Die Reise mit dem Schlaganfall

Korsika Evisa

Mit dem Motorrad nach Korsika zu reisen, ist ein Abenteuer der ganz besonderes Art. Der Hin- und Rückweg lockt mit herrlichen Landschaften die das Bikerherz schneller schlagen lassen. Nur blöd, wenn etwas dazwischen kommt. Wie diese Reise und das jähe Ende mein Leben verändert haben, davon handelt dieses Buch.

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Honda NC-700 auf Gran Canaria mieten

Die Zeit der Trennung war lang und wir freuen uns auf unser Wiedersehen. Während Sandra unterwegs nach Fuerteventura ist, bin ich noch beim Frühstück. Von 10:30 bis 12:30 hat Sandra „Mittagspause“ bevor es mit der Kanarischen Fluggesellschaft Binter Canarias weiter von Fuerteventura nach Gran Canaria geht. Die Landung ist für 13:10 geplant. Ich mache mich so gegen 12:45 auf den Weg zum Flughafen. Als ich ankomme ist Sandra gerade gelandet. Ihr Gepäck hat sie „motorradfreundlich“ in einer Rolle verpackt, die aussieht wie ein großer silberner Seesack. Diesen wasserdichten großen „Sack“ hat sie sich zuvor bei FC-Moto zum Preis 39,90 Euro bestellt, heute erweist er sich als sehr praktisch. Bei der Gepäckaufgabe am Düsseldorfer Flughafen hat die Waage ein Gewicht von lediglich 8 Kilogramm angezeigt, für das Gepäck einer reisende Frau höchst ungewöhnlich!

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Mit dem Motorrad nach Gran Canaria

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Ich bin jetzt seit 106 Tagen mit meinem Motorrad unterwegs. Hinter mir liegen bereits rund 15.000 Kilometer und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Was vor 8 Monaten als vage Idee begannt ist tatsächlich wahr geworden. Aktuell genieße ich die beste Zeit in meinem Leben. Ich inhaliere die Freiheit auf den Kanaren in vollen Zügen und bin jeden Tag aufs neue begeistert wenn ich mit meinem Motorrad immer wieder neue schöne Orte erkunden kann. Heute soll es weiter nach Gran Canaria gehen.

Gestern bin ich mit der Fähre von La Gomera zurück gekommen. Und nach dem nicht ganz ungefährlichen und unglaublich nassen Abenteuer, schlafe ich in der Nacht mehr schlecht als recht. Der stetige Wechsel von Sonne, Wärme, Kälte und Regen hat mir arg zugesetzt. Ich habe Kopfschmerzen und werde immer wieder wach, richtig schlafen kann ich nicht. Aber so war es bislang vor jeder Etappe, wenn es wieder auf eine Fähre oder in ein Flugzeug ging.

Dementsprechend froh bin ich über den bildschönen Morgenhimmel während ich um 8h noch ziemlich verschlafen zum Frühstück wandere.

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Das Leben auf La Gomera

Meine Reise steuert langsam aber sicher auf den einhundertsten Tag zu. Dennoch bin ich gelassen, denn es war nie mein Ziel genau einhundert Tage lang zu verreisen und danach sofort wieder Tag für Tag in einem Büro zu sitzen und Software zu entwicklen. 100 Tage sind eine lange Zeit und Ewan McGregor und Charley Boorman sind in der gleichen Zeit einmal um die Erde gereist, aber auch das war nie mein Ziel. Vielmehr will ich Abstand gewinnen und ausloten wie sich das Leben ohne überflüssigen Firlefanz anfühlt. Alles was ich habe sind ein paar T-Shirts. Dazu noch ein lange sowie eine kurze Hose. Ein Paar Turnschuhe, Sandalen und etwas Unterwäsche. Mehr brauche ich nicht, denn ich bin eh fast täglich in meiner Motorradkombi unterwegs. Es ist ein einfaches Leben ganz ohne Ballast und es fühlt sich gut an.

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Von Anfang wollte ich im wesentlichen die Inseln der Kanaren besuchen, die ich bislang noch nicht kannte. Ich wollte mit meinem schönen blauen Motorrad bei wunderbarem Wetter durch Europa fahren und das solange es eben geht. Ob dies nun 100 oder ein paar Tage mehr oder weniger sind, das war nie wirklich wichtig. Trotzdem ist es aber cool, dass meine Reisezeit nun bald dreistellig wird. In drei Tagen lässt sich vieles auch leichter rechnen. Ich bin dann seit 2.400 Stunden bzw. 144.000 Minuten unterwegs. Bei einem Puls von 100 pro Minute hätte mein Herz sagenhafte 14.400.000 mal das Blut durch meinen Körper gepumpt. In 100 Tagen bin ich rund 12.000 Kilometer gefahren, also nur etwa 120 Kilometer pro Tag. Das ist nicht wirklich viel und manch ein Biker wird dabei ein Grinsen im Gesicht haben. Aber hey, ich habe an einem Stück mehr als einhundert mal mein Motorrad bestiegen, mir ein Ziel gesucht und bin an fast allen Abenden todmüde und glücklich ins Bett gefallen. Welcher Biker kann das schon von sich sagen?

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In 50 Tagen um die Welt

In 50 Tagen um die Welt, das stimmt zwar nicht so ganz, aber es fühlt sich für mich so an. Nie zuvor war ich zwei Monate lang allein und ohne festes Ziel mit meinem Motorrad und meinen Kameras unterwegs. Es war eine großartige Zeit und das Beste liegt noch vor mir.  Diese „Halbzeit“ ist eine gute Gelegenheit für einen kurzen Rückblick sowie einen Ausblick auf das was noch kommen soll.

Mein Abenteuer begann mit einem Flug von Bad Breisig am Rhein nach Borkum. Dieses Abenteuer war seit mehr als einem Jahr geplant. Leider mussten es wegen des schlechten Wetters immer wieder verschoben werden. Dieser Flug war ein echtes Highlight und ich denke noch oft an den Flug nach Borkum.

Ansgar Mirko Nordstrand Borkum

Am nächsten Tag hatte ich Gelegenheit mich von einigen früheren Kollegen zu verabschieden. Sie arbeiten jetzt bei Microsoft und haben meinen Sohn und mich in die Geschäftsstelle in Köln eingeladen. Es war ein cooles Event.

Microsoft-Buddies

Meinen Freund und Physio-Therapeuten Hermann kenne ich nun schon seit fast 8 Jahren. Wir sind viel zusammen mit dem Motorrad unterwegs gewesen und ich werde seine „heilenden Hände“ unterwegs noch sehr vermissen. Nach mehr als 7.000 km habe ich ständig Rückenschmerzen und könnte einige fachkundige Massagen echt gut gebrauchen.

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