes Motorradabenteuer beispielsweise in Südamerika plant, kann in Europa sehr gut üben. Sobald man in Südamerika oder anderen fernen Ländern angekommen ist, wird man die Annehmlichkeiten des aktuell so umstrittenen europäischen Staatenbundes zu schätzen lernen.

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Als mich nach nach meiner ersten „Motorradnacht auf Teneriffa“ am Morgen mein Telefon weckt, steckt mir die lange Überfahrt mit der Fähre noch schwer in den Knochen. Aber ich habe Hunger und auf der Finca San Juan gibt es das wohl beste Frühstück das man auf den Kanaren bekommen kann. Kaum habe ich mit meinem Telefon ein paar Fotos einiger der vielen Leckereien geknipst, werde ich auch schon freundlich begrüßt. Alles ist gut organisiert und ich bekomme ein ganz frisch gemachtes Rührei mit Speck. Danach wird gefragt ob ich Wäsche habe die gewaschen werden müsste. Die Menschen die dieses kleine Landhotel betreiben sind einfach nicht mit Gold aufzuwiegen, jeder denkt mit und ist immer freundlich und zuvorkommend.

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Das Abenteuer beginnt auf Borkum

Am Wochenende habe ich mich daheim von meiner Familie verabschiedet und meine Freundin Sandra ein letztes Mal gesehen. Erst wenn ich es mit meinem Motorrad bis nach Teneriffa geschafft habe werden wir uns wiedersehen. Allerdings muss ich spätestens am 21. August dort angekommen sein, sonst ist sie gegebenenfalls schon wieder weg. Das wäre natürlich frustrierend und sicher wäre sie damit nicht sehr glücklich. Daher muss ich mir die nächsten Wochen gut einteilen und an jedem schönen Ort sehr gut überlegen ob ich dort länger als einen Tag bleiben kann.

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