Vanguard – The Heralder 46

Nach meinem Video zum Fotorucksack „The Heralder 46“ des Herstellers Vanguard, haben mich einige Fragen erreicht wo man diesen Rucksack in Deutschland denn kaufen kann. Ich habe ein wenig gesucht und musste feststellen, dass er aktuell in Deutschland bei amazon.de ausverkauft ist. Man kann ihn aber bei amazon.co.uk – also in England bestellen und porto- und zollfrei nach Deutschland liefern lassen:

Für alle die diesen tollen Rucksack noch nicht kennen, habe ich hier noch einmal das komplette Review zu diesem schönen Stück:

 

Wer sich zu Weihnachten oder bis Sylvester 2013 entschließt ein Stativ des Typs ABEO Pro 283 CGH mit dem GH-300T zu kaufen, der bekommt den Rucksack „The Heralder 46“ vom Hersteller Vanguard geschenkt. Hier gibt es alle weiteren Infos.

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier mein Review zum ABEO Pro:

 

Das ABEO Pro Stativ ist aktuell in Deutschland lieferbar:

Hier ein kurzer Auszug aus den Bedingungen der Sonderaktion „My ABEO Pro“:

Kostenloser The Heralder 46 Rucksack beim Kauf eines ABEO Pro 283CGH, ABEO Pro 284CT, ABEO Pro 283CT Stativs. Oder kostenloser The Heralder 33 Rucksack beim Kauf eines ABEO Pro 284AT, ABEO Pro 283AT, ABEO Pro 283AGH, ABEO Pro 284AGHABEO Pro 283ABABEO Pro 284ATB Stativs.

Das ABEO Pro 283 CGH ist ein sehr hochwertiges Stativ aus Carbon-Fasern. Es überzeugt durch ein kompaktes Packmaß und ausgezeichnete Stabilität. Der GH-300T Kugelkopf ist für schwere Kameras wie beispielsweise die Nikon D300 besonders gut geeignet. Bei meinen Videos zu „Ansgars kleine Fotoschule“ habe ich es für meine Nikon D800E mit dem AF-S 2.8/24-70mm benutzt.

Wer also noch auf der Suche nach einem hochwertigen Fotorucksack und einem professionellen Stativ ist, der sollte vor Weihnachten noch schnell zuschlagen und sich einen kostenlosen „The Heralder 46“ sichern 🙂

SONY HDR MV1 – GoPro mit professionellem Sound?

Mein Arzt hat eine Lungenentzündung festgestellt. Die ganze Woche habe ich mit Fieber und Schüttelfrost im Bett verbracht und bin an diesem Morgen einfach nur froh, dass das schwere Antibiotikum langsam anschlägt. Nach vielen Tagen ist es der erste Morgen ohne rasende Kopfschmerzen, es geht doch noch nicht zu Ende mit mir…

Ein Griff zum iPad, schauen wir mal was ich in der letzten Woche alles verpasst habe. Während ich durch die vielen bunten Bilder, Sprüche und Videos hindurch scrolle springt mir ein neuer Post von Steve Huff ins Auge. Dieser Typ ist einfach cool, macht tolle Fotos und stellt alle paar Tage neue Kameras vor. Ich frage mich oft woher er diese Dinger ständig bekommt. Mir schenkt einfach niemand etwas und selbst wenn ich bei einem Fotohändler oder einem Hersteller wegen eines Testexemplars anfrage, werde ich immer nur mit Wartelisten vertröstet. An die Spitze der Warteliste beispielsweise für die Nikon D7100 habe ich es auch nach vielen Monaten noch immer nicht geschafft. Zwar gab es eine nette E-Mail der deutschen Nikon-Werbeagentur aber das war es dann auch schon. Bis ich ein Exemplar der Nikon D7100 für einen Test erhalten werde, gibt es sie wahrscheinlich schon für 199,- Euro als Warehouse-Deal bei amazon.de.

Aber zurück zum Thema. Steve Huff hat vor ein paar Stunden diesen Link bei Facebook geteilt. Dort hat er ein kurzes Video verknüpft, das er zur neuen SONY HDR MV1 erstellt hat.

Was mich an diesem Video besonders anmacht ist die Musik die er für den kurzen Praxistest ausgewählt hat. Man kann kurz das Cover sehen, weiß aber doch nicht genau welcher Song da läuft. Aber kein Problem, das tolle Smartphone ist schnell zur Hand und mit der kleinen APP „Shazam“ weiß ich wenige Sekunden später, es ist „New Favorite“ von „Alison Krauss & Union Station“. Diese Sängerin ist den USA ein großer Star und ich kannte sie bislang nur vom Album „Raising Sand“ das sie gemeinsam mit Robert Plant, der Stimme von Led Zeppelin aufgenommen hat.

