Lost Weeks

 

Gibt man beim „Übersetzungdienst“ von dict.leo.org das Wörtchen „Lost“ ein, so erhält man Übersetzungen wie diese hier:

  • abhanden gekommen
  • ausgestorben
  • dahin
  • tot
  • untergegangen
  • vergeudet
  • verloren
  • verlorengegangen
  • verschollen
  • verschwunden

Während meine Kindheit geprägt war durch die drei verfügbaren Fernsehprogramme und Sendungen wie Daktari, Flipper, Bonanza, Rauchende Colts, Tarzan, A-Team und was alles noch, so begann spätestens mit Tutti-Frutti und Erika Berger der Verfall der deutschen Fernsehkultur. Für mich ein Grund seit mehr als 10 Jahren nicht mehr „Fern zu sehen“. Vielleicht ist es auch einfach das Streben nach Selbstbestimmung und die Abneigung gegenüber vorgefertigten Programmen die einzig dazu dienen Werbebotschaften zu transportieren?

Das Fernsehen wurde in Deutschland sehr früh genutzt um die Propaganda-Botschaften Adolf Hitlers und seiner NAZI-Partei zu verbreiten.

In der Wikipedia findet man dazu:

… Ab dem 22. März 1935 wurde in Deutschland das erste regelmäßige Fernsehprogramm der Welt in hochauflösender Qualität ausgestrahlt (s. Fernsehsender Paul Nipkow, Berlin). …

…Ihren Höhepunkt erlebten die Sendungen im Dritten Reich, die nur wenige tausend Zuschauer in so genannten Fernsehstuben und Großbildstellen in Berlin und später Hamburg erreichten, mit den umfangreichen Übertragungen von den Olympischen Sommerspielen 1936…

Heute im Jahr 2011 ist das wieder ganz ähnlich, nur sind hier keine NAZIs mehr am Werk sondern Menschen die für Geld einfach nur richtig blödes Fernsehen machen. Der Anspruch ist egal, Hauptsache die Anzahl der Zuschauer stimmt und die Werbeblöcke lassen sich verkaufen.

Das alles geht mir wirklich zutiefst gegen den Strich und daher gehe ich ins Kino oder schaue mir einen Film auf DVD oder BlueRay an wenn ich ihn wirklich sehen will.

Was hat all das mit LOST zu tun?

Ok, vor etlichen Wochen hat mir mein Freund Fabian von einer Fernsehserie vorgeschwärmt, die ich mir unbedingt anschauen soll: „LOST“ Als guter Freund habe ich natürlich getan was er mir empfohlen hat. „…und da gibt es sooo coole Cliffhanger!“ – hat er mir prophezeit…

Also habe ich die erste Staffel gekauft und Sandra und ich haben begonnen LOST anzuschauen. Woche für Woche, wieder und wieder, eine Folge nach der anderen, eine DVD nach der anderen, eine Staffel nach der anderen…

Heute haben wir es endlich geschafft – die 6. und letzte Staffel ist durch den DVD-Player gerattert. 6 Staffeln, mit jeweils etwa 5 DVDs mit jeweils etwa 4 Folgen zu je 45 Minuten = 6 * 5 * 4 *45 = 5400 Minuten = 90 Stunden = 3,75 Tage LOST…

Fabian hatte mich ja schon ein wenig „gespoilert“ und mir verraten, dass das Ende wirklich blöd sei und er hat Recht behalten. Irgendjemand hat wohl mal dazu gesagt „Wenn meine Mutter mich heute angerufen hätte um mir zu sagen, dass ich adoptiert wurde, hätte ich mich nicht schlechter fühlen können.“ Wie recht er doch hatte…

Da schenke ich dieser Serie fast 100 Stunden meines Lebens und es gibt ein Ende, das unverständlich ist, das Fragen offen läßt und das auf mich letztlich so wirkt als hätte man es einfach nur irgendwie beenden wollen. Ok, die Kameraführung war toll, die Schauspieler super und die Musik herrlich pathetisch, aber letztlich waren nun viele Stunden meines Lebens

LOST:

  • abhanden gekommen
  • vergeudet
  • verloren

Bis zur vierten Staffel war es noch ganz unterhaltsam, dann kam der große Streik der amerikanischen Drehbuchautoren. Spätestens damit war die Serie „LOST/verloren“. Wie passend doch der Titel gewählt war. Gut gefallen hat mir während er letzten Minuten eine Sequenz innerhalb derer der Hauptdarsteller Jack gefragt wird „Und was geschieht dann?“ und er antwortet „Dann ist es zu Ende!“ Wie treffend! An dieser Stelle musste ich grinsen, denn mir kam es vor als wären sie alle müde gewesen und hätten nur noch auf das Ende der Dreharbeiten und den Abschluß der Serie gehofft.

