Vanguard – The Heralder in 140s

 

Weil ich an diesem Rucksack so viel Spaß habe, gibt es heute statt eines Unboxing-Vidoes ein kleines „Einpacking“. Außerdem habe ich ein wenig mit den Vorlagen von iMovie gespielt. Ich habe einen fast leeren Trailer mit dem iMovie-Thema „Übernatürlich“ erzeugt, es im Format 1080p gerendert und und dann in Final Cut Pro X importiert. Dort habe ich aber nur einige Soundeffekte und die ersten Sekunden des Anfangs und das Outro verwendet. Irgendwie macht diese ganze Videobearbeitung viel Spaß und es ist mit Final Cut Pro X wirklich sehr einfach. Um eine kurze Zeitraffer-Sequenz zu erzeugen schneidet man mit zwei Mausklicks das was schneller ablaufen soll einfach aus dem Video-Stream heraus, klickt es an und drückt „Command + R“. Auf dem Mac heißt die Taste links neben der Leertaste „Command-Taste“.  Nachdem man das gemacht hat wird über dem markierten Videoschnipsel ein grüner Balken angezeigt. Den schiebt man mit der Maus hin und her, ganz so wie es einem gefällt. So kann man Zeitlupen oder Zeitraffer erzeugen, es ist ganz einfach!

Sobald man die Maustaste losgelassen hat wird der geänderte Videoschnipsel gerändert, es wird also eine Vorschau erzeugt die man ganz flüssig anschauen kann. Das geht meistens ganz fix.

Das Rohmaterial für dieses nur 140s lange Video ist ganze 15 Minuten lang!! Der Videoschnitt hat etwa 30 Minuten gedauert. Die Ausgabe als Video in Full-HD braucht dann etwa 15 Minuten und nach weiteren 15 Minuten ist das Video dann bei YouTube verfügbar. So macht das wirklich Spaß!

Sehr cool finde ich mein neues Ansteckmikrofon. Dieses kleine Ding habe ich bei amazon.de zum Spaßpreis von nur 4,95 Euro gefunden. Beim hinzufügen zum Einkaufskorb hatte ich das Gefühl, dass das nicht geklappt hat und habe mehrfach geklickt. Aber es hat geklappt, sogar mehrfach. Ich habe ein paar Tage später nicht schlecht gestaunt als ich plötzlich VIER kleine Ansteckmikros in der Post fand…

Man könnte sie zurückschicken, aber bei diesem Preis ist es auch ok sie einfach zu behalten. So habe ich ein Mikro für die YouTube-Videos, eines kann ich in die Notebooktasche stecken, eines kommt zur Nikon D800E in den neuen Rucksack und das vierte Mikro lege ich in die kleine Fototasche zu den beiden Nikon 1. So kann ich künftig immer und überall schnell mal in sehr brauchbarer Qualität ein wenig Ton aufnehmen 🙂

Sehr cool ist auch, dass dieses Mikro mit einem kleinen Trick am Zoom H2 und Zoom H2n funktioniert. An diesen Geräten muss man lediglich via Menü die Option „Plug-In Power“ aktivieren und dann funktionieren die Mikros sehr gut. So kann man sich bspw. den kleinen Zoom H2 in die Hosentasche stecken und das Mikro an den Hemdkragen klipsen. Damit kann man sich völlig frei bewegen und hat später eine sehr brauchbare Tonspur. Ich freue mich schon drauf das auf der nächsten Reise ausgiebig zu nutzen!

Hier habe ich noch ein Fotos der beiden ZOOM Geräte:

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Und zum Abschluss noch Links zu Mikrofon und dem sehr coolen ZOOM H2n:

Angetestet – Vanguard The Heralder 46

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Mein Fotorucksack ist inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen und so habe ich mich in den letzten Wochen nach einer Alternative umgesehen. Dabei ist mir der Vanguard „The Heralder 46“ ins Auge gesprungen. Und weil dieser Rucksack pfiffig gemacht und sehr durchdacht ist, gibt es heute ein ausführliches Review dazu.

 

Sehr cool ist die laufende Sonderaktion „My ABEO PRO„. Wer sich bis zum Jahresende ein Stativ des Typs ABEO Pro 283 CGH bestellt, der bekommt vom Hersteller einen „The Heralder 46“ Fotorucksack geschenkt. Wer sich nicht sicher ist ob das ABEO Pro das richtige Stativ für ihn ist, der kann sich als kleine Entscheidungshilfe meine beiden Videos zu diesem Stativ anschauen.

Hier gibt es den kurzen 90s Teaser:

 

Und hier habe ich das vollständige Review:

Nikon 1 V1 – Objektive für Videofilmer

Die kleinen Modelle aus dem Hause Nikon haben es mir mittlerweile wirklich angetan. Sie sind klein und preiswert und man kann trotzdem tolle Videos und schöne Fotos damit machen. Sehr cool ist die Einbindung in das wirklich große Nikon Objektiv-Sortiment in Verbindung mit dem FT-1 Adapter

Nikon_1V1_FT1_AFS_VR_18_200

Da die nächsten Reisen schon wieder fast vor der Türe stehen habe ich mir heute mal die Mühe gemacht die Nikon 1 V1 mit drei verschieden Objektiven bezüglich der Video-Tauglichkeit zu checken. Schließlich ist das Gewicht des Handgepäcks bei Flugreisen streng limitiert und man will ja auch keinen total überflüssigen Krempel mitschleppen.

Also habe ich heute das Nikkor AF-S VR 18-200mm und das Nikkor AF-S VR 2.8/70-200mm mit einem Objektiv verglichen das speziell für den kleinen Chip der Nikon 1 Serie gerechnet wurde. Dieses Objektiv hört auf den Namen Nikkor AF-S VR 10-100mm PD und ist wie gesagt für das CX-Format bestimmt. Bei den ersten Tests fällt schnell auf, dass der Autofokus wirklich vollständig nur mit dem 10-100mm Objektiv funktioniert. Eine Einschränkung die sehr schade ist und von der ich hier schon mehrfach berichtet habe. Aber dank der letzten Firmware-Updates funktionieren die beiden „erwachsenen“ Objektive an der Nikon 1 recht ordentlich.

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Überraschend gut ist das 18-200mm Objektiv zu gebrauchen. Wenn man als Ergänzung eine zweite Nikon 1 mit dem famosen 6.7-13mm Weitwinkel-Zoom verwendet, so muss man eigentlich keine Objektive wechseln und hat einen echt großen Brennweitenbereich komplett abgedeckt. Diese Kombination ist zudem recht spannend weil man beide Kameras in Abhängigkeit der verwendeten Brennweite unterschiedlich einstellen kann. Beim lichtschwachen Allround-Zoom sind meist kürzere Belichtungszeiten gewünscht, so dass man hier des öfteren die ISO-Automatik bemühen wird. Das kurze Weitwinkel hat sogar einen VR eingebaut und liefert bei 1/15s aus der freien Hand noch respektable Ergebnisse. Hier ist also ISO-100 die ISO-Empfindlichkeit der Wahl.

Fazit

Mein kleiner Test hat ergeben was ich mir schon fast gedacht hatte. Das AF-S 2.8/70-200mm liefert knackscharfe Bilder und man kann damit sogar in Verbindung mit dem kleinen CX-Sensor der Nikon 1 mit selektiver Schärfe spielen. Allerdings wird aufgrund der 2,7 fachen Brennweitenverlängerung des CX-Sensors das Einsatzgebiet dieses Objektivs stark eingeschränkt. Es ist in Verbindung mit der Nikon 1 eher ein sehr lichtstarkes 540mm Supertele, als ein „Universal-Objektiv“.

Das AF-S VR 18-200mm ist eigentlich für die DX-Sensoren konzipiert und für die Nutzung an der Nikon D2x, D300, D7000 usw. gedacht. Dank des brauchbaren Weitwinkelbereichs von 18mm (Entspricht 48,6mm im Kleinbildformat) kann man es an der Nikon 1 recht universell einsetzen.

Das Nikon 10-100mm PD (entspricht 27 – 270mm im Kleinbildformat) ist im Vergleich zu den anderen Objektiven der Nikon 1 Serie ein echt dicker Brocken. Man kann nicht manuell zoomen und auch nicht manuell fokussieren. Das schränkt das Objektiv etwas ein. Es ist primär für die Nutzung der Nikon 1 als Videokamera konzipiert. Dort macht es auch eine recht gute Figur. Allerdings fällt etwas negativ auf, dass dieses Objektiv keine durchgängige also konstante Lichtstärke hat. Das führt bei Zoomfahrten dazu, dass der Belichtungsmesser der Kamera nachregeln muss oder die Video-Sequenzen im Telebereich stets etwas dunkler sind. Wer genau hinschaut sieht bei den Zoom-Fahrten mit diesem Objektiv daher ein ganz leichtes Flackern.

Die Entscheidung was mit auf die nächste Reise darf und was nicht ist für mich heute aber trotzdem gefallen. Ich werde das 10-100 PD einpacken weil ich mit der Nikon 1 auf der nächsten Reise primär filmen möchte. Das 2.8/70-200 ist ein tolles Universaltele und es kommt auch mit, aber ich werde es hauptsächlich an der Nikon D800E benutzen.

Das AF-S VR 18-200mm wird wohl zuhause bleiben. Denn ich werde das famose AF-S VR 16-85mm in Verbindung mit meiner Nikon D300 Infrarot-Kamera in den Rucksack packen. Wenn ich mal bei einem Video manuell fokussieren oder zoomen will, kann ich dieses Objektiv auch an der Nikon 1 verwenden. Und für die Nutzung im Tierpark oder Schmetterlingsgarten usw. wird die Nikon 1 des öfteren mit dem 2.8/70-200mm kombiniert werden.

Auf die Ergebnisse bin ich schon sehr gespannt 🙂

Nikon_1J2_ReflexNikkor_8_500mm

Sehr krass sind auch die Ergebnisse die sich mit einer Nikon 1 in Verbindung mit einem Reflex-Nikkor 8/500mm Spiegeltele erzielen lassen. Ich habe es heute Nachmittag aus Spaß mal versucht und die Qualität dieses uralten Spiegel-Objektivs haut mich echt um. Aber seht selbst – einfach anklicken und dann im HD-Format öffnen.

Nikon 1 J2 - Reflex Nikkor 8/500mm = 1350mm

Ein kleines Testvideo zu dieser Kombination habe ich für Euch auch noch erstellt.

NOKIA LUMIA 1020 – Perfekte Kamera für unterwegs?

Der finnische Handy-Hersteller NOKIA lag ziemlich am Boden als Microsoft vor einigen Wochen die Handy-Sparte übernahm. Microsoft selbst hat bei aller Marktmacht aktuell schwer damit zu kämpfen, dass viele „Otto-Normalverbraucher“ sich statt eines klobigen PCs einen modernen Tablett-Computer kaufen. Ein Trend den auch Apple zu spüren bekommt. Statt ein teures Notebook für 2.800 Euro zu kaufen, greifen viele Apple-Fans inzwischen zu einem iPad und sind damit sehr glücklich.

Aber ist das ein Trend der auch Fotoapparate übertragen werden kann? Klein und leicht statt groß und leistungsfähig? Mit dem LUMIA 1020 spricht NOKIA respektive Microsoft die Herzen aller Fotofans an. Dieses Telefon wird als perfektes Foto-Hand vermarktet, man spricht sogar von einem Ersatz für eine Spiegelreflexkamera.

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Sowohl Microsoft als auch NOKIA haben viele Trends der letzten Jahre erst spät erkannt und so erscheint die Konkurrenz seitens Apple, Samsung & Co. aktuell fast übermächtig. Die Konzerne müssen also etwas tun um ihre Aktionäre zufrieden zu stellen. Da NOKIA nun teilweise ein US Konzern ist liegt es nahe die Produkte auch auf dem US Markt zu bewerben. Und so entstanden dann auch einige Werbefilme im ur-amerikanischten Teil der USA, im Süd-Westen zwischen Utah und Arizona.

Vergisst man für kurze Zeit, dass es Werbebotschaften sind die hier transportiert werden, so sind diese Werbefilme ein echtes Schmankerl für jeden South-West-Fan. Und wer schon einmal auf dem Bauch am Horse-Shoe-Bend gelegen hat der wird verstehen warum der Fotograf den Bildaufbau gewählt hat den man im Video zu sehen bekommt. Diese Schleife des Colorado River ist einfach so irre groß, dass man ein Fisheye braucht um sie komplett ablichten zu können.

Aber schauen wir uns das Video doch mal an:

Und was sagt Ihr dazu? Die Qualität ist nicht schlecht wobei man auch sagen muss, dass sich alle Einstellungen an der festen Brennweite des eingebauten Objektivs orientieren. Hier schreibt sozusagen das Aufnahmegerät das Drehbuch selbst. Für einen wirklich ambitionierten Film eher undenkbar. Aber man muss auch sagen, dass die Bildqualität wirklich überraschend gut ist. Wer indes hofft allein mit diesem Handy aus dem Stand ein ähnliches Video machen zu können wird schnell enttäuscht sein.

Ich bin mir sehr sicher, dass bei diesem Video viele kleine Hilfsmittel wie improvisierte Stative usw. verwendet wurden. An den Stellen an denen die Handy-Kamera „fliegt“ holpert es trotz allem ganz kräftig. Wer etwas mehr Gewicht transportieren kann wird hier mit einem Schwebestativ und einer einfachen DSLR bessere Kamerafahrten aufnehmen können.

Aber das NOKIA LUMIA 1020 zeichnet (bei allen Einschränkungen) nicht nur Videos in überraschend guter Qualität auf, es macht auch sehr brauchbare Fotos. Dieses Video zeigt außerdem sehr schön was moderne Videoschnitt-Software inzwischen leisten kann.

Für das Video wurden 41 Fotos mit jeweils 41 Megapixeln aufgenommen. Es ist mehr ein Werbe-Gag, denn so lässt sich daraus ein 41×41 Video machen. Die Macher haben sicher sehr lange überlegt wo sich diese Idee realisieren lässt. Und ganz ehrlich, sie hätten keinen besseren Ort finden können. Denn wegen der Straßenbeleuchtung sind die Lichtverhältnisse über viele hundert Meter hinweg nahezu konstant. Und wenn man dann noch viele Tage in die Aufbereitung der Fotos steckt, entsteht daraus so ein cooler Videoeffekt. Allerdings bin ich mir sehr sicher, dass hier mehr als nur 41 Fotos geschossen wurden. Es kann gut sein, dass letztlich nur 41 Bilder verwendet wurden, aber diese 41 Fotos wurden sicher aus einer größeren Menge gezielt ausgewählt damit die Einzelbilder so gut wie möglich zusammenpassen.

Aber sei’s drum, das Video zeigt eine frische neue Idee und ich denke weltweit werden danach viele Hobby-Filmer überlegen wie und wo sich ein ähnlicher Effekt kreieren lässt. Sehr cool sind auch die farbigen Handgriffe die zum NOKIA 1020 lieferbar sind. Damit soll ein wenig DSLR-Feeling aufkommen und in knalligem Gelb sieht das auch echt crazy aus.

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Fazit

Das NOKIA 1020 ist sicher kein schlechtes Handy und man kann damit schon brauchbare Fotos und Videos machen. Aber die Entwicklung bleibt nicht stehen und aktuell steht eine neue Generation spiegelloser Kameras mit Chips in vollem Kleinbild-Format mit satten 24-36mm in den Startlöchern. Die Sensorfläche ist bei diesen Kameras immens größer und das Zubehörangebot wird kein Auge trocken lassen.

In diesem Umfeld wird sich ein Telefon niemals ernsthaft behaupten können. Es sei denn Größe und Gewicht sind die ausschlaggebenden Faktoren. Dann punktet das Smartphone als brauchbare „immer dabei“ Kamera.

Alles in allem ist es erstaunlich was aktuelle Handys in Sachen Bildqualität zu liefern im Stande sind. Doch das NOKIA 1020 hat große Konkurrenz und die spielt auf ähnlich hohem Niveau.

Schauen wir mal auf den Preis. Das NOKIA Lumia 1020 kostet ohne einen Vertrag etwa 700 Euro. Zu diesem Preis habe ich eine Nikon 1V1 mit 10-30mm UND dem genialen Nikkor AF-S 10-100 PD kaufen können. Die Kamera war ein Auslaufmodell und das Objektiv eine preisgünstige Versand-Retoure.

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Mit dieser Kamera hat man zu einem ähnlichen Preis ein System das Fotos und Videos in wirklich toller Qualität ermöglicht und eine extrem weich laufenden 10x Motorzoom hat. In Verbindung mit dem kleinen 2.8/10mm Objektiv ist die Nikon 1 V1 auch klein leicht und kompakt. Auf dem Papier hat sie zwar „nur“ 10 Megapixel und ist damit dem NOKIA 1020 scheinbar hoffnungslos unterlegen. Aber die Realität sieht ganz anders aus. Ganz gleich ob Videos oder Fotos, die Nikon 1 V1 kann es besser als jedes Smartphone.

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier mein Nikon 1 Testvideo das ich vor ein paar Tagen in der Flugzeugausstellung in Hermeskeil in der Nähe von Trier aufgenommen habe. Dabei habe ich eine Nikon 1 V1 und eine Nikon 1 J2 mit unterschiedlichen Objektiven verwendet.

Besonders die Passagen die mit einem Stativ gefilmt sind finde ich sehr überzeugend. Auch liefert die Nikon 1 bei gedämpftem Licht in Ausstellungsräumen wirklich überraschend gute Fotos und Videos.

Abschließend möchte ich sagen, dass das NOKIA LUMIA 1020 aus meiner Sicht ein vielversprechendes Telefon ist. Wer es immer dabei hat wird damit viele Schnappschüsse in guter Qualität aufnehmen können. Ein wirklicher Ersatz für eine gleichteure Kamera „richtige“ Kamera ist es hingegen trotz aller Werbeversprechen nicht. Aber das Werbevideo aus dem Süd-Westen der USA ist trotzdem richtig gut 🙂

Schöner Reisen mit Thilo Sarrazin

Vor etwa einem Jahr hat das ehemalige Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank namens Thilo Sarrazin (Bitte beachten sie die Schreibweise, das hat nichts mit Sarin zu tun!) uns via Facebook einige lange überfällige Tipps zur illegalen Einreise und Migration in fremde Länder gegeben.

Migrationsleitfaden

Diese Tipps & Tricks für die erfolgreiche Einreise und Migration wurden inzwischen tausendfach gelesen und mehr als 40.000 facebook User haben sogar auf „Gefällt mir“ geklickt.

Angesichts dieser Zahlen frage ich mich warum so viele Menschen diese Tipps & Tricks so sehr mögen. Wollen die hier etwa weg, ihr schönes Deutsches Heimatland verlassen? Wenn ja warum brauchen sie Tipps für die Einreise ohne Ausweis und Visum in fremde Länder? Wer in Deutschland keinen Ausweis hat, der schnappt sich 100 Euro, lässt sich fotografieren, wartet eine Stunde beim Bürgeramt und kann 14 Tage später seinen neuen Reisepass abholen, gar kein Problem – warum sollte man ohne reisen??

Will man mit diesem Ausweis in die USA einreisen, so beantragt man einfach auf einer Internetseite der US-amerikanischen Regierung ein Touristenvisum und zahlt die anfallenden Gebühren bequem mit der Kreditkarte. Unterwegs in die USA füllt man eine einfache Zollerklärung aus und versichert, dass man dort keinen Terroranschlag plant. Wird man dort nach der Landung gefragt warum man einreisen möchte, reicht das einfache Wort „Vacation“ und schon ist man drin. In den kommenden Wochen kann man sich mit Burgern und fettigen Fritten vollstopfen bis der Arzt kommt und kurz bevor der Herzinfarkt droht fliegt man bequem zurück nach Deutschland. Hier kann man sich anschließend die überflüssigen Kilos mit hunderten saftiger Steaks vom argentinischen Angusrind samt knackigen Salaten Abend für Abend wieder wegessen, „Low-Carb“ nennt man das – schmackhaft und einfach…

Da frage ich mich, warum man eine Reise ohne Ausweis und Visum unternehmen sollte, die Schweinshaxe bekommt man in fremden Ländern schließlich auch mit gültigem Visum serviert?

Warum gefällt mehr als 40.000 Facebookern die Idee der illegalen Ausreise aus Deutschland? Vielleicht weil sie irgendwo in der Nähe von Oder und Neiße gelebt haben und konnten bis 1989 das Land der Dichter und Denker nicht verlassen, jedenfalls nicht so einfach. Vielleicht haben sie auf der falschen Seite ihres Heimatlandes gelebt und sich geärgert, dass ihre Großeltern den zweiten Deutschen Weltkrieg dummerweise gegen Kommunisten, Juden und sonstige nur wenig arische Mächte verloren haben?

KZ Auschwitz, Ankunft ungarischer Juden

Einige haben vielleicht auch vergessen wie es war als Omas Nachbarn damals von der Gestapo zum Plausch bei Kaffee und Kuchen geladen und mit Benzin im Blut wieder heim geschickt wurden. Vielleicht sehen sie die Texte des Herrn Sarrazin sogar als Anstoß für eine Bildungsreise nach Syrien? Ich bin mir sicher, wer sich in Syrien eine Beninspritze abholen möchte, der wird sie dort sehr einfach bekommen und das sogar ohne einen gültigen Deutschen Führer-Schein!!

Warum also diese Ausreise-Tipps? Warum sollen wir einen türkischen Bürgermeister vom Klang Deutscher Kirchenglocken überzeugen, wo diese doch zumindest in Limburg ohnehin bald eingeschmolzen werden um als Altmetall zur Deckung völlig unerwarteter Baukosten zu dienen? Also ich muss sagen, dieser Herr Sarazin gibt mir Rästel auf!

UnterreichtGastarbeiter_LudwigWegmannDeutschesBundesarchiv_Wikimedia

Als unsere Väter nach dem zweiten Weltkrieg das neue Rentensystem konzipierten hieß es noch „Und Kinder kriegen die Leute ja sowieso“! Doch weit gefehlt, denn Kinder kriegen in Deutschland nur noch die Dummen. Wer in diesem Land was drauf hat, der macht statt Hausaufgaben und Kinderstunde lieber Trekking-Urlaub auf Neuseeland und trinkt Cocktails auf Mauritius. Alles mit Reisepass und Visum, warum auch ohne?

Wer allerdings in 20 Jahren die Renten für die vielen Alkoholabhängigen und ihre künstlichen Hüftgelenke bezahlen soll, das bleibt hingegen ungewiss. Gewagt erscheint da die These statt Kinder zu machen und ihnen 20 Jahre lang den Hintern abzuwischen und die Ausbildung zu bezahlen, einfach fertige erwachsene Menschen preiswert aus der dritten Welt einzuführen. Wenn sie kein Visum und keinen Reisepass haben, wen juckt das schon? Sie kriegen einen Deutsch-Kurs und können dann im Hüttenwerk arbeiten oder bei der Deutschen Bank die Toiletten reinigen. Das haben wir vor 50 Jahren mit den Italienern, Griechen und Türken doch auch schon so gemacht.

Häufig wird derzeit vergessen, dass das Angebot billiger Arbeitskräfte aus aller Welt heute sogar ungleich größer ist. Auch gibt es eine natürliche Auslese während der Anreise!! Nur die Starken erreichen unser Land, nur die Besten die hier auch ordentlich schuften können bleiben übrig! Alle anderen ertrinken kostengünstig im Mittelmeer! Und im Gegensatz zu den Jahren des Deutschen Wirtschaftswunders schicken DIESE modernen Migranten kein Geld nach Hause, denn sie sind in der Regel eh allein und ihre Angehörigen wurden bereits in Syrien vergast oder irgendwo in Afrika in Einzelteilen verscharrt. So bleibt Deutsches Geld in Deutschland – ist das nicht praktisch?

Haben sich die Mägen dieser neuen Gastarbeiter erst an Eisbein und Deutsche Schweinshaxe gewöhnt, so können diese Menschen hier durchaus sinnbringend integriert werden. Wer geht nicht gern zur Eisdiele Venezia, danach auf einen Grillteller ins Restaurant Athen und anschließen noch auf einen Slibovitz ins Dalmatien? Ohne unsere Gastarbeiter würden wir in einem gastronomischen Ödland bei Weisswurst und Fleischkäse dahin vegetieren… Welch wunderbare Aussicht in 20 Jahren die Rente bei denen zu verprassen die sie uns bezahlen? Statt Pizza und Gyros gibt es dann Kuskus, Hirsebrei und Muhammara. In meinen Ohren klingt dies durchaus verlockend, oder nicht?

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Also Leute, bevor Ihr über die illegale Einreise in fremde Länder die Euch gar nicht haben wollen nachdenkt, könntet Ihr überlegen wie sich längst verloren geglaubte Tugenden wie Nächstenliebe & Co. auffrischen lassen. Ihr könntet Menschen ein Zuhause in einem Land geben in dem jeden Tag ein Drittel der Lebensmittel achtlos weggeworfen wird. Statt die Lebensmittel wegzuwerfen könntet Ihr unterernährten Menschen dabei helfen in einem Land das sie nicht kennen, dessen Kultur und Sprache sie nicht verstehen und die eigentlich viel lieber daheim geblieben wären, mit ein wenig Würde zu leben.

Wenn diese Menschen irgendwann hier bleiben wollen weil in ihrer Heimat eh alle Verwandten in Fußballstadien enthauptet oder an Hauptverkehrsstraßen an Baukränen erhängt wurden, dann ist das schon ok. Es liegt an Euch ob diese Menschen irgendwann dabei helfen Eure Rente zu bezahlen.

Alles was Ihr dazu tun müsst ist Euch nicht wie Arschlöscher zu verhalten, dann klappt das schon mit der Migration…

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(Bildquelle: Wikimedia)