Nikon P7100 – Videotest

Nach der Beisetzung eines wirklich guten Freundes war ich heute eher gefrustet und hatte eigentlich so recht keine Lust noch irgendetwas zu unternehmen. Als Sandra dann kam war sie eigentlich auch ziemlich erledigt. Aber es war vielleicht einer der letzten sonnigen Tage des Jahres?

Also rein ins Auto und Medizin gegen ihre Halsschmerzen kaufen. Bargeld, ich habe wieder einmal kein Bargeld mehr! Ah, da ist eine Sparkasse. Dort kann ich 500 Euro abheben, die Gebühren betragen 3,95 Euro – wirklich ärgerlich! Auf dem Rückweg sehe ich dann eine schöne Uhr in der Auslage eines winzig kleinen Uhrmacher-Geschäftes. Man lebt nur einmal und nach der Beisetzung des Vormittags ist mir gerade eher nach „Ausgeben“ als nach „Raffen“ zumute. Da steht schon Sandra neben mir, in der Hand eine Tüte mit Erkältungsmedizin. „Boah Haaaase, schau mal da, ein Armband mit HARIBO Gummibärchen!!!“ Ein paar Minuten später habe ich eine neue Uhr und Sandra ein Armband mit HARIBO Bärchen. Das Leben kann doch sehr schön sein.

Noch schnell etwas Brot kaufen und dann los in Richtung Bad Breisig, wir wollen Tapas essen. Beim HARIBO Fan-Shop legen wir noch einen kleinen Stopp ein. Es gibt Süßigkeiten, einen Regenschirm mit Gummibärchen, Badetücher mit Gummibärchen, zwei Baseball-Kappen mit Gummibärchen und dies und jenes mit Gummibärchen… In Bad Breisig angekommen nehme ich schnell ein paar kleine Video-Sequenzen für diesen Artikel auf. Ich habe die neue Nikon P7100 und die ganz neue Nikon AW-100 im Gepäck. Das Stativ mit dem neuen Manfrotto Fluid-Video-Neiger hat Sandra leider daheim vergessen. Also stelle ich den eingebauten VR der P7100 mal kräftig auf die Probe.

Die Kamera ruhig zu halten und einzelne halbwegs ordentliche Schwenks hinzubekommen ist gar nicht so einfach. Später könnte man mit Magix Videodeluxe oder iMovie das Bild ein wenig stabilisieren, aber dabei geht auch Auflösung verloren, weil an den Ränder ggfs. ordentlich etwas abgeschnitten werden muss. Irgendwie werden die Schwenks besser wenn man den Körper ein wenig anspannt und die Luft anhält. Für Umstehende muss es komisch aussehen wenn man da so konzentriert steht und krampfhaft versucht nicht zu wackeln…

Als wir vor unserer kleinen Bodega stehen ist diese geschlossen. Betriebsferien!! Die Wirtin hatte es bei unserem letzten Besuch erwähnt, wir sind schon alt und vergesslich. Also landen wir ein paar Häuser weiter bei einem kleinen Italiener, auch nicht schlecht. Bei eine Filet-Steak und einem Glas Montepulciano lassen wir es uns gut gehen. Während dessen geht draußen die Sonne unter und der Himmel färbt sich rosarot.

Schnell bezahlen und noch ein paar Fotos machen. Nur wie ohne Stativ? Ah, da ist doch was, da ist eine Blechdose an einen Masten montiert. Drin sind kleine Plastiktüten mit denen eifrige Hundebesitzer auf der Rheinpromenade den Kot ihrer Liebsten einsammeln können…

Egal, das Ding ist halbwegs gerade angebracht. Ich falte den Kameragurt ein wenig und so gelingen ein paar nette Fotos der „Rheinischen Abendstimmung“.

Hier ein wunderschönes Weingut auf der anderen Rheinseite im letzten Abendlicht bei voller Tele-Brennweite. Die Kamera habe ich dabei mit Selbstauslöser bedient.

