Mit dem Motorrad nach La Gomera

In den 70er Jahren war La Gomera, die zweitkleinste Insel der Kanaren, das Mekka vieler deutscher Aussteiger. Wegen des kleinen Airports landen dort keine großen Ferienflieger, so dass es auf der Insel mit nur etwa 20.000 Einwohnern zumeist sehr ruhig und entspannt zugeht. Riesige Hotelburgen gibt es hier fast gar nicht, man wohnt eher in keinen Ferienwohnungen oder Appartements mit einer Küchenzeile. Wegen der Lage im Westen Teneriffas, legen die Fähren nach El Hierro und La Gomera im Hafen von Los Christianos im Süd-Westen Teneriffas ab. Die Überfahrt von Teneriffa nach La Gomera ist wegen der kurzen Distanz von rund 40 Kilometern gar kein Problem. Die Tickets sind relativ preiswert und die Fähren verkehren mehrmals täglich. Wer mag kann also am frühen Morgen auf Teneriffa ablegen, sich einen Tag auf La Gomera vergnügen und zum Abendessen wieder im Hotel auf Teneriffa sein.

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Besonders für deutsche Urlauber bietet sich sich das Valle Gran Rey im Westen La Gomeras als Reiseziel an. Dort leben viele deutsche ehemalige Hippies und Aussteiger, die inzwischen Hotels betreiben oder Ferienwohnungen vermieten. Viele Deutsche können eben doch nicht aus Ihrer Haut heraus. Wer den touristischen Trubel nicht mag, der ist beispielsweise in Hermigua im Nord-Osten der Insel gut aufgehoben. Doch genug der Infos, weiter geht es mit meinem Reisebericht…

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Mein Motorradunfall auf Teneriffa

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Meine Freundin Sandra ist nach ihrem Besuch leider schon wieder daheim in Deutschland. Ich selbst bin jetzt schon seit mehreren Wochen mit meinem Motorrad auf Teneriffa und überlege wie mein großes Abenteuer weitergehen könnte. Als nächstes Insel will ich mit der Fähre nach El Hierro übersetzen und dort zwei bis drei Wochen die Seele baumeln lassen. Danach würde ich gern La Gomera anschauen und danach Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote erkunden. Für jede Insel hätte ich gern zwei bis drei Wochen Zeit, ob sich das allerdings realisieren läßt ist ungewiss. Allein daheim in Deutschland zu sein, während ich mich mit meinem Motorrad und meinen Kameras auf den Kanaren vergnüge, das nagt zunehmend an meiner Freundin. Zwar hat Sandra mich für ein paar Tage hier besuchen können, aber sie muss jetzt wieder arbeiten und irgendwie mit dem Alltag klarkommen, während ich 24 Stunden am Tag tun und lassen kann was ich will. Ich verstehe gut, dass sie dass nicht kalt läßt. Aktuell telefonieren wir viel, aber die Roaming Gebühren machen unsere Gespräche unglaublich teuer. Ich kann es kaum erwarten, dass dieses Gebühren von der EU irgendwann endlich abgeschafft werden. Während meine Sandra daheim zunehmend frustriert zu sein scheint, nimmt mein Abenteuer jetzt erst richtig Fahrt auf.

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Auf Teneriffa ein Motorrad mieten

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Am Vortag sind meine Sandra und ich auf meine Motorrad eine große Runde um Teneriffa gefahren. Es ging steil bergauf und bergab, alles gewürzt mit engen Kurven und zumeist gutem Straßenbelag. Zu zweit auf einem Motorrad ist es hier aber nur der halbe Spaß. Daher wollen wir heute versuchen in Puerto de la Cruz ein vernünftiges Motorrad zu mieten. Etwa 200 Meter unterhalb des Botanischen Gartens von Puerto de la Cruz gibt es eine Motorradvermietung (www.masquemotostenerife.com). Die Frau des Geschäftsführers spricht sehr gut Deutsch und wir haben großes Glück, denn es ist eine fast neue BMW F800r für drei Tage zu haben. Der Mietpreis für drei Tage beträgt 264,- Euro. Ich muss via Kreditkarte eine Kaution in Höhe von 950,- Euro hinterlegen. Das Motorrad hat ganz neue Reifen und Bremsen. Die Reifen haben erst 7 Kilometer hinter sich, das Motorrad wurde also nur von der Werkstatt zur Vermiet-Station gefahren.

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Teneriffa abseits des Massentourismus

Viele Touristen denken bei einer Reise auf die Kanaren gleich an Hotelburgen und deutsche Rentner mit Tennissocken in Sandalen. Tatsächlich gibt es genau das auf Teneriffa, aber es gibt auch das Gegenteil. Man muss gar nicht lange suchen, um auf der Webseite www.toprural.com eine Fülle herrlich gelegener höchst individueller Landhotels und Pensionen zu finden. Ich selbst habe vor vielen Jahren bei einer „Silvesterwanderung“ im Naturschutzgebiet Barranco de Ruiz die Finca San Juan für mich entdeckt. Seit diesem Tag habe ich viel Zeit in diesem lauschigen Landhotel verbracht und im Juni 2016 sogar die neue Webseite des Hotels erstellt.

Während meines großen Motorradabenteuers 100 Days for Freedom habe ich viele Wochen auf der Finca San Juan gewohnt. Nach all den Jahren konnte ich auch endlich einmal mit meinem Motorrad im Al Campo in Puerto de La Cruz einkaufen. Abends nach meinen Touren in die Gebirgswelt rund um die Vulkane Anaga, Teno und Teide gab es stets zünftige Mahlzeiten. Und weil auf dieser Finca alles sehr individuell ist, konnte ich mir bereits morgens beim Frühstück ganz genau wünschen, was es am Abend zu essen geben sollte.

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Teneriffa mit der Kamera entdecken

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Teneriffa ist ein wunderschöne Insel und sie ist mir im Laufe von mehr als 15 Jahren sehr ans Herz gewachsen. Diese Insel zieht mich immer wieder magisch an, denn hier kann ich gut abschalten und den Alltag wunderbar hinter mir lassen. Mein Fotoarchiv ist nach all den Jahren prall gefüllt und es gibt nicht viele Orte auf der Insel die ich noch nicht mit meiner Kamera besucht habe.

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