New-Favorite-Cover

Hier habe ich zwei Fotos dieses sehr interessanten kleinen Geräts für Euch. Im Testvideo von Steve Huff ist die Bildqualität der Kamera nicht überragend, aber dies scheint der doch recht mageren Beleuchtung seines sehr coolen Büros geschuldet zu sein. Bei gutem Licht könnte diese Kamera ganz ordentliche Bilder mit tollem Ton liefern.

SONY-HDR-MV1-2

SONY-HDR-MV1-1

Weil mir eh kein Hersteller etwas schenkt und die Wartelisten für ein Testexemplar sicher wieder unendlich lang sind, wir außerdem bald Weihnachten haben und ich mehr als glücklich bin die letzten Tage überlebt zu haben, kommt dieses Ding nach dem Wochenende auch schon bei mir an – wenn alles gut geht!

Bei amazon.de gibt es das kleine Schmuckstück aktuell für 290,90 Euro zu kaufen, wenn das kein Deal ist…

Während ich hier mit einem heißen Tee im Bett sitze und auf meinem kleinen Mac „New Favorite“ von Alison Krauss anhöre kommt mir in den Sinn, dass Steve Huff echt ein witziger Typ ist, dass er ausgerechnet diesen Titel für seine kleine Demo ausgesucht, das ist wirklich sehr subtil und da muss man erst einmal drauf kommen! Für Alison Krauss und ihre Band ist das sicher eine gute Werbung und ich bin Steve Huff für diese „Daily Inspiration“ mehr als dankbar!!

In den kommenden Wochen werde ich dieses Ding intensiv auf den Kanaren testen und Euch im neuen Jahr meine Ergebnisse präsentieren.

Reich werden als Blogger

In der Vergangenheit habe ich gelegentlich darüber berichtet wie man im Internet Geld verdienen kann. Als bei WordPress das neue Feature „Word-Ads“ eingeführt wurde ging ein Ruck durch die BLOGger-Gemeinde. Viele BLOGger haben sich spontan spürbar mehr Mühe gegeben um die für ihre Teilnahme an diesem Programm notwendigen monatlichen 30.000 Artikel-Aufrufe zu erreichen.

Auch ich habe mich damals für Word-Ads beworben und wurde angenommen.  In den ersten Wochen des Programms sahen die Verdienstmöglichkeiten sogar relativ vielversprechend aus. Doch dann gab es aus ungeklärter Ursache einen massiven Knick in den monatlichen Werbeeinnahmen. Aber seht selbst, hier habe ich eine entsprechende Statistik für Euch:

Bildschirmfoto 2013-12-01 um 12.28.04

Schaut man sich diese Aufstellung genauer an, so war der erste Monate noch halbwegs lukrativ. Mit nur 17.455 Werbe-Einblendungen konnte ich sagenhafte 24,06 US-Dollar verdienen, also etwa 20 Euro. Das entspricht 0,138 US-Cent pro Werbe-Einblendung. Mit zehn Werbe-Einblendungen ließ sich im ersten Monat also etwa 1 Euro-Cent verdienen. Im März 2013 wurden satte 57.708 Werbe-Botschaften angezeigt aber es kamen dadurch nur noch magere 9,36 US-$ zustande. Dies entspricht 0,0162 US-Cent pro Werbe-Block. Bezogen auf zehn Werbe-Blöcke wären wir damit bei etwa 0,12 Euro-Cent, also nur etwa 1/10 der Einnahmen des ersten Monats.

Sehr interessant ist dann der Rückgang der Werbe-Einblendungen im April 2013. Während der Ertrag auf ca. 30% schrumpft reduziert sich die Anzahl der Werbe-Einblendungen auf etwa 10%, bezogen auf den Vormonat. Man könnte nun meinen, dass dies einem deutlich reduzierten Traffic in meines BLOGs geschuldet sein könnte. Aber weit gefehlt, die Anzahl der Aufrufe meines BLOGs steigt seit dem ersten Artikel kontinuierlich und liegt derzeit zwischen 700 und 1.000 Aufrufen pro Tag.

Mit dem Erscheinen der Nikon D800, D7100 und zuletzt der Nikon Df konnte ich an einzelnen Tagen bis zu 7.000 Aufrufe pro Tag verzeichnen. Auch ist ein BLOG stark von der Jahreszeit abhängig. Bei schlechtem Wetter werden deutlich mehr Artikel gelesen als an den letzten schönen Sonnentagen eines Jahres.

