Reich werden als Blogger

In der Vergangenheit habe ich gelegentlich darüber berichtet wie man im Internet Geld verdienen kann. Als bei WordPress das neue Feature „Word-Ads“ eingeführt wurde ging ein Ruck durch die BLOGger-Gemeinde. Viele BLOGger haben sich spontan spürbar mehr Mühe gegeben um die für ihre Teilnahme an diesem Programm notwendigen monatlichen 30.000 Artikel-Aufrufe zu erreichen.

Auch ich habe mich damals für Word-Ads beworben und wurde angenommen.  In den ersten Wochen des Programms sahen die Verdienstmöglichkeiten sogar relativ vielversprechend aus. Doch dann gab es aus ungeklärter Ursache einen massiven Knick in den monatlichen Werbeeinnahmen. Aber seht selbst, hier habe ich eine entsprechende Statistik für Euch:

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Schaut man sich diese Aufstellung genauer an, so war der erste Monate noch halbwegs lukrativ. Mit nur 17.455 Werbe-Einblendungen konnte ich sagenhafte 24,06 US-Dollar verdienen, also etwa 20 Euro. Das entspricht 0,138 US-Cent pro Werbe-Einblendung. Mit zehn Werbe-Einblendungen ließ sich im ersten Monat also etwa 1 Euro-Cent verdienen. Im März 2013 wurden satte 57.708 Werbe-Botschaften angezeigt aber es kamen dadurch nur noch magere 9,36 US-$ zustande. Dies entspricht 0,0162 US-Cent pro Werbe-Block. Bezogen auf zehn Werbe-Blöcke wären wir damit bei etwa 0,12 Euro-Cent, also nur etwa 1/10 der Einnahmen des ersten Monats.

Sehr interessant ist dann der Rückgang der Werbe-Einblendungen im April 2013. Während der Ertrag auf ca. 30% schrumpft reduziert sich die Anzahl der Werbe-Einblendungen auf etwa 10%, bezogen auf den Vormonat. Man könnte nun meinen, dass dies einem deutlich reduzierten Traffic in meines BLOGs geschuldet sein könnte. Aber weit gefehlt, die Anzahl der Aufrufe meines BLOGs steigt seit dem ersten Artikel kontinuierlich und liegt derzeit zwischen 700 und 1.000 Aufrufen pro Tag.

Mit dem Erscheinen der Nikon D800, D7100 und zuletzt der Nikon Df konnte ich an einzelnen Tagen bis zu 7.000 Aufrufe pro Tag verzeichnen. Auch ist ein BLOG stark von der Jahreszeit abhängig. Bei schlechtem Wetter werden deutlich mehr Artikel gelesen als an den letzten schönen Sonnentagen eines Jahres.

Mein Fazit

Meinen Versuch als BLOGger mit Word-Ads  Geld zu verdienen habe ich heute beendet, weil ich Euch nicht weiter mit Werbenachrichten beglücken möchte die im Monat gerade mal 2,50 Euro einbringen. Wer als BLOGger Umsätze erzielen möchte die über der Taschengeld-Grenze liegen, der sollte seinen BLOG auf einem eigenen Server hosten und statt über Kameras, Autos und Motorräder über Promis berichten und viele nackte Tatsachen zeigen. „Sex sells“ und Fotoapparate und Objektive sind für einen wirklich ertragreichen BLOG nur mäßig „sexy“.

Kurzum, von einer Karriere als BLOGger rate ich dringend ab! Wer von seiner Arbeit leben möchte der sollte nach wie vor in der Schule aufpassen und einen vernünftigen Beruf erlernen. BLOGgen kann man aus Spaß nebenbei, als Hauptberuf ist es denkbar ungeeignet.

Etwas besser fährt man übrigens mit monetarisierbaren YouTube-Videos. Mein kurzes schnell gemachtes Video zu den beiden BMW Erlkönigen die ich im letzten Jahr auf Teneriffa gesehen habe, wurde inzwischen knapp 125.000 mal angeschaut und hat bis heute 227,84 US-$ eingespielt, also etwa 170,- Euro.

