Vanguard – The Heralder 46

Nach meinem Video zum Fotorucksack „The Heralder 46“ des Herstellers Vanguard, haben mich einige Fragen erreicht wo man diesen Rucksack in Deutschland denn kaufen kann. Ich habe ein wenig gesucht und musste feststellen, dass er aktuell in Deutschland bei amazon.de ausverkauft ist. Man kann ihn aber bei amazon.co.uk – also in England bestellen und porto- und zollfrei nach Deutschland liefern lassen:

Für alle die diesen tollen Rucksack noch nicht kennen, habe ich hier noch einmal das komplette Review zu diesem schönen Stück:

 

Wer sich zu Weihnachten oder bis Sylvester 2013 entschließt ein Stativ des Typs ABEO Pro 283 CGH mit dem GH-300T zu kaufen, der bekommt den Rucksack „The Heralder 46“ vom Hersteller Vanguard geschenkt. Hier gibt es alle weiteren Infos.

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier mein Review zum ABEO Pro:

 

Das ABEO Pro Stativ ist aktuell in Deutschland lieferbar:

Hier ein kurzer Auszug aus den Bedingungen der Sonderaktion „My ABEO Pro“:

Kostenloser The Heralder 46 Rucksack beim Kauf eines ABEO Pro 283CGH, ABEO Pro 284CT, ABEO Pro 283CT Stativs. Oder kostenloser The Heralder 33 Rucksack beim Kauf eines ABEO Pro 284AT, ABEO Pro 283AT, ABEO Pro 283AGH, ABEO Pro 284AGHABEO Pro 283ABABEO Pro 284ATB Stativs.

Das ABEO Pro 283 CGH ist ein sehr hochwertiges Stativ aus Carbon-Fasern. Es überzeugt durch ein kompaktes Packmaß und ausgezeichnete Stabilität. Der GH-300T Kugelkopf ist für schwere Kameras wie beispielsweise die Nikon D300 besonders gut geeignet. Bei meinen Videos zu „Ansgars kleine Fotoschule“ habe ich es für meine Nikon D800E mit dem AF-S 2.8/24-70mm benutzt.

Wer also noch auf der Suche nach einem hochwertigen Fotorucksack und einem professionellen Stativ ist, der sollte vor Weihnachten noch schnell zuschlagen und sich einen kostenlosen „The Heralder 46“ sichern 🙂

Final Cut Pro X – Fehler beim Video-Export beheben (OS-X Mavericks)

Seit einigen Tagen habe ich immer wieder Probleme wenn ich versuche ein Video zu exportieren, nachdem ich den Schnitt mit Apples „Final Cut Pro X“ – oder kurz FCPX – beendet habe. Der Export startet und nach einigen Minuten bricht FCPX immer wieder mit Fehlermeldungen wie dieser ab:

  • Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden da beim Erstellen des Bildes XXXXX ein Fehler aufgetreten ist.

Im echten Leben sieht das so aus…

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 00.09.00

Dieser Fehler hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Mehrfach habe ich die Render-Files gelöscht und mit verschiedenen Tools, die in einigen Internet-Foren empfohlen wurden, alles Mögliche versucht – leider vergeblich!

Vor etwa einer Stunde habe ich heute meinen dritten Teil von „Ansgars kleine Fotoschule“ für fertig erklärt und den Export als „Original-Datei“ im ProRes-Format gestartet. Und siehe da, keine 5 Minuten später bricht FCPX wieder mit dem verhassten Fehler ab. Es ist zum Mäuse melken… So kann das nicht weitergehen und ich setze nochmals alles daran diesen fiesen Fehler zu beheben. In einem speziellen Forum für User von Final Cut Pro X bin ich dann auf den Hinweis gestoßen, ich solle „in den Finder Einstellungen App Nap deaktivieren„.

  • Was zum Teufel ist „App Nap“???

Also schauen wir mal nach was das ist und siehe da ich finde in der Wikipedia diesen Artikel:
(Auszug)

OS X 10.9 Mavericks ist die derzeit aktuelle Version des Betriebssystems OS X des Unternehmens Apple. Das Betriebssystem wurde am 22. Oktober 2013 kostenlos als Nachfolger von OS X 10.8 („Mountain Lion“) veröffentlicht.

