Nikon Df – Technische Daten

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Heute wurde die neue Nikon Df offiziell vorgestellt und es gibt nun endlich die Infos auf die so viele Nikon Fans schon seit mehreren Wochen warten.

Ein aktueller Prospekt ist auch schon online verfügbar.

Produktbroschuere

Schauen wir mal was man bei Nikon über das neue Modell alles schreibt…

Übersicht

Erleben Sie mit der Nikon Df Fotografie für Puristen. 

Diese Kamera weckt Leidenschaft für die Fotografie durch Form und Funktion. Ihr Gehäuse im Retro-Stil beherbergt den gleichen FX-Format-Bildsensor mit 16,2 Megapixel, der auch in Nikons Flaggschiff-Modell, der D4, zum Einsatz kommt. 

Der außergewöhnlich große Dynamikumfang und ein ISO-Empfindlichkeitsspielraum bis zu einer Entsprechung von ISO 204.800 ermöglichen Aufnahmen mit feiner Tonwertgradation und in jeder Lichtsituation. Auch wenn sie wie eine klassische, analoge Nikon aussieht, verfügt sie über ein hochempfindliches Autofokussystem, präzise Belichtungsmessung und eine bemerkenswert schnelle Reaktionsfähigkeit.

CMOS-Sensor im FX-Format (Vollformat) mit 16,2 Megapixel

Die Df ist mit demselben Bildsensor wie das Nikon-Spitzenmodell, die D4, ausgestattet und bietet hervorragende Detailschärfe mit sanften Farbübergängen.

Stilvolles Nikon-Design

Mit ihrem an Nikons Kleinbildkameras orientierten Aussehen und Technologie der neuesten professionellen digitalen Nikon-Spiegelreflexkameras ist die Df der puren Fotografie gewidmet.

Stilvolles Nikon-Design

Mit ihrem an Nikons Kleinbildkameras orientierten Aussehen und Technologie der neuesten professionellen digitalen Nikon-Spiegelreflexkameras ist die Df der puren Fotografie gewidmet.

Hervorragende Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen

Mit einem Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis 12.800 (erweiterbar auf Werte entsprechend ISO 204.800) liefert die Df detailscharfe Bilder mit minimalem Rauschen, selbst unter schwierigsten Lichtbedingungen.

Hochempfindlicher Autofokus mit dem Autofokussystem Multi-CAM 4800 mit 39 Messfeldern: bietet eine reaktionsschnelle und präzise Abdeckung über einen Großteil des Bildfelds. Empfindlich bis –1 LW und kompatibel zu Mindestlichtstärken ab 1:8. Vier Modi für die AF-Messfeldsteuerung, inkl. »3D-Tracking«, sorgen für scharfe Ergebnisse – egal, ob sich Ihr Motiv außerhalb der Bildmitte befindet, sich schnell oder sogar völlig unvorhersehbar bewegt. Zusätzlich steht im Live-View-Betrieb der schnelle und präzise Autofokus mit Kontrasterkennung zur Verfügung.

Elegante mechanische Wählräder: Komfort trifft unmittelbare Kontrolle – mit gerändelten mechanischen Wählrädern für eine intuitive und sichere Bedienung. Für ISO-Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur, Belichtungssteuerung und Aufnahmebetriebsart steht jeweils ein spezielles Wählrad zur Verfügung. So haben Sie ohne Umwege über das Kameramenü die direkte Kontrolle über die wesentlichen fotografischen Parameter.

Kompatibel zu Non-AI-NIKKOR-Objektiven: Die Nikon Df verfügt über einen speziellen, klappbaren mechanischen Blendenkupplungshebel. Damit ist sie als einzige Nikon-Kamera im aktuellen Programm sogar zu klassischen, nicht auf AI umgerüsteten NIKKOR-Objektiven von vor 1977 kompatibel. Mit manueller Belichtungssteuerung (M) oder Zeitautomatik (A) kann dabei mit einfachen Kameraeinstellungen sogar die Offenblendenmessung genutzt werden.

Leistungsstarker optischer Sucher: Der Sucher mit Pentaprisma bietet eine nahezu 100%ige Bildfeldabdeckung und eine Vergrößerung um den Faktor 0,7 sowie Suchermarkierung beim Fotografieren im DX-Format.

Renommierte Nikon-Bauweise: Die Gehäuseteile an Ober-, Unter- und Rückseite der Kamera sind aus einer robusten Magnesiumlegierung gefertigt. Zudem ist die Nikon Df genauso gut gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub geschützt wie die Nikon D800.

Langlebiger Verschluss: Der hochpräzise Verschluss wurde auf 150.000 Auslösungen getestet. Er ermöglicht Belichtungszeiten von bis zu 1/4.000 s und eine Blitzsynchronisationszeit von bis zu 1/200 s.

8 cm (3,2 Zoll) großer Monitor mit ca. 921.000 Bildpunkten, großem Betrachtungswinkel und gehärtetem Glas. Bietet eine helle und scharfe Bildwiedergabe und einen weit gefassten Farbraum.

Leise Auslösung: Dieser Modus ist hervorragend für diskrete Aufnahmen geeignet, da das Geräusch des Spiegelschlags merklich verringert wird.

Elektronischer virtueller Horizont mit Doppelachse: Sie können Informationen zu Drehung (horizontale Ausrichtung) und Neigung (nach vorne oder hinten) über den Monitor, Informationen zur Drehung auch im Sucher überprüfen.

Motiverkennungssystem: Sowohl der Bildsensor (im Live-View) als auch der 2.016-Pixel-RGB-Sensor (bei Verwendung des Suchers) liefern dem Motiverkennungssystem schon vor dem Auslösen präzise Daten. Davon profitieren Belichtungsmessung, AF-Messfeldsteuerung und Weißabgleich für perfekt belichtete, scharfe Bilder.

