Umzug

Für einen externen Mitarbeiter ist jedes Büro immer nur „geliehen“. Am Dienstag ist es dann soweit, ich packe meine Sachen zusammen und ziehe zu Hauke und Tobias. Die ganze Aktion ist in ein paar Minuten erledigt, ich habe ja schon Übung. Später kommen die Hausmeister und nehmen Tobias und Hauke die kleineren 19″ Monitore weg. Die Leasing-Verträge sind abgelaufen und sie werden gegen 24″ Monitore ausgetauscht. Aber am Montag werden sich beide erst einmal wundern, dass ich jetzt in ihrem Büro sitze und dass ihre „Zweit-Panels“ weg sind.

Als kleinen Ausgleich habe ich ein paar Teneriffa-Poster mit Magneten an die Wände gepinnt. Es ist wirklich praktisch, dass bei der letzten Renovierung dünne Stahlplatten unter die Tapete geklebt wurden!

Am Mittwoch geht es dann abends mit dem Motorrad zurück nach Bonn. Auf den Straßen ist die Hölle los, am Donnerstag ist Feiertag. Wo wollen die bloß alle hin? Als ich schließlich in Bingen auf der B9 bin geht es recht entspannt voran. Alle anderen stehen auf der A61 im Stau. Bei Andernach kurz vor der ewigen Brückenbaustelle wird es dann wieder einmal einspurig. Ich überhole noch ein paar Autos die wirklich langsam dahin schleichen, als plötzlich etwa 400 Meter vor Beginn der Baustelle ein etwas älterer 3er BMW mit M-Logo ruckartig auf die Überholspur zieht und mir den Weg versperrt.

Mir kommt es so vor als wolle er verhindern, dass ich ihn vor der Baustelle noch überhole, was für ein Idiot. Brav fahre ich ewig lang mit 55 Km/h hinter ihm her. Die Baustelle ist wirklich lang, 60 Km/h sind erlaubt und der Abstand zu den Vorderleuten wird größer und größer. Will der mich ärgern oder warum fährt der Typ jetzt so langsam? Als die Baustelle zu Ende ist setze ich den Blinker und meine BMW schießt im 3. Gang mit einem heiseren Kreischen an ihm vorbei. Der Typ schaut mich kurz verdutzt an, dann bin ich schon schon weg. Keine Ahnung was er erwartet hat. In den neuen Spiegeln wird sein nachgemachter M3 schnell kleiner.

Kurz vor Bad Breisig ist dann „Schluss mit Lustig“, es geht gar nichts mehr, vor mir nur ein wirklich langer Stau. Plötzlich quietschen Reifen hinter mir. Während das Adrenalin durch die Adern rauscht drehe ich mich um und sehe den Typen mit seinem „Möchtegern Rennwagen“ wie er nur wenige Zentimeter hinter meinem Motorrad zum Stehen kommt. So wie es aussieht hat er das Stauende übersehen und mich beinahe umgefahren, großartig!

Die Spur neben dem Stau ist völlig frei, dort geht es hoch auf eine Brücke und dann rüber nach Westen in Richtung A61. Diese Straße bin ich erst neulich zusammen mit Sandra gefahren, warum nicht? Vielleicht ist auf der A61 inzwischen weniger los? Auf der Route des Vulkan-Express geht es durch die schöne Landschaft in Richtung Burgbrohl. Kurz tanken und dann ist da schon die A61. Kaum aufgefahren ist aber auch schon wieder alles vorbei. Kurzentschlossen fahre ich beim Dreieck Sinzig wieder ab auf die A561, eigentlich nur ein kleiner „Wurmfortsatz“, aber hier ist wieder alles frei. Kurz drauf bin ich wieder unten am Rhein. Nun fließt dort alles ganz vorzüglich. Ich halte Ausschau nach meinem „Freund im M3“ – aber er taucht nicht mehr auf. Ist sicher besser so.

