Mein Motorradunfall auf Teneriffa

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Meine Freundin Sandra ist nach ihrem Besuch leider schon wieder daheim in Deutschland. Ich selbst bin jetzt schon seit mehreren Wochen mit meinem Motorrad auf Teneriffa und überlege wie mein großes Abenteuer weitergehen könnte. Als nächstes Insel will ich mit der Fähre nach El Hierro übersetzen und dort zwei bis drei Wochen die Seele baumeln lassen. Danach würde ich gern La Gomera anschauen und danach Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote erkunden. Für jede Insel hätte ich gern zwei bis drei Wochen Zeit, ob sich das allerdings realisieren läßt ist ungewiss. Allein daheim in Deutschland zu sein, während ich mich mit meinem Motorrad und meinen Kameras auf den Kanaren vergnüge, das nagt zunehmend an meiner Freundin. Zwar hat Sandra mich für ein paar Tage hier besuchen können, aber sie muss jetzt wieder arbeiten und irgendwie mit dem Alltag klarkommen, während ich 24 Stunden am Tag tun und lassen kann was ich will. Ich verstehe gut, dass sie dass nicht kalt läßt. Aktuell telefonieren wir viel, aber die Roaming Gebühren machen unsere Gespräche unglaublich teuer. Ich kann es kaum erwarten, dass dieses Gebühren von der EU irgendwann endlich abgeschafft werden. Während meine Sandra daheim zunehmend frustriert zu sein scheint, nimmt mein Abenteuer jetzt erst richtig Fahrt auf.

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Auf Teneriffa ein Motorrad mieten

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Am Vortag sind meine Sandra und ich auf meine Motorrad eine große Runde um Teneriffa gefahren. Es ging steil bergauf und bergab, alles gewürzt mit engen Kurven und zumeist gutem Straßenbelag. Zu zweit auf einem Motorrad ist es hier aber nur der halbe Spaß. Daher wollen wir heute versuchen in Puerto de la Cruz ein vernünftiges Motorrad zu mieten. Etwa 200 Meter unterhalb des Botanischen Gartens von Puerto de la Cruz gibt es eine Motorradvermietung (www.masquemotostenerife.com). Die Frau des Geschäftsführers spricht sehr gut Deutsch und wir haben großes Glück, denn es ist eine fast neue BMW F800r für drei Tage zu haben. Der Mietpreis für drei Tage beträgt 264,- Euro. Ich muss via Kreditkarte eine Kaution in Höhe von 950,- Euro hinterlegen. Das Motorrad hat ganz neue Reifen und Bremsen. Die Reifen haben erst 7 Kilometer hinter sich, das Motorrad wurde also nur von der Werkstatt zur Vermiet-Station gefahren.

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In 50 Tagen um die Welt

In 50 Tagen um die Welt, das stimmt zwar nicht so ganz, aber es fühlt sich für mich so an. Nie zuvor war ich zwei Monate lang allein und ohne festes Ziel mit meinem Motorrad und meinen Kameras unterwegs. Es war eine großartige Zeit und das Beste liegt noch vor mir.  Diese „Halbzeit“ ist eine gute Gelegenheit für einen kurzen Rückblick sowie einen Ausblick auf das was noch kommen soll.

Mein Abenteuer begann mit einem Flug von Bad Breisig am Rhein nach Borkum. Dieses Abenteuer war seit mehr als einem Jahr geplant. Leider mussten es wegen des schlechten Wetters immer wieder verschoben werden. Dieser Flug war ein echtes Highlight und ich denke noch oft an den Flug nach Borkum.

Ansgar Mirko Nordstrand Borkum

Am nächsten Tag hatte ich Gelegenheit mich von einigen früheren Kollegen zu verabschieden. Sie arbeiten jetzt bei Microsoft und haben meinen Sohn und mich in die Geschäftsstelle in Köln eingeladen. Es war ein cooles Event.

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Meinen Freund und Physio-Therapeuten Hermann kenne ich nun schon seit fast 8 Jahren. Wir sind viel zusammen mit dem Motorrad unterwegs gewesen und ich werde seine „heilenden Hände“ unterwegs noch sehr vermissen. Nach mehr als 7.000 km habe ich ständig Rückenschmerzen und könnte einige fachkundige Massagen echt gut gebrauchen.

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Teneriffa – Trauminsel für Biker

Es ist mein vorerst letzter Tag auf der wunderschönen Finca San Juan, denn heute wird meine Freundin Sandra auf Teneriffa eintreffen. Wochenlang haben wir auf diesen Tag hin gefiebert und heute sehen wir uns endlich wieder. Meine Sandra hat in der Nacht kaum geschlafen und als ich wach werde und mein Telefon einschalte, finde ich schon eine Nachricht von ihr. Sie ist bereits unterwegs zum Flughafen. Ich selbst bin noch etwas verschlafen und daher sehr froh, dass ich beim besten Frühstück auf den Kanaren ganz langsam die Lebensgeister in meinen Körper einziehen lassen kann.

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Der Vorabend war wirklich großartig und meine Nachbarn haben noch lange oben auf der Dachterrasse ihres alten „Herrenhauses“ gesessen, während ich vor meinem kleinen Appartement am Buch über diese Reise gearbeitet habe.

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Teneriffa abseits des Massentourismus

Viele Touristen denken bei einer Reise auf die Kanaren gleich an Hotelburgen und deutsche Rentner mit Tennissocken in Sandalen. Tatsächlich gibt es genau das auf Teneriffa, aber es gibt auch das Gegenteil. Man muss gar nicht lange suchen, um auf der Webseite www.toprural.com eine Fülle herrlich gelegener höchst individueller Landhotels und Pensionen zu finden. Ich selbst habe vor vielen Jahren bei einer „Silvesterwanderung“ im Naturschutzgebiet Barranco de Ruiz die Finca San Juan für mich entdeckt. Seit diesem Tag habe ich viel Zeit in diesem lauschigen Landhotel verbracht und im Juni 2016 sogar die neue Webseite des Hotels erstellt.

Während meines großen Motorradabenteuers 100 Days for Freedom habe ich viele Wochen auf der Finca San Juan gewohnt. Nach all den Jahren konnte ich auch endlich einmal mit meinem Motorrad im Al Campo in Puerto de La Cruz einkaufen. Abends nach meinen Touren in die Gebirgswelt rund um die Vulkane Anaga, Teno und Teide gab es stets zünftige Mahlzeiten. Und weil auf dieser Finca alles sehr individuell ist, konnte ich mir bereits morgens beim Frühstück ganz genau wünschen, was es am Abend zu essen geben sollte.

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