Das eine oder andere Computerspiel hat jeder von uns schon einmal gespiel. Ich selbst habe eine ganze Weil „Commander Keen“ gespielt, aber das ist schon 20 Jahre her. Inzwischen ist viel Zeit vergangen und die Anzahl der Videospiele ist astronomisch angestiegen. Mit Computerspielen wird inzwischen weltweit mehr Geld verdient als mit Kinofilmen. Bei der unglaublichen Menge der Spiele ist es schwer neue Ideen und neue Konzepte zu entwickeln. Das Spiel „Portal“ ist hier eine löbliche Ausnahme.
Einer der Fans hat überlegt wie eine echte „Portal Gun“ im wahren Leben aussehen und funktionieren würde. Und weil er es kann hat er es auch gleich gefilmt, wirklich cool!
Wo man diese Waffe kaufen kann verrät er uns leider nicht 😦
Bei der Erstellung meines Artikels zur Fahrt über den Schweizer Klausenpass sind mir ein paar alte Fotos „in die Hände gefallen“ auf denen meine damalige Freundin Nina zusammen mit meiner schönen alten BMW R80-RT zu sehen ist. Da kam mir die Idee eine alte MP3 Datei anzuhören die wir von mittlerweile 13 Jahren aufgenommen haben. Damals im Oktober 1999 hatte mein Vater Geburtstag und er ist überraschend kurz danach gestorben und einen Tag vor Heiligabend bei strömendem Regen beerdigt worden. Es kam mir damals alles vor wie in einem schlechten Film.
Während wir einige Wochen zuvor dabei waren unsere Sachen zusammen zu packen um ihn und meine Mutter zu besuchen hatte Nina die Idee, dass wir noch schnell für Ihn ein Geburtstagslied aufnehmen könnten. Nina schlug das Largo aus der Oper Xerxes von Georg Friedrich Händel vor – das „Ombra Mai Fu“
Ich habe schnell ein Playback mit meinen damals noch sehr zahlreichen Synthesizern erstellt. Nina hat einen Kopfhörer aufgesetzt und dann live zu meinem Playback gesungen. Nach drei Takes waren wir zufrieden und ich habe noch schnell eine kleine CD gezaubert. Wir haben dazu das Cover der 6. Symphonie von Pjotr Iljitsch Tschaikowski in der Aufnahme mit Leonard Bernstein (Deutsche Grammophon) eingescannt und den Titel mit Photoshop so verändert, dass Nina & Ansgar draufstanden.
Noch sehr gut erinnere ich mich an das erwartungsvolle Gesicht meines Vaters, als er diese CD ausgepackt hat. Er hatte insgeheim gehofft, dass wir für ihn eine kleine Lied aufnehmen. Und es war lustig zu sehen wie ihm zunächst die Gesichtszüge entgleisten als er dachte wir hätten einfach nur eine CD für ihn gekauft. Aber dann kam ihm die Erleuchtung und seine Augen begannen zu leuchten. Sekunden später lag die CD im CD-Player und wir lautschten andächtig den Klängen meiner Synthesizer und natürlich Ninas Sopranstimme.
Eigentlich hatte ich erwartet, dass meine Eltern sich grinsend ansehen, statt dessen begannen sie wie auf Kommando gleichzeitig zu weinen!
Was war los?? Es dauerte eine ganze Weile bis sie sich wieder beruhigt hatten und schließlich haben sie uns erzählt, dass wir ohne es zu wissen genau das Lied getroffen haben das damals bei ihrer Hochzeit in der Kirche gesungen wurde. Welch ein Zufall, da gibt es Millionen Lieder die wir hätten aussuchen können und wir haben genau dieses Lied „getroffen“.
Als mein Vater kurz drauf nicht mehr bei uns war habe ich dieses Lied wirklich oft gehört und noch heute stimmt es mich sehr nachdenklich.
In den letzten Wochen hatten wir hier in Bonn oft einen sehr krassen Himmel mit schweren Gewitterwolken und zwischendurch immer wieder sonnigen Abschnitten. Das ganze hat mich fasziniert und ich habe immer mal wieder meine Nikon D7000 mit meinem großen 200-400mm Teleobjektiv an ein geöffnetes Fenster gestellt. Die D7000 nimmt 20 Minuten Video auf, danach ist Schluß! Weil ich immer wieder vergessen habe die Kamera „zeitnah“ neu zustarten, habe ich leider nur einzelne „Videoschnipsel“ die ich mit Magxi Video Deluxe MX auf um das 50-fache Tempo beschleunigt habe.