Mein Fazit

Meinen Versuch als BLOGger mit Word-Ads  Geld zu verdienen habe ich heute beendet, weil ich Euch nicht weiter mit Werbenachrichten beglücken möchte die im Monat gerade mal 2,50 Euro einbringen. Wer als BLOGger Umsätze erzielen möchte die über der Taschengeld-Grenze liegen, der sollte seinen BLOG auf einem eigenen Server hosten und statt über Kameras, Autos und Motorräder über Promis berichten und viele nackte Tatsachen zeigen. „Sex sells“ und Fotoapparate und Objektive sind für einen wirklich ertragreichen BLOG nur mäßig „sexy“.

Kurzum, von einer Karriere als BLOGger rate ich dringend ab! Wer von seiner Arbeit leben möchte der sollte nach wie vor in der Schule aufpassen und einen vernünftigen Beruf erlernen. BLOGgen kann man aus Spaß nebenbei, als Hauptberuf ist es denkbar ungeeignet.

Etwas besser fährt man übrigens mit monetarisierbaren YouTube-Videos. Mein kurzes schnell gemachtes Video zu den beiden BMW Erlkönigen die ich im letzten Jahr auf Teneriffa gesehen habe, wurde inzwischen knapp 125.000 mal angeschaut und hat bis heute 227,84 US-$ eingespielt, also etwa 170,- Euro.

Hier einige Details zu diesem Video:

Bildschirmfoto 2013-12-01 um 12.57.44

Hier wird schnell klar, dass man bei YouTube mit schnell „hingerotzten“ Videos durchaus Geld verdienen kann, solange man die Gier der Zuschauer zu befriedigen versteht. So gehört es auch zum Konzept vieler erfolgreicher YouTuber sich täglich kontrovers zu aktuellen Themen zu äußern, zu polarisieren und gelegentlich auch mal zu zeigen „was man hat“ – und damit meine ich eher „körperliches“…

Die wirklich gut gemachten Videos die man zu Themen der Fotografie auf YouTube zu sehen bekommt, werden in der Regel von Profis gemacht und entstehen meist begleitend zu bezahlten Shoppings. Sie sind daher auch eher gute Werbemaßnahmen als  sprudelnde Einnahme-Quellen. Die wenigen YouTube-Kanäle die im Bereich der Fotografie wirklich herausstehen, werden von professionellen Produktionsfirmen promotet. Diese Firmen kümmern sich darum, dass stets aktuelles neues Foto-Equipment gezeigt werden kann und tragen zum Erfolg der YouTube Kanäle  bei indem sie mit bezahlter Werbung gepusht werden.

Wer also hofft mit Beiträgen auf dem Niveau von „DigitalRev TV“ oder „The Slanted Lens“ erfolgreich sein zu können, der wird dies nicht allein schaffen. Ohne eine gute Agentur und tägliches ununterbrochenes Engagement läuft hier gar nichts.

Hier ein Beispiel – das Video ist 4 Tage alt und hat bereits mehr als 125.000 Zuschauer. Achtet mal auf Ton- und Bildqualität, dieser Beitrag ist auf „Broadcast-Niveau“. Weil dieser Kanal deutlich mehr Traffic generiert als mein eigener bescheidener kleiner YouTube-Kanal, sind auch die Einnahmen höher. Mein BMW-Video hat in einem Jahr mit rund 125.000 Klicks etwa 170,- Euro eingespielt, bei diesem Video dürfen die Einnahmen deutlich höher liegen. Gehen wir mal von Faktor 10 aus, so wären es 1.700 Euro in 4 Tagen, also 425,- Euro pro Tag, eine Summe die ein Monteur bei ATU in etwa 4 Stunden kostet! Wirklich reich werden die Jungs von DigitalRev TV damit also auch nicht, zumal auch auf YouTube Umsätze Steuern und Sozialabgaben fällig werden!

Hier noch ein Beispiel des exzellenten Kanals „The Slanted Lens“

Dies Video ist perfekt produziert und eine echte Perle unter den kostenlosen Fotografie-Tutorials und trotzdem wurde es in einem Jahr „nur“ knapp 35.000 mal angeschaut. Setzt man auch hier bei den Werbeeinnahmen einen Faktor von 10 in Vergleich zu meinem Kanal an, so landen wir bei weniger als 500,- Euro die dieses Video eingebracht haben wird. Als hervorragende Werbemaßnahme ist es sicher überaus wertvoll, aber leben kann man allein von solchen Produktionen nicht.