Änderungen und Neuerungen

  • Finder mit Tabs
  • Tagging von Dateien
  • Mehrere Bildschirme – Unterstützung für Apple TV, unabhängige Nutzung von (mehreren) Programmen im Vollbildmodus
  • iCloud Keychain – Abgleich von Anmelde- und anderen Daten via iCloud, Generierung von Passwörtern, Verschlüsselung mittels AES-256
  • Apple Maps – Kartenanwendung mit 3D-Ansichten, Verkehrsanzeige und Navigation, Routen können an iOS-Geräte weitergegeben werden, Anzeige von Karten auch in den Anwendungen MailKalender und Kontakte
  • iBooks – Anwendung zum Anzeigen von E-Books, Synchronisation mit iOS-Pendants
  • Kalender – Vorschlag von Points of Interest (POI) in der Nähe beim Erstellen von Einträgen, Anzeige von Wetterinformationen und Reisezeiten
  • Safari – neue Seitenleiste, verbesserte Leistung (Nitro Tiered JIT, Fast Start), verminderter Energieverbrauch für Seiten im Hintergrund und unerwünschte, über Plugins angezeigte Inhalte (Safari Power Saver)
  • Mitteilungszentrale – erweiterte Möglichkeiten bei Benachrichtigungen, wie beispielsweise unmittelbares Beantworten einer Nachricht oder Löschen einer eingegangenen E-Mail, Anzeige von Benachrichtigungen ausgewählter Websites, Darstellung von Benachrichtigungen in Abwesenheit
  • Timer Coalescing – vermindert CPU-Belastung[3]
  • App Nap – reduzierter Energieverbrauch durch Einfrieren nicht benötigter Anwendungen[3]
  • Komprimierter Arbeitsspeicher – verbesserte Speicherverwaltung durch Komprimieren inaktiver Prozesse[3]
  • energieeffizientere Wiedergabe von iTunes-HD-Inhalten[3]
  • SMB2 Filesharing – Server Message Block Version 2 (SMB2) löst das Apple Filing Protocol (AFP) als Standardprotokoll für Dateifreigaben ab. AFP findet aber zum Beispiel bei Apples Backuplösung Time Machine noch weiterhin Anwendung.[4]
  • iTunes – synchronisiert Kontakte, Kalender, E-Mail-Konten und Safari-Lesezeichen nicht mehr via USB-Kabel-Verbindung. Alle anderen Inhalte können weiterhin über USB-Kabel synchronisiert werden.[5]

Nun wird mir einiges klarer!! Seit ich meinen Mac vor einigen Tagen auf das neue OS-X Mavericks upgedatet habe, versucht das Betriebssystem Strom zu sparen indem einzelne Programme während sie im Hintergrund werkeln angehalten oder verlangsamt werden.

Wer schon einmal länger als nur einige Minuten mit Final Cut Pro X auf einem Mac Book Pro gearbeitet hat der weiß, dass diese Software den Rechner fast zum Glühen bringt. Das hat auch seinen Grund, denn diese Software muss echte Kraftanstrengungen vollbringen um riesige importierte Datenmengen im Hintergrund so aufzubereiten, dass man sie in der Vorschau ohne Ruckeln in brauchbarer Qualität anschauen kann. Schaut man sich die Auslastung von Speicher, Festplatte und Prozessor während der Arbeit mit FCPX näher an, so findet man schnell heraus, dass ein Rechner auf dem diese Software läuft wirklich ALLES geben muss. Und da passt es nicht ins Bild wenn man gleichzeitig versucht Strom zu sparen.

Hier habe ich einen Screenshot für Euch, der zeigt wie man dieses neue Feature für FCPX abschaltet. Man öffnet einfach den Ordner Programme, klickt das Symbol von „Final Cut Pro“ an und betätigt dann „Command + i“. Es öffnet sich ein Fenster das die Eigenschaften dieses Software-Paketes anzeigt. Dort kann man unter „Allgemein“ ein Häkchen bei „App Nap deaktivieren“ setzen.

FCPX - Final Cut Pro X - App Nap - Deactivate - Deaktivieren

Und siehe da, nach einem Neustart von FCPX klappt es mit dem Export von „Ansgars kleine Fotoschule – Teil 3“ auf Anhieb 🙂

Mein neues Buch

Das Buch zu meiner großen Fotoreise gibt es bei amazon.de als Kindle eBook zu kaufen. Auf 573 Seiten gibt es die vollständige Geschichte sowie 200 farbige Fotos, einige Karten und viele Tipps zum Thema Fotografie.