1) Bilddaten: ISO-100, f/8, 1/2s, -1.0 EV, 43mm (35mm Brennweite: 200mm), RAW-Modus, Konvertiert mit Nikon Capture 2.2.8

2) Bilddaten: ISO-100, f/7.1, 0.77s, 13mm (35mm Brennweite: 61mm), RAW-Modus, konvertiert mit Nikon Capture NX 2.2.8

Hier mein kleines verwackeltes Video. Die Zoomfahrten habe ich eingebaut um zu zeigen, dass der Zoom nicht wirklich weich läuft, sondern ruckartig einsetzt und besonders im Telebereich das Bild verwackelt. Wie bei der P7000 hat das Objektiv der P7100 ebenfalls relativ viel Spiel. Betätigt man die Zoom-Funktion, so wackelt es zwangsläufig ein wenig. Dieses Wackeln empfinde ich im Telebereich als wirklich störend. Man kann sich aber ein wenig helfen, indem man es später bei der Video-Bearbeitung einfach weg schneidet.

Hier ist nun mein kleines Video.

Lonesome Ride

Seit gestern ist meine blaue Turbine wieder in perfektem Zustand. Schlappe 1145 Euro hat der Spaß gekostet!! Eine 30.000 KM Inspektion und zwei neue Reifen, mehr nicht! Also ein bisschen Öl, Zündkerzen, Ventile einstellen, Reifen wechseln -> 1145 Euro!! Seit der letzten Inspektion bin ich 15.000 KM gefahren, das sind also 7,63333333 Euro-Cent pro Kilometer – ganz ohne Sprit und so weiter – reine Inspektions- und Reifenkosten!

So gesehen betragen die „Basiskosten“ für das kleine Video das ich gestern zusammen gefummelt habe ca. 7,63 Euro!

Wir starten kurz hinter Montabaur, fahren durch das Gelbachtal, kreuzen die Lahn, vorbei an der Schaumburg geht es in Richtung Bad Schwalbach. Über Schlangenbad bei Eltville auf die B42/A66, denn über den Rhein und quer durch Mainz zu meinem kleinen Appartement. Das Ausgangsmaterial ist schon ein paar Wochen alt, gefilmt ist es mit drei GoPro-Kameras. Inzwischen wird es im Gelbachtal deutlich herbstlicher aussehen und es wird deutlich gefährlicher sein dort mit dem Motorrad entlang zu fahren, weil überall feuchtes Laub auf den Straßen sein wird.

So, jetzt ein paar Stunden arbeiten und dann geht es mit zwei nagelneuen Michelin Pilot Road 3 nach Bonn.

In der nächsten Woche starten wir die gleiche Aktion dann mit meinem weißen „Mädchenmotorrad“. Das wird dann wohl die letzte Tour des Jahres werden. Aber mal abwarten, „früher“ als ich noch meine R80-RT gefahren bin, habe ich jedes Jahr eine „Heiligabend-Tour“ und eine „Sylvester-Tour“ gemacht. Das ging auch, sogar ohne beheizte Griffe. Leider sah mein „rotes Wüstenschiff“ wegen des Streusalzes danach ziemlich verhunzt aus. Und da man ja auch nicht jünger wird… Aber mal sehen!

Ok, nun unter die Dusche und Film ab!

Tour mit Hauke

Es ist Dienstag und meine K1200 ist noch in Rüsselsheim in der Werkstatt. Die Arbeiten sind doch umfangreicher als gedacht, mit ein wenig Glück wird sie am Mittwoch fertig. Abends geht es mit Hauke noch kurz zum Italiener um die Ecke, um 21h30 ist dann Freizeit angesagt. Warum nicht mal auf der Platte stöbern? Ha, da ist noch ein „Roh-Video“ von einem Ausritt den ich zusammen mit Kumpel Hauke vor einige Wochen an einem ausnahmsweise mal nicht verregneten Sommertag unternommen habe.

Daraus könnte man schnell ein Video zaubern… „Frische ungehörte“ Musik habe ich inzwischen kaum noch, aber der Titel „Driving“ von Gereon M. Hillebrand gefällt mir immer wieder super gut. Er passt einfach zum Feeling das ich auf dem Motorrad habe.

Es gibt Aufnahmen einer Front- und einer Heck-Kamera. Diesmal mache ich kein aufwändiges „Bild im Bild“ sondern schneide versuchsweise etwas aus „Vorne“ versus „Hinten“ zusammen. Das Ergebnis gefällt mir recht gut, es ist weniger langweilig, verbraucht weniger Rechenleistung in der Vorschau und lässt sich viel leichter schneiden als ein „Bild im Bild“.

