Von Rheinbach zum Nürburgring

Es ist mal wieder Montag und es heißt um 5h aufzustehen – wie schwer das bloß wieder fällt… Aber egal, ich freue mich auf eine geile kleine Motorradtour durch die Eifel! Um kurz nach 6h geht es dann los. Das Thermometer zeigt frische 12 Grad! Gut, dass ich das Innenfutter für die Gore-Tex-Kombi am Wochenende gewaschen und erstmals in diesem Jahr wieder in die Kombi geknöpft habe.

Es geht so schnell wie möglich auf die Autobahn, dann nach Rheinbach. Kurz vor dem Monte Mare biege ich nach rechts in eine meiner Lieblings-Strecken ab. Nach ein paar hundert Metern kann ich anhalten und die drei GoPro Kameras scharf schalten. Später im Mainz werde ich dann enttäuscht feststellen, dass die hintere GoPro 960 irgendwie abgestürzt ist. Sie hat nichts aber auch gar nichts aufgezeichnet. Und abschalten lässt sie sich auch nicht mehr, da hilft nur noch „raus mit der Batterie“ – danach lebt sie wieder.

Die Helmkamera schafft mit einer frischen Akkuladung etwa zwei Stunden, die Bugkamera ist nach 90 Minuten am Ende ihrer Kräfte. Einmal mehr wird mir klar, mit diesen kleinen GoPro Kameras ein tolles Video aufzuzeichnen ist Glückssache!!

Aber erst einmal kann ich die Fahrt genießen. Es geht über wirklich leere Landstraßen nach Bad Münstereifel. Von dort aus dann auf einigen Umwegen zum Nürburgring. Danach weiter in Richtung A61 und dann ab nach Mainz. Dort schnell duschen und umziehen und dann auf ins Büro.

Später am Abend wird dann das Videomaterial in iMovie importiert und eine kleiner Film erstellt. Ein bisschen Royalty-Free-Music zur Untermalung und ab geht es in Richtung YouTube. Kein Meisterwerk, aber man kann sehr schön die Straße von Bad Münstereifel zum Nürburgring sehen. Biker die das noch nicht kennen werden sich vielleicht freuen. Alle anderen Zuschauer bekommen entweder einen epileptischen Anfall oder sollten einfach wegschauen 🙂

 

Und so sieht die mit dem TomTom Urban Rider aufgezeichnete Route aus: (Anklicken für große Darstellung)

Hier noch ein Detail der Strecke von Bad Münstereifel in Richtung Süden – das macht Spaß!

Richtig cool war vor allem, dass es Montagmorgen und nicht Sonntag-Nachmittag war! Keine anderen Autos oder Mopeds auf der Straße, keine Polizei, keine Kinder, kein nix, nur mein BMW und ich. Wie genial wenn man so in die neue Woche starten kann!!

GoPro True 3D Ride

Es ist Wochenende und es geht wieder heim nach Bonn. Diesmal habe ich mir eine Strecke von Eltville via Braubach und Koblenz nach Bonn ausgesucht. Bei Eltwille ein kurzer Zwischenstopp. Die drei GoPro Kameras werden scharf geschaltet. Eine 1080er ist vorn am Bug, eine zweite links am Helm und Nummer drei ist am Heck montiert. In Braubach wird es mit der Zeit langsam eng. Sandra wartet daheim mit dem Essen. Also schnell in Braubach halten, die Kameras kontrollieren, eine SMS abschicken und weiter geht die Reise. Etwa eine Stunde später bin ich daheim und staune nicht schlecht, dass alle drei Kameras völlig synchron aufgezeichnet haben. Lediglich die Akkuladungen reichen nicht gleich lang. Die GoPro am Bug mit angesetztem LC-Display ist immer als erste am Ende ihrer Kräfte. Das Display braucht scheinbar auch dann Strom, wenn es gar nicht eingeschaltet ist – blöd – wirklich blöd!

Die Kameras habe zusammen fast 40GB Video-Material aufgezeichnet. Später setze ich ein 3-faches Bild im Bild im Bild zusammen und exportiere es mit Magix Video de Luxe 17 als 120 Minuten langes WMV auf die Festplatte. Der Spaß dauert fast 8 Stunden! Danach wird es wieder importiert, geschnitten und beschleunigt. Zur Untermalung wähle ich Highwaystar von Deep Purple in einer Version von Gereon M. Hillebrand und seinen Kumpels aus. Das Video wird so geschnitten, dass es zur Länge des Songs passt. Dann wird es erneut exportiert und in Full HD bei YouTube veröffentlicht. Am Samstagnachmittag ist es dann soweit, das neue Biker-Filmchen ist online 🙂

Mistwetter im August

– Frühling Arschloch Herbst und Winter – Es stimmt doch!! Kaum ist man morgens wach und schaut aus dem Fenster sieht man Regen, nichts als Regen. Wie deprimierend!

ABER: Eine gute Gelegenheit mal ein kurzes Testvideo mit der GoPro HD HERO 1080p in voller HD Auflösung zu „drehen“.

Und hier ist es nun – völlig ungeschminkt, nur durch YouTube und und Magix Video deluxe 17 komprimiert

 

Und hier eine zweite Variante bei der ich die kurze Szene mit Magix Video stabilisiert habe. Wer einen pfeilschnellen Computer oder wirklich viel Zeit hat, dann also mit der GoPro kaum verwackelte Videos ganz ohne Stativ produzieren!