Sandra und ich sind nun seit etwa zwei Stunden fertig mit „LOST“ – ob die Zeit nun vergeudet oder verloren ist weiß ich nicht, aber irgendwie ist sie in jedem Falle „LOST“ – einfach nur eine Frage der Übersetzung…

Sehr schön wie Hurley hier die gesamte Geschichte für seine Mutter zusammenfaßt und wie sie reagiert:

 

Ok, das war es nun, das war LOST, endlich können wir nun „versuchen zum Alltag zurück zu finden…“ (Zitat: N-TV bei jeder beliebigen Katastrophe…)

Erste Gehversuche mit OS-X Lion

Bevor es am Mittwoch mit den Kollegen in die Sushi-Bar am Mainzer Südbahnhof geht, stoße ich auch meinem Mac-Mini und meinem Mac-Book noch den Download für das neue OS-X Lion am. Als ich um 23h nach einigen Nigiris, Takamis und Mojitos wieder in meinem Appartement bin, ist der Download immer noch nicht abgeschlossen. Kurz bevor es ins Bett geht sind dann beide Mac’s so weit, dass sie das OS-X Lion installieren können. Die Prozedur ist ganz einfach, aber sie dauert dann doch eine Weile. Das Mac-Book kommt zuletzt an die Reihe und so so schlafe ich über der Prozedur einfach ein…

Am nächsten Morgen ist das Mac-Book im Standby, aber es läßt sich aufwecken. Der Mac-Mini meldet bereits OS-X 10.7 als neue Betriebssystemversion. Auf dem Mac-Book ist es noch 10.6.8 – also nix mit Lion!! Ist das was schief gegangen?? Ich starte es mal neu, vielleicht klappt es ja dann. Aber nichts ist nach dem Neustart anders, von OS-X Lion ist nichts zu sehen. Ich starte mal den App-Store, aber es wird angezeigt, dass das OS-X Lion installiert wäre. Hm, nur wo ist es denn??

Nach ein paar Minuten fällt mir dann ein neues Icon in der Docking-Leiste auf. Aha, so kann ich die Installation starten, alles gar kein Problem wenn man weiß wie! Die Prozedur dauert auch hier etwa 30 Minuten. Zu lange, denn ich will zur Arbeit. Also muss das Notebook mit ins Auto. Als ich am frühen Abend mit der Arbeit fertig bin und heim nach Bonn fahren möchte, ist dann auch das neue OS-X Lion auf dem Mac-Book installiert. Prima! Mit laufender GoPro Kamera geht es über die A61 nach Bonn. Die Fahrt ist überaus ätzend, es ist viel los, überall sind Baustellen und ich verfluche die Heimfahrt. Aber ich sitze im Trockenen und kann Musik hören, auf dem Moped wäre es jetzt wirklich fies!!

Daheim angekommen will ich mir das aufgezeichnete Video-Material auf dem Mac-Book anschauen. Die kleine GoPro Kamera hat nur im 720P Modus gefilmt und innerhalb von zwei Stunden trotzdem knapp 7GB aufgezeichnet. Der Import in iMovie soll etwa zwei Stunden dauern, was für ein Wahnsinn. Während der Import läuft versuche ich die neuen Features zu erkunden. Aber der Mac ist fast tot, iMovie schluckt alle Ressourcen. Ich öffne mal die Aktivitätsanzeige um wie unter Windows die Prozesspriorität von iMovie ein wenig zu reduzieren. Aber das geht damit überhaupt nicht. Ich muss googeln, dann die Lösung, man muss dafür voll im ernst ein paar Unix-Befehle im Unix-Terminal eintippen (sudo, renice, blä blä blä). Ich bin vom fortschrittlichsten Betriebssystem der Welt wirklich schwer beeindruckt… Das ging sogar schon unter Windows NT 3.1 😦

