Einer meiner Facebook-Freunde hat mich vorgestern gebeten eine kleines Review zu Nikon D7000 zu machen. Da dieses Video ohnehin längst überfällig war habe ich mit einige DX Kameras und etwas Zubehör geschnappt und mich damit eine Weile vor meine Video-Kamera gestellt. Eigentlich sollte das Video nur etwas 15 Minuten dauert. Aber dann habe ich gequatscht und gequatscht und gequatscht…
Beim Videoschnitt mit dem neuen Magix Video Deluxe 2013 habe ich dann schon echt vieles weggeschnitten und trotzdem hat das Video wieder 52 Minuten. Na, vielleicht ist da aber auch gut so. Wer keine Zeit dafür hat dem sei gesagt
Die D7000 ist eine preiswerte leichte bärenstarke Kamera.
Die D300 fühlt sich etwas dicker und professioneller an, macht ähnlich gute Bilder, ist besser für die HDR-Fotografie zu gebrauchen und hat eine Schnellere Bildfolgezahl.
Im DX-Format mag ich die D2x noch immer fast am liebsten weil sie einfach eine echte Profimaschine ist. Macht man alles richtig, so sind die Ergebnisse auch mit der D2x ganz großartig.
D2x und D300 kosten auf dem Gebrauchtmarkt etwa genauso viel wie eine D7000. Wer keine Videos aufnehmen möchte und für wen sich die D7000 zu sehr nach „Mädchenkamera“ anfühlt, der hat also einige sehr gute Alternativen.
Wenn es doch ein wenig Video sein soll, dann könnte eine gebrauchte D300s auch interessant sein.
Die D2xs hat ein etwas besseres Display als die D2x, Softwaretechnisch sind sie völlig identisch.
So könnte eine Zusammenfassung des ersten Teils dieses Videos niedergeschrieben werden. Im zweiten Teil geht es um Blitzlichter und Objektive. Hier ist die Botschaft:
Es muss nicht immer teuer sein, auch mit Zubehör von Sigma & Co. kann man tolle Fotos machen.
Blitzen mit mehreren Blitzlichtern ist einfach und schwierig zugleich.
Wer keine große Softbox herumschleppen will, für den gibt es kleine leichte Alternativen.
Wie ist Eure Meinung zu diesen Kameras? Welche dieser drei Kameras gefällt Euch besser und warum ist das so?
Ich freue mich auf Eure Kommentare 🙂
Und für alle die sie noch nicht kennen, hier zwei Videos die ich mit der D7000 erstellt habe.
Es ist Freitag und ich habe meinen freien Bürotag. Nachdem in meiner Mainzer Wohnung das Geschirr gespült und die Wäsche gewaschen ist geht es heim nach Bonn. Der Himmel ist bedeckt und es sieht nach allem aus, aber nicht nach schönem Fotowetter. Dennoch habe ich meine Nikon D2x dabei. Es ist meine „Zweitkamera“. Sie ist wenig benutzt, denn ich habe sie mir voller Frust an dem tag bei eBay ersteigert als ich im Frühjahr 2010 im Arches National Park in Utah ausgerutscht und einen kleinen Abhang hinunter gefallen bin. Meine „erste D2x“ ist mir dabei von der Schulter gefallen und den felsigen Abhang hinab gekugelt. Sie hat danach noch funktioniert – hey es ist eine Nikon – aber das Gehäuse war unten am Hochformatauslöser gebrochen und der Autofokus ging nicht mehr. Meinem heiß geliebtes Objektiv AF-S 2.8/17-55mm hat den Unfall heil überstanden, die Sonnenblende hat den Sturz unter Einsatz ihres Lebens abgefangen. Sie konnte für etwa 25,- Euro ersetzt werden!
Hier ist die „Absturzstelle“ – etwas oberhalb von da wo der Typ mit der roten Jacke steht bin ich ausgerutscht. Hätten eure Kameras solch einen Sturz überstanden?
