Nikon D300 – Einmal Norwegen und zurück

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Im Jahr 2009 bin ich mit meinem damals 12 Jahre alten Sohn in einem Wohnmobil nach Norwegen gefahren. Es war eine wirklich tolle „Vater-Sohn-Tour“ und wir haben viel gesehen und erlebt. Auf dieser Reise hatte ich eine Nikon D300 im Gepäck. Zusätzlich waren eine Mamiya 645 Pro II und eine alte zweiäugige Rolleiflex 3,5F mit von der Partie. Leider musste ich gleich bei den ersten Fotos mit der Mamiya feststellen, dass die kleine Spezialbatterie leer war. So hatte ich viele tausend Kilometer eine tolle Mittelformatkamera und viele Rollen Fuji Velvia 50 im Gepäck. Aber fotografieren konnte ich damit nicht weil ich keinen Fotoladen finden konnte, der in der Lage war mit diese fiese kleine Spezialbatterie zu verkaufen.

Also habe ich mich auf die Rolleiflex und ganz besonders auf die Nikon D300 konzentriert. Heute liegt die Reise schon ein paar Jahre zurück und die D300 steht kurz davor von der D400 (…oder 7100 oder D8000 oder was auch immer…) abgelöst zu werden. Ich habe mich heute gefragt ob dies wirklich notwendig ist? Nach der letzten Fotosession mit der meiner Nikon D2x ist mir einmal mehr klar geworden, dass 12 Millionen RGB-Pixel für „normale Fotos“ mehr als ausreichend sind. Wer kein Andreas Gursky ist und seine Bilder nicht auf Hauswände aufkleben will, der ist auch im Jahr 2013 mit einer Kamera die 12.000.000 Pixel auflösen kann noch immer sehr gut bedient.

Unsere Route hat uns von Bonn über Hamburg und Dänemark nach Schweden geführt. Über Oslo ging es weiter entlang der südlichen Küste Norwegens nach Bergen. Von dort sind wir über Europas größte Hochebene die Hardanger Viadda zurück nach Oslo gefahren und dann durch Dänemark wieder heim nach Bonn.

Ein komplette Reisebeschreibung findet Ihr hier:

Aber schauen wir uns doch mal welche Fotos ich mit der Nikon D300 in Norwegen hinbekommen habe. Alle Bilder sind wie immer 1000 Pixel breit. Einfach anklicken und in einem neuen Tab öffnen.

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Nikon D300 - Norwegen - Norway

Fazit:

Die hier gezeigten Bilder sind nur eine kleine Auswahl aus vielen tausend Bildern die während dieser Reise entstanden sind. Die D300 hat nicht einmal herum gezickt. Die Akkus liefern richtig lange richtig viel Strom. Ich hatte zusätzlich einen Batteriegriff dabei in dem ich einen zweiten Akku unterbringen konnte. Damit war die D300 stets und überall schussbereit. Die heute etwas altmodisch anmutenden Compact-Flash-Karten haben sich auch auf dieser Reise bewährt. Sie sind überaus robust und stecken ordentlich was weg. Da muss man sich keine Sorgen machen, bei den kleinen SD-Karten ist das anders. Die gehen gern mal schnell kaputt und dann sind vielleicht alle Bilder eines Tages oder einer ganzen Reise verloren.

Der Autofokus der D300 arbeitet schnell und zuverlässig, der Sucher ist groß und hell, der Belichtungsmesser versieht seine Aufgaben ohne große Fehler. Die Möglichkeit Belichtungsreihen mit bis zu 9-Bildern aufzunehmen ist grandios und ich vermisse dies gelegentlich bei der Nikon D7000. Mit Batteriegriff lieft die D300 toll in der Hand, sie ist eher ein erwachsenes Arbeitsgerät als eine „Kinderkamera“, mir kommt das sehr entgegen.

Und last but not least ist die Bildqualität, besonders wenn man den 14-Bit RAW-Modus benutzt, über alle Zweifel erhaben. Diese Kamera kann alles was man braucht und das auf sehr hohem Niveau.

Steht man vor der Wahl ob Nikon D300 oder Nikon D700 so ist die Antwort nicht einfach. Ich würde vielleicht die D700 nehmen, obwohl sie etwas langsamer ist und die größeren schwereren Objektive benötigt. Aber das liegt daran, dass mir kaum eine Kamera zu schwer ist, wenn ich sie nicht allzu weit tragen muss. Kommt es einzig auf die Bildqualität an, so liefert die D300 bei ordentlichen Lichtverhältnissen die gleiche Bildqualität wie die D700, gute Objektive natürlich vorausgesetzt.

Wer im Jahr 2013 eine gebrauchte gute robuste Kamera sucht, der liegt mit der D300 meiner Meinung nach genau richtig. Sie ist etwas moderner als die D2x (Live-View, 14-Bit) und bei vergleichbarer Bildqualität deutlich preiswerter als die D700. Man muss hierbei auch bedenken, dass die Kamera nur ein kleiner Baustein einer größeren Fotoausrüstung ist. Gute Objektive sind für die D300 deutlich preiswerter als für die D700. Letztlich wird man es den allerwenigsten Fotos ansehen ob sie mit einer D300 oder D700 gemacht wurden.