100DaysOfFreedomCover

Wer nicht gern liest, kann mich mit einer kleinen Spende via PayPal unterstützen.

paypal-donation

 

 

Nikon Df – Die ersten Fotos

Und wieder einmal hat das lange Warten endlich ein Ende. Die Katze ist nun aus dem Sack und so wird die neue Nikon Df aussehen. Ganz ehrlich, von der umwerfend schlanken Linie der großartigen Fm3A ist sie relativ weit entfern, aber dennoch empfinde ich das Design das ein wenig an die Nikon FA erinnert recht gelungen. Nun bleibt abzuwarten wie der Verkaufspreis ausfällt und wenn diese Kamera lieferbar sein wird.

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Champagner oder Schwarz, das ist hier die Frage. Sehr gut gefällt mir, dass es sie nicht wie die „kleineren“ Coolpix Kameras in knallig bunten Farben geben wird. Je länger ich sie anschaue umso besser gefällt mir das Champagner farbige Modell weil dies den ohnehin starke Retro-Charakter eindrucksvoll unterstreicht.

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In der Draufsicht fällt auf, dass das neue Gehäuse um Welten dicker ausgefallen ist als die schlanke analoge Fm3a oder ihre vielen Schwestern – Fm, Fe, Fe2, Fm2 usw…

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Wie schon Fuji mit der X100 baut nun auch Nikon auf den guten alten Drahtauslöser. Wenn das so weitergeht werde ich irgendwann am Flughafen nicht mehr erklären müssen warum ich so ein Ding dabei habe.

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Das neue Gehäuse ist rundum abgedichtet und wird wie die D800, D4 usw. auch üblen Witterungseinflüssen erfolgreich zu trotzen wissen.

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Statt einfachem Plastik kommt auch hier ein Body aus hochfestem Magnesium zum Einsatz. Wer sich über Schrammen und Dellen am Boden der Kamera nicht ärgert, der wird mit der Df Nägel in die Wand schlagen können und anschließend das Bild fotografieren können das er daran aufgehängt hat – sehr cool!

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Der sehr praktische Okular-Verschluss der D800 hat es leider nicht in die Df geschafft. Wer mit Infrarot-Filtern oder Selbst- bzw. Drahtauslöser fotografiert sollte das Okular mit dem DK-26 abdecken. Alternativ kann man auch ein dunkles Tuch über Prisma und Okular hängen.

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Fazit

Die neue Nikon Df sieht ein wenig aus wie eine digitale Nikon FA. Für alles was im Fotografenalltag wichtig ist gibt es jetzt ein eigenes Rädchen, man fühlt sich ein wenig in die Ära der wunderbaren analogen Nikon Kameras zurück versetzt.

Wer Spaß am Design der neuen Nikon Df hat der sollte sie jetzt vorbestellen und dann fleißig damit fotografieren. Die Bildqualität wird auf aktuellem Niveau liegen und auch professionellen Ansprüchen genügen.  Mit welchen technischen Daten diese neue Kamera im Detail aufzuwarten vermag ist eigentlich zweitrangig. Sie sieht cool aus und man wird viel Spaß damit haben. Das ist es was zählt, wer eine höhere Auflösung oder schnelle Bildraten haben will, der kann letztlich immer noch zur D800E oder der famosen D4 greifen.

Bei amazon.com war diese neue Kamera sogar schon kurzeitig als Pre-Order gelistet. Es ist schon witzig, da ist eine neue Nikon noch gar nicht so richtig offiziell angekündigt, da kann man sie schon bei amazon vorbestellen.