Egal, ich lassen den Mac vor sich hin ackern. Dann fällt mir auf, dass Spotlight meine externe fast volle 1,5 TB Festplatt indiziert. Ja sind die denn komplett wahnsinnig? Kurz googeln, dann ist klar wie man auch das abschaltet. Im neuen supertoll überarbeiteten Finder suche ich das Symbol für die interne Festplatte, es ist weg! Ein wenig Probieren und dann kann ich es bei den Favoriten wieder hinzufügen. Au Backe…

Die Navigation via Trackpad wurde überarbeitet. Nun funktioniert innerhalb des Finders das Zurückspringen zum übergeordneten Ordner über die drei-finger-nach-links Wisch-Geste nicht mehr. Bei Safari klappt es, hier kann ich zwischen mehreren aufgerufenen Webseiten chronologisch mit der Wisch-Geste hin und her navigieren. Im Finder geht das nicht mehr, wie blöd ist das denn?

Irgendwie kommt mir der ganz Mac nun auch langsamer vor. Vielleicht ist es Einbildung, aber ich habe ähnliches schon unter den ersten Kommentaren zum neuen OS-X Lion gelesen.

Aber dann finde ich ein schön gemachtes Video, das die neuen Gesten erklärt. Super gemacht ist das, sehr sparsam, sehr schick, nur fehlt mir eine der am meisten benutzten Gesten im Finder. Soll das der Fortschritt sein?

GoPro Motor-Kit

Am Wochenende ist die neue GoPro HD HERO 1080 samt Motor-Kit eingetrudelt. Am Montag um kurz vor 6h wird es dann ernst, ich versuche mich mal mit der neuen Autoscheiben-Halterung. Es klappt leider nicht wie erhofft, an meiner Diesel-Rakete steht die Windschutzscheibe sehr steil. Egal wie ich die Kamera auch drehe und wende, entweder schaut sie in den Himmel oder es ist das halbe Auto mit auf dem Bild. Das ist alles gar nicht so einfach, aber ich muss nach Mainz und daher geht es dann mit einer suboptimalen Kameraposition auf die Reise. Mal sehen was man daraus zaubern kann.

 

In Mainz angekommen hat die kleine GoPro knapp zwei Stunden ununterbrochen die gesamte Fahrt aufgezeichnet. Es zwei MP4-Dateien entstanden die zusammen etwa 7GB groß sind. Die Kamera hat sie automatisch bei ca. 4GB gesplittet. Am Abend soll der Import in iMovie auf dem Mainzer Mac Mini zwei Stunden dauern, kein Problem ich habe ja noch das MacBook dabei. Nach drei Stunden schaue ich mal wie weit es ist. Es ist bloß nichts da, keine importierten Files, hä?? Also erneut versuchen, stunden vergehen und es ist wieder nichts da! Dann kommt es mir in den Sinn, die Festplatte ist voll. 320GB sind einfach wenig wenn man mit diesen großen Videos hantiert. Also wird erst einmal aufgeräumt. Irgendwann klappt es dann, aber es ist schon nach Mitternacht. Am nächsten Abend dann die Bearbeitung. Das Video steht auf dem Kopf, aber mit iMovie kann man es ganz einfach drehen. Dann ist die Platte wieder voll, wieder aufräumen weil nichts mehr geht…

Am dritten Tag ist das Video dann auf einige wenige Minuten eingedampft und es ist ein bisschen Musik unterlegt. Die Musik ist 4% schneller, an Anfang und Ende ein- und ausgeblendet und die Lautstärke ist reduziert. Mal sehen, ob YouTube das Video wieder in Deutschland sperrt…

Ok hier ist es nun und jetzt auf zur Arbeit…

 

Zeitraffer mit GoPro HD HERO 960

Es ist Freitag, die Wohnung ist nun ein wenig aufgeräumt und gesaugt habe auch schon. Während das kleine MacBook im Hintergrund meinen neuen „Fahrfilm – Rüdesheim nach Bonn“ bei YouTube hoch zu laden versucht, schaue ich mir mein „Werk“ mal an. Die Zeitraffersequenz am Ende ist mir irgendwie zu langsam. Also lege ich ein neues Projekt an und ziehe nur die zweistündige „Wolkensequenz“ hinein. Mit iMovie kann ich das um den Faktor 20 beschleunigen. Ohne weitere Änderungen mache ich einen Export auf die Festplatte und verwendet den Quicktime-Exportfilter. Bei der Kompression wähle ich die höchste Qualität, den Ton schalte ich ab, da gibt es eh nichts zu hören. Nach etwa 30 Minuten ist der Export abgeschlossen.