Als ich daheim ankomme ist Sandra schon da. Sie hat für 95 Kilometer drei Stunden gebraucht und ist komplett bedient. Im Vorratsschrank gibt es noch eine Packung Spaghetti Bolognese und ein paar kleine Pizza-Happen. Danach sind wir froh, dass dieser Tag nun fast geschafft ist. Bei einer kalten Bionade schauen wir uns einen Filmtipp von Fabian an: „Uncertain Guest“. Ein spanischer Film mit einer wirklich ungewöhnlichen Story. Er gefällt uns gut und wir schlafen irgendwann ein – trotz der Geschichte des „unheimlichen Mitbewohners“ 🙂

Feierabendtour





Am Wochenende gibt es in meiner Heimatstadt die Erstkommunion meiner kleinen Nichte. Dementsprechend fallen die kulinarischen Köstlichkeiten recht überschwänglich aus. Gegen 17h geht es mit Sandra und meinem Sohn wieder los. Erst bringen wir Sandra nach Hause, dann wird mein Sohn bei der Mama abgesetzt, anschließend geht es zu mir nach Haus. Dort werden schnell ein paar Anziehsachen zusammen gepackt und um 20h30 bin ich dann unterwegs auf der blauen BMW in Richtung Süden. Es geht nach Mainz. Noch 50 Minuten, dann wird es dunkel, vor mir liegen etwa 150 Kilometer. Der Bordcomputer zeigt eine „Restlaufzeit“ von 289 Kilometern an, das sollte reichen. Dort wo es geht gebe ich auf der Autobahn kräftig Gas. Die Nadel tanzt zwischen 180 und 230 Km/h. Ohne Gehörschutz wäre da nichts zu machen! Nach etwa 70 Kilometern sind von den ursprünglich errechneten 289 Kilometern nur noch etwa 70 Kilometer übrig, das könnte wirklich eng werden. Fährt man nicht im „Schleichgang“ durch die Gegend, so steigt der Spritverbrauch von ca. 5 Liter auf knapp 9 Liter/100 Km!! Also muss ich doch noch tanken. An der Tankstelle muss ich dringend die vielen toten Fliegen vom meinem Visier waschen. Als ich bezahlt habe und wieder startklar bin, ist die Sonne untergegangen.

Das neue getönte Visier an meinem Schuberth S1 Pro schließt nicht vernünftig und so zieht es im Helm wie verrückt. Klappt man die im Helm zusätzlich eingebaute Sonnenblende vor die Augen, so zieht es nicht mehr auf die Augen, aber es ist dann echt finster. Pest oder Cholera, freie Sicht oder eine Bindehautentzündung? Ich entscheide mich gegen die gute Sicht und fahre die letzen Kilometer mit 80 km/h hinter einem LKW her. So komme ich auch ohne große Fernsicht heil in Mainz an. Aber es ist schon spät und der Tag war lang und anstrengend. Hinter mir liegen etliche Stunden im Auto und auf dem Motorrad – ich bin ziemlich platt.

Da ich der einzige Gast bin, gibt es am Montagmorgen kein Frühstück und so kann ich schon um kurz vor 8h im Büro sein, ganz praktisch! Etwa 10 Stunden später geht es kurz zu meinem Physiotherapeuten, meine verspannten Schultern freuen sich und es vertreibt die ständigen Kopfschmerzen. Danach dann ab zu Louis. Mal sehen, ob die nicht ein klares Visier für meinen Helm haben. Das Visier haben sie und es gibt auch eine neue Visier-Mechanik. Am neuen getönten Visier sind schon wieder zwei ganz winzig kleine Plastik-Ecken abgebrochen und so springt es immer gleich aus der Führung wenn man es versehentlich komplett öffnet. Überaus blöd ist das wenn man an einer Ampel steht, das Visier öffnet und es dann plötzlich in der Hand hat. Doof, wirklich doof!

