Nikon D600 – Weg mit dem Sensordreck

Erst seit wenigen Wochen ist die neue Nikon D600 auf dem Markt und schon beschweren sich die ersten User über Probleme mit Staubpartikeln auf dem Chip der Kamera. Seit etwa einer Woche geistert nun ein Video durch die Gemeinde das in einer Zeitraffersequenz zeigt, wie sich langsam aber sich mehr und mehr Staub auf dem Chip der Kamera niederschlägt. Bei einem Auto würde man sagen: „Ok, nach den ersten 10.000 Kilometern ist es eingefahren und braucht dann einen Ölwechsel damit der erste mechanische Abrieb ausgespült wird!“ Das versteht jeder und niemand hat ein Problem damit seinen neuen Porsche nach ein paar Wochen mit frischem sauberen sauteuren Motoröl befüllen zu lassen. Bei einer Nikon ist man nicht so tolerant, da ist man eher frustriert.

Doch woher kommt all der Staub? Böse Stimmen haben ja schon gemutmaßt, dass es nach den vielen Katastrophen der letzten Monate und dem hohen Erfolgsdruck in den Nikon-Produktionsstätten etwas zu staubig sein könnte. Das glaube ich eher nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich bei diesen Staubpartikeln um den ersten Abrieb der Spiegelmechanik handelt, auch eine Kamera muss man „einfahren“ werden. Außerdem saugt praktisch jedes Objektiv fiesen Staub in das Innere eines DSLR-Kameragehäuses. Und bei jedem Objektiv-Wechsel kann neuer Staub eindringen. Dieser wird dann bei jedem Spiegelschlag immer wieder aufgewirbelt. Besonderes bei Zeitraffersequenzen mit vielen Einzelbildern ein großes Problem. Noch größer wird dieses Problem wenn die Einzelbilder bei wenig Licht aufgenommen werden und der Verschluss relativ lange Zeit geöffnet bleibt. Dann ist bereits nach kurzer Zeit Staub auf dem Sensor einer jeden digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) vorprogrammiert. Das war vor 10 Jahren bei meiner Nikon D100 so, das Problem hat sich über D1x, D2x und D300 bis zur D800E fortgesetzt. Auch die Kameras meiner Bekannten und Freude hatten schon oft mit diesem Problem zu kämpfen. In meinem Leben habe ich schon viele Chips vom lästigen Staub befreit und muss feststellen, das ist keine Raketenwissenschaft! Ein Unglück hat es dabei noch nicht gegeben, der Vorgang ist manchmal lediglich etwas zeitraubend weil man häufige mehrere Anläufe benötigt bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine fast nagelneue Nikon D800E bereits nach etwa 200 Auslösungen gereinigt werden musste und dass jetzt etwa 2000 Bilder später der Chip schon wieder eingestaubt ist! Man könnte sagen: „Wohl dem, der in der Lage ist den Chip seiner Kamera professionell selbst zu reinigen“.

Wie man den Chip in seiner Kamera richtig säubert habe ich in diesen beiden Videos gezeigt:

Also keine Sorge, das ist kein Einzelschicksal von Besitzern einer Nikon D600 bei einer Canon, Sony oder Olympus gibt es die gleichen Sorgen. Statt zu fluchen sollte man sich ein Reinigungsset bestellen und sich damit abfinden, dass der Staub der sich früher auf Dias und Negativen niederschlug genetisch mutiert ist und sich nun bevorzugt auf CMOS-Sensoren absetzt. Das Leben ist manchmal sehr ungerecht 🙂

Hier habe ich noch einige Zeitraffersequenzen die ich mit meiner Nikon D7000 erstellt habe. Auch diese Kamera kann den Chip mit Ultraschall schütteln und die Werbung verspricht, dass man damit allem Staub den Garaus machen kann. Wer sich das Video genau anschaut, der sieht mitten drin einen fiesen großen dunklen Fleck. Das ist „Zeitraffer-Sensordreck“ – möglicherweise ist dieser hier sogar genetisch mutiert!!

Nikon D800 – Eine Wertanlage?

Nikon D800 bei ebay.com

Zugegeben, der Titel dieses Artikels hat das Niveau der „Bild-Zeitung“. Eine moderne digitale Spiegelreflexkamera kann NIEMALS eine wirkliche Wertanlage sein, das ist klar oder? Bei einzelnen historischen Fotogeräten mag das funktionieren, aber dazu müsste es eine Nikon F sein die von der NASA mit ins Weltall genommen wurde und die man inklusive eines Zertifikats über diesen Einsatz erworben hat. Das war es dann aber auch schon, jede andere „normale“ Nikon-Kamera wird langfristig im Wert fallen. Leser die eine Canon besitzen werden sich jetzt die Hände reiben, aber auch hier gibt es „Bad News“  – bei Canon, Sony, Olympus & Co, ist es leider ganz genauso.