10 Jahre Nikon-Fotografie

Das Vorhaben alle meine CD’s in die Apple iCloud zu kopieren gestaltet sich zunehmend als schwierig. Hunderte von CD’s warten noch in Kisten und Kartons auf den Weg in die iCloud aber sie ist voll! Da heißt es jetzt „selektieren“ – auch wenn es weh tut – der Schrott muss weg – definitiv! Doch das gestaltet sich mehr und mehr als Abenteuer. iTunes produziert eine Fehlermeldung nach der anderen und mein „Hauptrechner“ ist unter Windows 7 seit zwei Wochen damit beschäftigt genau die Songs in die Cloud zu „pumpen“, die via iTunes-Match nicht erkannt wurden.

Es muss in großem Stil aufgeräumt werden! Zu blöd, das iTunes sogar auf dem Mac gern einfach mal abschmiert wenn man mehrere hundert Dubletten, ungeeignete Dateien und anderen Schrott aus seiner Mediathek und der iCloud löschen möchte. Aber in all dem Chaos gibt es auch kleine Lichtblicke! So ist mir doch heute eine winzig kleine MP3-Datei ins „Auge gesprungen“ die ich vor sage und schreibe 11 Jahren auf meinem Klavier im meinem Wohnzimmer mit 5 Mikrophonen, einem Mackie-Mischpult und einem DAT-Recorder aufgenommen habe.

Mit dem neuen AKG Kopfhörer klingt das gar nicht mal schlecht, eigentlich sogar gut genug um es nicht auf der 2001er Weihnachts-CD versauern zu lassen. Man könnte diese „meditative kleine Perle“ bei YouTube einstellen, dann kann sie jeder hören und mir sagen wie es ihm gefällt. Mit Final Cut Pro X ist schnell ein Titel gemacht und das Lied darunter gelegt, aber das Ergebnis ist super langweilig. Eigentlich wäre eine Diashow ganz nett? Ich gebe bei der Google-Bildersuche einfach mal Ansgar Hillebrand fotocommunity ein und finde auf einen Schlag viele viele Fotos die ich im Laufe der letzten Jahre in der fotocommunity abgelegt habe. Gleich neben meinen Safari-Webbrowser ist ein Fenster des „Finders“ geöffnet. Via Drag & Drop wandert so ein Bild nach dem anderen in einen Ordner auf der lokalen Festplatte.

Doch wie macht man aus den vielen Bildern ohne großen Aufwand eine ansprechende Diashow? Da kommt mir eine Idee – auf dem Mac gibt es doch iPhoto! Damit habe ich mich schon mehrfach beschäftigt und versucht ansehnliche Fotobücher zu erstellen. Diese habe ich letztlich alle wieder verworfen weil iPhoto bei vielen Fotos kein vernünftiges Fotobuch mehr hinbekommt – Sorry Annette – es waren die Bilder Deines 50. Geburtstages – ich schäme mich ja auch – aber iPhoto kriegt das einfach nicht so hin wie ich es mir gewünscht habe…😦

Aber vielleicht klappt es ja mit einer Diashow? Und siehe da, das ist gar nicht schwer. Es gibt verschiedene nette Vorlagen, man kann die Musik selbst auswählen, alles ganz einfach. Doch dann dauert es doch etwas länger weil ich die Fotos sortieren möchte. Einen richtigen Leuchttisch hätte ich gern, aber iPhoto stellt einfach nur alle Bilder in einer langen Reihe nebeneinander dar. Man kann sie verschieben, doch wenn es viele Bilder sind, gerät das zur Geduldsprobe. Doch letztlich ist es dann fertig! Ich exportiere die Diashow in Full HD mit allerhöchster Auflösung, das dauert eine ganze Weile, aber es klappt! Doch das Ergebnis haut mich um! Keine 5 Minuten dauert das Video und es hat 2,27 GB – was für ein Wahnsinn dieses HD-Zeitalter doch ist… Also versuche ich mich mit anderen Einstellungen. Schließlich wähle ich „Exportieren für Monitor“. Damit entsteht nach etwa 20 Minuten eine 0,23 GB große Datei – das ist ok! Man sieht zwar deutliche Spuren der krassen Kompression, aber YouTube würde auch die gewaltige Video-Datei auf eine Qualität eindampfen die nur wenig besser wäre, wenn überhaupt… Also ab damit in Richtung YouTube.

Und hier ist sie nun, meine erste iPhoto-Diashow mit lauter selbst fotografierten Bildern (relativ wahllos ausgewählt) und einem kleinen selbst gespielten Präludium von Johann Sebastian Bach aus dem Jahr 2001 – Violà…

Mit der Nikon D300 durch Norwegen

Inzwischen ist es schon eine Weile her, aber gerade sind mir einige Bilder der 2009er Reise durch Süd-Norwegen in die Hände gefallen die ich Euch gern am Stück zeigen würde. Die meisten dieser Bilder sind mit einer Nikon D300 und dem Tokina AT-X PRO 4/12-24 oder dem Nikon AF-S 2.8/17-55mm gemacht. Über einen wirklich langen Zeitraum waren das an der Nikon D300 meine meistbenutzten Objektive. Alle Bilder sind 1000 Pixel breit oder hoch. Also einfach anklicken um sie etwas größer zu sehen.

Starten wir mit einer kleinen Abendstimmung die während der Anreise bei einem kleinen Zwischenstopp in Schweden entstanden ist. Wirklich gut gefällt mir hier der Abendhimmel und wie sich die Kinder als Silhouetten im Wasser abheben.

Kurz hinter Oslo finden wir dann die ersten Fjorde. Begleitet von ständigem Nieselregen fahren wir mit unserem Wohnmobil immer weiter in Richtung Westen. Die Landschaft ist trotz oder vielleicht gerade wegen des Regens großartig.

Ist man müde und neigt sich der Tag dem Ende zu sucht man sich einen schönen See und parkt einfach dort wo es am schönsten ist. In Norwegen gilt das „Jedermanns-Recht“. Solange man keinen Müll zurück lässt darf man überall eine Nacht lang bleiben. Großartig!

Hier ein Blick in einen Fjord den ich von einem Parkplatz direkt am Wasser aus fotografiert habe. Mein Sohn und ich waren etwas länger als zwei Wochen mit einem wirklich coolen Wohnmobil unterwegs. Leider war das Ding so riesig, dass man fast nie dort anhalten konnte wo es wirklich toll aussah. Ein echter Nachteil dieser „Wüstenschiffe“. Hier mag ich die für diese Reise typische leicht verregnete Stimmung und die Abstufung der Felswände an beiden Seiten des Fjordes. Ich denke, dieses Bild ist irgendwo am Hardanger-Fjord entstanden.

Auch hier erinnere ich mich mehr genau wann und wo es war, aber hier flossen zwei Fjorde ineinander und der Himmel sah einfach nur bedrohlich aus. Die besten Bilder macht man wirklich bei schlechtem Wetter!

An dieses Bild kann ich mich auch noch gut erinnern. Es ist in der Nähe von Grimstad entstanden. Wir hatten unser Wohnmobil auf einem wirklich abgelegenen Camping-Platz am äußersten Zipfel einer Halbinsel geparkt und sind zum Sonnenuntergang ein wenig auf den Felsen am Meer herum geklettert. Mein Sohn hatte meine D60 samt 18-200er Superzoom dabei, ich die D300 mit 2.8/17-55 und 4/12-24. Ich habe ihm noch zugerufen, dass er vorsichtig sein soll, denn die Felsbrocken waren glitschig. Kurz drauf lag ich dann selbst auf der Nase und die Gegenlichtblende meines Nikon AF-S 2.8/17-55 war nur noch ein Stückchen Plastikschrott. Aber dieses Foto war es wert!!

An diesem Bild mag ich den fast unwirklichen Charakter sehr gern. Der kleine Bootsschuppen sieht fast aus als wäre er mit einem 3D-Programm „hinein gerendert“.

Sehr gut erinnere ich mich auch noch an die Nacht an einem der großen Wasserfälle. Ich glaube es war der „Langfoss“. Während mein Sohn im Wohnmobil auf dem Parkplatz schlief bin ich mit einer Taschenlampe, der D300, meinem Stativ, einem Kabelauslöser und einem Lappen an diesem Wasserfall herum geklettert. Mit dem Lappen musste ich alle par Minuten die Liste meines AF-S 2.8/17-55mm Objektives trocken wischen. Dieser Wasserfall ist so groß, das im Umkreis von 100 Metern die ganze Luft mit feinen Nieselregen erfüllt ist. Dieses Bild ist etwa 30 Sekunden lang belichtet. Dadurch sieht es fast aus als wäre es ein verregneter Tag. Aber es war tatsächlich lange nach Einbruch der Nacht!

Hier habe ich ein Foto von der gegenüberliegenden Seite des Fjordes. Rechts neben dem einsamen Holzhaus ergießt sich ein kleiner Fluß in den Fjord.

Sehr typisch sind die vielen kleinen Dörfer inmitten versteckter Täler, oftmals direkt an einem Fluss gelegen, der von den Bergen herab immer wieder durch kleine Wasserfälle gespeist wird. Ein ganz zauberhaftes Land!

Richtig doll angetan hat es mit die „Hardangervidda“ – Europas größte Hochebene und der Quell der Energie für viele Norwegische Wasserkraftwerke. Das Wetter war stürmisch, es war selbst im Hochsommer kalt und feucht. Am Horizont konnten wir Schnee und kleine Gletscherzungen erkennen. Ein einziger Traum!