 

Ok, nun schneide ich mal mein neues Video „Nikon History – F4“ 😉

Zwei Festplatten im DELL Inspiron 9400

Vor ein paar Wochen habe ich ja schon beschrieben, wie ich mir mein betagtes DELL Inspiron 9400 mit mehr Speicher und einer neuen SSD-Platte modernisiert habe. Heute ging es mal wieder mit der blauen Turbine von Mainz nach Bonn und was finde ich im Briefkasten, ein Päckchen aus Singapur – genial! In diesem kleinen Karton ist ein Einbaurahmen für mein Inspiron. Diesen Rahmen kann man mit einer 2,5 Zoll SATA Festplatte bestücken und dann gegen das integrierte DVD-Laufwerk austauschen. Bestellt habe ich das Ding vor etwa 10 Tagen via eBay. Irgendwie war ich ja skeptisch, ob das mit der Sendung aus China wirklich klappt. Aber im letzten Jahr habe ich mir eine Mattscheibe für meine Hasselblad SWC auch ganz preiswert aus China kommen lassen. Das hatte damals gut geklappt und so war ich nun ziemlich „ermutigt“. Und, es hat ja auch funktioniert!

Im Schrank habe ich noch eine externe 500 GB Verbatim 2,5″ SATA Festplatte. Darauf ist eine Datensicherung der Fotos der USA-Reise 2009. Mit ein wenig Gewalt läßt sich das Kunststoffgehäuse öffnen. Zwei Minuten später ist die Platte in den Einbaurahmen gesteckt und mit zwei kleinen Schrauben fixiert. Schnell das Notebook umdrehen, die Schraube lösen, die das DVD-Laufwerk festhält, raus damit und rein mit dem neuen Teil aus Singapur. Umdrehen, Strom dran, einschalten, kurz warten, fertig. Wie genial ist das denn 🙂 Endlich klappt mal was auf Anhieb.

Roland Emmerich würde jetzt sagen „Das schaffen nur die Chinesen!“

Hier das Fotobilderbuch zum Einbau:

Die Frisch eingebaute Festplatte ist auch schon wieder fast voll. Die GoPro Videos machen mich einfach nur fertig. Aber es ist da auch vieles was man nach der Video-Bearbeitung wird löschen können. Aber dennoch, die zweite Platte macht sich hier ganz gut! Irgendwann werden die vielen Fotos mal auf mein SAN (Storage-Area-Network) verschoben, das ich aber leider noch nicht habe 🙂 Aber das wird vielleicht eine neue Geschichte 😉

Ok, nun schaue ich mir mal das Fahrvideo von heute an 🙂

 

Apple Mac Mini – Tuning – Teil 4

Als ich nach einem langen schwül warmen Sommertag noch vor dem großen Regen zurück im Appartement bin, liegt da ein Karton von amazon, super! Im riesigen Karton ist eine winzig kleine Seagate Momentus XT 500GB – die neue Hybridfestplatte! Ein kurzer Größenvergleich zeigt, das Ding sollte in den Mac Mini hineinpassen. Kurz die Hände waschen und die verschwitzten Klamotten ausziehen und dann geht es begleitet von einem leckeren kalten Bier gleich ans Werk.

Die Platte passt auf Anhieb, aber es sind drei Kabel abgerutscht die zu den WLAN-Antennen führen. Die Stecker sind so winzig, dass man sie kaum sehen kann. Auch habe ich weder viel Licht noch eine Lupe. Blöd ist das, aber nach einer Weile stecken alle drei Kabel fest auf der Platine und der Mac ist fast wieder zusammen. Drei der vier Schrauben passen auf Anhieb. Nummer vier will einfach nicht. Man kann auch nichts sehen, ich versuche bestimmt 10 Minuten lange diese doofe Schraube dahin zu drehen wo sie mal war, keine Chance. Ok, der Mac wird auch mit drei Schrauben nicht gleich auseinander fallen. Und bevor noch eines dieser fragilen Kabel abbricht, lassen wir einfach alles wie es ist.

Dann werden die billige Lasermaus und die neue 2 TB große 3,5″ USB 2.0 Festplatte angeschlossen. Mit einem kleinen Kloß im Hals schalte ich den Mac ein. Das Gehäuse ist noch offen, wer weiß wofür das gut ist. Nach einer Weile findet er das Backup welches ich am Montag auf die externe Festplatte gemacht habe und startet tatsächlich von der externen Platte, das ist cool! Mit einem Windows-PC hätte das nicht funktioniert! Der Startvorgang dauert ziemlich lange, USB-2.0 ist eben doch ein Flaschenhals. Aber dann ist der Mac da. Nummer 5 lebt – großartig!

Nach ein bis zwei Minuten  meldet der Mac, dass er eine nicht initialisierte Festplatte gefunden hat, super! Mit dem Festplatten Dienstprogramm wird die neue Momentus XT partioniert und formatiert. Beim Mac heißt das schlicht und ergreifend „Festplatte löschen“ – ok… Als sie „gelöscht“ ist, kann der Restore-Vorgang beginnen. Ich schaue es mir eine Weile an, der Mac schaufelt via USB 2.0 etwa 1,5GB pro Minute auf die neue interne Festplatte. Der gesamte Restore wird also etwa drei Stunden dauern. Prima, da kann ich am Mac Book den Film schneiden den ich gestern auf der Tour mit Hermann gemacht habe.

Das ist echtes Parallel-Processing!!

Und kur vor Mitternacht funktioniert der kleine Mac dann tatsächlich wieder!!

Mission accomplished! Gute Nacht 🙂