Nun importiere ich den um 2000% beschleunigte  Filmschnipsel. Schnell einen Titel und den üblichen Abspann einfügen und das Tempo erneut um den Faktor 5 beschleunigen. Nun ziehen die Wolken so richtig dramatisch schnell über die Bonner Museumsmeile. Leider hat die kleine GoPro Kamera mit der ich das Video aufgenommen habe ein krasses Weitwinkelobjektiv mit 170° Blickwinkel. Es sind sogar noch die Ränder des Fensterrahmens zu sehen und der Horizont ist krumm wie eine Wurst. Je dunkler es wird um so höher hat die Kamera den ISO-Wert geschraubt und parallel die Rauschunterdrückung hochgefahren. Zum Ende hin ist der Film dadurch ziemlich unscharf. Aber egal, es ist ja nur ein Experiment!  Mit iMovie kann man sehr leicht einen Ausschnitt wählen der den Fensterrahmen nicht enthält. Durch den Beschnitt reduziert sich die ohnehin geringe Auflösung leider nochmals um ca. 50%!!

Schnell noch eine passende musikalische Untermalung aus dem iMovie-Archiv heraussuchen und dann ab nach YouTube. Beim Upload wähle ich eine kleine 380p, mehr würde keinen Sinn machen, da einfach nicht mehr an Informationen „drin“ sind.

Der Upload läuft parallel zum riesigen „Fahrfilm“. Über mein 6 MBit/s „Hausfrauen-DSL“ ist der winzige Filmschnipsel nach etwa 30 Minuten schon online – wer hätte das gedacht 🙂

Und hier ist es nun, mein neues Experiment:

 

Und pünktlich zu Kaffee und Kuchen ist dann auch das Monstervideo online – der Soundtrack stammt übrigens von Dredge!

UPDATE: Und genau dieser Soundtrack scheint das Problem zu sein! Obwohl die Musik in mono, leiser und 4% schneller unterlegt ist wird sie vom YouTube Content-Filter als BMG-Content erkannt. Daher ist das Video weltweit sichtbar, nur nicht in Deutschland. Ich habe jetzt mal via Audio-Swap irgendeinen belanglosen Title aus der Rubrik „Easy Listening“ unterlegt – Dancing with desire – heißt der Song. Mal sehen wie lange die YouTube Server-Farm brauchen wird um das riesige Video einmal durch den Fleischwolf zu drehen…

 

 

Lord Helmchen – Schuberth S1 pro versus Shoei Qwest

 

Der Wecker geht um 6h55 – ich bin platt – das Hechtsheimer Weinfest steckt mir noch in den Knochen. Ab unter die Dusche, danach geht es schon besser. Rüber zum besten Frühstück der Welt und schon ist alles wieder ok. Wenig später sitze ich wieder auf meinem blauen BMW und fahre zum Büro. Ein Gehörschutz ist nicht eingestöpselt und ich achte penibel auf alle Geräusche und das sind echt viele…

Später am Abend geht es zu Polo, ich will mal den Shoei Qwest zur Probe fahren. Bei meinem Schuberth passt seit dem Visier-Wechsel nichts mehr so richtig, es zieht in den Augen und sie sind ständig nur noch gerötet und brennen. Im Internet habe ich nur Lobeshymnen auf den Qwest gelesen. Es soll der ultimative leise Tourenhelm von Shoei sein, das will ich genauer wissen!

Der Verkäufer bei Polo hat mit einer Probefahrt gar kein Problem. Ich muss nur meinen Personalausweis abgeben und schon kann es losgehen. Vorher montiert er mir noch das Visier mit der Verlaufstönung – da stehe ich ja voll drauf! Den Windabweiser für das Kinnteil findet er leider nicht. Also geht es mit einem nagelneuen serienmäßigen Helm der 449 Euro kosten soll auf Probefahrt. (Plus 65 Euro für das Visier!!)

