Es ist geschafft, nach 45 Tagen bin ich mit meinem eigenen Motorrad auf Teneriffa angekommen. Was jetzt vor mir liegt klingt nach Sonne, Spaß und Abenteuer.
Als ich am Morgen aufwache klingelt kein Wecker, wie ungewohnt. Seit Wochen habe ich mich jeden Morgen um 7h aus dem Bett werfen lassen um mein tägliches Streckenpensum mit dem Motorrad noch vor Sonnenuntergang absolvieren zu können. Nun werde ich einfach wach weil mich die Sonne an der Nase kitzelt, das ist einfach wunderbar. Das Frühstück auf der Finca San Juan ist wie immer absolut unfassbar reichhaltig und von exzellenter Qualität. Ziemlich voll gefuttert versuche ich mal in kurzer Hose mit freiem Oberkörper und einem Glas Sekt in der Hand am Pool zu liegen. Aber schon nach 10 Minuten geht es mir auf die Nerven. Ich kann einfach nicht faul in der Sonne herumliegen, es geht mir auf den Geist. Sie Sonne blendet, der schwitzige Rücken klebt an der Liege, das ist alles nichts für mich. Letztlich bin ich mir sicher, gebräunte Haut wird bei Männern über 50 generell überbewertet und ich verlasse fluchtartig die Szenerie.
Später treffe ich mich mit meinem Freund Wolfgang, der schon seit mehreren Jahren auf Teneriffa lebt. Wolfgang hat einen DjI Phantom 2+ Quadcopter und wir wollen ein paar kurze Video-Sequenzen filmen, in denen man mich mit meinem eigenen Motorrad auf Teneriffa sieht.