Wer also glaubt, dass ich mit meinem BLOG und meinen Videos Geld verdiene und von den Herstellern alles was ich mir wünsche geschenkt bekomme, der liegt gründlich falsch. Dieser BLOG und meine Videos sind ein reines Zuschussgeschäft und mein einziger Lohn sind der Spaß und Euer Feedback.

Nikon D800 – Das perfekte Midrange-Zoom

Lenstest-Tamron

Dass Objektivtests nicht immer langweilig sein müssen beweisen einige Videos auf YouTube sehr eindrucksvoll. Dass am Ende eines Vergleichstests jedoch die unterlegenen Testkandidaten mit einem Baseball-Schläger von einem Barhocker geputzt werden, das sieht man eher selten. Auch ist es sehr erfrischend wenn in einem Review witzige Einfälle für den Video-Schnitt eingebaut werden.

Lenstest-Dialog

Wirklich cool ist ich auch die etwas schlüpfrige Szene mit dem Bleistift und dem Anspitzer 🙂

Auch wenn der Showeffekt im Video sehr gelungen ist, beschleicht mich doch der nachhaltige Eindruck, dass dieses Video von Tamron gesponsert wurde. Ebenfalls würde ich niemals ein Objektiv mit einem Baseballschläger zertrümmern, nicht einmal eines von Canon…

Wenn ich im Vollformat unterwegs bin habe ich meist das AF-S VR 4/16-35, das AF-S 2.8/24-70 und das AF-S VR 2.8/70-200 dabei. Den VR vermisse ich beim 24-70 nicht wirklich, denn wenn ich filme, dann habe ich meine Kamera nicht wie im obigen Video gezeigt auf der Motorhaube. Ansonsten liefern meine Panasonic HC-X909 oder die kleine Nikon 1 sehr gute Ergebnisse falls man wirklich einmal freihändig ohne Stativ filmen muss. Auch stelle ich immer wieder fest, das 24-70mm eine sehr praxisnaher Zoombereich ist. Die Mehrzahl meiner „Vollformat-Fotos“ entsteht daher in einem Zoombereich zwischen 24 und ca. 85mm.

Das obige Video zeigt auch sehr schön, dass die vier Testkandidaten in der Mitte nahezu identisch sind. Lediglich am aller äußersten Bildrand sieht man leichte Unterschiede. Die dabei sichtbaren Farbsäume lassen sich automatisch mit Nikon Capture entfernen. Interessant ist, dass das Nikon 2.8/24-70 im Test auch am äußersten Bildrand fast keine sichtbaren Farbsäume liefert. Ein Manko des Tests ist allerdings, dass hier die vier Linsen bei gleicher Blende und gleicher Brennweite verglichen werden. Damit ist dieser Test auch nicht so ganz ernst zu nehmen.

Wer das beste Zoom-Objektiv für seine Nikon D800 oder D800E sucht, der liegt mit dem AF-S 2.8/24-70 garantiert nicht daneben. Allerdings hat ein Freund in den letzten Wochen sehr negative Erfahrungen mit dem 24-70 gemacht. Erst beim VIERTEN Exemplar liess sich der Zoomring gleichmäßig weich bewegen und dies auch erst nach einem Besuch der Nikon Service-Niederlassung in Düsseldorf. Perfekte Abbildungsqualität ist eben nicht alles, das Objektiv als solches muss auch perfekt gefertigt sein.

Aktuell gibt es bei Nikon bis zu 200,- Euro Cashback auf viele Objektive und Zubehör.

Nikon-Cashback

Mein Fazit

Wer damit leben kann, dass die alleräußersten Bildränder ein wenig unscharf sein können, der ist mit dem preiswerten Sigma oder auch dem Tamron mehr als gut bedient. Wer drastisch mehr Geld ausgeben kann und will, dem sei das aktuelle Nikon AF-S VR 2.8/24-70 empfohlen.

Alternativ zu einem extrem teuren und schweren Midrange-Zoom kann man sich auch mehrere sehr gute Festbrennweiten anschaffen. Diese verzeichnen weniger und sind für den jeweiligen Brennweitenbereich perfektioniert. Allerdings muss man hier deutliche Einbussen beim Komfort in Kauf nehmen. Aber mal ganz ehrlich, wer sich eine Nikon D800E kauft dem sollte der Komfort weniger wichtig sein.

Hier eine Empfehlung für alternative Festbrennweiten:

Wer den Komfort eines praxisnahen Zoom-Objektivs wünscht und sich das extrem teure und schwere AF-S 2.8/24-70 nicht leisten kann, für den könnte auch das etwas weniger lichtstarke AF-S VR 24-85mm eine willkommene Alternative sein.

Weitere Infos findet Ihr hier: