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Mit dem Motorrad durch die Camargue

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Am Vorabend bin ich mehr oder weniger zufällig im Hotel Les Cabanettes in der Nähe des Ortes St. Gilles gelandet. Dieses Hotel ist schon etwas älter und hat eine sehr eigenwillige Struktur. Aus der Luft kann man dies sehr schön erkennen. Die Zimmer sind in zwei verschachtelten Bögen angeordnet. Der Pool sieht aus wie eine Linse und gleich daneben im „kleinen Bogen“ sind das Restaurant und die Rezeption. Das Interieur ist ziemlich alt, aber sauber und in ordentlichem Zustand.

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Alles über GoPro Kameras

Heute habe ich ein ausführliches Video für Euch in dem sich alles um die Action-Cams des Herstellers GoPro dreht. Meine erste GoPro war eine HERO 960 und weil sie mit so gut gefiel habe ich kurz darauf noch zwei GoPro HD HERO gekauft. Mit der Zeit sind dann noch vier weitere GoPro Kameras dazugekommen, so dass ich inzwischen ganze sieben GoPro Kameras habe und sie immer wieder mit Begeisterung benutze.

 

Hier habe ich einige Videos für Euch herausgesucht die ich in den letzten Jahren mit meinen unterschiedlichen GoPro Kameras aufgenommen habe. Das erste Video habe ich vor langer Zeit mit meiner GoPro HERO 960 und meinem Peugeot 407 Coupé in einer Waschanlage in Mainz gefilmt. Ich wollte mal ausprobieren was man den GoPro Unterwassergehäusen alles zumuten kann. Und diese kleine Kamera hat sich sehr gut geschlagen!

 

Hier habe ich ein teilweise ziemlich haarsträubendes Video das mit meiner GoPro HD HERO 960 entstanden ist. Normaler Weise geht es nicht so wild zu wenn ich mit dem Motorrad unterwegs bin…

 

Mit den Jahren wird man ruhiger, die Kameras werden besser und der Fahrstil ist weniger wild. In diesem Video sieht man den Qualitätssprung der ersten Modelle hin zur GoPro 3+ Black Edition sehr deutlich.

 

Hier nun ein Video bei dem ich GoPro Kameras aus verschiedenen Generationen gemeinsam verwendet habe. Wenn man darauf achtet sieht man deutlich welche Teile des Videos mit der alten HD HERO gefilmt wurden.

 

Sobald das Wetter es zulässt und die freie Zeit ebenso, soll es mit meinem Freund Mirko mit der Aerospol Dynamic WT-9 nach Borkum gehen. Für diesen Flug habe ich mit die neue GoPro HERO 4 Black Edition gekauft und ich bin wirklich sehr gespannt darauf welche Bilder sie liefern wird.

Teneriffa 2014/15 – Teil 3

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Tag 10 – 20. Dezember

Es ist die erste Nacht im Zimmer 110 ohne meine Sandra und irgendwie ist es komisch so allein. Ich werde immer mal wieder wach und schlafe längst nicht so tief und fest wie in den vergangenen Tagen. Den Wecker in meinem Telefon habe ich auf 7:30 gestellt. Als er schließlich klingelt bin ich schon seit fast einer Stunde wach.

Frisch geduscht tauche ich um etwa 8:00 beim Frühstück auf. Ich bin halbwegs warm angezogen und in meiner Jackentasche habe ich meine GoPro HD HERO 4 Black Edition. Diese Kamera habe ich in den kleinen Rahmen montiert den es von GoPro gibt. Alles zusammen „klebt“ auf einem kleinen Küchenwecker aus Edelstahl. Unter dem Küchenwecker ist ein kleiner Magnet, so kann ich die GoPro auf allen magnetischen Untergründen sicher montieren und schöne Panorama-Zeitraffersequenzen aufnehmen die sich allerdings immer links herum drehen.