Die gewaltigen Datenmengen sind ein großes Problem und noch viel schwieriger ist es, alle Parameter so einzustellen, dass die Wolken später auch „flüssig“ dahinziehen. Es hat mich mehrere Anläufe gekostet es halbwegs zu hinzubekommen. Dazu musste ich das knapp 180 Sekunden lange Video einmal als unkomprimiertes AVI speichern. Das Ding war dann satte 14,0 GB groß und das bei nicht einmal voller HD Auflösung sondern „nur“ in 720p!
Anschließend habe ich das Monster in Video Deluxe importiert und als WMV-Datei ausgegeben. Wirklich unzufrieden bin ich mit dem Kompressionsergebnis. Besonderns in den dunklen Bildbreichen sieht man wirklich extrem fiese Kompressions-Artefakte. Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee mit welchen Einstellungen man das Video so hinbekommt, dass es annähernd wie das „unkomprimierte Monster“ aussieht?
Seit heute kursieren im Internet erste Bilder der seit langem erwarteten Nikon D600. Mit diesem Modell wird Nikon voraussichtlich die D700 ablösen. Mit der Vorstellung dieser Kamera wird in einigen Wochen zu rechnen sein. Als Termin für die weltweite Einführung halte ich die Photokina (18. bis 23. September 2012) für realistisch. Wahrscheinlich wird Nikon es sich aber ggfs. nicht nehmen lassen die D600 ähnlich wie bei D4 und D800 kurz vorher der Öffentlichkeit zu präsentieren. Danach wird es wie bei D4 und D800 einige Monate dauern bis Nikon den weltweiten „Run“ auf diese neue Kamera befriedigen kann. Wirklich lieferbar wird sie wohl zu Weihnachten sein.
Hier die ersten Fotos, die im Gegensatz zu meiner kleinen Montage sogar die echte D600 zu zeigen scheinen 🙂
Wie nicht anders erwartet, wird die D600 auf einem FX-Chip basieren, also eine „kleine Schwester“ der D800 werden. Alle Bedienelemente deuten darauf hin. Die Auflösung wird gegenüber der D800 etwas reduziert sein, derzeit sind 24 Megapixel im Gespräch. Aufgrund der damit geringeren Datenmengen wird die D600 etwas schneller sein als die D800. Damit ist sie sicher ein gute Ergänzung. Die D600 für die Action und die D800 für die Details, das kennen wir schon seit der D1x und D1h 🙂
Wie bei der D800 wird die Hysterie hohe Wellen schlagen. Wem Videos nicht wichtig sind und wer nicht bis Weihnachten auf seine neue Kamera warten möchte, der kann jetzt schon mal Ausschau nach einer billigen gebrauchten D700 halten. Die D700 ist auch im Jahr 2012 noch eine Spitzenkamera und wer sie billig abstauben kann sollte vielleicht zuschlagen und sich die nächsten 6 Monate an den schönen Bildern freuen.
Wer allerdings geduldig genug ist, den wird der Weihnachtsmann mit einer Kamera für deutlich unter 2.000 Euro belohnen. Von der D600 erwarte ich die eine Bildqualität die derzeit nur mit der D3x möglich ist. Und die kostet noch immer satte 7.000 Euro – ok wirklich neu kaufen wird sie derzeit wohl niemand mehr…
Wer schon heute wissen möchte wie sich ein Foto aus der Nikon D600 „anfühlen“ wird, der kann sich bereits heute diese Bilder anschauen.
Ich kann mich nocht gut daran erinnern, wie es war als ich im Jahr 2000 nach und nach die Schweiz mit meinem alten roten „Dampfer“ erkundet habe. Sustenpass, Pragelpass, Grimselpass, Klausenpass, Furkapass, Brienzer Rothorn, Interlaken, Thun, Chur, Montreux – die Liste der tollen Motorradstrecken könnte fast endlos verlängert werden.
Umso mehr hat es mich gefreut in der letzten Woche am Sonntag einmal wieder über den Klausenpass südlich-östlich von Luzern zu fahren. Das Wetter war nicht so großartig wie erhofft, aber rückblickend muss ich sagen, dass schlechtes Wetter nicht nur gutes Fotowetter ist. Gerade die Wolken, der Nebel und die Schneemassen auf der Passhöhe gaben diesem Tag etwas ganz besonderes.
Aufgrund der eher kühlen Temperaturen haben wir das Dach nicht göffnet und so konnte ich meine GoPro HD HERO 1080 mit dem Saugfus aus dem „Car-Kit“ oben auf dem Dach meines kleinen Spaßmobils positionieren.
Aus insgesamt 120 Minuten Video habe ich für Euch ein nur wenige Minuten langes Video zusammen gestellt. Bei der Videobearbeitung habe ich mich wieder einmal GEGEN den Mac entschieden. Unter Windows 7 mit 30″ Monitor und Magix Video Deluxe MX geht das einfach besser und ist deutlich entspannter.