Zurück im Motel in Moab war damals der Frust wirklich groß und ich habe mich noch am gleichen Abend bei eBay nach einem Ersatz umgesehen. Und für knapp 700,- Euro wurde ich fündig. Eine zweite korrekt funktionierende Nikon D2x in gutem Zustand, Herz was willst Du mehr…
Einige Monate später war die defekte D2x dann wider Erwarten repariert, die Reparaturkosten betrugen knapp 950,- Euro. Aber sie war noch wie neu und hatte nur sehr wenige Auslösungen hinter sich, daher erschien mir eine Reparatur mehr als sinnvoll. Der Frust mit der teuren Foto-Versicherung kam postwendend: „Verschrammungen am Gehäuse sind nicht versichert!“ Ganz einfach, die Versicherung unterstellt mir, dass die Reparatur zu teuer und nicht in vollem Umfang notwendig war. Ich soll nun Beweise beibringen, dass das Gehäuse gebrochen war. Die kann ich nur nicht beibringen, weil ich den Schaden nicht fotografiert habe. Nun warte ich seit Monaten darauf, dass der deutsche Nikon-Service mir eine Bestätigung ausstellt, dass das Unterteil des Kameragehäuses gebrochen war. Vorher gibt es kein Geld und ich bin deshalb von meiner teuren Fotoversicherung echt enttäuscht! Warum zahle ich seit fast 10 Jahren über 500,- Euro im Jahr für eine Versicherung die sich im Falle eines Schadens hin und her windet und die Reparaturkosten nicht übernehmen will. Hätte ich die Kamera in ein tiefes Loch geworfen, dann hätte die Versicherung wahrscheinlich etwas gezahlt. Aber ich hänge an dieser Kamera und alles andere wäre auch ein Versicherungsbetrug.
Wie es auch ausgehen wird, ich werde diese Versicherung kündigen und künftig 500 Euro im Jahr auf ein Tagesgeldkonto einzahlen. Passiert nichts, so kann ich davon irgendwann eine Weltreise machen. Und wenn doch einmal etwas passiert, dann trage ich den Schaden eben selbst. Das ist mir nach dieser Erfahrung lieber als die vorgetäuschte teure Sicherheit einer zweifelhaften Fotoversicherung.
Das alles geht mir im Kopf herum während ich mit meiner Dieselrakete über die A61 nach Bonn unterwegs bin. Als ich die Mosel überquere scheint sogar etwas die Sonne und es sieht nach einem wirklichen Wintermärchen aus. Kurz vor Bonn verlasse ich dann kurz entschlossen die Autobahn und steuere einen Parkplatz im Bonner Kottenforst an. Dort ist ein kleines niedliches gelbes Häuschen im Wald, das früher bei Treibjagden als Anlaufstelle für die Mahlzeit nach der Jagd gedient hat. Mit dabei ist meine „zweite D2x“ – die von ebay für 700, -Euro. . Leider hat sich die Sonne inzwischen wieder hinter den dichten Wolken versteckt…
Die D2x liegt auf dem Rücksitz, denn ich will sie morgen in Möchengladbach bei einem Fotohändler abgeben. Dort soll der AA-Filter (Anti-Alising-Filter) entfernt und durch einen Infrarotfilter ersetzt werden. Es gibt unterschiedliche Varianten, ich habe mich für einen Filter entscheiden der nur das ganz langwellige Licht mit einer Wellenlänge von ca. 830 Nanno-Metern passieren läßt. Nach dem Umbau ist meine D2x dann eine richtige Infrarotkamera sein, mit der man richtige Wärmebilder aufnehmen kann. Bei Tageslicht wird man mit kurzen Belichtungszeiten arbeiten können und es wird sogar der Autofokus für den Infrarotbereich neu justiert. Dies ist bei der D2x nicht weiter schwierig, denn es befindet sich im Spiegelkasten eine winzige Schraube mit Innen-Sechskantgewinde. Mit einem winzigen Inbussschlüssel kann man damit rein mechanisch den AF-Chip bewegen und somit die automatische Fokussierung an das langwellige Infrarotlicht anpassen.
Das alles ist sehr praktisch, denn die D2x wird danach ohne Filter und weiteres Zubehör Infrarotbilder liefern. Ganz gleich welche Objektive, es wird mit einem 8mm Fisch-Eye ebensogut wie mit einem 600mm Teleobjektiv funktionieren. Und ihr könnt es euch sicher denken, darauf freue ich mich schon so richtig!!