Im Speisesaal schnappe ich mir einen Teller und schaufle mit etwas Rührei, Bohnen, Speck, Tomaten und einige der kleinen leckere Fleischbällchen darauf. Es ist ein echtes Männerfrühstück wie ich es hier bislang noch nicht zu mir genommen habe. Aber für das was heute vor mir liegt brauche ich Energie🙂

Einige Augenblicke später sitze ich als absolut einziger Gast draußen in der Dunkelheit auf der Terrasse. Alle anderen Gäste müssen mich für komplett verstrahlt halten. Während ich meine Eier, Bohnen und den Speck in mich hineinstopfe schaut sich meine GoPro den wunderbaren Himmel an. Mit ein bisschen Glück gibt es heute einen ganz famosen Sonnenaufgang. Nach etwa 10 Minuten habe ich alles aufgegessen und weil mir ein wenig kalt ist beschließe ich mir einen Kaffee zu holen. Meine GoPro lasse ich mir etwas schlechtem Gewissen ganz allein auf dem Geländer in der Lieferanteneinfahrt zurück.

Beim Kaffeeautomaten gibt es eine etwas längere Schlange. Schließlich ist nur noch ein weiterer Gast vor mir, er zieht sich einen Espresso aus der Maschine in eine recht große Kaffeetasse. Das Ding ist anders als alles was es hier im Hotel gibt, wahrscheinlich hat er sich das Monstrum von daheim mitgebracht. Als der letzte Tropfen des schwarzen Goldes in seine Tasse getropft ist will ich meine Tasse in Position bringen, aber der Typ macht keine Anstalten sich weg zubewegen. Als ich ihn freundlich darauf hinweise, dass sein Kaffee fertig ist sagt er nur „Mooooooment junger Mann!!“ und drückt ein zweites Mal auf die Taste der Kaffeemaschine die mit „Espresso“ beschriftet ist. Als die zweite Portion durchgelaufen ist bewegt er sich noch immer nicht. In Zeitlupe und mit einem etwas hämischen Grinsen im Gesicht drückt er die Espresso-Taste ein drittes Mal. Das ist Macht, das ich wahre Macht und er kostet sie jetzt in vollen Zügen aus. Als Espresso Nummer drei in den schier unendlichen Weiten seiner Kaffeetasse verschwunden versperrt er weiterhin den Weg zum „flüssigen Schlaf“. Er schaut mich über die linke Schulter an, mustert mich, grinst und drückt ein viertes Mal auf „Espresso“. Langsam werde ich ungeduldig, schließlich steht meine GoPro draußen ganz allein auf dem Geländer und fotografiert die morgendliche Stimmung über La Orotava. Die zweite Kaffeemaschine ist noch nicht eingeschaltet und so muss ich tatsächlich ein fünftes Mal warten bis der Typ mit aller Seelenruhe die man im Alter nur haben kann einen Espresso in seine Kaffeetasse laufen lässt. Die Tasse ist nun randvoll und es würde kein weiterer Espresso hineinpassen, also hat er jetzt auch keine Argumente mehr und ich warte sehnsüchtig bis er endlich in Zeitlupe seine Kaffeetasse und sich selbst von mir wegbewegt.

Oh Mann, war das eine Grenzerfahrung. Manchmal kann ich echt verstehen wenn Leute explodieren und andere Zeitgenossen vermöbeln was das Zeug hält. Mein Kaffee ist in einigen Sekunden in meine Tasse gelaufen, schnell noch etwas Milch hinein und schon bin ich wieder startklar.

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Als ich mit der Kaffeetasse in der Hand auf die Türe zusteuere sehe ich wie draußen in der Dämmerung ein Typ in einem blauen Pullover verschwindet. Meine GoPro, wo ist meine 450,- teure Euro GoPro? Schnell stelle ich meinen Kaffee neben meinem leeren Teller ab und sprinte dem blauen Pullover hinterher.