Sensorreinigungssystem: reduziert die Ablagerung von Staub vor dem Bildsensor.

Spot-Weißabgleichsmessung: ermöglicht eine besonders präzise Kontrolle über die Farbwiedergabe. Bei der Live-View-Fotografie kann der Weißabgleich schnell in einem eng begrenzten Motivausschnitt ermittelt werden. Mit dem Multifunktionswähler kann der Messpunkt frei im Bildfeld verschoben werden, sodass auch bei fernen Motiven und ohne Graukarte ein genauer Weißabgleich ermittelt werden kann.

Alternative Bildformate: FX- und DX-Format. Wenn ein DX-Format-Objektiv angesetzt wird, wird automatisch das DX-Aufnahmeformat aktiviert. Bei Aufnahmen im Live-View-Modus hilft Ihnen die Nikon Df anhand von optionalen Gitterlinien für die Bildseitenverhältnisse 1:1 oder 16:9 bei der Wahl des Bildausschnitts.

Optimale Detailzeichnung bei kontrastreichen Motiven: Es stehen zwei Modi zur Verfügung, um die Detailzeichnung bei der Aufnahme in sehr hellem Umgebungslicht oder Gegenlicht zu verbessern. Während sich HDR (High Dynamic Range) besonders gut für unbewegte Motive eignet, ist Active D-Lighting ideal für die Aufnahme von Motiven in schneller Bewegung. Die Intensität kann bei beiden Modi angepasst werden.

Kamerainterne Bildoptimierung: Mit den Picture-Control-Konfigurationen können Sie Parameter wie Scharfzeichnung, Farbsättigung und Farbton vor der Aufnahme fein abstimmen. Das umfangreiche Bildbearbeitungsmenü bietet Zugriff auf verschiedene Werkzeuge und Effekte.

Energiesparendes Design: bis zu ca. 1.400 Aufnahmen* (bei Verwendung des Akkus EN-EL14a und Einzelbildschaltung).

Speichermedien: kompatibel zu SDXC-Speicherkarten gemäß UHS-I-Standard und Eye-Fi-Karten.

Nikon Creative Lighting System:vollständige Kompatibilität zum branchenführenden Nikon Creative Lighting System, das eine Reihe vielfältiger Blitzgeräte für kreatives Blitzen bietet, sei es mit an der Kamera angesetztem Blitzgerät oder kabellos entfesselt.

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Technische Daten

Typ Digitale Spiegelreflexkamera
Bajonettanschluss Nikon-F-Bajonettanschluss (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten)
Effektiver Bildwinkel Nikon-FX-Format
Effektive Auflösung 16,2 Millionen Pixel
Bildsensor CMOS-Sensor, 36,0 x 23,9 mm
Gesamtpixelanzahl 16,6 Mio.
Staubreduzierungssystem Bildsensor-Reinigung, Referenzbild für Staubentfernung (setzt Capture NX 2 voraus, optional erhältlich)
Bildgröße (in Pixel) FX-Format (36 x 24): 4.928 x 3.280 (L), 3.696 x 2.456 (M), 2.464 x 1.640 (S). DX-Format (24 x 16): 3.200 x 2.128 (L), 2.400 x 1.592 (M), 1.600 x 1.064 (S)
Dateiformat NEF (RAW): 12 oder 14 Bit; verlustfrei komprimiert, komprimiert oder unkomprimiert. TIFF (RGB). JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung; Qualitätsstufen: »JPEG Fine« (ca. 1:4), »JPEG Normal« (ca. 1:8) und »JPEG Basic« (ca. 1:16) (angegebene Komprimierungsraten bezogen auf die Einstellung »Einheitliche Dateigröße«); Einstellung »Optimale Bildqualität« wählbar. NEF (RAW)+JPEG: duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF (RAW)-Format als auch im JPEG-Format gespeichert)
Picture-Control-System »Standard«, »Neutral«, »Brillant«, »Monochrom«, »Porträt« und »Landschaft«; ausgewählte Picture-Control-Konfiguration kann angepasst werden; Speicher für benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen
Speichermedien SD-Speicherkarten und UHS-I-kompatible SDHC- und SDXC-Speicherkarten
Dateisystem DCF (Design Rule for Camera File System) 2.0, DPOF (Digital Print Order Format), Exif (Exchangeable Image File Format for Digital Still Cameras) 2.3, PictBridge
Sucher Optischer Pentaprismensucher mit fester Position der Austrittspupille
Bildfeldabdeckung FX (36 x 24): ca. 100 % horizontal und vertikal. DX (24 x 16): ca. 97 % horizontal und vertikal.
Vergrößerung ca. 0,7-fach (bei 50-mm-Objektiv mit Lichtstärke 1:1,4, Fokuseinstellung auf unendlich, –1,0 dpt)
Lage der Austrittspupille 15 mm (bei –1,0 dpt; ab Mitte der Okularlinsenoberfläche)
Dioptrieneinstellung –3 bis +1 dpt
Einstellscheibe BriteView-Einstellscheibe Typ B (Mark VIII) mit Markierung des AF-Messfeldbereichs und einblendbaren Gitterlinien
Spiegel Schnellrücklauf-Schwingspiegel
Abblendtaste Die Abblendtaste schließt die Blende bis zur eingestellten Blendenstufe (Tiefenschärfenkontrolle). Bei Zeitautomatik (A) oder manueller Belichtungssteuerung (M) wird die Blende manuell vom Benutzer vorgegeben, bei Programmautomatik (P) oder Blendenautomatik (S) wird sie von der Kamera eingestellt.
Blende Elektronisch gesteuerte Springblende
Kompatible Objektive Kompatibel mit AF-NIKKOR-Objektiven, einschließlich TYP G, E und D (bei PC-Objektiven bestehen Einschränkungen) sowie DX-Objektiven (bei DX-Format, 24 x 16, scheinbare 1,5-fache Brennweitenverlängerung), AI-P-NIKKOR-Objektiven und NIKKOR-Objektiven ohne CPU inklusive Non-AI-Objektiven. IX-NIKKOR-Objektive und Objektive für die F3AF können nicht verwendet werden. Die Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe steht bei Verwendung von Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:8 mit allen AF-Messfeldern zur Verfügung. (Bei einer Lichtstärke von 1:8 können die mittleren 7 Fokusmessfelder genutzt werden und bei 1:7,1 die 33 mittleren Felder.)
Typ Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss
Belichtungszeit 1/4.000 s bis 4 s, Schrittweite 1 LW (1/4.000 s bis 30 s, Schrittweite 1/3 LW mit dem hinteren Einstellrad), X200 (nur mit dem Belichtungszeitenrad), Langzeitbelichtung (B), Langzeitbelichtung (T)
Blitzsynchronzeit X=1/200 s; Synchronisation mit Belichtungszeiten von 1/250 s oder länger
Aufnahmebetriebsart Einzelbild, langsame Serienaufnahme, schnelle Serienaufnahme, leise Auslösung, Selbstauslöser, Spiegelvorauslösung
Bildrate 1 bis 5 Bilder/s (Serienaufnahme langsam) oder 5,5 Bilder/s (Serienaufnahme schnell)
Selbstauslöser 2 s, 5 s, 10 s, 20 s; 1 bis 9 Bilder im Abstand von 0,5, 1, 2 oder 3 s
Belichtungsmessung TTL-Belichtungsmessung mit 2.016-Pixel-RGB-Sensor
Messsystem Matrixmessung: 3D-Color-Matrixmessung II (nur mit G-, E- und D-Objektiven); Color-Matrixmessung II (mit anderen Objektiven mit CPU); Color-Matrixmessung bei Objektiven ohne CPU, deren Objektivdaten eingegeben wurden. Mittenbetonte Messung: Messschwerpunkt mit Gewichtung von 75 % auf mittlerem Messfeld, Durchmesser 12 mm. Ein Durchmesser von 8, 15 oder 20 mm ist alternativ einstellbar oder Integralmessung über das gesamte Bildfeld (12-mm-Kreis bei Objektiven ohne CPU). Spotmessung: Belichtungsmessung in einem Kreis von 4 mm (entspricht ca. 1,5 % des Bildfelds) in der Mitte des gewählten Fokusmessfelds (mittleres Fokusmessfeld bei Objektiven ohne CPU)
Messbereich (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C und einer Objektivlichtstärke von 1:1,4) Matrixmessung oder mittenbetonte Messung: 0 bis 20 LW. Spotmessung: 2 bis 20 LW
Blendenübertragung Elektronisch (CPU) und mechanisch (AI; einklappbarer mechanischer Blendenkupplungshebel)
Belichtungssteuerung Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A) und manuelle Belichtungssteuerung (M)
Belichtungskorrektur –3 bis +3 LW, Schrittweite 1/3 LW
Belichtungsreihe 2 bis 5 Bilder in Schritten von 1/3, 2/3, 1, 2 oder 3 LW
Blitzbelichtungsreihe 2 bis 5 Bilder in Schritten von 1/3, 2/3, 1, 2 oder 3 LW
Weißabgleichsreihe 2 bis 3 Bilder mit einer Schrittweite von 1, 2 oder 3
ADL-Belichtungsreihe 2 Bilder mit ausgewählter Einstellung für ein Bild oder 3 bis 5 Bilder mit voreingestellten Werten für alle Bilder
Belichtungsmesswertspeicher Speichern des gemessenen Werts durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
ISO-Empfindlichkeit (Recommended Exposure Index) ISO 100 bis ISO 12.800, Schrittweite: 1/3 LW. Einstellung auf ca. 0,3, 0,7 oder 1 LW (entspricht ISO 50) unter ISO 100 oder auf ca. 0,3, 0,7, 1, 2, 3 oder 4 LW (entspricht ISO 204.800) über ISO 12.800 möglich; ISO-Automatik einstellbar
Active D-Lighting Automatisch, Extrastark +2/+1, Verstärkt, Normal, Moderat oder Aus
Autofokus Autofokus-Sensormodul Nikon Multi-CAM 4800 mit TTL-Phasenerkennung, Feinabstimmung und 39 Fokusmessfeldern (einschließlich 9 Kreuzsensoren; die 33 Messfelder in der Mitte unterstützen den AF bei Lichtstärken größer als 1:5,6 und kleiner als 1:8, die mittleren 7 Fokusmessfelder bei 1:8)
Messbereich –1 bis +19 LW (ISO 100 bei 20 °C)
Fokussierung Autofokus (AF): Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C), prädiktive Schärfenachführung reagiert automatisch auf Bewegungen des Motivs. Manuelle Fokussierung (M): Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe kann verwendet werden.
Fokusmessfeld Auswahl aus 39 oder 11 Fokusmessfeldern
AF-Messfeldsteuerung Einzelfeldsteuerung, dynamische Messfeldsteuerung mit 9, 21 oder 39 Messfeldern, 3D-Tracking, automatische Messfeldsteuerung
Fokusspeicher Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (Einzelautofokus) oder durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
Blitzsteuerung TTL: i-TTL-Blitzsteuerung mit 2.016-Pixel-RGB-Sensor für SB-910, SB-900, SB-800, SB-700, SB-600, SB-400 oder SB-300 verfügbar; i-TTL-Aufhellblitz für digitale Spiegelreflexkameras wird bei Matrixmessung und mittenbetonter Messung verwendet, Standard-i-TTL-Blitzsteuerung für digitale Spiegelreflexkameras bei Spotmessung
Blitzmodus Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Langzeitsynchronisation mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Langzeitsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Unterstützung der automatischen FP-Kurzzeitsynchronisation
Blitzbelichtungskorrektur –3 bis +1 LW, Schrittweite: 1/3 oder 1/2 LW
Blitzbereitschaftsanzeige Leuchtet konstant, sobald das optionale Blitzgerät vollständig aufgeladen ist; blinkt nach einer Blitzauslösung mit voller Leistung
Zubehörschuh Standard-Normschuh (ISO 518) mit Synchronisations- und Datenkontakten und Sicherungspassloch
Nikon Creative Lighting System (CLS) Advanced Wireless Lighting mit Blitzfernsteuerungseinheit SU-800 oder einem SB-910, SB-900, SB-800 oder SB-700 als Master-Blitzgerät und SB-910, SB-900, SB-800, SB-700, SB-600 oder SB-R200 im Slave-Betrieb; automatische FP-Kurzzeitsynchronisation und Einstelllicht mit allen CLS-kompatiblen Blitzgeräten außer SB-400 oder SB-300; Farbtemperaturübertragung und Blitzbelichtungsspeicher mit allen CLS-kompatiblen Blitzgeräten
Blitzsynchronanschluss Standardanschluss (ISO 519) mit Gewinde
Weißabgleich Automatisch (2 Optionen), Kunstlicht, Leuchtstofflampe (7 Optionen), Direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, Bewölkter Himmel, Schatten, Eigener Messwert (bis zu 4 Messwerte speicherbar, Spot-Weißabgleichsmessung bei Live-View verfügbar), Farbtemperatur auswählen (2.500 bis 10.000 K), Feinabstimmung bei allen Optionen möglich
Fokussierung bei Live-View Autofokus (AF): Einzelautofokus (AF-S), permanenter Autofokus (AF-F). Manuelle Fokussierung (M)
AF-Messfeldsteuerung Porträt-AF, Großes Messfeld, Normal, Motivverfolgung
Autofokus AF mit Kontrasterkennung an beliebiger Position im Bildfeld (bei Porträt-AF oder Motivverfolgung automatische Auswahl des Fokusmessfelds durch die Kamera)
Monitor Niedertemperatur-Polysilizium-TFT-LCD-Monitor mit ca. 921.000 Bildpunkten (VGA), einer Bilddiagonalen von 8 cm (3,2 Zoll), großem Betrachtungswinkel von ca. 170°, ca. 100 % Bildfeldabdeckung und Helligkeitsregelung
Wiedergabe Einzelbildwiedergabe und Bildindex (4, 9 oder 72 Indexbilder oder Kalender), Wiedergabe mit Ausschnittsvergrößerung, Diaschau für Fotos, Histogramm-Anzeige, Anzeige der Lichter, Bildinformationen, Positionsdatenanzeige und automatische Bildausrichtung
USB Hi-Speed-USB
HDMI-Ausgang HDMI-Mini-Anschluss (Typ C)
Zubehöranschluss Funkfernsteuerungen: WR-R10 und WR-1 (separat erhältlich). Kabelfernauslöser: MC-DC2 (optionales Zubehör). GPS-Empfänger: GP-1/GP-1A (optionales Zubehör)
Menüsprachen Arabisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch (Portugiesisch und Brasilianisch), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Thai, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch
Akku Ein Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL14a
Netzadapter Netzadapter EH-5b; erfordert Akkufacheinsatz EP-5A (separat erhältlich)
Stativgewinde 1/4 Zoll (ISO 1222)
Abmessungen (H x B x T) ca. 110 x 143,5 x 66,5 mm
Gewicht ca. 765 g mit Akku und Speicherkarte, jedoch ohne Gehäusedeckel; ca. 710 g (nur Kameragehäuse)
Temperatur 0 °C bis 40 °C
Luftfeuchtigkeit bis 85 % (nicht kondensierend)
Mitgeliefertes Zubehör Abdeckung für Zubehörschuh BS-1, Gehäusedeckel BF-1B, Lithium-Ionen-Akku EN-EL14a, Akkuladegerät MH-24, Okularabdeckung DK-26, Trageriemen AN-DC9, USB-Kabel UC-E6, Schnur für Okularabdeckung, ViewNX 2 auf CD-ROM

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Fazit

Nüchtern betrachtet hat die neue Nikon Df vieles zu bieten, aber es ist nichts dabei was eine Nikon D7000 nicht auch zu bieten hätte. Eine Nikon D7000 kann man aktuell sogar noch NEU erwerben, hier habe ich ein Angebot für sagenhafte 655,- Euro gefunden!!. Wer für eine Nikon Df fast 3.000 Euro ausgibt, der wird dies nicht wegen der Features und der Bildqualität tun. Die Nikon Df soll ihren Benutzern ein Stück Lebensgefühl vermitteln. Mich erinnert dies ein wenig an den Versuch des Volkswagen Konzerns mit dem „New Beetle“ an die Erfolge des VW Käfer anzuknüpfen. Der neue Beetle ist technisch auf hohem Niveau und sieht seinem Original auch irgendwie ähnlich. Aber statt des luftgekühlten Boxermotors im Heck werkelt hier ein moderner Vierzylinder zwischen den Vorderrädern. Eigentlich ist es kein Käfer sondern ein Audi A3 mit einer neuen Karosserie…

So richtig gut ist der New Beetle daher auch nie bei der Kundschaft angekommen, trotz der kleinen Blumenvase am Armaturenbrett. Ich halte es für denkbar, dass die Nikon Df ein ähnliches Schicksal erfahren könnte. Warum soll man für eine Kamera die weniger leistet als eine Nikon D610 mehr als den doppelten Preis bezahlen, nur weil es ein paar mechanisch anmutende Knöpfe gibt, die letztlich doch nur Parameter eines Computers steuern? Ist das nicht wie ein wassergekühlter Vierzylinder statt eines Motors den einst Ferdinand Porsche höchst persönlich entwarf?