Um das Ergebnis bei YouTube für die Monetarisierung anmelden zu können, habe ich die Hintergrundmusik selbst erstellt. Dafür habe ich auf dem Mac mit „NI Maschine“ einen kleinen Techno-Soundtrack gebastelt. Das geht wiederum auf dem Mac besser, weil ich auf dem PC für meine Soundkarte keinen ASIO-Treiber habe und man daher nicht wirklich live über den Controller spielen kann, weil alles was man tut mit einer sehr großen Verzögerung hörbar wird. Der hersteller NI liefert eine kleine USB-Audio-Karte. Dafür gibt es ASIO Treiber und die Latenz ist damit deutlich geringer. Mal sehen, vielleicht kaufe ich mir noch dieses kleine Gadget irgendwann einmal.
Umso größer war der Frust als ich gerade erkennen musste, dass YouTube die Monetarisierung selbst für dieses Video mit einem wirklich einfachen Soundtrack selbst gebastelten Soundtrack wieder gesperrt hat. Wer bei YouTube Geld verdienen will hat echt die Pappnase auf. Offenbar geht das wirklich nur indem man blöde Sprüche reißt und seine Freunde dabei filmt wie sie sich mit dem Skateboard auf die Fresse legen. Welch arme Welt…
Doch zurück zur Tour über den Klausenpass, am nächsten Tag habe ich überlegt vielleicht eine Tour über den Sustenpass zu unternehmen. Aber der war leider geschlossen, ganz oben am Tunnel war wohl einfach zu viel Schnee.
Hier habe ich noch ein paar Scans von alten APS-Farbabzügen aus dem Jahr 2000. Mit meiner damaligen Freundin Nina hatte ich eine gute Beifahrerin die mir viel Vertrauen entgegen gebracht hat und selbst auf den krassesten Straßen keine Angst hatte. Statt dessen hat sie manchmal auf dem Sozius ein fröhliches Lied in ihren Helm geschmettert. Das waren schon witzige Zeiten, mit der singenden Beifahrerin durch die Alpen, dass ich das erleben durfte 🙂
Wie sich meine singende Beifahrerin damals angehört hat könnt ihr hier sehen und vor allem hören. Sie lebt derzeit in einer „Deutschen Enklave“ in New Mexico und dort wird offensichtlich das „heimische Liedgut“ sehr ansprechend gepflegt 🙂
Der österreichische Film „Die Fälscher“ des Drehbuchautors und Regisseurs Stefan Ruzowitzky basiert auf den Erinnerungen eines Juden mit dem so ganz und gar nicht jüdischen Namen Adolf Burger. Der Film erzählt die Geschichte der groß angelegten „Aktion Bernhard“, bei der die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkrieges Falschgeld, Pässe und Wertpapiere in großem Stil fälschen ließen um die horrenden Kosten des zweiten Weltkriegs wenigstens teilweise decken zu können.
Adolf Burger ist der letzte Überlebende der im Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin zur Herstellung von Falschgeld gezwungenen Menschen. Der Film basiert weitgehend auf seinen Erinnerungen. Im Film wird er von August Diehl dargestellt.
Ein wesentlicher Bestandteil des Films ist der moralische Zweikampf zweier „Fälscher“. Auf der einen Seite steht Adolf Burger der mit aller Kraft versucht zu verhindern, dass täuschend echt wirkende Dollar-Noten den Nazis helfen könnten den Krieg vielleicht doch noch zu gewinnen. Auf der anderen Seite steht Salomon Sorowitsch der einfach nur versucht in dieser Hölle zu überleben.
Adolf Burger und weiteren Häftlingen ist es zuzuschreiben, dass sie durch das Vortäuschen von Problemen bei der Herstellung die endgültige Fertigstellung der gefälschten Dollarnoten um mehrere Monate verzögern konnten. Somit konnte der Großteil der gefälschten Dollarnoten mit einem Wert des vierfachen der Britischen Geldreserven nicht mehr in Umlauf gebracht werden.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Leistung des David Striesow welcher die ambivalente Figur des Sturmbannführers Friedrich Herzog perfekt verkörpert. Mal ist er nett, mal fies, mal verängstigt und stets versucht er auf seine Weise zu überleben und für den Fall der Fälle mit gefälschten schwedischen Pässen für sich und seine Familie dem verdienten Ende doch noch zu entkommen.
Hier ein kurzes Interview mit Adolf Burger.
Und hier noch ein Interview mit Hemmt Diehl der die Rolle des Adolf Burger verkörpert.