Meine Mamiya 645 hatte ich auch im Gepäck, ebenso wie eine Reihe passender Objektive vom Superweitwinkel bis zum 300er Tele. Beim ersten Film war dann aber die kleine Spezial-Batterie leer und so blieb diese gesamte Mittelformat-Ausrüstung während der gesamten Reise ungenutzt. Was für ein Ärger! Aber ich hatte noch meine gute alte Rolleiflex 3.5F dabei!! Und etliche Rollen Fuji Velvia 50. Alle zu belichten habe ich letztlich nicht geschafft. Wir waren einfach zu viele Stunden unterwegs und mit dem großen Wohnmobil konnten man fast nirgendwo wirklich sicher parken. Ein echtes Manko, hier wäre ein kleiner PKW besser geeignet gewesen. Aber unsere Freiheit bei der Reiseplanung hätte dies im Gegenzug stark eingeschränkt. So waren wir „vogelfrei“ und konnten tun und lassen was wir wollten. Auch nicht schlecht!

Hier einige der Fotos die mit der schönen alten Rolleiflex auf Fuji Velvia 50 entstanden sind. Man beachte auf dem folgenden Bild die winzig klein wirkende Autofähre!!

Entlang des Harangier Fjordes kann man eigentlich alle paar Kilometer anhalten und wird immer wieder schöne Motive finden. Überall sind Obstplantagen links und rechts der Straße. Es gibt „unbemannte“ Stände mit toller Obstauslage. Man nimmt sich einen Beutel mit knackigen frischen Kirschen und steckt ein paar Kronen in eine kleine Blechdose. Wirklich großartig wie diese Menschen mit dem Verkauf ihrer Obsternte umgehen.

Großartig auch, dass man fast überall direkt ans Wasser heran kann. Fast nichts ist abgesperrt. In Bayern am Starnberger See oder am Ammer See sind dagegen weite Teile des Ufers in privater Hand und nicht zugänglich. Das ist in Norwegen gänzlich anders!

Auf dem Rückweg haben wir in der Nähe von Hannover den Vogelpark Walsrode besucht. Hier kam dann auch das famose Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm samt 1.7x Teleconverter mal zum Einsatz!

Als wir nach gut zwei Wochen zurück in Bonn sind haben wir fast 2.000 Kilometer hinter uns gebracht und beim Verleiher wird eine krasse Nachzahlung fällig. Zwar waren wir 15 Tage unterwegs und ab 15-Tagen gibt es keine Kilometerbegrenzung. Aber er kommt mir mit dem Argument, dass wir nur 14 Tage bezahlt hätten und der erste Tag „auf ihn“ gegangen sei. So muss ich fast 600 Euro nachzahlen. Auf dem Heimweg bin ich stinksauer und immer wenn er mir heute noch Werbematerial zuschickt würde ich ihn am liebsten in der Luft zerreißen. Was für ein blöder Arsch…

Aber die Reise war trotzdem großartig und ich würde es jederzeit wieder machen. Aber dann mit einer zuvor vertraglich festgelegten unbegrenzten Kilometerpauschale!

Auch würde ich beim nächsten Mal versuchen nach Stavanger oder Bergen zu fliegen und von dort aus mit einem Wohnmobil in Richtung Nordkap zu fahren. Hier ist die Herausforderung einen Vermieter zu finden der einem nicht auch das Fell über die Ohren zieht und im Gegenzug ein vollständig eingerichtetes Wohnmobil zur Verfügung stellt. In unserem Wohnmobil gab es nicht einmal einen Salzstreuer! Wir mussten alles, wirklich alles mitbringen! Am Tag vor der Rückgabe habe ich stundenlang das Wohnmobil geschrubbt um mir dann später anhören zu müssen, dass es nicht sauber genug sei und dass die „Endreinigung“ nochmals mit 100 Euro veranschlagt wird.

Caravan Center Lütz bei St. Augustin – einmal und nie wieder!

Lichteinfall bei der SWC :-|

Gestern habe ich es verpasst, heute geht es nach der Arbeit im Laufschritt durch den Regen zum Appartement. Schnell umziehen und rauf aufs Moped. Dann ab in die City – die Rollfilme von Teneriffa 2010 sind entwickelt. Viele Bilder sind es ja nicht, da das Wetter nicht so toll war und es einfach schwer mit zwei Kameras parallel zu arbeiten. Es regnet ganz kräftig, aber egal – ich möchte meine Fotos sehen!

Gut 10 Minuten später stehe ich an der Kasse, etwa über 13 Euro kostet die Entwicklung von 4 Rollfilmen – irgendwie sind die Preise gestiegen. Im letzten Jahr war es noch deutlich billiger. Wahrscheinlich wurde inzwischen das eine oder andere Labor geschlossen. Die digitale Technik setzt sich immer mehr durch, auch im Kino. Und wenn erst einmal alle Kinofilme digitale über Glasfaserleitungen direkt an die Kinos geliefert und nur noch digital projiziert werden, dann werden auch die Filme langsam noch seltener werden. Irgendwie hat Hollywood die Filmindustrie ja noch ein wenig hoch gehalten, aber seit Avatar scheint das auch ein Auslaufmodell zu werden. Vielleicht ist der Tag gar nicht mehr fern an dem auch George Clooney einen ästhetisch anspruchsvollen Schwarz-Weiß-Film digital produzieren wird??