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Wenn man diesem kleinen „Versehen“ Glauben schenken kann, wird die neue Nikon Df preislich gesehen in einer Liga mit der Nikon D800E spielen. Angesichts dieses Preises muss man schon sehr vom neuen Designkonzept überzeugt sein um angesichts des hier genannten Preises nicht zu einer Nikon D800E zu greifen 🙂

Nikon DF – Der erste Prototyp

Seit mehreren Wochen geistern nun schon Gerüchte durch das Internet und die neue Nikon DF wird inzwischen allerorts mit großer Spannung erwartet. Daher habe ich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um Euch als erster Deutscher ein Exemplar der neuen Nikon DF präsentieren zu können. Heute hat ein Bote von JP-Expresss das lang ersehnte Stück endlich liefern können. Leider ist es noch ein Vor-Serienmodell mit der Nummer #00000003 und es hat auch schon einige Gebrauchsspuren. Möglicherweise wurde diese Kamera bei der Produktion der Teaser-Videos verwendet.

In der neutral grauen Verpackung habe ich noch ein Ladegerät, einen Akku und eine Kopie einer Bedienungsanleitung in japanischer Sprache gefunden. Eine Typenbezeichnung hat diese Kamera leider noch nicht, möglicher Weise ist dies der frühen Seriennummer geschuldet.

Nikon DF & AF-D 1.8/50mm

Die ersten Fotos sind mehr als vielversprechend, Detailreichtum und Farbwiedergabe scheinen unvergleichlich.

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Ein erstes Testbild mit dem neuen AF-S VR 1.2/57mm EX IIe konnte ich auch schon aufnehmen. Das Bild zeigt nur eine überaus geringe Vignettierung und ein ganz fantastisches Bokeh. Dieses Objektiv wird das neue Kameramodell zusätzlich mehr als aufwerten!

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Der Tonwertumfang des neuen Sensors beträgt 13,24 EV. Dies ist ein ganz ausgezeichneter Wert und die ersten Testbilder lassen außergewöhnliche Ergebnisse selbst bei extrem kontrastreichen Motiven erwarten.

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Hier ein Testfoto das den schier unglaublichen Detailreichtum von Fotos aus der Nikon DF dokumentiert.

Nikon D800E mit Micro-Nikkor AIS 2.8/55mm 100% - Sample

Der neue Filmmodus Super-Fine-Grain liefert plastische Abbildungen und hebt selbst allerfeinste Strukturen deutlich hervor.

Beispielfoto - Sample Picture - Nikon P7100

Endlich habe ich eine Kamera mit der man wirklich fotografieren kann, eine Kamera die mein Leben verändern wird. Statt purer Langeweile verspricht diese Kamera nun pure Freude, danke Nikon!!

Ansgar

Fazit

Mit der Nikon DF ist endlich der unübertreffliche Profibolide verfügbar auf den wir alle so lange gewartet haben und der das Leben vieler Fotografen nun mehr als nachhaltig verändern wird. Diese Kamera hat das Potential aus Knipsern echte Fotografen zu machen. Hersteller von EBV Softwareprodukten werden sich jetzt ganz warm anziehen müssen, denn dank der noch geheimen neuen Technologie „Image From Brain“ kann diese Kamera über Mikro-Sensoren, die in das Gummi des Handgriffes eingearbeitet sind, die Wünsche der Fotografen automatisch erkennen und automatisch umsetzen. Allerdings scheint dieses Feature nur im JPG-Modus verfügbar zu sein. Wer weiterhin im RAW-Modus fotografiert wird weiterhin lange Stunden vor seinem Computer verbringen müssen.

Doch trotz dieses kleinen Wermutstropfen werden mit diesem Profiwerkzeug endlich langweilige Motive selbst bei schlechtem Licht zu ausdrucksstarken Kunstwerken.

Mein Fazit: Das Warten hat sich gelohnt!!

Update vom 4.11.2013

Die Katze ist jetzt aus dem Sack und hier gibt es viele schöne Fotos der neuen Nikon Df.

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OS-X Mavericks – Was bringt das Update?

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Die Nikon F3 wurden von 1980 bis ist Jahr 2002 hergestellt. Die Nikon D2x wurde nur noch von 2005 bis 2008 gefertigt und die eigentlich noch brandneue Nikon D5200 wurde vor einigen Tagen bereits durch die D5300 abgelöst. Man fragt sich wohin diese immer kürzeren Produktzyklen noch führen sollen.