Hier einige Details zu diesem Video:

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Hier wird schnell klar, dass man bei YouTube mit schnell „hingerotzten“ Videos durchaus Geld verdienen kann, solange man die Gier der Zuschauer zu befriedigen versteht. So gehört es auch zum Konzept vieler erfolgreicher YouTuber sich täglich kontrovers zu aktuellen Themen zu äußern, zu polarisieren und gelegentlich auch mal zu zeigen „was man hat“ – und damit meine ich eher „körperliches“…

Die wirklich gut gemachten Videos die man zu Themen der Fotografie auf YouTube zu sehen bekommt, werden in der Regel von Profis gemacht und entstehen meist begleitend zu bezahlten Shoppings. Sie sind daher auch eher gute Werbemaßnahmen als  sprudelnde Einnahme-Quellen. Die wenigen YouTube-Kanäle die im Bereich der Fotografie wirklich herausstehen, werden von professionellen Produktionsfirmen promotet. Diese Firmen kümmern sich darum, dass stets aktuelles neues Foto-Equipment gezeigt werden kann und tragen zum Erfolg der YouTube Kanäle  bei indem sie mit bezahlter Werbung gepusht werden.

Wer also hofft mit Beiträgen auf dem Niveau von „DigitalRev TV“ oder „The Slanted Lens“ erfolgreich sein zu können, der wird dies nicht allein schaffen. Ohne eine gute Agentur und tägliches ununterbrochenes Engagement läuft hier gar nichts.

Hier ein Beispiel – das Video ist 4 Tage alt und hat bereits mehr als 125.000 Zuschauer. Achtet mal auf Ton- und Bildqualität, dieser Beitrag ist auf „Broadcast-Niveau“. Weil dieser Kanal deutlich mehr Traffic generiert als mein eigener bescheidener kleiner YouTube-Kanal, sind auch die Einnahmen höher. Mein BMW-Video hat in einem Jahr mit rund 125.000 Klicks etwa 170,- Euro eingespielt, bei diesem Video dürfen die Einnahmen deutlich höher liegen. Gehen wir mal von Faktor 10 aus, so wären es 1.700 Euro in 4 Tagen, also 425,- Euro pro Tag, eine Summe die ein Monteur bei ATU in etwa 4 Stunden kostet! Wirklich reich werden die Jungs von DigitalRev TV damit also auch nicht, zumal auch auf YouTube Umsätze Steuern und Sozialabgaben fällig werden!

Hier noch ein Beispiel des exzellenten Kanals „The Slanted Lens“

Dies Video ist perfekt produziert und eine echte Perle unter den kostenlosen Fotografie-Tutorials und trotzdem wurde es in einem Jahr „nur“ knapp 35.000 mal angeschaut. Setzt man auch hier bei den Werbeeinnahmen einen Faktor von 10 in Vergleich zu meinem Kanal an, so landen wir bei weniger als 500,- Euro die dieses Video eingebracht haben wird. Als hervorragende Werbemaßnahme ist es sicher überaus wertvoll, aber leben kann man allein von solchen Produktionen nicht.

Wer also glaubt, dass ich mit meinem BLOG und meinen Videos Geld verdiene und von den Herstellern alles was ich mir wünsche geschenkt bekomme, der liegt gründlich falsch. Dieser BLOG und meine Videos sind ein reines Zuschussgeschäft und mein einziger Lohn sind der Spaß und Euer Feedback.

Fotoschule – Teil 6 – Licht und Makrofotografie

Es ist noch gar nicht lange her, da hat mich einer meiner Facebook-Freunde gefragt ob es denn „auch heute wieder einen neuen Teil der Fotoschule gibt“. Mich hat diese Frage ein wenig beschäftigt denn ich hatte den Eindruck, dass viele Zuschauer nur selten darüber nachdenken was es eigentlich bedeutet in kurzer Folge halbwegs ordentlich gemachte Videos zu veröffentlichen.