Das neue Visier passt dann auch besser und es zieht hoffentlich nicht mehr so doll in den Helm. Ich kaufe mir noch ein Reinigungsspray für die Innenpolster, inzwischen ist das wirklich mal wieder nötig. Vor dem Verlassen des Ladens fallen mir dann noch zwei Spiegel auf. Sie kosten 39 Euro pro Stück und sind deutlich kleiner und windschnittiger als die großen „Fliegenklatschen“ an meiner K1200. Gesehen, gekauft. Weil ich kein Werkzeug habe, nehme ich gleich noch ein paar Schraubenschlüssel mit, davon kann man(n) eh nie genug haben 🙂 Vor der Montage gibt es an der ESSO Tankstelle gegenüber von Louis noch schnell einen Hotdog und einen Muffin. Dann werden die Spiegel montiert. Gut sieht das aus, da muss man doch gleich eine kleine Tour machen 🙂 Gesagt getan, rein in die Klamotten und rauf auf den „Bock“.

Es geht über B9 nach Nierstein, dann in Richtung Süd-Westen. Das Thermometer zeigt 30°C – es ist krachig warm, da tut der Fahrtwind richtig gut. Schräg vor mit bahnt sich ein traumhafter Sonnenuntergang an. Zwischendurch halte ich kurz mal an und nehme mit dem Handy ein paar kurze Video-Sequenzen auf. Das Thermometer zeigt nun entspannte 25°C, ich genieße die Landschaft in vollen Zügen. Es geht durch kleine Weindörfer rüber zum Rhein und wieder zurück nach Mainz. Unten am Rhein sind es dann wieder 28°C – hui – der Sommer ist da! In Mainz angekommen bin ich wieder ziemlich platt, was für ein schöner Tag.

Mein Leben mit dem iPad

Manch einer mag es vielleicht schon einmal gedacht haben, ausgesprochen wird es jedoch nur höchst selten. Aber ich will es dennoch hier schreiben – Steve Jobbbbs is GOD – So, nun ist es raus! Dieser Man hat es tatsächlich geschafft, vielen Millionen Männern einen Teil ihrer Kindheit zurück zu geben! Endlich können sich erwachsene Menschen wieder wie Kinder fühlen. Statt der Märklin Lokomotive gibt es endlich einen adäquaten Ersatz, das iPad! Was wäre unser Leben ohne diese Produkte, kaum mehr als ein trauriges dunkles Jammertal 🙂

Heute ist dann endlich der Tag der Tage, mein neues iPad II ist da!! Brauchen tue ich es eigentlich nicht, aber dennoch bin ich gespannt auf das kleine flache Zauberding. Ob da nun ein Wecker drin ist, der mich künftig zuverlässig wecken kann? Ob ich damit Excel Sheets werde öffnen können, ob ich meine Magic Maus werde verbinden können, ob es mit meiner Apple Tastatur funktionieren wird – 1000 Frage stehen im Raum, diese gilt es nun zu beantworten.

Also rein ins Auto und ab zu UPS. Wieder daheim schnappe ich mir die P7000 und die D7000 um ein kleines Video zu erstellen. „Unboxing the iPad II“ – das wird ein Spaß! Eine Weile Später ist das Video dann auch schon fertig geschnitten und auf die Festplatte meines kleinen MacBooks exportiert. Ich habe es mal in einer Auflösung von 720p aufgenommen. Das Video hat 17 Minuten und ist 1,46GB groß – hui…



Über meinen „Hausfrauen-DSL“ – so nennen das die meine Arbeitskollegen – versuche ich das Ding dann bei YouTube zu veröffentlichen. Damit es besser klappt nehme ich den Java-Uploader. Der soll zuverlässiger funktionieren. Etwas sechs Stunden später sind sogar schon 25% dieses kleinen Videos auf den Google-Servern angekommen. Als Restzeit werden 1047 Minuten angezeigt – hallo? Eine weitere Stunde später sind es immer noch 25% – das kann echt nicht wahr sein. Diese 720p Auflösung macht mich fertig, was wenn man in voller HD Auflösung arbeiten will? Dann gehen sicher das Notebook und alles was daran hängt völlig in die Knie. Mich beschleicht der Eindruck, dass dieser ganze Krams noch in den Kinderschuhen steckt.

Ich breche den Upload also ab, das wird eh nichts mehr – auch nicht mit einem kleinen Java-Applet – oder vielleicht gerade deshalb?