Bei Notebooks ist es nicht viel anders. Mein neues tolles MacBook Pro mit 15″ Retina-Display ist erst ein paar Wochen alt, da gehört es auch schon wieder zum alten Eisen. Oder etwa doch nicht? Nicht so ganz, wie wir gleich sehen werden…

In der neuen Version wurde im wesentlichen eine neuer Grafikchip verbaut. Und der Werbung kann man entnehmen, dass die Laufleistung des Akkus verlängert wurde. Die Verlängerung der Laufleistung des Akkus basiert aber im wesentlichen auf Optimierungen des Betriebssystems das aktuell als OS-X Mavericks angeboten wird. Das Upgrade vom eigentlich noch ganz frischen OS-X Mountain Lion ist kostenlos und so kommen auch Notebooks die schon ein paar Wochen alt sind in den Genus der neuen Features.

Also schauen wir mal was das bedeutet. Um OS-X Mavericks zu installieren startet man einfach den „Apps Store“ und schon wird das kostenlose Update angeboten.

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Der Download dauert trotz DSL 16.000 fast eine Stunde. Zur Installation ist ein Neustart fällt, weitere 30 Minuten später ist das Update schon fast erledigt.

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„Schon fast“ deshalb, weil weitere Downloads anfallen. iMovie, Pages, Numbers, Keynote, iTunes, Safari, es gibt fast nichts was nicht ebenfalls aktualisiert werden müsste. Aber schauen wir uns zunächst das Update im Detail an.

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Hier sehen wir nun die Programme die ebenfalls aktualisiert werden sollten.

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Schaut man sich unmittelbar nach dem Update die Liste der verfügbaren Softwarepakete an, so sollte man sich nicht davon irritieren lassen, dass sowohl das bereits installierte als auch das etwas ältere OS-X zum „Laden“ angeboten werden. Hier also nicht klicken.

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Insgesamt müssen Daten mit einem Volumen von fast 10 GB heruntergeladen uns installiert werden. Hat man zwei Notebook, so fallen 20 GB an, bei drei Notebooks sind es 30 GB und wer wie ich noch einen Mac Mini in der Ecke stehen hat, der kommt auf 40 GB. Hier können alle Anwender aufatmen die noch eine echte DSL-Flatrate ohne Volumenbegrenzung haben.

Doch was bringt der ganz Datenwahnsinn? Auf der Apple Webseite wird man schnell fündig. Es ist die Rege von satten 200 Verbesserungen, das klingt erst einmal wirklich gut. Schauen wir ins Detail…

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Mit iBooks versucht Apple an de Erfolg des amazon Kindle-Konzeptes anzuknüpfen. Das Lesen digitaler Bücher liegt im Trend und nun kann man seine Urlaubslektüre auch bei Apple kaufen. Meiner Meinung nach ist das kein echtes Killer-Feature, denn wer schon einen Kindle oder ähnlichen E-Book Reader hat, der will seine Bücher sicher nicht auf dem Notebook lesen. Für alle die noch nichts mit Kindle & Co. zu tun hatten mag dieses Feature jedoch ganz willkommen sein.

Al nächstes schauen wir uns mal die neue Karten-Anwendung an. Auf den ersten Blick sieht das alles sehr nach Google-Earth aus. Was jedoch auffällt sind die wirklich langen Ladezeiten bis die Karten endlich aufgebaut sind. Meinen Versuch eine Route von Bonn nach Genua zu berechnen habe ich nach etwa 5 Minuten abgebrochen…

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Wer ein aktuelles iPhone besitzt, der kann sich eine geplante Route mit seinem mobiles Gerät synchronisieren. Für mich als Nutzer eines „echten GPS Gerätes“ wäre es ganz interessant wenn man die Routen bspw. als GPX-Datei exportieren und an ein GPS-Gert übertragen könnte. Aber zum Suchbegriff GPX (das ist das gängigste Austaschformat für Geodaten) findet man in der Online-Hilfe leider keinen einzigen Treffer. Für eine echte Kartenanwendung ist das meiner Meinung nach wirklich ziemlich armselig.