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Die Nikon Df sieht im wesentlichen cool aus und ist für mich so etwas wie die Rolex unter den Nikons. Wer nur mal schnell die Zeit ablesen möchte, der kauft sich eine Nikon 1 und hat auch eine Expeed 3 Engine im Gehäuse. Wem es wichtig ist ein Uhrwerk mit minimaler Gangabweichung zu haben, der kauft sich eine Nikon D610. Wer seine Uhr beispielsweise beim Tauchen benutzt und sein Leben daran hängt, der kauft sich eine Nikon D4 oder ein D800.

Doch wer eine Uhr sucht die von anderen bemerkt wird und der fremde Männer heimlich hinterher schauen, der kauft sich eben eine Nikon Df. Es ist also eher eine Frage des Egos (viele werden es Understatement nennen) als der technischen Raffinessen, denn diese gibt es bei anderen Kameras für weniger Geld in größerer Zahl.

Die neue Nikon Df soll ein Lebensgefühl zurückbringen, das es bereits vor 30 Jahren mit der Nikon F3 oder der Fm bzw. der Fe und ihren Nachfolgern gab. Ob dies gelingen wird wird man sehen. Ich frage mich allerdings warum man für eine weichgespülte Version eines Lebensgefühls 3.000 Euro bezahlen soll, wenn es das „Original“ schon für 399,- Euro zu kaufen gibt?

Bildschirmfoto 2013-11-05 um 18.16.22

Nikon Df – Die ersten Fotos

Und wieder einmal hat das lange Warten endlich ein Ende. Die Katze ist nun aus dem Sack und so wird die neue Nikon Df aussehen. Ganz ehrlich, von der umwerfend schlanken Linie der großartigen Fm3A ist sie relativ weit entfern, aber dennoch empfinde ich das Design das ein wenig an die Nikon FA erinnert recht gelungen. Nun bleibt abzuwarten wie der Verkaufspreis ausfällt und wenn diese Kamera lieferbar sein wird.

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Champagner oder Schwarz, das ist hier die Frage. Sehr gut gefällt mir, dass es sie nicht wie die „kleineren“ Coolpix Kameras in knallig bunten Farben geben wird. Je länger ich sie anschaue umso besser gefällt mir das Champagner farbige Modell weil dies den ohnehin starke Retro-Charakter eindrucksvoll unterstreicht.

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In der Draufsicht fällt auf, dass das neue Gehäuse um Welten dicker ausgefallen ist als die schlanke analoge Fm3a oder ihre vielen Schwestern – Fm, Fe, Fe2, Fm2 usw…

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Wie schon Fuji mit der X100 baut nun auch Nikon auf den guten alten Drahtauslöser. Wenn das so weitergeht werde ich irgendwann am Flughafen nicht mehr erklären müssen warum ich so ein Ding dabei habe.

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Das neue Gehäuse ist rundum abgedichtet und wird wie die D800, D4 usw. auch üblen Witterungseinflüssen erfolgreich zu trotzen wissen.

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Statt einfachem Plastik kommt auch hier ein Body aus hochfestem Magnesium zum Einsatz. Wer sich über Schrammen und Dellen am Boden der Kamera nicht ärgert, der wird mit der Df Nägel in die Wand schlagen können und anschließend das Bild fotografieren können das er daran aufgehängt hat – sehr cool!

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Der sehr praktische Okular-Verschluss der D800 hat es leider nicht in die Df geschafft. Wer mit Infrarot-Filtern oder Selbst- bzw. Drahtauslöser fotografiert sollte das Okular mit dem DK-26 abdecken. Alternativ kann man auch ein dunkles Tuch über Prisma und Okular hängen.

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Fazit

Die neue Nikon Df sieht ein wenig aus wie eine digitale Nikon FA. Für alles was im Fotografenalltag wichtig ist gibt es jetzt ein eigenes Rädchen, man fühlt sich ein wenig in die Ära der wunderbaren analogen Nikon Kameras zurück versetzt.

Wer Spaß am Design der neuen Nikon Df hat der sollte sie jetzt vorbestellen und dann fleißig damit fotografieren. Die Bildqualität wird auf aktuellem Niveau liegen und auch professionellen Ansprüchen genügen.  Mit welchen technischen Daten diese neue Kamera im Detail aufzuwarten vermag ist eigentlich zweitrangig. Sie sieht cool aus und man wird viel Spaß damit haben. Das ist es was zählt, wer eine höhere Auflösung oder schnelle Bildraten haben will, der kann letztlich immer noch zur D800E oder der famosen D4 greifen.

Bei amazon.com war diese neue Kamera sogar schon kurzeitig als Pre-Order gelistet. Es ist schon witzig, da ist eine neue Nikon noch gar nicht so richtig offiziell angekündigt, da kann man sie schon bei amazon vorbestellen.

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Wenn man diesem kleinen „Versehen“ Glauben schenken kann, wird die neue Nikon Df preislich gesehen in einer Liga mit der Nikon D800E spielen. Angesichts dieses Preises muss man schon sehr vom neuen Designkonzept überzeugt sein um angesichts des hier genannten Preises nicht zu einer Nikon D800E zu greifen 🙂

Nikon 1J2 versus Nikon 1V2

ISO-12233-Testaufbau

Wie versprochen wird es in den kommenden Wochen in loser Folge immer wieder Artikel geben in denen ich die Nikon 1V1 mit der 1V2 und der 1J2 vergleichen werde. Außerdem werde ich Euch einige Objektive für dieses System vorstellen und dafür wahrscheinlich viele große Testbilder auf meinem Web-Server ablegen müssen.