Doch bevor der Kamera das Herz heraus gerissen wird, darf sie ein letztes Mal beweisen was in ihr steckt. Hier das erste Beweisfoto in ungeschminkter Fassung und voller Größe – einfach anklicken oder in einem neuen TAB öffnen…
Hier weitere Fotos der kleinen Exkursion… (1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken…)
Gleich neben dem kleinen Häuschen findet man einen idyllisch gelegenen Teich. Dort sind die Enten ganz aus dem Häuschen als ich dort eintreffe. Entenfutter habe ich allerdings nicht dabei…
Der Teich ist an den meisten Stellen zugefrohren und ich frage mich wer wohl diese Spuren im Schnee auf dem Eis hinterlassen hat?
Neben dem Teich fällt mir eine „Schneenase“ an einem Baum auf. Eine gute Gelegenheit für ein Foto mit offener Blende. Die Schärfe ist trotzdem top und das Bokeh mehr als brauchbar!
Und wieder Fußspuren auf dem Eis, nur wohin führen sie?
Hier ein Versuch etwas Ordnung in das Gewirr der Äste und Zweige zu bringen. Eine Diagonale weist den Weg zum Zentrum des Bildes, starke Äste verlaufen von oben links nach unten rechts…
Kurz bevor es wieder zurück zum Auto geht kommt dann ein Traktor mit einer Ladung Kaminholz an mir vorbei getuckert. Als der Fahrer mich sieht winkt er mir freundlich zu.
Später beim Sichten der Fotos muss ich sagen, die Auflösung ist auch fast 8 Jahre nach der ersten Vorstellung der D2x noch auf hohem Niveau. Prints im Format 60x90cm sind damit gar kein Problem. Bedenkt man, dass die D800E bei doppelter Chipgröße die dreifache Auflösung hat, da beginnt man sich zu fragen „WARUM?“…
Bereits vor einigen Wochen hat Nikon mit der D3200 ein kompakte DSLR für den ambitionierten Fotoamateur mit einer enormen Auflösung von 24 Mega-Pixeln vorgestellt. Seit diesem Tag spekuliert die Nikon-Welt, dass der gleiche Chip auch als zentrale Baugruppe für den Nachfolger der bereits im August 2007 vorgestellten D300 dienen könnte. Das japanische CAPA-Magazine hat nun einen kurzen Artikel zur noch nicht offiziell vorgestellten Nikon D400 veröffentlicht.
Update vom 21.02.2013
Gestern hat Nikon die Nachfolgerin der D7000 und der D300s unter dem Namen Nikon D7100 vorgestellt. Damit ist es nun offiziell, eine D400 wird es vorerst nicht geben. Und der Abdruck im CAPA-Magazine war eine „voreilige Ente“: So sieht die D7100 wirklich aus. Und ich bin ziemlich überrascht, dass meine kleine „Photoshop-Arbeit“ dem endgültigen Design doch sehr nahe kommt 🙂
In Verbindung mit Nikon D600 wäre damit die Erneuerung des Kamerasortimentes aus meiner Sicht vollständig. In der Profiliga spielen die D4 und die D800. Sie sind die Wachablösung für D3s und D3x. Die D600 wird die D700 ersetzen und die D7100 wird als Nachfolger der D300s und D7000 antreten. In einigen Monaten ist dann mit der D4x zu rechnen. Im Jahr 2016 wird schließlich neu gewürfelt und dann wird es eine Nikon D5 geben 🙂
Auf dem Gebrauchtmarkt ist damit in den kommenden Monaten mit einer Schwemme exzellenter Kameras aus der aktuellen Generation zu rechnen. Alle weniger gut betuchten Fotofans können jetzt in die Hände klatschen und schon sehr bald wirklich gute Kameras wie die D300s, die D700 oder gar die D3s zu einem günstigen Kurs erwerben können.
Wenn die D7100 hält was die ersten Infos versprechen, so wird sich der Umstieg für alle Fotografen lohnen die wirklich große Prints erstellen wollen oder sich mehr Freiheit bei der Wahl des Bildausschnittes wünschen. Die D7100 wird mit 6 Bildern/s ein Arbeitspferd für alle Naturfotografen werden, die nicht mal eben 10.000 Euro für ein krasses Superteleobjektiv übrig haben. Bereits mit dem preislich um 2.000 Euro angesiedelten AF-S VR 2.8/70-200 wird man mit der D7100 gut „bewaffnet“ sein. Wer im Zoo oder der freien Wildbahn seine tierischen Motive noch größer abbilden möchte, der kann auf den erst kürzlich vorgestellten neuen 2-fach Telekonverter zurück greifen. Mit 6 Bildern/s ist die D7100 halb soschnell wie die D4. Zwar wird bedingt durch den kleineren Sensor das ISO-Rauschen deutlich höher sein als bei der D4, aber man muss auch sehen, dass hier die Packungsdichte der Pixel etwa das 2,5-fache der D4 beträgt.