Mein aktuelles Video war von großen Schwierigkeiten geprägt weil ich nur wenig Zeit hatte um alles vorzubereiten. So waren zwischendurch die Batterien leer, ich habe versehentlich auf das Mikrofonkabel getreten und es mir vom Sakko gezupft. Dann habe ich auch noch versehentlich drauf getreten und dabei die winzige Halterung zerbrochen. So war ich mehr als froh, dass ich von diesem kleinen billigen Mikro versehentlich vor ein paar Wochen gleich VIER Stück bestellt hatte. Diese kleinen Ansteckmikros kosten knapp 5 Euro und so war dies nicht weiter ärgerlich.

Nach dem „kleinen Unglück“ war es toll ein Reservemikro zu haben!

Weil die Zeit drängte habe ich keine Probeaufnahmen gemacht und die Audiospur nicht vorab kontrolliert. Beim Videoschnitt am Notebook hatte ich keinen Kopfhörer und so ist mir erst viele Stunden später beim ersten Probeschauen via Apple-TV und Heimkinoanlage aufgefallen, dass die Tonspur ziemlich heftige Nebengeräusche, Rumpeln, Schleifen und Schaben enthält. Das war etwas frustrierend aber wenn man die Lautstärke etwas reduziert ist es trotzdem ganz brauchbar.

Überhaupt ist der „richtige Ton“ neben dem „richtigen Licht“ oft ein sehr unterschätztes Problem. Bereits im letzten Jahr habe ich mir einige hochwertige Ansteckmikros gekauft, aber diese benötigen eine kleine Knopfzelle für den Vorverstärker. Und immer wenn ich diese Mikros benutzen wollte war genau diese Batterie gerade mal wieder am Ende 😦

So war ich eigentlich bislang ganz glücklich mit der Qualität der billigen Ansteckmikros. Aber wegen des fehlenden Windschutzes werden keuchende Atemgeräusche klar und deutlich abgebildet und man hört auch in diesem Video wieder sehr deutlich, dass ich aktuell mit schweren Atembeschwerden zu kämpfen habe. Es wird wirklich Zeit, dass ich mal wieder nach Teneriffa komme um mein Asthma ein wenig lindern zu können. Die Meeresluft tat mir schon als kleiner Junge am Strand von Den Helder in Holland sehr gut und daran hat sich nichts geändert.

Videos kann ich auf Teneriffa zwar produzieren, aber nicht veröffentlichen weil es dort total unmöglich ist mehr als ein paar Fotos am Tag zu publizieren. Ich reise jetzt schon seit vielen Jahren immer wieder nach Teneriffa und kenne dort schon ein paar Anwohner. Eine wirklich brauchbare schnelle Internet-Anbindung hat dort allerdings niemand. Und im Hotel muss man sich schon nachts allein in die Lobby begeben wenn man ein wenig bloggen möchte. Ansonsten ist das wirklich dünne „Internetkabel“ mit Datenpaketen aus den iPADs und iPhones der jugendlichen Gäste verstopft. Wenn sich in den kommenden Wochen also eine längere Schaffenspause meinerseits ergibt, dann liegt dies nicht an mir sondern an der fehlenden Infrastruktur…

Hier habe ich für Euch noch einen Screenshot der gestern zu später Stunde entstanden ist als ich das Video fast fertig hatte. Im Screenshot sieht man sehr schön die beiden Kameras die für das Multicam-Editing verwendet werden. Dies habe ich hier erstmals mit zwei Kameras ausprobiert die mit unterschiedlichen Bildraten gefilmt haben. Zwar hätte ich an der D800E 25 Bilder/Sekunde einstellen könne, aber ich habe sie ganz bewusst bei 30 B/s gelassen. Dies ist die Bildfrequenz der kleinen Nikon 1 im HD-Videomodus. Ob ein Multicam-Edit damit funktioniert habe ich am Vorabend mal kurz angetastet. Und ich bin wirklich überrascht wie gut Final Cut Pro X damit zurecht kommt.