Heute habe ich die Nikon 1J2 der Nikon 1V2 gegenübergestellt. Obwohl die Typenbezeichnung darauf schließen lassen könnte, dass diese Kameras den gleichen Chip verwenden, so sind sie doch sehr verschieden. Der neuere Sensor der Nikon 1V2 löst insgesamt rund 14 Megapixel auf, während der einige Monate ältere Chip der Nikon 1J2 mit „nur“ 10 Megapixeln auskommen muss. Der Sensor der Nikon 1J2 ist baugleich mit dem Sensor der Nikon 1V1, daher liefern beide Kameras identische Bildergebnisse. Wer wissen will wie sich eine Nikon 1V1 schlagen würde, der liegt mit den Ergebnissen der Nikon 1J2 genau richtig.

Nikon 1 V1 - ME-1 - Tripod - Lenses - Filters

Kurz nach der Vorstellung des Nikon 1 Systems haben sich viele Blogger und Journalisten auf den Chip im relativ kleinen CX-Format gestürzt. So ein kleiner Chip lädt ja geradewegs dazu ein ihn mit extrem hohen, oft praxisfernen ISO-Werte zu martern. Und da sich die Physik nicht überlisten lässt, war die ISO-Performance des kleinen Chips natürlich nicht so gut wie bei Kameras mit deutlich größeren Vollformat-Sensoren. Diese Tests haben den Kameras des Nikon 1 Systems einen schlechten Ruf eingebracht, wie ich meine zu Unrecht! Denn hier werden eben Äpfel mit Birnen verglichen. Hätte man damals die Nikon 1 der Nikon P7000 gegenübergestellt, so wären die Ergebnisse grundlegend anders ausgefallen. Der Grund warum die Kameras des Nikon 1 Systems mit deutlich größeren Spiegelreflexkameras verglichen wurden war schlichtweg der sehr hohe Listenpreis fast aller Komponenten dieses neuen Systems.

In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass der Markt auch hier alles regelt und aktuell sind die Preise der Kameras des Nikon 1 Systems auf dem Nivea der Nikon P7000 angekommen. Klar gibt es die P7000 inzwischen nicht mehr, also muss sich sich mit der P7100 oder der P7700 messen lassen. Und hier schlägt sie sich wegen des nun deutlich größeren Chips so richtig gut!

Was viele Blogger und Journalisten gar nicht beachtet haben, sind Features die bei den Nikon 1 Kameras relativ einzigartig sind. So verwenden diese Kameras die sehr schnelle und leistungsfähige Expeed 3 bzw. Expeed 3a Engine für die Bildverarbeitung. Diese Prozessoren stammen direkt von den großen Profikameras und die kleinen Nikons können durch den Einsatz dieser Chips wirklich erstaunliches leisten wenn es bspw.  um Serienbild-Geschwindigkeit und Zeitlupeneffekte geht.

Leider muss man als Nutzer einer Nikon 1V1 oder einer ihrer Schwestern ohne Braketing auskommen und hat keine Möglichkeit eines der großen Systemblitzlichter zu verwenden. Hier ist man mit einer Nikon P7000 oder P7100 usw. auf der Sonnenseite der Kameratechnik. Bracketing, Blitzschuh usw. orientieren sich hier an den größeren Spiegelreflexkameras. Man könnte sich nun vortrefflich darüber ärgern oder eben die Vorteile suchen die dieses neue Konzept hat. Die Nikon 1V1 und 1V2 haben einen völlig neu konstruierten Zubehörschuh. Hier kann man beispielsweise ein GPS einstecken, was ich sehr praktisch finde. Unverständlich ist mir allerdings, warum es kein spezielles Video-Mikrofon für diesen neuen Anschluss gibt. Obwohl die eingebauten Mikros der Nikon 1 Kameras wirklich erstaunlich gut klingen, werden viele Videofilmer ein externes Mikrofon bevorzugen. Hier ist es schade, dass dies noch mit einem Kabel auf der Linken Gehäuseseite angeschlossen werden muss, das hätte man eleganter lösen können. Wenn schon ein neuer Multifunktionsanschluss, dann auch einer mit echtem Mehrwert.

Aber genug philosophiert, schauen wir uns im Detail an was diese kleinen Kameras leisten wenn man ihnen mit einem ISO-12233 Testchart im Format 60×90 cm zu Leibe rückt. Wegen der Größe des Testcharts ist ein relativ praxisnaher Versuchsaufbau möglich. Verwendet man an der Nikon 1 das feine Nikkor AF-S 1,8/18,5mm Objektiv, so kann man die Kamera in einem Abstand von etwa 100cm vor das Testchart stellen und es damit bildfüllend ablichten. Wer kleinere Testcharts verwendet kommt schnell in einen „Makromodus“ der deutlich weniger aussagekräftig ist.

Die Testreihen

Zu den Testbildern, es gibt jeweils zwei Testreihen mit dem AF-S VR 4.5-5.6/10-30mm Standardzoom (das fast allen Kameras beiliegt) und der lichtstarken AF-S 1.8/185mm Festbrennweite. Zusätzlich noch eine ISO-Testreihe von ISO-200 bis ISO-6400. Klickt einfach auf die Dateinamen um die verknüpften Testbilder in epischer Schönheit in einem neuen Fenster zu öffnen.