Ich starte also einen neuen Versuch, diesmal direkt via iMovie. Diesmal komme ich nicht sehr weit. Mein Film ist länger als 15 Minuten, daher verweigert iMovie den Upload an Youtube… Okay… Also exportiere ich den Film ein zweites Mal in der zweitkleinsten Auflösung. Schauen wir mal ob das vielleicht bei YouTube publiziert werden kann. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Telekom die Anschlüsse der Youtube-nutzenden Kunden drosselt? Mich beschleicht da fast so ein Gefühl, gelesen habe ich während der vergangenen Tage viel darüber..

Nach mehreren fehlgeschlagenen Upload-Versuchen ist es am Samstag um 11:11 dann endlich geschafft – mein Unboxing-Video ist online! Zwar nur in einer krass reduzierten Auflösung, aber mehr kriege ich einfach nicht durch die heimische Leitung „gepumpt“ – I’m so sorry…

Ok, ich hoffe Ihr erkennt meine überschwängliche Freud ob dieses neuen Spielzeugs – sorry, es ist ein ‚Gadget‘ (englisch für Apparat, technische Spielerei oder auch Schnickschnack). Leute dieses Gerät wird Euer Leben verändern! Es weckt zwar immer noch nicht, das mit der Maus war ein Fehlschlag und es hat schon die ersten Schrammen auf der Unterseite – aber es ist so unendlich cool. Nun gehe ich noch zu meinem Augenoptiker und kaufe mir ein Sonnenbrille, die man besonders gut im Haar tragen kann. Danach melde ich mich im örtlichen Fitnessstudio an und suche kurz ein Sonnenstudio auf. Eines ist sicher, dann bin ich endlich auf dem richtigen Weg zu einem wahren Apple-User, fast so cool wie die Verkäufer in diesen Tempeln des Apple-Designs. Wow, was für ein Leben, nun wird alles gut – endlich – danke Steve Jobbbbs!!

Erwähnen sollte ich vielleicht noch, dass alle 71 iPad Anwendungen die sich im iTunes meines Notebook verborgen hatten aktualisiert werden mussten. Via iPad klappte das nur für einige wenige Anwendungen – sorry – die Dinger heißen ja jetzt APPs. Danach hagelte es erst einmal Fehlermeldungen. Ich konnte die APPs aber via iTunes aktualisieren und dann erneut auf das iPad kopieren. Ist alles doch ganz einfach und klappt immer wie von selbst – eben Apple – eben (fast) perfekt – wie so vieles im Leben…

Ach sorry ich habe doch noch etwa vergessen, meinen alten Peugeot sollte ich noch gegen einen schicken Mini Cooper eintauschen der in einer modernen Trendfarbe lackiert ist, sonst passt das alles nicht zum fabelhaften neuen iPad…

Aber vorher geht es noch schnell zur Erstkommunion meiner kleinen Nichte Nina 🙂

Es gibt noch so vieles zu entdecken…

Mit der Nikon D7000 am Rhein entlang





Kurz bevor die Peugeot Werkstadt in Mainz Hechtsheim schließt, flitze ich vom Büro rüber zu meinem kleinen Peugeot 207 SW. Beim Starten des Motors vergesse ich wieder die Kupplung zu treten, an eine Automatik gewöhnt man sich wirklich schnell… Beim zweiten Versuch klappt es dann auf Anhieb 🙂 Kurz drauf bin ich bei der Werkstadt. Der Kofferraumdeckel bei meinem 407 Coupé läßt sich nun wieder öffnen, es musste ein Teil des Kabelbaumes ersetzt werden. Am Vorabend habe ich ein wenig gegoogelt, was die Ursache sein könnte und bin auf mehrere Diskussions-Threads gestoßen, innerhalb derer andere Peugeot-Fahrer vom gleichen Problem berichtet haben. Eigentlich ist es ein Konstruktionsfehler, wenn man ein Stück Kabelbaum von der festen Karosserie zum Kofferraumdeckel führen muss. Aber egal, jetzt klappt es wieder und die Reparatur liegt mit 228 Euro noch halbwegs im Rahmen.