Ein Grund mehr diese aussterbende Technologie zu nutzen solange es sie noch gibt? Warum nicht? Es gibt ja auch noch Leute die Schallplatten hören! Nur sollten die Kameras lichtdicht sein!

Egal, ich sitze auf meinem Moped, es regnet und die Stadt ist irgendwie total voll. Überall das gleiche in Bonn ebenso wie hier.

Um 19h30 bin ich wieder im Trockenen! Schnell raus aus den nassen Moped-Klamotten und die Bilder anschauen.

Ernüchterung – bei fast allen Filmen gibt es seitlichen Lichteinfall – immer von der gleichen Seite – ich bin gefrustet und kann gut verstehen warum kaum noch jemand analog fotografiert. Da Hasselblad Filmmagazin das ich für 109 Euro bei eBay ersteigert habe ist nicht wirklich lichtdicht – MIST! Ok, mit einem Dichtungssatz für 14 Euro kann man Abhilfe schaffen, aber diese Bilder haben trotzdem am linken Rand teilweise einen hellen Bereich. Vielleicht hätte ich den Schieber auch nach jedem Bild gleich wieder einsetzen sollen?

Ok der Lichteinfall in unübersehbar – nur warum ist nun die Frage! Habe ich etwas falsch gemacht? War es zu hell als ich die Filme heraus genommen habe? War das Magazin nicht dicht oder ist die SWC nicht lichtdicht wenn kein Schieber eingesetzt ist?

Schon beim ersten Testfilm gab es Lichteinfall von der Seite – da dachte ich noch es sei ein Problem des 30 Jahre alten Filmmaterials. Scheinbar ist noch mehr nicht ganz ok…

Ich glaube die SWC schleppe ich nicht mit in die USA – lieber nehme ich einen zweiten digitalen Body mit, dann muss ich die Objektive nicht so oft wechseln und die Chips stauben nicht so schnell ein. Ein Staubkorn auf einem CCD ist mindestens so ärgerlich wie Lichteinfall bei der SWC – alle Systeme habe ihre Tücken…

Die schei… Internetverbindung geht hier heute auch wieder nicht. Manchmal ist einfach alles wie verhext. Der MEDIONmobile Verbindungsassistent erkennt den neuen Stick, aber statt sich zu verbinden steht da immer wieder nur bereit. Dieser ganze Technikkrams geht mir auf den Keks. Kann denn nicht mal was funktionieren – einfach nur so? Ok, ich hätte ja meinen Vodafone-Stick nicht daheim vergessen müssen…

Neuer Versuch…

image

image

Nun steht da “Meldet an” – toll – geht das auch mal weg? Ich komme mir vor wie im Tal der Ahnungslosen – so müssen sich die wissbegierigen Menschen in der DDR gefühlt haben… Nach dem 10 oder 20. Versucht – diesmal ein USB-Port auf der Rechnerrückseite mit Verlängerungskabel – steht da “Verbunden” – nur womit verbunden? Ein ping nach www.google.de bleibt jedenfalls unbeantwortet.

Nichts geht – einfach gar nichts…

Wenigstens kann man das gebloggte Zeugs als Entwurf speichern. Ein frustiger Tag – liest das hier überhaupt jemand? Ich glaube ich gehe einfach ins Bett… Morgen wird sicher alles wieder gut…

Ciao!

Eine Stunde später – es lässt mir wieder keine Ruhe – ich versuche es mal mit diesen Daten – die habe ich gestern auf irgendeiner Webseite gefunden:

Tagesflatrate für 1,99€/24h
APN: tagesflat.eplus.de
Zugangsnummer: *99#
User: eplus
Passwort: gprs

Das klappt aber auch nicht…

image

Update um 23:00

Der blöde ALDI UMTS-Stick tut es hier einfach nicht – ePlus ist echt kein Provider für Datenübertragungen…

Ein ganze Stunde habe ich hier jetzt mit verschiedenen USB-Kabelverlängerungen herum probiert – nun hat der Kontakt zum WLAN-Router im Nachbargebäude mal endlich geklappt…

In der Zwischenzeit habe ich noch in den Bildern von der letzten Reise nach Norwegen gestöbert…

_DSC2361 _DSC2387

_DSC2535 _DSC3039

_DSC3513 _DSC3291

Ein paar Bilder die ich während der letzten USA-Reise mit meiner kleinen Hosentaschenkamera gemacht habe sind mir auch in die Hände gefallen:

DSCN1247 DSCN1269

DSCN1186 DSCN1230

DSCN1747

DSCN1533

Besuch bei der Oma – Oder: Ein entspannter letzter Reisetag

Die schöne letzte Etappe

Am letzten Abend vor der Heimreise lassen wir es uns im Restaurant Zum Seestern am Steinhuder Meer noch mal gut gehen. Der Junior vertilgt eine große Portion gebratenen Lachs mit Salat während sich der Senior über eine Pizza Hawaii freut. Auf dem Rückweg hat der Junior solch einen Bewegungsdrang, dass er immer mal wieder unvermittelt mit Warp-Geschwindigkeit an mir vorbei rennt. Klar, er hat schließlich fast 4500 Kilometer still gesessen! Wir waren nicht wandern und haben uns zu Fuß recht sparsam fortbewegt. Ich finde es witzig und er bekommt dann auch die Schlüssel für das Reisemobil, damit er schon mal hinrennen kann. Es sind gut 2.000 Meter. Er zischt ab und ich gehe entspannt hinterher. Es ist ein warmer schwüler Sommerabend. Im Reisemobil ist es sehr warm und ich bin froh, dass man alles öffnen und mit Fliegengittern wieder verriegeln kann. Als wir dann endlich im Bettchen liegen geht ein angenehmes Lüftchen und ich bin ein wenig traurig, dass die schöne Zeit schon bald zu Ende sein wird.

Am nächsten Morgen kitzelt uns die Sonne schon sehr früh wach. Die Fliegengitter halten zwar die Moskitos ab, gegenüber den Strahlen der Sonne sind sie aber vollkommen hilflos. Um 9h sind wir beim Frühstück, wenig später abmarschbereit. Nach einer längeren Suche ist der nette ältere Herr gefunden, der den Schlüssel zum Stromanschlusskasten verwaltet. Wir werden ausgestöpselt und können nun losfahren. Ein letztes Mal wird noch das Chemieklo entleert. Eigentlich ist es gar nicht schlimm. Im Vorfeld der Reise habe ich mir echt einen Kopf drum gemacht und mir die aller ekligsten Dinge vorgestellt, aber es ist harmlos! Auf einigen Autobahnparkplätzen in Schweden und Dänemark und an vielen kleinen Tankstellen gibt es spezielle Stationen um die Toilette zu entleeren. Es gehört irgendwie zur Reisemobilität dazu und die Skandinavier sehen das alles scheinbar ganz locker. Während die grüne Flüssigkeit in das große Becken gluckert muss ich noch mal an meinen Sohn denken wir er sagte “…vielleicht mache ich was falsch und dann spritzt mir alles ins Gesicht…” Kinder sind schon was niedliches…

Frisches Wasser tanken wir gar nicht mehr, warum auch. Das Gas wird auch abgedreht, der Kühlschrank eine letztes Mal auf Batteriebetrieb umgestellt. Dann geht es los, immer der Nase nach. Frau NAVIGON gibt zwischendurch mal einen Tipp. Um 13h30 sind wir bei der Oma, sie hält noch ihr Mittagsschläfchen und hört einfach gar nichts. Gut, dass der kleine Bruder nicht weit weg wohnt und die Nichten sind auch gerade da! Es wird ein entspannter Nachmittag und nachdem die Oma ausgeschlafen hat gibt es leckeren Kuchen – perfekt! Um 18h30 geht weiter nach Bonn, es sind noch 130 Kilometer. Wir hören uns nochmal durch eine unserer selbstgebrannten MP3 CDs hindurch. Ein bisschen Stoppok – “Ärger Du kannst mich nicht anschmieren…”, dann die “Liste der noch zu küssenden Frauen”, dann ein paar Top 40 Hits – die Zeit vergeht im Flug. Der Tempomat steht auf 110 Km/h, wir haben die mittlere Spur für uns gepachtet und ich versuche zu ignorieren, dass ich mich als PKW-Fahrer immer über diese “Mittelspurer” aufrege. Es ist echt ne bequeme Sache auf einer dreispurigen Autobahn einfach auf der mittleren Spur an den LKWs vorbei zu zuckeln ohne immer wieder dieses “Rein/Raus” zu exerzieren.

So ungefähr um 20h sind wir in Bonn. Der Sohnemann wird fröhlich empfangen, alle sind überglücklich! Das ist ein schöner Abschluss dieser tollen Reise. Wir packen alle Kindersachen aus und ich wundere mich sehr was er alles dabei hatte. Wir verabschieden uns herzlich und gegen 21h bin ich dann bei mir daheim.

Fortuna meint es gut mit mir und ich kann wieder fast vor der Haustüre parken! Bangen Schrittes betrete ich meine Wohnung und bin erleichtert, dass alles trocken ist. Keine Wasserflecken, keine Pfützen auf dem Boden! Prima ist auch, dass von den 100 Umzugskartons schon ein paar ausgepackt sind! Mit vier leeren großen Kartons wandere ich zum Reisemobil und wundere mich wie schnell die doch voll sind! Dazu noch die vielen anderen Taschen. Notebooks, Fotoausrüstungen, Bettwäsche, Kleiderbügel, Handtücher, es wird gar nicht weniger. Der Kühlschrank muss leer geräumt werden, das Schränkchen im Bad, der Stauraum, die Handschuhfächer, überall findet sich noch irgendwas. Es geht hin und her und hin und her – im Hausflur sieht es aus wie bei einem Umzug!