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Der Typ dreht sich um und er hat meine GoPro in der Hand. Es scheint ein Mitarbeiter des Hotels zu sein. Er spricht nur Spanisch und alles was ich verstehe ist immer wieder „Entrada“. Dass es hier der Lieferanteneingang ist weiß ich ja selbst. Dann zeigt er mit dem Finger auf eine Überwachungskamera die neuerdings gleich neben der Terrasse angebracht ist. „Kamera“ – ja ich sehe, dass dort eine Kamera ist. „Entrada, Deutsch?“ Ich weiß echt nicht was er von mir will. Irgendwann habe ich meine Kamera wieder in der Hand und stelle sie auf die gemauerte Abgrenzung der Terrasse. „Ok?“ „No……“ Mir kommt echt alles spanisch vor, aber das ist ja auch kein Wunder. Ich stelle die kleine GoPro direkt vor meinem Tisch auf die kleine Mauer. „Hier ok?“ Der Typ nickt, murmelt noch irgendwas, dreht sich um und verschwindet. Während ich meinen Kaffee trinke knipst meine GoPro alle 5 Sekunden ein Foto des sich anbahnenden Sonnenaufgangs. Allerdings ist die Perspektive mehr als dämlich.

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Als meine Kaffee leer ist schnappe ich mir die Kamera und laufe außen am Speisesaal vorbei. Hier ist fast alle mit großen Pflanzen zugewachsen welche die Sicht auf den Sonnenaufgang versperren. Aber irgendwo finde ich dann doch eine Ecke in der es recht gut aussehen könnte.

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Ich lasse die Kamera dort einige Minuten lang vor sich hin knipsen bis ich schließlich auf einer kleinen Treppe auf der Rückseite des Hotels lande. Hier habe ich einen ganz ordentlichen Blick und hier scheint es keine Überwachungskameras zu geben. Während meine GoPro weiterhin alle 5 Sekunden ein Bild aufnimmt hätte ich gern einen Kaffee denn langsam aber sicher bekomme ich echt kalte Füße. Doch ich mag mich hier nicht mehr weg bewegen, sonst ist meine teure kleine Action-Cam irgendwann wirklich verschwunden.

Der Sonnenaufgang ist letztlich deutlich weniger spektakulär als erhofft. Die Sonne kommt einfach nur langsam über das Gebirge geklettert. Die Wolken hängen hoch und es gibt nur gleißend helles Gegenlicht statt des erhofften Lichterspiels. Also schnappe ich mir erneut meine kleine GoPro und wandere weiter in den Garten des Hotels. Weil das Las Aguilas auf einem Hügel oberhalb von Puerto de la Cruz gelegen ist, hat man hier einen schönen Blick über den Ort und auf das Meer hinaus. Wieder stelle ich meine Kamera auf dem Geländer ab. Sie hält hier sehr gut, alles ist schön magnetisch. Die Eieruhr ziehe ich auf 20 Minuten und während die GoPro einen neuerlichen Panorama-Schwenk fotografiert sitze ich im wärmenden Licht der Morgensonne und lese auf meinem Handy meine Mail.

Eines der Fotos das ich am Vorabend bei flickr hochgeladen habe hat es in den Explore geschafft. Nun hat es schon viele Favoriten-Sternchen und mein Telefon steht kaum eine Minute still. Als meine GoPro-Eieruhr nach 20 Minuten mit einem lauten klingeln signalisiert, dass sie jetzt fertig ist, muss ich leider feststellen, dass ich in den letzten 20 Minuten satte 20MB via UMTS mit meinem Smartphone heruntergeladen habe. Das wird etwa 10 Euro kosten, in den nächsten Tagen werde ich mich schwer zusammen reißen müssen….

Was rockt mich im Herbst?

In den letzten Wochen hatte ich nicht viel Zeit für lange neue Artikel. Das lag zum größten Teil an den sehr aufwendigen und langwierigen Arbeiten zu meinen neuen Videos. Besonders die drei letzten USA-Videos haben mich mehrere hundert Stunden meiner abendlichen Freizeit gekostet.

Daher gibt es heute nicht viel Text sondern einfach nur ein paar Links zu meinen aktuellen YouTube Videos. Ich würde mich sehr freuen dazu den einen oder anderen „Daumen hoch“ von Euch zu erhalten. Konstruktive Kritik und Anregungen wie es besser geht sind natürlich jederzeit ganz ausdrücklich willkommen.

Wer nicht weiß wie er einen „Daumen hoch“ abgeben kann, dazu benötigt man einen kostenlosen YouTube-Account. Man hat dadurch keinerlei Verpflichtungen und muss selbst keine Videos einstellen usw. Aber man kann eben bewerten, kommentieren, Playlisten anlegen und sehr einfach mit den Machern der Videos in Kontakt treten.