Als ich losfahren will meldet sich ersteinmal wieder der Bordcomputer „Einparkhilfe defekt“… ich ignoriere das mit aller Tapferkeit und fahre in Richtung Autobahn. Der Motor ist noch kalt und die Dieselrakete ruckt immer mal wieder „Fehler im Abgassystem“ – irgendwann ist das Abgasrückführungsventil wohl doch noch fällig…

Auf der Autobahn geht dann gar nichts. Im Radio wird durchgesagt, dass bei Mainz Finten Gegenstände auf der Fahrbahn liegen, ich fahre irgendwann entnervt wieder runter in Richtung Innenstadt. Das ist auch nicht viel besser, aber ich schaffe es schließlich auf die andere Rheinseite. Es geht auf der B42 am rechten Ufer des Rheins entlang. Immer wieder sehe ich im krassen Gegenlicht die ein oder andere Burg am gegenüberliegenden Ufer. Dann hält mich nichts mehr, ich fahre an den Straßenrand, krame die neue D7000 aus dem Kofferraum, montiere das AF-S 2.8/70-200 samt B&W Polfilter und schieße einen ganzen Haufen RAW-Bilder diverser Burgen.

Daheim angekommen ist es dann auch schon fast 20h, was für ein Tag!

Beim Kaisers gibt es noch ein letztes Roggenbrot. Fingerdick mit Nutella bestrichen ist das der Hammer schlechthin – sowas von lecker!

Dann kommt die D7000 auf ein Stativ und nun darf sie den Posttower filmen wie er sich langsam vor dem blauen Nachthimmel schlafen legt. Während desssen schaue ich mir meine Beute an. Es ist nicht viel dabei, das Gegenlicht war wirklich fies, die Farben sind flau es gibt kaum Kontraste – es war definitiv kein Fotowetter. Aber in den RAW-Bildern stecken doch noch allerlei Reserven. Was Nikon Capture da noch herausholt ist überaus erstaunlich!

Aber seht selbst – hier ein JPG sowie es die Kamera geliefert hat und gleich danach ein konvertiertes RAW-Bild.

Hier drei der vielen schönen Burgen die man im „Westen“ zu sehen bekommt.

Hier habe ich noch ein HDR, das vorgestern an der Mainzer Theodor-Heuss-Brücke zusammen mit Tobias entstanden ist.

Und nun schaue ich mir mal die Videos an, die ich parallel mit der D7000 während des Sonnenuntergangs aufgenommen habe. 🙂

Kloster Eberbach

Es ist 18h und die „Externen“ haben langsam Hunger. Wie sieht die Abendplanung aus? Wir stimmen uns kurz ab, um 18h30 sitzen wir in meinem Mietwagen, ein Peugeot 207 SW. Es geht in Richtung Kloster Eberbach. Für einige Kollegen ist es noch neu und auf dem Weg durch die Weinberge gibt es heimlich den einen oder anderen staunenden Blick – Deutschland ist schön 🙂 Als wir am Kloster Eberbach eintreffen, steht die Sonne tief, aber es sind noch lässige 22°C. Morgen soll sich das Wetter wenden, es soll erst krass warm und dann schlagartig kalt werden. Also geniessen wir den schönen Sommerabend. Das Essen ist super und die Themen deftig wie das Essen. Man merkt sofort, wenn keine Kolleginnen zugegen sind – Nicoletta Du fehlst…

Als es dunkel wird geht es gut gesättigt mit dem kleinen Peugeot zurück nach Mainz. Was für ein schöner Tag 🙂

Fotoquatsch mit den Bierflaschen der „anderen“ 🙂

Während meine Dieselrakete in der Werkstatt auf einen neuen Kabelbaum wartet, fahre ich mal Peugeot 207 SW – eigentlich kein schlechtes Auto. Er hat Platz, ist komfortabel und braucht laut Bordcomputer etwa 6,5 Liter Super auf 100 Kilometern. Witzig ist, dass er wirklich hagelneu ist. Bei der Abfahrt stand der Tacho bei 163 Km. Irgendwann habe ich den Scheibenwischer betätigt – vielleicht das erste Mal? Der 1.4 Liter Motor ist nicht die Offenbarung wenn es um Beschleunigung geht, aber das Auto fährt damit und wenn man ganz ganz ehrlich ist, braucht man eigentlich auch nicht mehr…