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Ich habe keine Cinema-Tools oder ähnliches benutzt, sondern einfach nur die jeweils zusammen gehörenden Video-Clips oben links markiert und dann mit der rechten Maustaste (bzw. Tippen mit zwei Fingern) zu einem Multi-Cam-Clip zusammengefügt. Zur Synchronisation der Clips habe ich die Tonspuren verwendet. Im Video habe ich dann allerdings nur die Tonspur der Panasonic HC-X909 genutzt, weil an diese Kameras das billige König-Ansteckmikrofon mit einem Verlängerungskabel angeschlossen war. Im Vergleich ist die Tonspur der Nikon D800E nicht schlecht aber sie enthält sehr viel „Raumanteil“ und meine Stimme ist erheblich weniger direkt und nicht so präsent wie mit dem Ansteckmikrofon.

Beim nächsten Video werde ich es noch einmal mit dem hochwertigeren Mikrofon versuchen und darauf achten, dass ich genügend viele Reserve-Batterien habe. Dieses Audio Technica ATR-35 hat allerdings mit leichtem Rauschen zu kämpfen, aber warten wir es mal ab…

Ein weiterer Stolperstein ist auch, dass der Atoms Ninja 2 bei der Aufzeichnung an der Nikon 1 immer wieder neue Dateien erzeugt wenn man die Kamera zwischendurch auslöst. Anfangs war mir gar nicht klar woher diese vielen kleinen Schnipsel stammen, bis ich es dann verstanden habe. Damit man diese vielen Schnipsel tatsächlich verwenden kann, muss man sie vorher zu einem einzelnen Clip zusammenfügen. Dieser wird dann von Final Cut Pro X intern für die Vorschau gerendert und braucht viel Platz auf der Festplatte. Dieses Video belegt inkl. Rohmaterial aktuell fast 200 GB auf meiner externen SSD. Diese hat leider nur 256 GB und so musste ich den Videoschnitt immer wieder unterbrechen und Platz für neue Render-Dateien schaffen. Dabei habe ich dann versehentlich den Ordner mit den Vorlagen für Intro und Outro gelöscht und so musste ich diese wieder einmal neu erstellen. Das Kamera-Geräusch am Ende der vorherigen Video habe ich dabei übersehen und erst nach dem Youtube Upload beim Probeschauen bemerkt, dass da eigentlich etwas fehlt.

Dieses Video ist im Format ProRes 422LT übrigens knapp 40 GB groß. Ich habe es diesmal nicht erneut im Format 1080p gerendert sondern es einfach auf meinem MacBook mit dem Quicktime Player geöffnet und als 1080p Video exportiert. Danach war die Datei noch knapp 4 GB groß. Den Upload habe ich über Nacht erledigt und er hat fast 12 Stunden gedauert.

Was im Video so leicht und einfach aussieht ist also mit wirklich viel Aufwand verbunden. Ich würde mich sehr freuen wenn Euch das einen „Daumen nach Oben“ oder vielleicht auch ein YouTube-Abo wert wäre.

Nun aber viel Spaß beim Anschauen 🙂

Fotoschule – Teil 3

Aktuell geht es Schlag auf Schlag – kaum ist Teil 2 von „Ansgar’s kleine Fotoschule“ fertig, da habe ich schon den dritten Teil für Euch 🙂

Hier habe ich ein Fotos das ich eben mit der Nikon 1 V2 und dem tollen Nikon  AF-S 1.2/32mm von der Nikon 1 V1 gemacht habe. Mit der Nikon 1 V1 und dem hier gezeigten Sigma EX DC 1,4/35mm habe ich in Verbindung mit dem Nikon FT-1 Adapter das aktuelle Video aufgenommen. Die großartige Nikon D800E steht nur als Dekoration im Hintergrund. Das liegt daran, dass die Nikon 1 einfach so wunderbare Fotos und Videos liefert.