1J2 – Bild# 1V2 – Bild#
18,5mm – 1,8 _DSC1354.jpg DSC_0057.jpg
18,5mm – 2,8 _DSC1355.jpg DSC_0058.jpg
18,5mm – 4 _DSC1356.jpg DSC_0059.jpg
18,5mm – 5,6 _DSC1357.jpg DSC_0060.jpg
18,5mm – 8 _DSC1358.jpg DSC_0061.jpg
18,5mm – 11 _DSC1359.jpg DSC_0062.jpg
18,5mm – 16 _DSC1360.jpg DSC_0063.jpg
10-30mm – 4,5 _DSC1361.jpg DSC_0064.jpg
10-30mm – 5,6 _DSC1362.jpg DSC_0065.jpg
10-30mm – 8 _DSC1363.jpg DSC_0066.jpg
10-30mm – 11 _DSC1364.jpg DSC_0067.jpg
10-30mm – 16 _DSC1365.jpg DSC_0068.jpg
10-30mm – 8 – 200 _DSC1366.jpg DSC_0069.jpg
10-30mm – 8 – 400 _DSC1367.jpg DSC_0070.jpg
10-30mm – 8 – 800 _DSC1368.jpg DSC_0071.jpg
10-30mm – 8 – 1600 _DSC1369.jpg DSC_0072.jpg
10-30mm – 8 – 3200 _DSC1370.jpg DSC_0073.jpg
10-30mm – 8 – 6400 _DSC1371.jpg DSC_0074.jpg

Die Testbilder sind unkorrigiert und zeigen die reale Verzeichnung der beiden Objektive sehr schön. Schaltet man an den Kameras die automatische Objektiv-Korrektur EIN, so sind Abbildungsfehler kaum noch erkennbar.

Für alle ISO-Freaks habe ich mit beiden Kameras eine ISO-Testreihe von ISO-200 bis ISO-6400 aufgenommen. Hier könnt Ihr im Detail sehen wie sich diese beiden Kameras schlagen und welche Unterschiede zwischen dem 14 Megapixel-Sensor und dem geringer auflösenden 10 Megapixel-Sensor in der Realität erkennbar sind.

Diskussion der Testergebnisse

Wer es genau wissen will, der speichert die Testbilder auf seinem lokalen PC und schaut sie sich mit einem Tool wie beispielsweise XNView in Ruhe an. XNView ist für private Anwender kostenlos und das Tool hat kann EXIF-Daten sehr schön einblenden.

Bildschirmfoto 2013-11-03 um 13.09.11

XNView ist für Windows, OS-X und Linux verfügbar und kann hier heruntergeladen werden:

Schauen wir uns einige Bilder im A/B-Vergleich bei 100% an.

Vergleich-ISO-200-Center

Bei ISO-200 ist ein ganz leichtes Bildrauschen erkennbar, dass sich sehr einfach mit Nik Define  oder ähnlichen Filtern entfernen lässt. Mich persönlich stört es nicht weiter, denn es verleiht den Bildern aus diesen Kameras einen ganz eigenen Look. Dieses Foto sind keine flach gebügelten Computergrafiken sondern sehen ein wenig nach gescanntem analogem Filmmaterial aus. Auch sollte man beachten, dass die native Empfindlichkeit der Nikon 1J2 ISO-100 beträgt, die der Nikon 2V2 aber ISO-160. Damit die Bilder vergleichbarer werden habe ich beide Kameras hier auf ISO-200 eingestellt.

Vergleich-ISO-200-TopRight

Die Verzeichnung des 18,5mm Objektives ist in der Übersicht deutlich erkennbar, aber sie ist sehr linear und kann daher sehr einfach entfernt werden. Die Chromatische Aberration, also die Farbsäume an den äußersten Bildrändern sind ausgesprochen gering und lassen sich ebenfalls sehr einfach korrigieren.

Vergleich-ISO-6400

Das Bildrauschen ist bei ISO-6400 deutlich erkennbar. Aber dieser hohe ISO-Wert ist eher ungebräuchlich. Für Zeitrafferaufnahmen in völliger Dunkelheit wird man diese Kameras auch eher nicht verwenden. Bis ISO-1600 kann man sie jedoch mit sehr brauchbaren Ergebnissen nutzen. Dann sollte man allerdings unbedingt im RAW-Format fotografieren und sich bei der RAW-Konvertierung etwas Mühe geben und zusätzlich ggfs. Nik Define oder ähnliche Filter zur Rauschunterdrückung einsetzen.

Vergleich-ISO-6400-1920px

Hier habe ich beide Testbilder auf 1920 Pixel verkleinert und einander gegenübergestellt. Auflösung und Bildrauschen liegen jetzt auf gleichem Niveau. Wer seine Bilder also ohnehin nur im Internet zeigt, der wird mit der Nikon 1J2 oder der 1V1 identische Bildergebnisse erzielen.

Fazit

Wer seine Fotos im Internet präsentiert oder sie in HD-Videos einarbeitet, der wird mit der Bildqualität der kleinen Nikons im Format 1920px selbst bei ISO-3200 noch recht gut bedient sein. Bei den niedrigsten ISO-Werten liefern die Kameras Ergebnisse aus denen man noch sehr brauchbare Prints im Format bis ca. 40x60cm erstellen lassen. Natürlich sind auch größere Formate kein Problem, aber dann sollte man diese Bilder nicht mehr mit der Lupe sondern mit etwas Abstand betrachten. Für den „Hausgebrauch“ sind dann auch größere Formate möglich. Alles in allem liegt die Auflösung dieser Kameras etwa bei dem was sich aus wirklich guten Kleinbild-Dias mit einem ordentlichen Scanner herausholen lässt. Diese Bildqualität war über mehr als 50 Jahre hinweg für die ganze Welt mehr als ausreichend und fast alle Reporter und Kriegsberichterstatter haben im Kleinbildformat gearbeitet.

Die überwiegende Zahl der Veröffentlichungen die wir bis zum Jahr 2000 in den Zeitschriften dieser Welt gesehen haben wurden mit 35mm Film realisiert. Wenn eine kompakte kleine Kamera wie die Nikon 1J2 die man aktuell für unter 300 Euro bekommt auf diesem Niveau liegt, dann ist das also grundsätzlich gar nicht schlecht. Rational betrachtet ist die Bildqualität gut, kann sich aber mit deutlich teureren Kameras wie der Nikon D800 und ähnlichen Modellen nicht messen. Abers das muss sie auch gar nicht, denn diese Kameras spielen in einer ganz anderen Liga.