Neben verstärktem ISO-Rauschen wird wegen der kleineren Pixel die Dynamik im Vergleich zur D4 etwas geringer ausfallen. Wer seine „Viecher“ bei sehr hellem Sonnenlicht fotografieren muss, der wird den Belichtungsmesser etwas nach unten korrigieren müssen um überstrahlte helle Bildbereiche zu vermeiden, meine ganz persönliche Prognose. Diese Erfahrungen basieren auf dem direkten Vergleich der D7000 mit der D700. In krassen Gegenlicht-Situationen lassen sich aus den RAW-Bildern der D700 immer wieder überraschende Details hervorzaubern. Klar ist das bei der D7000 nicht anders, aber der Umfang der „Zaubermöglichkeiten“ ist einfach sichtbar geringer.
So wird die D7100 eine schnelles robustes Werkzeug für Freunde langer Teleobjektive werden. Doch auch in der Landschaftsfotografie lässt der neue Chip einen Detailreichtum erwarten den wir bislang nur von der D3x kannten.
Bei aller Euphorie und Vorfreude sollte man aber nicht vergessen, dass die Objektive einen ganz wesentlichen Anteil an der Qualität der Bilder haben und dass die Packungsdichte bei der D7100 deutlich höher sein wird als bei der D800! Wer den DX-Chip der D7100 wirklich ausnutzen will, der sollte sich darauf einstellen mit spürbar kürzeren Belichtungszeiten zu arbeiten um auch nur kleinste Bewegungsunschärfen zu vermeiden. Denn die werden im ggfs. alles zunichte machen was er sich mit dem Kauf der neuen Kamera erhofft hat. Bei den Objektiven sollte man darauf achten die für die Abbildungsqualität beste Blenden-Einstellung zu wählen. Diese kann man beispielsweise mit einem ISO12233 Testchart ermitteln. Hat man die Möglichkeit beim Objektiv-Kauf zwischen mehreren identischen Objektiven zu wählen, so ist auch hier ein kleiner Test nicht verkehrt. Nur so kann man vermeiden versehentlich eine „Montagslinse“ zu erwischen und sich später wegen der unscharfen Bilder zu wundern.
Das „altehrwürdige“ AF-S 2.8/17-55 wird mit der Vorstellung der D7100 auf dem Gebrauchtmarkt eine Renaissance erleben, denn es ist bis heute das beste Midrange-Zoom-Objektiv für das DX-Format.
Wer sich zusätzlich zur D7100 keine hochwertigen Objektive leisten kann, der könnte überlegen sich alternativ eine gebrauchte D2x oder D300s zu kaufen. Hier sind die Pixel doppelt so groß und die Anforderungen an die Objektive weniger kritisch. Kann man an der D7100 nicht das beste verfügbare Objektiv verwenden, so ist die Investition nur begrenzt sinnvoll.
Hier habe ich noch ein Foto das mit einer Nikon D2x und dem AF-D 60mm Macro aufgenommen wurde in voller Originalgröße. (Einfach anklicken) Die Bilder aus der D7100 werden doppelt so groß werden! Wer mag, kann sich dieses Foto herunterladen und auf seinem heimischen Drucker im Format DINA3 ausgeben. Sobald es an einer Wand hängt und man es mit einem Abstand von 100cm betrachtet sollte man überlegen ob man eine D7100 braucht oder ob es eine gut erhaltene D2x für 600 Euro nicht auch tut 🙂
Hier zum Vergleich das gleiche Foto aus der neuen Nikon D7100… Ok ok, es gibt sie ja noch gar nicht… Ich habe mir den Spaß erlaubt, das obige Bild aus der D2x geschickt aufzublasen, so dass es die gleiche Auflösung hat wie man sie mit der D7100 erreichen kann. Natürlich kann man den gleichen Algorithmus auf Bilder aus der D7100 auch anwenden. Hat man ein perfektes Objektiv benutzt, so ist natürlich auch bei der D7100 „noch mehr drin“.
Aber seht selbst… (Achtung, diese Bilddatei ist 29,2 MB groß!!)
Die Nikon D5100 ist erst etwa 18 Monte alt, da präsentiert Nikon bereits das Nachfolgemodell. Die neue Nikon D5200 verfügt wie auch die Nikon D3200 über einen CMOS-Sensor im APS-C Format mit einer Auflösung von 24 Megapixeln. Die Daten der neuen Kamera lesen sich gut und ich bin mir sehr sicher, dass sie sich gut verkaufen wird. Nun ist es meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit bis auch das Nachfolgemodell der Nikon D7000 mit dem gleichen Chip auf den Markt kommen wird. Damit wäre dann im preiswerten Consumer-Segment wieder „alles beim alten“ nur mit doppelter Auflösung und doppelten Speicherverbrauch auf dem heimischen Computer.
Es bleibt also spannend!
Hier habe ich Euch einige technischen Daten der Nikon D5200 zusammengestellt:
Megapixel (effektiv):24,0 Megapixel
Maximale Bildauflösung: 6.000 x 4.000 Bildpunkte
Sensortyp und -größe: CMOS, 23,5×15,6mm
Serienbilder pro Sekunde: 5,0 Bilder pro Sekunde
Bild-Format: JPEG, RAW
Audio-Format: Linear PCM
Video-Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte
Video-Frequenz: 30 Bilder pro Sekunde
Video-Format: MPEG4 (H.264, AVC)
DPOF Unterstützung: Ja
EXIF Version: 2,30
Speicherkarte: SD, SDHC, SDXC
Schnittstellen: GPS, HDMI Mini Anschluss, Netzgerät, NTSC mit Audio, PAL, USB, WLAN
USB Version: 2,0
Objektiv-Bajonett: Nikon F
Displaygröße: 3,0 Zoll
Displayauflösung: 921.000 Bildpunkte
Dioptrienausgleich: -1,7 bis +0,7 dpt
ISO Empfindlichkeit: 100, 200, 400, 800, 1600, 3200, 6400
Und ein paar schöne Fotos dieser neuen Kamera gibt es auch schon…
Wer genau hinschaut der sieht sofort, dass hier keine Revolution in Sicht ist. Nikon zieht lediglich mit der Konkurrenz gleich die glaubt mit immer neuen „Pixelrekorden“ neue Kunden anlocken zu können. Einfluss auf die Bildqualität werden die extrem hochauflösenden Chips indes kaum haben. Die Pixel sind kleiner und die Packungsdichte ich nochmals deutlich höher als bei der Nikon D800E. Da darf man sich keine „ISO-Wunder“ erwarten. Wer mit diesen Kameras jenseits von ISO-1600 fotografiert wird in der 1:1 Detailansicht bei extrem hohen ISO-Werten entweder kaum noch Details sehen, weil die Rauschunterdrückung hier alles plattgebügelt hat, oder er wird mit deutlich sichtbarem Rauschen leben müssen. Aber mal Hand aufs Herz, wer druckt seine Fotos die er bei ISO-6400 gemacht hat in einer Größe von 100 x 150cm aus?
Die Nikon D7100 wird wie schon die D7000 auf der Oberseite eine kleines LC-Display haben. Ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal wird der integrierte Autofokusmotor sein, so dass die Nikon D7100 auch mit etwas älteren AF-Objektiven gut funktionieren wird.
Auf die Neuerungen der D7100 darf man indes gespannt sein. Neben einem etwas größeren professionelleren Korpus sind hier eine schnellere Bildfolge und ein deutlich höherer Preis zu erwarten.
Update 21.01.2013
Seit einigen Tagen ist die neue Nikon D5200 nun endlich lieferbar und die ersten Tests zeigen ganz klar, dass sich der Chip deutlich vom Chip der D3200 unterscheidet. Auf dem Papier haben sie die gleiche Auflösung, aber Rauschverhalten und Dynamikumfang konnten bei der neueren D5200 sichtbar verbessert werden.