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Was ist noch neu? Man kann nun ein zweites Display anschließen! Eingefleischte Apple Fans werden jetzt vielleicht in frenetischen Jubel ausbrechen. Aber mal ganz ehrlich, wer vor  5 oder 6 Jahren ein DELL Notebook mit Windows XP und einer Docking-Station verwendet hat, der konnte zusätzliche zum internen Display ZWEI WEITERE 24″ Displays anschließen, sogar via DVI. Dass dies beim fortschrittlichsten „Betriebssystem aller Zeiten“ nun als tolles Feature angepriesen wird ist fast unfreiwillig komisch. Aber es gibt etwas das man in der ach so bösen Windows-Welt meist nicht kennt. Man kann den zweiten Monitor via WLAN in Verbindung mit einem Apple-TV ansprechen. Das kann ganz praktisch sein. Ich habe ein Apple-TV im Schlafzimmer und eines im Wohnzimmer, also musste ich dieses neue Feature sofort mal ausprobieren. Die Integration funktioniert recht gut. Aber bereits beim Versuch auf dem via WLAN angeschlossenen zweiten Monitor (Ein älterer LCD-Fernseher mit 720p Apple-TV Generation 2) kam dann Ernüchterung auf. Alle YouTube-Videos ruckeln und es macht so keinen Spaß parallel ein Video auf dem Fernseher laufen zu lassen.

In der Praxis wird man dieses Feature also eher selten sinnvoll nutzen nutzen können.

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Schauen wir uns mal die an OS-X Mavericks angepassten Programme an, die man allerdings zusätzlich kaufen muss! Hier gibt es ein paar Neuerungen, aber die Liste der Features ist mehr als überschaubar. Im wesentlichen wurde hier die iCloud eingebunden und es gab kleine Detailverbesserungen die letztlich notwendig waren um die Akku-Laufzeit zu verbessern.

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Beim kurzen Test starten alle Programme ohne Probleme und es scheint alles soweit problemlos zu funktionieren.

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Für mich als eingefleischten Fotofan sind natürlich die Fotoprogramme von größtem Interesse. Hier gibt es keine Änderungen zu vermelden, es bleibt alles beim Alten und das ist auch ganz gut so.

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Mit Logic Pro spiele bastle ich ganz gern ab und zu herum. Meine ersten Gehversuche mit Midi-Sequencern und elektronischen Klangerzeugern liegen schon fast 30 Jahre zurück. Doch die Liebe zu dieser Software-Gattung ist geblieben und daher ist es natürlich wichtig, dass Garage-Band und Logic weiterhin gut funktionieren.

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Nicht für jedes Software gibt es eine OS-X Version, so muss ich immer mal wieder in die Windows-Welt ausweichen. Dies lässt sich über den Parallels Desktop sehr einfach bewerkstelligen. Auf dem neuen Notebook startet das Windows 8 in einigen wenigen Sekunden und die Einbindung in das OS-X ist nahezu vorbildlich gut gelungen.

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Egal ob Powerpoint, Word, Excel, Visual Studio 2013, es funktioniert auch mit OS-X Mavericks alles wie gewohnt. Und während ich kurz ausprobiere ob noch alles funktioniert schummeln sich auch schon wieder Updates für den Adobe Acrobat Reader und vieles mehr auf die virtuelle Windows-Festplatte 🙂

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Hier noch ein Screenshot von Windows 8 unter OS-X. Es funktioniert recht gut, aber mit dieser Kacheloberfläche kann ich mich noch immer nicht so wirklich anfreunden. Daher habe ich auf allen Windows 8 Rechner bislang die kostenlose „Classic-Shell“ installiert. In den Optionen dieser Software kann man die Kacheloberfläche abschalten, ok sie ist nicht ganz weg aber sie mogelt sich nicht immer wieder in den Vordergrund. Alles in allem läuft das Windows 8 in Verbindung mit dem Parallels Desktop auf meinem Notebook sehr gut und sehr flüssig. Hier hat sich die ausgiebige Detailarbeit ausgezahlt die man bei Microsoft investiert hat um dieses Betriebssystem für etwas leistungsschwächeren Tablet-PCs zu optimieren.

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Fazit

OS-X Mavericks scheint stabil und gut zu funktionieren. Wer Wert auf maximale Akku-Laufzeit legt, der sollte sich ein paar Stunden Zeit nehmen und das Update ausführen. Wirklich wichtige Neuerungen scheint es auf den ersten Blick nicht mitzubringen. Aber solange es schnell und flüssig funktioniert, spricht auch nichts dagegen diese neue OX-X Version zu installieren, zumal das Update abgesehen vom extrem hohen Datenvolumen wirklich problemlos ist.

Mein Fazit: Daumen hoch für OS-X Mavericks