Nach den ersten Metern wird mir klar, es gibt keinen Helm auf der Welt der so leise ist wie ich es mir wünschen würde. Ich rufe mir die Geräusche der Anfahrt in Erinnerung und muss sagen, bereits auf den ersten Metern wirkt der Shoei Qwest lauter als mein mittlerweile fünf Jahre alter  Schuberth S1 pro. Wenn ich das Kinnteil mit der Hand abdecke ist es viel besser, der Windabweiser ist ein MUST!! Es geht über die B9 ein Rhein entlang, es ist viel los und ich kann nicht so schnell fahren wie ich gern würde. Aber das muss auch sein, das gehört zum Biker-Leben einfach dazu. Kurz vor Nierstein wende ich und fahre zurück. Nun kann ich mal ein Stück auf etwa 180 km/h beschleunigen. Der Shoei liegt überaus ruhig im Wind, seine Aerodynamik ist wirklich gut. Aber im Nacken zieht es, da deckt der Schubert den Kopf besser ab. Und die Geräusche sind höllisch. Es zieht von unten in das offene Kinnteil und es ist als würde man mit einem Auto mit offenen Scheiben mit 100 km/h über die Autobahn fahren. Ich probiere ein wenig mit den Lüftungsschlitzen. Die Belüftung ist recht gut, aber die Aufbauten erzeugen unangenehme hohe Pfeifgeräusche.

Das war also nix, kein Helm für mich, da ist der Schuberth eher mein Ding. Er sitzt irgendwie bequemer und ist doch ein wenig leiser – wenn man 85 dB bei 100 km/h auf einem unverkleideten Motorrad leise nennen kann!!

Kurz vor dem Quartier 65 dann ein Stau. Auf der Straße liegt ein total zerdeppertes kleines Motorrad, vielleicht ein 125er oder eine 80er. Was genau geschehen ist kann ich nicht erkennen, aber es sind Rettungswagen da und überall sind Gaffer und Polizisten. Ich muss daran denken, dass ich noch nie mit dem Motorrad gestürzt bin – toi toi toi – so soll das auch bleiben! Als Jugendlicher habe ich mich mal mit einer 50er auf die Klappe gelegt – das hat mir gereicht!!

Am Hotel hole ich kurz die Koffer und dann geht es zurück zu Polo. Den Helm kann ich einfach zurückgeben. Er wird geputzt, das Visier wird wieder eingeschweißt und dann wartet er auf den nächsten Probefahrer. Ein toller Service. Bei Louis hätte ich den Helm komplett bezahlen müssen und hätte danach das Geld erstattet bekommen – was soll das?? Vielleicht sind die Jungs bei Polo doch cooler als bei Louis :-}

Egal, ich kaufe noch Pflegemittel für die Motorradjacke, einen kleinen Trox-Schlüssel um das Visier meines Schuberth S1 pro justieren zu können und noch zwei neue Ohrenstöpsel für 25 Euro. Mal sehen wie die sind! Die beiden Stöpsel die ich in der letzten Woche bei Louis gekauft habe, benutzt jetzt meine Freundin Sandra. In meinen Ohren halten die kleinen Dinger nicht, erst bekomme ich sie nicht hinein und dann fallen sie nach einigen Minuten von allein wieder heraus. HEAROS heißen die Dinger, leider auch nichts für mich…

Zurück im Hotel habe ich Hunger und es gibt Rettung – Herr Schreeb macht mir einen Teller mit Makrele, Tomaten und Vollkornbrot – genial!

Frisch gestärkt probiere ich mal meine „gute“ Logitech QuickCm 9000 Pro an meinem MacBook aus. Sie wird auf Anhieb erkannt und ich kann ein bisschen Quatsch mit Photo Booth machen. Leider ist die Auflösung dieser Kamera in Photo Booth nur 640×480 Pixel. Die Kamera kann volle 1080p – also Full HD! Doch das fortschrittlichste Betriebssystem aller Zeiten hat noch nichts an Bord was HD kann und Logitech liefert auch nichts – ziemlich blöd! Im Apple App-Store finde ich das Programm „Vision HD“ – es kostet nur 3,99 € – aber es ist totaler Schrott. Also probiere ich es mal mit Moso HD – das kostet 11,99 € und der Download ist 75,3 MB groß. Das Programm funktioniert und verspricht HD – aber bei meinen ersten Tests sieht es nach allem aus – aber nicht nach HD – aber mal abwarten…

Wie einfach ist das doch unter Windows 7 – aber das ist ja von der „Bösen Macht“ und total veraltet – zumindest wenn man den stets gut gestylten Verkäufern im Apple-Store glauben darf – aber Design ist eben nicht alles…

Letztlich entsteht nur dieses kleine spaßige Filmchen…