Nie zuvor habe ich ein Kamerasystem derartig unterschätzt. Wäre sie nicht in den letzten Monaten so stark im Preis gefallen, ich würde mich wohl noch immer mit vielen schweren Objektiven und der Nikon D800E abschleppen. Aktuell bin ich mit der Nikon 1 V2 und dem AF-S 1,2/32mm wirklich ziemlich glücklich.

Nikon 1 V1 & FT1 & Sigma EX DC 1.4/35mm

Hier habe ich mal die ganzen kleinen Kartons abgelichtet. Ihr könnt schon sehen, ich habe mir inzwischen fast das gesamte Programm zusammengekauft. Aktuell bin ich wirklich sehr gespannt was die Nikon 1 V3 bringen wird 🙂

LEGO was Yesterday...

Hier habe ich das Beispielfoto aus dem obigen Video für Euch in voller Auflösung bei flickr.com hochgeladen. Schaut es mal in Originalgröße an und fragt Euch ganz kritisch ob Ihr dieses Ergebnis einer billigen kleinen Kamera mit einem Sensor im CX Format zugetraut hättet?

Nikon 1 V2 & Nikkor 1.8/18.5mm - Full Resolution - Sample

Wer eine Kamera sucht um Fotos für eBay Aktionen und ein paar Urlaubsbilder aufzunehmen, der ist mit den Kameras und Objektiven des Nikon 1 Systems wirklich gut bedient.  In den kommenden Woche werde ich mich in einem speziellen Video eingehend den einzelnen Kameras und Zubehörteilen dieses wehre coolen Systems widmen.

Ich bin sehr gespannt auf Euer Feedback zu diesem Video. Wer mag darf natürlich gern den YouTube-Daumen nach oben drücken oder diesen Artikel oder das Video bei Facebook oder Google+ teilen 🙂

Final Cut Pro X – Fehler beim Video-Export beheben (OS-X Mavericks)

Seit einigen Tagen habe ich immer wieder Probleme wenn ich versuche ein Video zu exportieren, nachdem ich den Schnitt mit Apples „Final Cut Pro X“ – oder kurz FCPX – beendet habe. Der Export startet und nach einigen Minuten bricht FCPX immer wieder mit Fehlermeldungen wie dieser ab:

  • Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden da beim Erstellen des Bildes XXXXX ein Fehler aufgetreten ist.

Im echten Leben sieht das so aus…

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 00.09.00

Dieser Fehler hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Mehrfach habe ich die Render-Files gelöscht und mit verschiedenen Tools, die in einigen Internet-Foren empfohlen wurden, alles Mögliche versucht – leider vergeblich!

Vor etwa einer Stunde habe ich heute meinen dritten Teil von „Ansgars kleine Fotoschule“ für fertig erklärt und den Export als „Original-Datei“ im ProRes-Format gestartet. Und siehe da, keine 5 Minuten später bricht FCPX wieder mit dem verhassten Fehler ab. Es ist zum Mäuse melken… So kann das nicht weitergehen und ich setze nochmals alles daran diesen fiesen Fehler zu beheben. In einem speziellen Forum für User von Final Cut Pro X bin ich dann auf den Hinweis gestoßen, ich solle „in den Finder Einstellungen App Nap deaktivieren„.

  • Was zum Teufel ist „App Nap“???

Also schauen wir mal nach was das ist und siehe da ich finde in der Wikipedia diesen Artikel:
(Auszug)

OS X 10.9 Mavericks ist die derzeit aktuelle Version des Betriebssystems OS X des Unternehmens Apple. Das Betriebssystem wurde am 22. Oktober 2013 kostenlos als Nachfolger von OS X 10.8 („Mountain Lion“) veröffentlicht.