Doch wenn die Kameras schon keine Wertanlage darstellen, so kann man vielleicht vom Preisverlauf der Kameras profitieren und sein ganz persönliches Exemplar zum richtigen Zeitpunkt kaufen und so ein wenig Geld sparen? Wie bei Problemen mit Potenz und Inkontinenz hält auch hier, das Internet hält alle notwendigen Informationen bereit. Eine diesbezüglich recht interessante Ressource ist http://www.nikonpricewatch.com.

Schaut man sich dort nach Kameras um die schon eine Weile am Markt sind, so gibt es bei einigen Modellen sehr interessante Charts welche die Preisentwicklung der Kameras während der letzten Jahre widerspiegeln. Schauen wir uns doch mal die Nikon D3x an. Noch vor zwei Jahren war sie das heißeste Eisen dass man sich als Nikon Fan wünschen konnte. Die deutsche Preisempfehlung lag bei 7.500 Euro und in den USA wurde sie zu einem Äquivalent von etwa 7.500$ angeboten.

Dann kam im März 2011 der Tsunami nach Japan und führte zur Reaktorkatastrophe in Fukushima. Die Produktion hochwertiger Spiegelreflexkameras aus Japan kam zum Erliegen. Weltweit stiegen die Preise und die Nachfrage nach der D3x als Topmodell im Nikon-Programm stieg ebenfalls. Mit der Nachfrage stieg auch der Preis. Aber nur für einen Zeitraum von etwa 12 Monaten. Kaum waren Fukushima und die anschließende Hochwasser-Katastrophe in Thailand überwunden, da kündigte Nikon im Februar 2012 die D800 sowie die D800E an. Der Preis der D3x fiel sofort um einige hundert Dollar. Doch dann musste man feststellen, dass es viele Monate dauern würde bis diese neuen Top-Kameras wirklich lieferbar sein würden. Der Preis stieg sofort wieder an. Im Juli 2012 war Nikon dann in der Lage die weltweite Nachfrage zu befriedigen und prompt ging der Preis der D3x in den Keller. Aktuell kann man sie noch neu kaufen und wird kaum mehr als 5.000 Euro dafür bezahlen müssen. Warten wir noch 2-3 Jahre ab und auch die D3x gehört zum alten Eisen. So wie ihre Vorgängerin die D2x und deren Vorgängerin die D1x…

Nikon D3x - Preisentwicklung

Werfen wir einen Blick auf den Preisverlauf der Nikon D700. Diese Kamera wurde anfangs zum Preis von etwa 3.000$ bzw. 3.000€ angeboten. Kurz nach der Ankündigung zahlten ungeduldige wohlhabende Amateure kurzzeitig sogar noch ein paar hundert Euro zusätzlich um sich frühzeitig als Besitzer dieser neuen Kamera rühmen zu können. Ich erinnere mich noch sehr gut wie ich damals in den USA unterwegs war und von einigen Amateuren mit meiner D2x und der D300 belächelt wurde. Krass waren zwei Typen aus Südafrika die eigentlich zur Photokina nach Deutschland wollten und einen kleinen Umweg über Las Vegas in Kauf genommen haben um eine Nikon D3 inkl. 14-24, 24-70 und 70-200 einzukaufen. Wie die D700 war die D3 damals noch ein wirklich heißes Eisen!

Hier warten die beiden zwischen ihren teuren neuen Kameras auf den Sonnenuntergang an der Second Wave.

Waiting for sunset - Second Wave - Arizona

Doch dann fiel auch hier der Preis der D700. Während der langen Zeit des Wartens auf den Nachfolger hielt er sich erstaunlich gut bei ca. 2.000 Euro. Nach der Serie von Katastrophen in Japan stieg er sogar wieder an. Kaum war im März 2012 die D800 angekündigt, fiel der Preis der D700 gleich um mehrere hundert Euro.

Nikon D700 - Preisentwicklung

Wie war der Preisverlauf bei der „kleinen“ Nikon D7000? Schauen wir doch mal genauer hin. Anfangs lag diese Kamera relativ lange und relativ stabil bei der Nikon Preisempfehlung. Die Nachfrage war groß, schließlich war die Kamera deutlich preiswerter als eine D3s und lieferte eine höhere Auflösung. Das waren die Argumente die bei den Kunden zählten. Im August 2012 wurde dann klar, dass die D7000 eingestellt wird und der Preis fiel prompt von 1.500$ auf etwa 1.000$. Aktuell ist deine neue Nikon D7000 in Deutschland schon ab ca. 750 Euro erhältlich.

Nikon D7000 - Preisentwicklung

Eine Kamera ist also niemals eine Wertanlage. Aber lohnt es sich im Gegenzug zu warten bis der Preis gefallen ist? Auf diese Frage gibt es keine wirkliche Antwort. Fällt der Preis so ist ein Nachfolger in Sichtweite und sobald dieser lieferbar ist fällt der Preis noch weiter. Man muss sich selbst fragen was man will. Ist man charakterlich gefestigt oder braucht man einen „Ego-Verstärker“ in Form einer 6.000 Euro teuren Nikon D4? Die Nikon D7000 wird in den Händen der meisten Amateure die gleichen Ergebnisse erzielen, kostet aber nur einen Bruchteil einer D4. Soll man warten bis die D7100 lieferbar ist, oder soll man jetzt eine D7000 kaufen und damit einfach viele schöne Fotos machen?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst war während der vergangenen Jahre oft sehr ungeduldig und habe die D2x ganz kurz nach der Vorstellung zu einem horrenden Neupreis erworben. Heute ist sie ein Stückchen Alteisen, aber fotografieren kann man damit noch so gut wie am ersten Tag. Heute bereue ich meine Ungeduld aber ich habe auch draus gelernt. Nur weil man eine neue Kamera hat macht man nicht automatisch bessere Fotos. Wenn ich heute bestaunt werden möchte und die „Zuschauer“ denken sollen ich seit der super Profi, dann ziehe ich mit einer alten Hasselblad in den „Krieg der Eitelkeiten“. Wenn ich Kontakt zu lustigen Leuten suche, dann packe ich meine alte zweiäugige Rolleiflex 3.5f ein, mit keiner anderen Kamera lernt man schneller andere Menschen kennen.

Wenn ich einfach nur fotografieren will, dann packe ich ein was mir gerade in die Hände fällt. Da ist es egal ob es eine D2x, D700, D7000 oder D800E ist. Alle diese Kameras sind nur Werkzeuge und das Foto macht immer noch der Fotograf.

Wem seine Bildergebnisse wichtiger sind als die neidischen Blicke anderer, der sollte mit kühlem Kopf überlegen welche Fotos er machen will und mit welcher Kamera sich das realisieren lässt. Schnell wird man dann einsehen, dass man dafür keine Nikon D4x oder ein sonstiges teures Fotogerät braucht. Kreativität und Können kann man nicht kaufen, das muss man mühsam selbst entwickeln. Und dabei ist es letztlich egal mit welcher Kamera man das tut. Einige der besten Fotos aller Zeiten wurden mit einer Polaroid SX-70 geschossen. Und ein Andreas Gursky würde ein Foto das für mehrere Millionen Euro verkauft wird ganz sicher nicht mit einer Nikon D4 aufnehmen.

Letztlich kommt es immer auf das Ergebnis an. Und wenn das Ergebnis nicht im Mittelpunkt steht, dann sollte der Weg das Ziel sein. Wer also nur Spaß an der Fotografie haben will und von den Ergebnissen nicht leben muss, der ist mit einer preiswerte Ausrüstung sehr gut bedient. Kann er doch das gesparte Geld nutzen um die eine oder andere wunderbare Reise zu unternehmen.

Ansgar mit Rolleiflex 3.5f

Wer von den Ergebnissen seiner Fotos leben muss, der ist meist ein armes Schwein. Zu wenig sind gute Fotos heute noch wert und zu kurz ist die Verweildauer der Augen der Betrachter auch bei herausragenden Arbeiten. Auch hier funktionieren die Regeln von Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage nach Bildmaterial ist während der letzten Jahre enorm gestiegen. Aber im Gegenzug macht heute fast jedes Smartphone Fotos die annähernd auf dem Niveau sind,  das Fotografen im Jahr 1964 mit einer Nikon F erreichen konnten. Doch werden sie auch in ähnlicher Weise wie die Arbeiten eines Robert Capa gewürdigt? An den Fotos dieser Welt verdienen derzeit weniger die Fotografen als vielmehr die Unternehmen die mit diesem Bildmaterial handeln.

Fazit

Richtig schlechte Kameras gibt es heute nicht mehr. Alle Modelle haben vor und Nachteile, tolle Bilder kann man mit Kameras schießen die weniger als 500 Euro kosten. Wer mehr Geld für eine Kamera ausgibt sollte Kosten und Nutzen genau abwägen. Ich rate dazu im Zweifel lieber einen einfacheren Kamera-Body zu kaufen und das gesparte Geld in sinnvolles Zubehör und gute Objektive zu investieren.

Hier habe ich noch ein Foto das ich 2009 in Norwegen mit meiner Rolleiflex 3.5f Baujahr 1960 auf Fuji Velvia 50 aufgenommen habe. Rein qualitativ kann sich das große „Original“ auch heute noch mit einem RAW-Bild aus der Nikon D800E messen. Allerdings muss man es dann auch mit einem Trommelscanner digitalisieren 🙂 (Anklicken für 1000×1000 Pixel Auflösung)

Norwegen 2009 - Hardanger Fjord - Rolleiflex 3.5f

Nikon D800E – At Low Light

Heute habe ich mein erstes Video für Euch. Es ist bereits vor einigen Wochen an einem schönen Sommerabend spät abends südlich von Mainz entstanden. Alle Videosequenzen habe ich mit einem Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm aufgenommen. Die D800E stand dabei auf einem kleinen leichten Manfrotto-Stativ. Beim Starten und Stoppen der Aufzeichnung hat dieses kleine leichte Ding ordentlich gewackelt, daher musste ich bei jeder Sequenz einige Sekunden an Anfang und Ende wegschneiden. Die letzten Szenen sind teilweise voll in die Sonne „geschossen“. Hier habe ich den Belichtungsmesser krass korrigiert, teilweise um -3.0 EV. So wurden die Wolken schön dramatisch dunkel und die Sonne ist noch halbwegs ordentlich konturiert.

Nikon D800E & Nikon AF_S VR 2.8/70-200mm / Nikon TC17-E II

Von der Qualität des Videos bin ich begeistert. Die D800E hat teilweise mit ISO 1600 gearbeitet und dennoch sieht das Ergebnis wirklich gut aus.

Warum ISO1600, das mag sich jetzt der eine oder andere fragen. Der Typ hat doch ein Stativ benutzt, da kann er doch auch ISO100 einstellen?? Die Lösung dieses kleinen Technikrätsels ist ebenso einfach wie einleuchtend. Fotografiert man mit der D800E und hat ein Stativ, so kann man praktisch immer mit ISO 100 arbeiten und hat so einfach die beste erzielbare Qualität. Filmt man jedoch mit der D800E, so liegen die Dinge etwas anders! Hier müssen zwischen 24 und 30 Bilder je Sekunde aufgezeichnet werden. Da wird klar, dass die kürzeste Belichtungszeit  eben 1/30s sein muss. Hat man zu wenig Licht um bei 1/30s noch ein brauchbares Bild zu erhalten, so muss man die Empfindlichkeit des Chips erhöhen, sprich das gelieferte Signal kräftig verstärken. Eine andere Wahl hat man leider nicht. Und genau das ist das Problem mit dem Kameras zu kämpfen haben, die im Gegensatz zur D800E nur einen winzig kleinen Chip verwenden. Filmt man beispielsweise mit einem Handy im letzten Abendlicht, so kann man sich drehen und wenden wie man will, das Ergebnis wird immer nach einem Handy-Video aussehen.

Die Nikon D7000 liefert bei wenig Licht schon recht brauchbare Ergebnisse. Wer mag kann sich einige meiner letzten Unboxings auf meinem YouTube-Kanal anschauen. Sie sind zum Großteil mit einer D7000 bei normalem Lampenlicht aufgenommen.

Im direkten Vergleich setzt die D800E hier nochmals „kräftig einen oben drauf“.  In der Werbung heißt es, die D800 würde Videos in „Broadcast Quality“ liefern und ich weiß nun, das ist nicht gelogen! Wer ganz krass drauf ist, der kann sogar den unkomprimierten Video-Stream am seitlichen HDMI-Ausgang abgreifen und versuchen die Datensintfluten irgendwie aufzuzeichnen. Inzwischen gibt es dafür Lösungen die mit pfeilschnellen SSD-„Festplattten“ arbeiten. Diese Dinger kosten allerdings etwa 1 Euro je Gigabyte. Will man damit etwa 10 Minuten Full-HD Video in unkomprimierter Form aufzeichnen, so sind das etwa 256 Gigabyte. Die anfallenden Kosten wären damit bei 256 Euro, das sind etwa 25 Euro je Minute Videofilm!

Angesichts dieser kleinen Schätzung ist man dann doch froh, dass die D800E den „Video-Wahnsinn“ serienmäßig und ohne weiteres Zutun in komprimierter Form auf einer billigen SDHC-Karte zu speichern vermag.

Letztlich bleibt die unkomprimierte Speicherung derzeit etwas für die absoluten Profis. Wer mit der D800 einen professionellen Videofilm, vielleicht einen Werbespot oder ein Musikvideo produzieren möchte, der wird vielleicht eine unkomprimierte Speicherung erwägen. „Normale“ Menschen werden mit dem serienmäßigen Ergebnis aber sehr zufrieden sein.

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier mein Unboxing zur Nikon D800E, das ich mit einer Panasonic HC-X909 aufgezeichnet habe.

Hier ein Tutorial das ich mit der D7000 aufgenommen habe.

Zum Vergleich hier eine ähnliche Lichtsituation und ein Video aus einer Nikon P7100 deren Chip etwa 25% der Fläche des Chips der Nikon D800 misst. Die Bildqualität ist sichtbar schlechter!

Nikon D800E – Dias kopieren mit Nikon ES-1

Bereits vor einigen Monaten habe ich Euch in diesem Artikel „Nikon D7000 mit Slide Copying Adapter ES-1“ gezeigt, wie man mit der Nikon D7000, dem AF-S 2.8/40mm Micro Nikkor in Verbindung mit dem Nikon ES-1 Dias abfotografieren kann. Aufgrund der vielen Anfragen könnte man den Eindruck gewinnen, das einige unter Euch trotz des übermächtigen „Digitalbooms“ noch immer analog fotografieren. Andere haben sicherlich noch viele analoge Schätze in ihren Archiven. Dieses Material zu digitalisieren kann extrem zeitaufwändig sein. Verwendet man beispielsweise einen Nikon Coolscan V ED so benötigt ein wirklich guter Scan schon mal 15 Minuten und mehr. Das liegt nicht daran, dass der Scanner so langsam wäre. Für ein perfektes Ergebnis sind oft mehrere Testscans notwendig. Inklusive der praktisch immer notwendigen Nachbearbeitung kann man mit dem Scannen seiner Bilder schnell mehrere Wintermonate verbringen.

Nikon ES-1 Diakopiervorsatz

Aber das muss nicht sein, bewaffnet mit dem Nikon ES-1 und einer großen Dose Druckluft bekommt man einen 36er Film in ca. 30 Minuten abgelichtet. Inklusive einiger Nacharbeiten ist man damit deutlich schneller als mit einem Scanner. Und die Resultate können sich durchaus sehen lassen. Mit der D7000 und dem AF-S 2.8/40mm Macho Objektiv kann man im Live-View sehr schön das Dia perfekt ausrichten und dann mit voller Autofokusunterstützung ablichten.

Nikon D7000 mit Nikkor AF-S 40mm DX-Macro und Nikon ES-1

Heute wollen wir mal schauen ob die Nikon D800E gegenüber der D7000 noch einen Vorteil bringt. Die Frage ist, ob die D800E noch mehr Details aus den Dias herauszuholen vermag.

Für meinen Test habe ich das geniale Micro Nikkor AiS 2.8/55mm nebst zugehörigem Zwischenring an die D800E montiert. In das 52mm Filtergewinde passt perfekt der Nikon ES-1 Slide-Copying Adapter. Beim Versuch mit dem AF-S 2.8/40mm fällt auf, dass dieses Objektiv für den kleineren Bildkreis der D7000 gerechnet ist und das Dia zwar scharf und vollständig auf dem Chip der D800E abbildet, aber eben nur auf etwa der halben Fläche des Chips. Damit hat das Ergebnis etwa die gleiche Auflösung wie bei der D7000. Es ist also keine optimale Kombination.

Gern hätte ich es mal mit dem sauguten AF-D 2.8/60mm versucht, aber dieses Objektiv hat ein 62mm Filtergewinde. Hier passt der ES-1 daher nur mit einem Filteradapter (den ich leider nicht habe).

Aber das 2.8/55mm macht auch mit dem ES-1 eine gute Figur. Um den perfekten Fokuspunkt zu finden, wählt man Blende 2.8 und bringt die D800E in den Live-View-Modus. Dann fokusiert man grob vor, wählt den Ausschnitt indem man den ES-1 hin und her schiebt. Man fokussiert nach, optimiert den Ausschnitt, schiebt, fokussiert usw. Passt der Ausschnitt betätigt man den + Knopf und zoomt in das Live-View-Bild hinein. Möglichst an einer Stelle mit vielen Details. Hier kann man nun die Fokussierung optimieren. Anschließend wählt man bei ISO-100, mit Zeitautomatik Blende 8 oder 11 und hält die Kamera vor eine gleichmäßig ausgeleuchtete Lichtquelle. Klickt und schon ist man (fast) fertig…

Beim Wechseln der Dias muss man neu fokussieren, denn meist verschiebt man den Tubus des ES-1 ungewollt ein wenig, schließlich sitzen die Dias ziemlich stramm. Nach den ersten Testbildern habe ich auch festgestellt, dass der Tonwertumfang der Dias oft bedenklich groß ist. Hier die geeignete Belichtung zu finden ist gar nicht so einfach. Um es mir leichter zu machen habe ich jeweils eine 3-fach Belichtungsreihe mit 1.0 EV Unterschied aufgenommen. Später bei der RAW-Konvertierung kann man sich dann das Bild mit der am besten geeigneten Belichtung aussuchen. Manchmal bietet es sich sogar an ein HDR zu erstellen. Das ist zwar sehr zeitaufwändig, aber so kann man das was in den guten alten Dias „steckt“ wirklich perfekt herausarbeiten.

Hier habe ich nun ein Testbild für Euch. Dieses Bild habe ich im Jahr 2005 im Tierpark Hagenbeck mit einer Nikon F100 und dem Nikon AF-D VR 80-400mm Objektiv auf Kodak Extra-Color 100 aufgenommen. Dieses Teleobjektiv ist zwar leicht, kompakt und preiswert, ist allerdings bei der Abbildungsqualität eher durchschnittlich. Verkleinert man das riesige Bild aus der D800E nach der RAW-Konvertierung auf 1000 Pixel (lange Seite) so wirkt das Ergebnis scharf und detailreich. (Anklicken für 1000er Auflösung!)

Nikon D800E - Slide Copy with Nikon ES-1 - Kodak Elitechrome Extra Color 100

Doch schauen wir nun ob die hohe Auflösung der D800E uns echte Vorteile bringt…

Hier habe ich einen 1:1 Ausschnitt bei einer Auflösung von 36 Mega-Pixeln. Das Filmkorn wird hier recht gut abgebildet, aber das Ergebnis ist insgesamt eher mäßig.

Nun schauen wir mal wie ein 1:1 Ausschnitt bei 24 Mega-Pixeln aussehen würde.

Nun eine Variante die auf 12 Mega-Pixel verkleinert ist.

Und jetzt eine Version die auf lediglich 6 Mega-Pixel eingeschrumpft ist…

Schaut man sich diese Ergebnisse an so kommt man schnell zur Einsicht, dass die D800E hier einfach „too much“ ist. Sie liefert riesige Bilddateien, aber im Dia steckt gar nicht das drin was die Kamera herausholen könnte. Letztlich wäre man mit einem „Scan“ aus einer Nikon D70 aus dem Jahre 2004 auch gut bedient. Dieses Kamera löst zwar nur 6 Mega-Pixel auf, aber mehr steckt eben in dieser Vorlage nicht wirklich drin. Mit etwas Finetuning bei der Fokussierung usw. ließe sich vielleicht noch etwas mehr erreichen. Und ein Nikon Coolscan V ED würde vielleicht noch ein klein wenig mehr aus der Vorlage heraus kitzeln. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, dann bringt das alles nicht wirklich viel und der Aufwand ist unverhältnismäßig groß.

Mein Fazit

Ja, es geht, aber es ist nicht wirklich sinnvoll! Der Speicherplatzbedarf der „Scans“ ist gewaltig. Und in den Bildern ist einfach eine Menge „Luft“. Hat man ein wirklich perfektes Diapositiv, so reichen eine Nikon D2x oder eine noch viel preiswertere Nikon D60 für die Digitalisierung völlig aus. Bildinhalt die in einer Vorlage nicht enthalten sind, lassen sich auch mit einer Nikon D800E nicht „erkaufen“. Nicht zuletzt ist das Handling ohne Autofokus wirklich unpraktisch. Ich werde meine Dias künftig mit der D2x abfotografieren. Sie hat (ähnlich der D800E) ein sehr gemäßigt arbeitendes Tiefpassfilter und zeigt für eine Kamera mit „nur“ 12 Mega-Pixeln außergewöhnlich viele Details. In Verbindung mit dem AF-S 2.8/40mm und dem ES-1 wird die D2x sinnvolle Resultate liefern.

Für alle „Pixelpeeper“ habe ich hier noch einen unbearbeiteten „Scan“ im JPG-Format aus der D800E in Originalgröße abgelegt. Einfach hier klicken. (Achtung: 19,3 MB)

Wer Fragen hat oder weitere Beispielfotos sehen möchte, der kann einfach die Kommentarfunktion verwenden.

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Nikon D800E – Available Light mit AF-S 1.4/50mm

Unter dem Begriff „Available Light“ versteht man das Fotografieren bei vorhandenem Licht. Ein dezenter Aufhellblitz kann schon mal sein, ist aber eher verpönt. Hartgesottene „Available Light Fotografen“ lieben diese Spielart der Fotografie und sind stets auf der Suche nach interessanten vorhandenen Lichtsituationen. Ein korrekter Weißabgleich ist hier oft weniger wichtig. Besonders bei der Fotografie bei Kerzen- und Glühlampenlicht neigen viele Fotografen zu einem eher warmen Weißabgleich. Wer die jeweilige Lichtsituation so präzise wie möglich festhalten möchte, der sollte ggfs. auf den X-Rite Colorchecker Passport zurückgreifen. Wie man dieses Tool verwendet habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Um bei vorhandenem, meist schwachem Licht, noch brauchbare Ergebnisse zu erzielen, sind lichtstarke Objektive und hohe ISO-Werte sehr wichtig – sofern man kein Stativ verwenden möchte. Lichtstarke Objektive bieten in der Regel ein schönes weiches Bokeh (Hintergrundunschärfe) und laden damit dazu ein, gezielt mit dieser Hintergrundunschärfe zu spielen.

Geht all das mit der Nikon D800E und dem AF-S 1.4/50mm? Die Pixel des Chips dieser Kamera sind deutlich kleiner als beispielsweise bei der Nikon D4. Im Gegensatz zur D4 sind die D800 bzw. die D800E keine „ISO-Monster“. Doch wie krass sind die Probleme wirklich und lässt sich das Nikon AF-S VR 1.4/50mm sinnvoll bei offener Blende einsetzen? Na schauen wir mal – Alle Bilder sind wie immer 1000 Pixel breit oder hoch. Wer will, klickt sie einfach an oder öffnet sie in einem neuen Reiter. Die Ausschnittsvergrößerungen können nicht vergrößert werden, sie sind 590×590 Pixel groß und zeigen bis auf eine Ausnahme einen 100% Ausschnitt.

Die folgenden Bilder habe ich am 1. September auf dem Mainzer Weinmarkt aufgenommen. Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ habe ich ausschließlich die D800E ohne Batteriegriff mit dem Nikon AF-S 1.4/50mm verwendet.

Beginnen wir mit dem Spiel mit der Vorder- bzw. Hintergrundunschärfe. Die beiden folgenden Fotos sind bei ISO-200, 1/30s und Blende 2.8 aufgenommen. Beide Bilder sind detailreich und scharf, die Vignettierung des Objektivs ist gering und lässt sich im Rahmen der RAW-Konvertierung sehr einfach korrigieren. Man beachte die Mutter mit ihren beiden Kids im Vordergrund.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

In der zweiten Version dieser Aufnahme habe ich im Modus „AF-S“ auf die drei Zuschauer fokussiert, den Auslöser festgehalten, den Ausschnitt verändert und dann die Kamera ausgelöst. Nun ist die Band unscharf abgebildet und die drei Zuschauer heben sich sehr schön ab. Das Bokeh ist größtenteils „ok“, aber besonders im Bereich der gelben Scheinwerfer ziemlich unansehnlich. Aber, bereits bei Blende 2.8 ist sogar bei diesen recht großen Distanzen eine gezielte Bildgestaltung durch die geeignete Wahl von Blende und Fokussierung möglich, sehr schön!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Ist man näher an seinem Motiv, so wird es schon schwierig wie hier bei Blende 1.8 im Profil beide Augen scharf abzubilden. Die Hintergrundunschärfe lässt jedoch bei Blende 1.8 und einer Entfernung zum Motiv von etwa einem Meter kaum Wünsche offen.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Schauen wir uns die Auflösung von Details, das Bokeh und das Rauschen bei ISO-400 und Blende 1.8 mal genauer an. Hier das verkleinerte Bild mit „Original-Ausschnitt“.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier jetzt ein 100% Ausschnitt. Es ist bereits ganz leichtes Bildrauschen erkennbar, aber wirklich störend ist es nicht. Angesichts der Belichtungszeit von 1/80s geht auch die Anzahl der Details in Ordnung. Achtet man auf die hellen Lichter im Bildhintergrund, so sind diese noch schön rund. Ecken – bedingt durch die einzelnen Blendenlamellen sind nicht erkennbar, das sieht wirklich sehr schön aus.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier habe ich ein weiteres Beispiel für das Spiel mit der offenen Blende. Diesmal haben wir Blende 1.8, ISO-400 und 1/20s. Auf den ersten Blick ist die rechte Kugel aus dem „Viererpack“ des Bildzentrums sehr schön scharf abgebildet.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Schauen wir es uns genauer an. Hier ist das Bildrauschen ebenfalls ganz leicht erkennbar.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier habe ich das Bild nun auf die Dimensionen der Nikon D4 verkleinert. Das Bildrauschen ist nun kaum noch sichtbar.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Machen wir einen weiteren Test bei ISO-1600. Die D800/D800E lädt im Live-View-Modus geradezu dazu ein sie hoch über die Köpfe der anderen Zuschauer zu halten. Der Autofokus ist nun etwas langsam aber er funktioniert aufgrund der hohen Lichtstärke des Objektivs auch bei wenig Licht noch wirklich gut. Sehr schön hier auch die Vordergrundunschärfe.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Nun ein 100% Ausschnitt bei ISO-1600. Im Bild ist leichtes Bildrauschen deutlich erkennbar. Aber abgesehen von den extrem hellen Bildbereichen ist das Ergebnis scharf und ok. Man beachte hier besonders die Saiten der Bassgitarre im Bereich der Tonabnehmer! Würde man auch dieses Bild auf das Format der D4 verkleinern, so wäre das Bildrauschen sichtbar geringer und das Ergebnis noch mehr als brauchbar.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier nun ein freihändiger „Schuss“ bei 1/8s und ISO-1600. Das Ergebnis ist ok, aber schaut man es im Detail an, so erkennt man schnell, dass ein Stativ oder eine noch höhere ISO-Einstellung mit fortschreitender Dunkelheit angesagt wäre.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier jetzt ein Bild mit 1/400s bei ISO-1600 und Blende 2.0. Das Ergebnis ist auf den ersten Blick scharf und detailreich und selbst mit den extremen Kontrasten der Lichterkette kommen die D800E und das AF-S 1.4/50mm sehr gut zurecht!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier jetzt ein 100% Ausschnitt. Ganz deutlich ist die Struktur des Druckes auf der Kunststofffahne erkennbar. Dieses Bild zeigt wie wichtig kurze Belichtungszeiten sind! Wer das perfekte scharfe Bild sucht, der sollte bei der D800E sehr auf kurze Belichtungszeiten achten oder eben ein Stativ verwenden!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Bei vielen Fotografen gehören Zoom-Objektive mit teilweise sehr großem Zoombereich zur „Grundausstattung“. Meist werden diese Objektive nur nach der Größe des Zoombereichs beurteilt, je mehr, desto besser! Doch es ist ein Irrglaube, dass ein Objektiv mit einem Zoombereich von 18-300mm das perfekte Objektiv ist! Diese Dinger sind meist nur nicht viel mehr als ein „fauler Kompromiss“ – zumindest an der D800E. Und gerade bei der Fotografie bei vorhandenem Licht spielen qualitativ sehr hochwertige Festbrennweiten ihr ganzes Können aus!

Schauen wir uns mal diesen Schnappschuss an. Während wir auf unsere Kartoffelpuffer warteten, fiel mit diese Frau auf die trotz aller Hektik zu jedem Kunden sehr freundlich war und ihren sicher nicht besonders angenehmen Job höchst professionell ausgeübt hat.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier nun ein sehr starker Ausschnitt bei ISO-800, Blende 2.8 und 1/400s. Das Bild ist nicht großartig aufbereitet, einfach nur Ausschnitt aus einem konvertierten RAW-Bild. Die Vordergrund- und Hintergrundunschärfe sieht sehr gut aus, die Dame ist scharf abgebildet und hebt sich sehr schön aus der umgebenden Szenerie heraus. So sollte es sein und das geht mit dem AF-S 1.4/50mm wirklich gut!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier habe ich nun den Fokuspunkt auf die rechte Hand des Koches gelegt. Die Kartoffelreste an seiner Hand sind perfekt scharf abgebildet. Der Schärfeverlauf der Kartoffelpuffer lenkt das Auge auf die Hand und die Gabel. Hier wird durch die Wahl der Blende eine Bildsituation erreicht, die das Auge des Betrachters sofort dorthin lenkt wo der Fotograf es haben möchte!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Jetzt noch ein Portrait bei ISO-800, Blende 2.8 und 1/200 Sekunde. Das breite Grinsen meines Freundes Hermann ist scharf und detailreich abgebildet. Meine Freundin Sandra stand direkt neben ihm und ihr Gesicht verschwimmt bereits so stark, dass auch hier der Blick des Betrachters auf das „Hauptmotiv“ gelenkt wird.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Zum Abschluss noch ein 100% Ausschnitt. Obwohl wir durch ein Brillenglas schauen sind die Wimpern klar und deutlich erkennbar. Mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

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