Im Video starten wir in Mainz, fahren nach Oppenheim. Dort verlassen wir die B9 und fahren munter lustig durch die Weinberge. Anfangs fahre ich vor, später dann Hauke. So habe ich ihn mal von vorn und mal von hinten auf dem Video. Zwischendurch halten wir auch mal an und drehen die hintere GoPro Kamera etwas zur Seite. Auf der gut ausgebauten B9 fahren ich dann immer mal eine wenig neben Hauke hin und her, so entstehen ganz nette Aufnahmen seiner Tigerente und das alles mit einem gewaltigen „Fish-Eye-Effekt“. Fisch und Ente – passt doch super! Wieder in Mainz angekommen wollten wir zu unserem präferierten Italienischen Restaurant „La Rustica“ – leider geschlossen. Also ging es weiter in die Mainzer Innenstadt zum Heiliggeist, einem alten Spital. Dort gibt es recht gutes Essen und die Location ist wirklich super. Besonders im Innenbereich sieht es aus wie in einer alten Kirche, wirklich schön! Wer es nicht kennt und mal in Mainz ist, der sollte da mal hin gehen!

Nachdem wir die Straßenmusiker mit unseren K1200r und K1200s geärgert haben geht es wieder zum Hotel. Von dieser Wegstrecke gibt es keine Video-Aufnahme. Da waren die Batterien schon leer… Die streng chronologische Reihenfolge habe ich diesmal beim Schnitt durchbrochen. Der Song „Driving“ dauert 4:32 Minuten und es war noch etwas „Platz“ am Ende. Diesen habe ich mit einer kleinen Sammlung einzelner Impressionen „aufgefüllt“. Am Ende fahre ich dann „davon“ – das gefällt mir als Aussage eigentlich auch ganz gut.

@Hauke: Nichts gegen Dich und Deine Tigerente – Aber ich bin schneller – LOL

Daylight Ride(r)

Pünktlich zum Wochenende – ok es ist erst Donnerstag – habe ich hier ein neues Video für alle Motorradfahrer unter euch. Diesmal ist es wieder am Mac mit iMovie geschnitten. Es gibt mehrere Perspektiven, die Kamera habe ich während der Fahrt immer mal ein wenig hin und her gedreht. Es ist nicht alles ganz exakt chronologisch, aber ich denke dem unbeschwerten Biker-Feeling tut das keinen Abbruch.

Wir starten bei Wachtberg, passieren Ahrweiler und fahren durch die Weinberge nach Altenahr. Dann kommt ein kleiner Sprung und schon befinden wir uns auf dem Abstieg zur Mosel. Vorbei an Cochem geht es hinauf in den Hunsrück in Richtung Simmern. Später auf die B50 in Richtung Stromberg. Dort stehen wir auf der A61 im Stau und nehmen daher die Zulieferer-Ausfahrt der Raststätte „Hunsrück“. Über Stromberg geht es zurück auf die A61. Bei Bingen die A60 und schon sind wir in Mainz. 250 Kilometer mit einer mittleren Geschwindigkeit von 85 km/h und einem Spritverbrauch von 6,4 Litern stehen danach auf dem Bordcomputer bzw. Tageskilometerzähler. Was für ein geiler Ritt zum Start in die neue Woche!!

Ok, dann mal Film ab…

 

Unfalltod auf der Autobahn?

In den meisten Fällen ist ein Unfalltod auf der Autobahn ebenso überflüssig wie vermeidbar! Einige kleine Regeln helfen beim Überleben auf Deutschen Autobahnen. Besonders bei schlechtem Wetter gibt es immer wieder schwere Unfälle. So auch heute morgen auf dem Weg nach Mainz. Kaum war ein Lied im Radio ausgespielt, kam schon die nächste Warnmeldung „Achtung, auf der A-XYZ ist eine ungesicherte Unfallstelle auf Höhe der Ausfahrt Blablabla…“ Das muss doch nicht sein!

Hier habe ich ein kleines Video zu diesem Thema, vielleicht hilft es ja – wirklich glauben tue ich es zwar nicht – aber Ihr könnt mich gern vom Gegenteil überzeugen und  in den nächsten Jahren einfach keine Unfälle bauen. Ihr könntet einfach mal so fahren, dass ihr niemanden mit in den Tod reißt. Vielleicht könntet ihr eure sauer verdiente Knete statt in verchromte 20″ Alufelgen in eine schöne Kamera investieren und damit richtig tolle Fotos machen. Ok, das ist nicht so cool wie ein V8 mit 5,7 Litern Hubraum und 432 PS – aber für schöne Fotos braucht man auch deutlich weniger Benzin…