Okay, starten wir in umgekehrter chronologischer Reihenfolge….

In den letzten Tagen war endlich das Wetter mal so, dass man wieder mit Freude Motorrad fahren konnte. Weil ich seit ein paar Tagen drei kleine Objektive für meinen iPOD Touch habe, kam es mir in den Sinn ein Video mit Tipps für Biker zu machen. Einige der Tipps passen natürlich auch für andere Arten der „sportlichen Fortbewegung“🙂

Die Zubehörartikel aus dem Video gibt es hier

Hier habe ich ein Video das mit ganz großen Spaß bereitet. Es ist vor ein paar Wochen an einem Montag entstanden den ich gemeinsam mit meinem Freund Mirko in der Luft verbringen durfte. Ein paar Tage zuvor haben wir ein kleines Interview aufgezeichnet.

Als mein Auto vor ein paar Tagen wegen einer Rückrufaktion in die Werkstatt musste, hatte ich Gelegenheit zwei Tage lang einen Mercedes GLA-250 auszuprobieren. Ein sehr schönes Auto!!

Hier nur nun die inzwischen fertig gestellten Teile 1-3 meiner Reportage zur USA-Reise im May 2014:

Fotoschule Teil 8 – Reisefotografie auf Teneriffa

Nach der Rückkehr aus Teneriffa habe ich nun einiges an Videomaterial woraus ich noch das eine oder andere kurze Video erstellen kann. Nachdem ich Euch im letzten Teil gezeigt habe was ich auf Reise aktuell dabei habe und wofür das alles ist, gibt es heute ein etwas kürzeres Video das ich nach einer Straßensperre schnell in meinem Auto auf Teneriffa improvisiert habe. Beim Schnitt habe ich noch ein wenig „Teneriffa-Bonusmaterial“ darunter „geschummelt“.

In den nächsten Tagen wird es hoffentlich einen kurzen dritten Teil zu diesem Thema geben. Danach habe ich noch etwas Material für einen Vergleich des SONY HDR-MV1 mit der GoPro HD-HERO 1080. Sobald das alles verarbeitet und veröffentlich ist werde ich mich langsam aber sicher mit dem Schnitt des eigentlichen Reisevideos beginnen. So seid Ihr dann schon ein wenig eingestimmt und könnt hoffentlich mit den Locations aus dem Reisevideo etwas mehr als nur den Namen verbinden.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem neuen Video🙂

Ach ja, in meinem Video habe ich auch das „Glück“ angesprochen. Hier habe ich noch ein etwas älteres Video das ich im Jahr 2011 mit meiner Nikon P7000 im Monument Valley aufgenommen habe. An diesem Tag habe ich auf eine ganz besonderes Event gehofft und es sah lange so aus als wenn es nichts werden würde. Aber dann konnte ich doch noch ein paar schöne Fotos machen.

Am Tag danach habe ich gehofft, dass es noch besser wird, denn dieses Schauspiel gibt es im Frühjahr und im Herbst an jeweils drei Tagen im Jahr. Am zweiten Tag ist das Schauspiel etwas ausgeprägter und am dritten Tag sieht es etwa so aus wie am ersten Tag. Welcher Tag laut Kalender wirklich perfekt ist, das kann man in den einschlägigen Internet-Foren erfragen oder man hat eben gleichgesinnte Mitstreiter die bereit sind sich zusammen mit Euch die Beine in den Bauch zu stehen und ordentlich lange für eine gutes Foto zu frieren. Aber ob das Wetter dann auch wirklich so mitspielt wie man es sich erhofft, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Also viel Spaß bei diesem Video das ich nach meinem damaligen Fotofreund Allan Vasenius aus Los Angeles benannt habe. Hier ist noch ein Foto das Allan mir später geschickt hat.

The Vasenius Shadow at Monument Valley

Nach meiner Rückkehr hat Allan mir eine E-Mail geschickt in der er seine Reise für mich und seine Freund zusammengefasst hat. Ein paar schöne Fotos gibt es dort auch zu sehen.