Änderungen und Neuerungen

  • Finder mit Tabs
  • Tagging von Dateien
  • Mehrere Bildschirme – Unterstützung für Apple TV, unabhängige Nutzung von (mehreren) Programmen im Vollbildmodus
  • iCloud Keychain – Abgleich von Anmelde- und anderen Daten via iCloud, Generierung von Passwörtern, Verschlüsselung mittels AES-256
  • Apple Maps – Kartenanwendung mit 3D-Ansichten, Verkehrsanzeige und Navigation, Routen können an iOS-Geräte weitergegeben werden, Anzeige von Karten auch in den Anwendungen MailKalender und Kontakte
  • iBooks – Anwendung zum Anzeigen von E-Books, Synchronisation mit iOS-Pendants
  • Kalender – Vorschlag von Points of Interest (POI) in der Nähe beim Erstellen von Einträgen, Anzeige von Wetterinformationen und Reisezeiten
  • Safari – neue Seitenleiste, verbesserte Leistung (Nitro Tiered JIT, Fast Start), verminderter Energieverbrauch für Seiten im Hintergrund und unerwünschte, über Plugins angezeigte Inhalte (Safari Power Saver)
  • Mitteilungszentrale – erweiterte Möglichkeiten bei Benachrichtigungen, wie beispielsweise unmittelbares Beantworten einer Nachricht oder Löschen einer eingegangenen E-Mail, Anzeige von Benachrichtigungen ausgewählter Websites, Darstellung von Benachrichtigungen in Abwesenheit
  • Timer Coalescing – vermindert CPU-Belastung[3]
  • App Nap – reduzierter Energieverbrauch durch Einfrieren nicht benötigter Anwendungen[3]
  • Komprimierter Arbeitsspeicher – verbesserte Speicherverwaltung durch Komprimieren inaktiver Prozesse[3]
  • energieeffizientere Wiedergabe von iTunes-HD-Inhalten[3]
  • SMB2 Filesharing – Server Message Block Version 2 (SMB2) löst das Apple Filing Protocol (AFP) als Standardprotokoll für Dateifreigaben ab. AFP findet aber zum Beispiel bei Apples Backuplösung Time Machine noch weiterhin Anwendung.[4]
  • iTunes – synchronisiert Kontakte, Kalender, E-Mail-Konten und Safari-Lesezeichen nicht mehr via USB-Kabel-Verbindung. Alle anderen Inhalte können weiterhin über USB-Kabel synchronisiert werden.[5]

Nun wird mir einiges klarer!! Seit ich meinen Mac vor einigen Tagen auf das neue OS-X Mavericks upgedatet habe, versucht das Betriebssystem Strom zu sparen indem einzelne Programme während sie im Hintergrund werkeln angehalten oder verlangsamt werden.

Wer schon einmal länger als nur einige Minuten mit Final Cut Pro X auf einem Mac Book Pro gearbeitet hat der weiß, dass diese Software den Rechner fast zum Glühen bringt. Das hat auch seinen Grund, denn diese Software muss echte Kraftanstrengungen vollbringen um riesige importierte Datenmengen im Hintergrund so aufzubereiten, dass man sie in der Vorschau ohne Ruckeln in brauchbarer Qualität anschauen kann. Schaut man sich die Auslastung von Speicher, Festplatte und Prozessor während der Arbeit mit FCPX näher an, so findet man schnell heraus, dass ein Rechner auf dem diese Software läuft wirklich ALLES geben muss. Und da passt es nicht ins Bild wenn man gleichzeitig versucht Strom zu sparen.

Hier habe ich einen Screenshot für Euch, der zeigt wie man dieses neue Feature für FCPX abschaltet. Man öffnet einfach den Ordner Programme, klickt das Symbol von „Final Cut Pro“ an und betätigt dann „Command + i“. Es öffnet sich ein Fenster das die Eigenschaften dieses Software-Paketes anzeigt. Dort kann man unter „Allgemein“ ein Häkchen bei „App Nap deaktivieren“ setzen.

FCPX - Final Cut Pro X - App Nap - Deactivate - Deaktivieren

Und siehe da, nach einem Neustart von FCPX klappt es mit dem Export von „Ansgars kleine Fotoschule – Teil 3“ auf Anhieb 🙂

Mein neues Buch

Das Buch zu meiner großen Fotoreise gibt es bei amazon.de als Kindle eBook zu kaufen. Auf 573 Seiten gibt es die vollständige Geschichte sowie 200 farbige Fotos, einige Karten und viele Tipps zum Thema Fotografie.

100DaysOfFreedomCover

Wer nicht gern liest, kann mich mit einer kleinen Spende via PayPal unterstützen.

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Fotoschule – Teil 2

Und da haben wir schon den zweiten Teil meiner kleinen Fotoschule. Diesmal wird das Thema BLENDE – ZEIT – ISO so einfach und anschaulich wie irgend möglich erläutert. Beim Dreh musste ich alles geben! Nach der ersten Hälfte hat wieder der Akku meiner Nikon 1V1 schlapp gemacht, ich hatte ihn seit Teil 1 nicht aufgeladen… Also habe ich die „Bierszene“ mit der Nikon 1 V2 gefilmt, dabei aber versehentlich nicht den richtigen Fokuspunkt gefunden und erst später beim Schnitt bemerkt, dass diese Szene total unscharf ist. Also musste ich noch eine Flasche Bier auf EX trinken – hicks…

Voller Hoffnung ging es danach an den zweiten Anlauf. Doch diesmal war der Ton teilweise so stark übersteuert, dass man es sich eigentlich nicht anhören konnte. Inzwischen war der Akku für die Nikon 1V1 wieder etwas aufgeladen und so konnte ich Versuch #3 starten. Objektiv, Speicherkarte, alles zurück und Take #3 starten. Hier das Desaster, beim Versuch die drei Gläser Bier auf EX zu trinken habe ich mich verschluckt. Man war das ein Gehustete und der Schaum lief mir fast aus der Nase…

30 Minuten später hatte ich mich endlich etwas gesammelt, war aber nun schon leicht begetrunken. Doch für meine Leser und Zuschauer gebe ich alles und so ist Take #4 auch endlich geglückt.

Beim Export des Videos gab es schließlich um kurz nach Mitternacht die gleiche Fehlermeldung wie beim Video zuvor – Arg..

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 00.09.00

Also habe ich es wie beim letzten Mal versucht, alle Vorschau-Dateien (Render-Files) zu löschen und los gehts…

Doch dann wieder ein Fehler, langsam aber sicher kriege ich die Krätze…

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 00.18.52

Das letzte Update von Final Cut Pro X hat einen echt fiesen Mistfehler eingeschleppt! Was ist zu tun, ich bin leicht angetrunken, hundemüde und für diese ganze Videonummer fällt mir nur noch das Wörtchen „Rotz“ ein. Aber egal, ich will es irgendwie hinbekommen… Also drücke ich Command + A um alle Videoschnipsel gleichzeitig zu markieren, danach erstelle ich daraus einen neuen zusammengesetzten Clip. Nach ein paar Minuten ist dieser fertig und in ein neues Projekt eingefügt. Erneut starte ich den Export und irgendwann um kurz vor 1h in der Nacht klappt es dann endlich – das Leben als YouTuber ist manchmal mehr als grausam…

Der Upload erfolgt über Nacht und am nächsten Morgen ist es schon online und mein YouTube-Hater hat mir auch schon den „Daumen nach unten“ gegeben – wow… Vielleicht hat ja der Eine oder Andere Lust diese negative Bewertungen zu kompensieren und den Daumen nach oben zu drücken, ich würde mich sehr freuen 🙂