Wasserschaden??

Da ist dann die Nachbarin aus dem Haus mit dem Wasserschaden! Wir unterhalten uns und ich bin froh zu erfahren, dass sich alles geklärt hat. In der Wohnung nebenan hat ein Wasserhahn in der Küche getropft. Alles ist erkannt, behoben und nun müssen noch die Schäden beseitigt werden. Ich bin erleichtert. Während wir noch ein wenig weiterquatschen treffen mich plötzlich echt große Wassertropfen. Es gibt ein heftiges Sommergewitter. Ich habe noch das aufgetaute Eis in der Hand welches der Junior in Stavanger käuflich zu erwerben in der Lage war. Schnell damit zur Mülltonne, unterwegs schmerzt der rechte Fuß. Oh je, die nassen Campingsandalen haben eine große Blase am rechten Fuß erzeugt. Es tut weh und die Haut hängt in Fetzen dort rum – aua…

Ich humple durch den Regen und bin klitschnass als ich vor der Haustüre ankomme, au weia, die Türe am Reisemobil ist offen – schnell nochmal durch den Regen, nun bin ich ganz nass – wie aus der Dusche. Die Nachbarin sicher auch, ihre Haustüre ist zugefallen und sie musste ums Haus herum durch den Garten!

Unten im Hausflur stehen sie nun meine ganzen Habseligkeiten. Barfuß geht es auf und ab, bestimmt zehn mal oder öfter. Dann noch das Besteck, und die anderen Sachen die ich im Reisemobil vergessen habe – egal – das mache ich morgen!

Oh nein, die Wohnung steht nun partiell doch unter Wasser! Ich hatte alle Fenster weit aufgerissen und es hat überall herein geregnet. Ich flitze Barfuß mit Lappen hin und her bis alles wieder trocken und die Fenster geschlossen sind. Uff, was für ein Reiseabschluss. Später dann auf dem Bett mit dem Reisenotebook will ich kurz das Abschlusskapitel für mein Reisetagebuch schreiben. Aber es gibt keine Internetverbindung. NEIN – NICHT SCHON WIEDER…

Bei den vielen Versuchen mit dem UMTS-Stöpsel habe ich auch die gespeicherte heimische Verbindung gelöscht. Wie war doch nur noch mein WPA-Passwort? Nach einigen Fehlversuchen fällt es mir wieder ein – geschafft – ich muss es nicht von einem der anderen Rechner aus zurücksetzen – alles ist gut!

Statistik

Hinter uns liegen fast 5.000 Kilometer. Das Auto hat laut Bordcomputer 9.7 Liter Diesel auf 100 Kilometern verbraucht, das Durchschnittstempo lag bei 79 Km/h. Wir haben es auch knapp 60 Stunden reine Fahrzeit gebracht. Eine der beiden 11-KG Gasflaschen ist leer, die zweite kurz angebrochen. Das Frischwasser hat stets für mehrere Tage ausgereicht. Der Grauwassertank fasst gut 120 Liter und es reicht wenn man ihn alle 3-4 Tage entleert. Das ist total problemlos, man öffnet einfach ein kleines Ventil unterhalb des Einstieges. Wir waren einmal im Restaurant Essen. Ansonsten hat die Selbstversorgung prima geklappt. Im Kühlschrank ist noch Essen für 2-3 Tage… Meine Hemden habe ich exakt aufgebraucht. Unterwäsche ist auch keine mehr übrig.

Fotoausbeute

Ich habe mehrere tausend digitale Fotos geschossen, wirklich gut gefällt mir aber nur eine kleine Anzahl der Bilder, vielleicht fünf bis zehn Fotos. Belichtet habe ich drei Rollfilme, einen Diafilm aus den USA habe ich in meiner blauen Wanderjacke gefunden! Die Mamiya 645 Pro habe ich gar nicht benutzen können. Ich habe sie versehentlich nicht ausgeschaltet und nun war die Batterie wieder mal leer. Immer wenn ich diese Kamera benutzen will hat sie keinen Strom. Das nervt zumal die Batterien pro Stück gut 10 Euro kosten und schwer zu bekommen sind. Fast alle digitalen Fotos habe ich mit dem 2.8/17-55 gemacht! Das Fisheye habe ich für etwa 5 Bilder benutzt, das Lensbaby gar nicht, das Tokina 4/12-24 höchst selten und das 2.8/70-200 fast nur im Vogelpark ins Walsrode. Das nagelneue 18-200mm “Deppenzoom” habe ich auch wenig benutzt. Vielleicht liegt es am preiswerten Hama Polfilter, ich weiß es nicht, aber einige der Bilder die ich bei etwa 200mm Brennweite gemacht habe sind nur in der Mitte scharf, das 70-200 ist da um Größenordnungen besser. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass bei eingeschaltetem VR das Objektiv nie wirklich exakt zentriert sein kann? Ich werde noch ein paar Testbilder mit Stativ & Co. machen. Wenn sich meine ersten Eindrücke bestätigen werde ich mich mal um eine Austauschexemplar bemühen und mich vielleicht damit abfinden müssen, das wirklich gute Objektive einfach groß und schwer sind…

Mein SB-900 Blitzlicht habe ich wie schon in den USA gar nicht benutzt!!

Die Fotoausbeute ist jedenfalls bei weitem nicht das was ich mir erhofft habe. Zum Teil lag es an der schlechten Vorbereitung, zum Teil auch am großen Reisemobil. Man kann mit dem Dinge einfach sehr schlecht mal kurz anhalten wenn man was schönes am Wegesrand sieht! Auch haben wir auf viele Highlights bewusst verzichten müssen, weil die Zeit so sehr knapp bemessen war.

Lessons Learned

Diese Reise hatten wir lange Zeit schon im Kopf. Eigentlich seit unserer ersten gemeinsamen Vater & Sohn-Tour im letzten Herbst nach Teneriffa. Doch wirklich geplant und vorbereitet hatte ich fast nichts. Der Termin schien immer in weiter Ferne. Lediglich eine grobe Route hatte ich mir überlegt und das neue NAVIGON eingekauft. Eine Deutschlandkarte hatte ich dabei und zwei Reiseführer. In den Bildbänden und den Reiseführern hatte ich mich grob orientiert. Auch das mit dem AutoPASS hatte ich gelesen, aber dann doch vergessen einen solchen Pass zu kaufen. Was hätte man besser machen können?

  1. Bei der Anmietung des Reisemobils nicht gleich das erst beste Angebot nehmen sondern früher anfangen zu Suchen und besser über die Modalitäten informieren – Inklusiv-Kilometer usw.
  2. Einen AutoPASS besorgen, das spart den Streß an den Mautstationen.
  3. Die Reiseroute bspw. via Google-Maps mal durchplanen und schauen welche Etappen realistisch sind.
  4. Lieber drei Wochen einplanen – zwei sind echt zu wenig!
  5. Fahrten mit Fähren im Vorfeld planen und via Internet reservieren oder fest buchen, das ist billiger und spart ggf. Wartezeiten.
  6. Die interessanten Fotospots nicht unterwegs sondern im Vorfeld abklären. Unterwegs gibt es selten ein WLAN usw. das macht es alles viel schwieriger!
  7. Kreditkarten sind das A und O, damit kann man in Norwegen fast alles bezahlen! Ohne die geht fast nichts!
  8. Ein paar Brocken der jeweiligen Landessprache helfen definitiv beim Verständnis von Maut- und Tankautomaten!!
  9. Ein 12 Volt nach 220 Volt Wechselrichter ist sehr nützlich um mal einen Rasierapparat oder Akkus aufzuladen. Will man täglich BLOGGEN ist er fast unverzichtbar!
  10. Will man von den lokalen WLANs unabhängig sein sollte man mal prüfen ob nicht vielleicht via ein Mobilfunkbetreiber preiswerte UMTS-Datenverbindungen in den Nordics anbietet.
  11. Ein zweiter Akku für das Notebook ist ggf. hilfreich.
  12. Ein Navigationssystem sollte vor der Abreise mit ganz aktuellem Kartenmaterial bestückt werden. Dann fordert es nicht bei 110 Km/h zur Umkehr um weil es es denkt die schöne neue Autobahn sei eine Sackgasse🙂
  13. Glücklich ist, wer seine Kamera auch mit normalen AA-Batterien (Mignon) betreiben kann!
  14. Statt der langen Anreise durch Deutschland, Dänemark und Schweden ggf. eine Fähre nach Bergen a b Dänemark buchen. Oder direkt nach Bergen fliegen und dort ein Wohnmobil mieten. Doch ACHTUNG, die Dinger sind ggf. “nackt” also ohne Bettzeug, Besteck, Geschirr usw. Das muss man ggf. Vorort kaufen oder im Koffer mitnehmen!

Was haben wir falsch gemacht?

Eigentlich nichts wirklich. Wir sind vielleicht zu viel gefahren und haben zu wenig gesehen. Wir hätten die Route besser planen können. Speziell in Kinsarvik wäre eine Wanderung zu den vielen Wasserfällen sicher großartig gewesen. Von den Großstädten haben wir nichts gehen. Oslo, Götheburg, Stockholm, Stavanger, Bergen, wie sie auch heißen mögen, wir haben sie gemieden. Die Gründe sind vielfältig, zu wenig Zeit, ein unhandliches Reisemobil und zu wenig Informationen über das was dort wirklich lohnenswert ist.

Gesehen haben wir viel Natur, geniale Fjorde, großartige Seen, Wälder und irre viele Autobahnkilometer.

Statt der Übernachtungen an einsamen Seen und auf einfachen Parkplätzen hätten wir auf den vielen gut ausgestatteten Campingplätzen bestimmt mehr Menschen getroffen und neue Freundschaften knüpfen können.

Ok, das war’s! Morgen läuft die Waschmaschine, dann wird das Reisemobil abgegeben und ab Samstag bin ich dann schon wieder unterwegs…