Erste Testbilder der D5200 in voller Auflösung gibt es auch schon:
Die Jungs von Digitalreg TV haben auch schon eine Video zur Nikon D5200 aufgenommen…
Update am 21.02.2013
Iin der letzten Nacht hat Nikon endlich die Katze aus dem Sack gelassen, die neue Nikon D7100 ist endlich da! Die D7100 ist eine Mischung aus D7000 und D300s. Die technischen Daten sind wirklich vielversprechend:
Product Highlights
24.1MP DX-format CMOS Sensor
EXPEED 3 Image Processing Engine
No Optical Low-Pass Filter
1080p Full HD Video Capture
3.2″ 1,229k-dot LCD Monitor
Optical Viewfinder with OLED Display
6 fps Up to 100 Shots at Full Resolution
51-point AF with 15 Cross-type Sensors
Built-In Flash with Commander Function
Magnesium Alloy Body; Moisture Resistant
Lieferbar ist sie noch nicht und ich werde so bald wie möglich für Euch ein Testexemplar besorgen und es ausgiebig ausprobieren. Auf die Bildqualität darf man wohl wirklich gespannt sein. Bis sie lieferbar ist werden noch einige Wochen vergehen. Bis dahin gibt es hier erst einmal ein paar schöne Fotos 🙂
100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – So würde die Schlagzeile eines Dauertests lauten wenn die D300 ein Auto wäre und ich hier für die Auto-BILD schreiben würde. Auch wenn es nicht ganz passend erscheint, passt diese Schlagzeile meiner Meinung nach doch sehr gut. Im Jahr 2005 habe ich mir nach mehreren Jahren mit der Nikon D100 und diversen analogen Kameras eine D2x für damals sagenhafte 4.800 Euro gekauft. Diese Kamera hat mich ein lange Zeit begleitet und ich habe sie noch heute. Im Jahr 2007 kam dann eine deutlich preiswerte Nikon D300 dazu. Die Software der D300 ist im Vergleich zur D2x eine Generation weiter und das Display ist deutlich größer geworden. Aber die D2x ist auch heute noch eine gute Kamera. Wer im RAW-Modus bei ISO-100 fotografieren kann, der wird auch im Jahr 2012 mit einer D2x noch viel Spaß haben können.
Mit beiden Kameras war ich dreimal im Südwesten der USA und ungezählte Male auf den Kanaren, in Norwegen, der Schweiz und anderswo. Mit diesen Kameras habe ich die fotografisch gesehen vielleicht wichtigste Zeit meines Lebens verbracht und die Ergebnisse sind auch heute noch mehr als ansehnlich. Ist ein Einsatz unter perfekten Bedingungen möglich, so spielt auch die D2x noch heute ihre Stärken aus. Der Detailreichtum der Bilder ist großartig und ein gut konvertiertes RAW-Bild ist von einem identischen Pendant aus der D300 praktisch nicht zu unterscheiden. Gut gebrauchte Modelle der D300 oder auch der D2x bekommt man heute bei den diversen Online-Plattformen für 700 Euro und weniger.
Wer die durch den kleinen Chip bedingte kompakte Baugröße der Objektive für diese Kameras zu schätzen weiß, kann im Jahr 2012 für wenig Geld sehr leistungsfähige überaus robuste Kameras erwerben für die es gute Weitwinkel und kompakte Teleobjektive gibt.
Vor einigen Tagen hat mich via Facebook der Martin angefunkt und mich gefragt ob ich ihm als Ersatz für seine Nikon D90 eher eine D300s oder eine D7000 empfehlen würde. Das will ich hier kurz beantworten…
Also: Wer eine große schwere robuste Kamera mit schneller Bildfolge sucht die via 9-fach Bracketing tolle HDR-Bilder ermöglicht, der ist bei D2x und D300 genau richtig. Wer zusätzlich filmen möchte, der könnte auch zur D300s greifen. Wer wenig HDR macht, eine etwas höhere Auflösung such und mit gleichzeitig leider leichtverringerter Dynamik leben kann und in 1080p mit 23,95 B/s filmen möchte, der sollte zur D7000 greifen.
Wenn ich losziehe und „nur“ fotografieren will und dabei das Gewicht der Kamera keine Rolle spielt, dann packe ich eine D2x oder eine D700 mit Batteriegriff ein. Die D700 falls ich wenig Licht erwarte, die D2x wenn das Licht gut ist und ich ggfs. den Drop-Faktor für Bilder mit einem 400er Teleobjektiv nutzen will. (Das dann fast wie ein 600er wirkt) Steht eine anstrengende Wanderung auf dem Programm, dann die D300 oder die D7000 ohne Batteriegriff. Klein, handlich kompakt…
Wenn ich hauptsächlich oder auch nur nebenbei filmen will, dann ist die D7000 mein Freund.
Sobald die D800E da ist, wird sich das alles verschieben und ich werde wahrscheinlich ausschließlich die D800 benutzen. Aber warten wir es mal ab…
Hier einige Beispiele zur Nikon D2x, D300 und D7000.
Beginnen wir mit einem Video das ich komplett mit der D7000 erstellt habe. Wer es schon kennt scrollt einfach weiter 🙂
Hier nun einige Bespiele aus der D300 und der D2x. (Alle Bilder sind 1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken)
100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – wie lautet das Fazit? In der Autowelt würde man jetzt Benzinverbrauch, Drehmoment, Beschleunigung, Verbrauch und Unterhaltskosten einander gegenüberstellen. All das fällt weder bei der D300 noch bei der D2x an. Die D2x ist mir im Jahr 2010 bei einem Sturz im Arches NP einen Abhang hinunter gekugelt. Das Gehäuse war an der Unterseite gebrochen und der Autofokus hat nicht mehr funktioniert. Ich hatte sie abgeschrieben, aber sie konnte für etwa 900 Euro repariert werden. Leider musste ich sie dreimal einschicken bis alles wieder korrekt funktioniert hat. Aber jetzt arbeitet alles wieder wie am ersten Tag!
Auch die D300 hat inzwischen viele tausend Auslösungen hinter sich, alles ohne Probleme. Während meine Fuji Finepix X100 gleich nach einigen Tagen eine Weile in die Werkstatt musste, haben alle Nikons vom ersten Tag an wunderbar funktioniert. Ich habe alle Firmware-Updates eingespielt, wirklich notwendig waren sie indes nicht.
Wer seine Bilder im Internet publiziert und Prints bis zu einem Format von 60x90cm in bester Qualität braucht, der ist sowohl mit der D2x, als auch der D300, D700 oder D7000 bis heute gut bedient.
Die Nikon D4 oder auch die D800 bzw. D800E werden vieles ändern, vor allem aber den Preis der älteren Modelle auf dem Gebrauchtmarkt. Wer ohne Pixelwahn leben kann und nicht unbedingt in HD filmen muss, für den ist sicher eine gebrauchte D300s mit einigen guten Objektiven in den kommenden Monaten eine gute Wahl. Viele Kunden der D800 werden ihre „alten“ Kameras preiswert verscherbeln um sich die neue Nikon D800 leisten zu können.
Hier findet derzeit so etwas wie eine „Wachablösung“ statt. Jeder der sich bislang keine dieser Kameras leisten konnte kann in den nächsten 6 Monaten kräftig in die Hände schlagen und versuchen eine dieser Kameras preiswert bei eBay & Co zu ergattern.
Meine D300 hat die ersten 100.000 Kilometer gut überstanden, ich denke sie schafft auch die 200.000 Kilometer 🙂
Morgen ist der erste Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir an diesem Tag vor einem Jahr unsere Runde um die San Francisco Bay gedreht haben und ich abends aus einer E-Mail meiner Mutter erfahren habe, dass wir auf uns aufpassen sollen und dass ein Tsunami an der Westküste der USA erwartet wird. Dieser ist auch so eingetroffen, aber er war harmlos. Außer einigen beschädigten Sportbooten ist nicht viel passiert. Die Japaner hat es dagegen ungleich härter getroffen.
Seit ein paar Stunden ist die neue Fassung meines kurzen Films zu dieser Reise online. Da bei der ersten Version der Kommentar doch sehr improvisiert war und auch einen Tick zu laut war, habe ich ihn nochmals neu aufgenommen und das Video auch strukturell etwas überarbeitet. Bei der Erstellung dieses Films hatte ich schon wieder vergessen, dass in der Zeit die wir im Yosemite Nationalpark verbracht haben in Japan ein schreckliches Unglück seinen Verlauf genommen hat. Heute ist es mir wieder eingefallen und daher möchte ich außerhalb dieses Videos kurz daran erinnern.
Heute lief dann auch noch eine Doku im Fernsehen, die Holländer haben ein Atomkraftwerk, in Belgien sind es zwei in Frankreich ganze 58 Kernkraftwerke. Damit decken die Franzosen etwa 70% ihres Energiebedarfs und die Mehrzahl der privaten Haushalte wird mit Strom beheizt. Im letzten kalten Winter kam es dennoch zu Engpässen und die Franzosen brauchten Stromlieferungen aus Deutschland – verkehrte Welt…