Auf Reisen hat man mit beiden hier gezeigten Nikons sehr flexible kompakte Kameras für die es mittlerweile gute Objektive und sinnvolles Zubehör gibt. Hobbyfotografen die sich nicht mit einer schweren teuren Fotoausrüstung abplagen wollen liegen mit diesem System genau richtig. Wenn es nicht unbedingt Nikon sein muss, gibt es allerdings bei den anderen Herstellern vergleichbare Modelle. Hier sollte man die Kameras in einem gut sortierten Fotoladen anschauen und dann seinem Bauchgefühl nachgeben. Das Modell das sich am besten anfühlt und dem man subjektiv die besten Ergebnisse zutraut sollte man auch kaufen.

Mein Tipp

Nach dem Kauf seiner neuen Kamera ist es besser sich an den Bildergebnissen freuen und die Kamera auch fleissig nutzen statt sich in Internet-Foren die schöne neue Stück schlecht reden zu lassen. Und natürlich gilt für jede noch so preiswerte Kamera, dass gutes Licht, tolle Motive und ein durchdachter Bildaufbau im Ergebnis deutlich mehr zählen als leichtes Bildrauschen oder Abbildungsfehler des Objektivs.

Bei der Fotografie ist es genau wie in der Musik oder beim Sport. Mit einer teuren Gitarre ist man nicht automatisch ein Eric Clapton und mit den allerbesten Schuhen schafft man nicht auf Anhieb einen Marathon. Wer seine Fotos schlecht findet, der wird mit einer teuren neuen Kamera keine besseren Fotos machen. Kameras sind Werkzeuge und wer sie nicht beherrscht wird auch mit den besten Werkzeugen kein Michelangelo. Statt viel Geld für immer neue Kameras auszugeben sollte man mal ein paar gute Fotobücher lesen und vor allem an seinen Bildergebnissen arbeiten. Mit etwas Köpfchen, Geduld und Ausdauer wird man irgendwann Fotos machen die man zuvor für unmöglich hielt. Und das geht sogar mit kleinen preiswerten Kameras aus dem Nikon 1 System 🙂

Und noch etwas, statt immer nach neuen besseren Kameras und neuen noch tolleren Fotos zu gieren könnte man sich ab und zu etwas Zeit und Muße nehmen und mal die Fotos die man SCHON HAT in Ruhe durch schauen. Ab und zu werden einem kleine Perlen wie dieses hier unter den Mauszeiger kommen. Ein Foto das ich am 14. Mai 2008 mit meiner Nikon D2x bei ISO-400 ohne Blitzlicht aufgenommen habe. Einfach mal Anklicken um es in 1920 Pixel Kantenlänge anzuschauen. Ein Bild das mit einer Kamera aufgenommen wurde die jetzt 8 Jahre alt ist und bei eBay & Co. für ca. 700 Euro gehandelt wird. Es muss also nicht immer eine Nikon D4x für 8.000 Euro sein 🙂

D2X_0014

Windows Programme auf dem Mac nutzen

Softwarepakete des Herstellers Microsoft werden in der Mac-Welt oft verteufelt, aber dennoch zählt Microsoft Office in der Mac-Version zu einem der meistbenutzten Softwarepakete auf dem Mac. Viele Mac-Nutzer bezeichnen Microsoft als „böse Macht“ und zetteln hier immer wieder fast religiös anmutende Debatten an. Betrachtet man OS-X und Windows 7 oder Windows 8 mit kühlem Kopf, so haben beide Systeme ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Wer sich den Luxus zweier Computer nicht leisten kann und will, dem bleibt nur die Entscheidung für einen Mac- oder Windows-Computer.

Wer sich für einen Mac entscheidet hat später jedoch die Möglichkeit via „Bootcamp“ eine parallele Windows-Installation auf seinem Mac-Computer durchzuführen. Um eine solche Installation ausführen zu können, braucht der Mac entweder zwei Festplatten oder man muss die eine interne Festplatte partitionieren, also in zwei unabhängige Bereiche aufteilen und diese separat formatieren. Für eine Windows-Partition sollte man mindestens 60-GB einplanen, bei einer teuren SSD mit 256-GB Speicherplatz kann es wirklich schmerzhaft sein soviel Speicherplatz für ein System zu reservieren mit dem man vielleicht nur gelegentlich arbeitet.

Wer Softwarepakete wie beispielsweise Elster-Formular für seine monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldungen oder andere lästige Dinge benötigt, der könnte statt einer parallelen Installation via „Boot Camp“ einen virtuellen Computer mit der Software „Parallels Desktop“ betreiben. Diesen virtuellen Computer kann man ggfs. auf eine externe Festplatte auslagern und dieser virtueller Computer verwendet nur so wenig Speicherplatz wie tatsächlich notwendig. Wer einen etwas neueren Mac zur Verfügung hat, der kann den virtuellen Windows-Computer auch problemlos auf eine externe Thunderbolt- oder USB-3.0 Festplatte verschieben. Bei einem älteren Mac klappt es zur Not auch mit einer Festplatte die über einen Firewire-800 Anschluss verfügt. Mit USB 2.0 Geräten sollte man es eher nicht versuchen, denn dann wird es wirklich langsam. Auf meinem neuen Mac mit 512 GB SSD geht das virtuelle Windows „ab wie Schmieds Katze“ 🙂

Die Installation ist ganz einfach und sie kann notfalls ohne Bauchschmerzen wieder rückgängig gemacht werden. Außerdem kann man seinen virtuellen Windows-Computer beliebig oft kopieren und beispielsweise auf das Mac Book der Freundin oder das kleine MacBook Air für die Reise benutzen.

Für den Start braucht man die Software Parallels Desktop. Diese kann man leider nicht über den Apple App-Store kaufen, aber der Hersteller bietet auf seiner Homepage neben einer 30-Tage Testversion die Möglichkeit an, die Software bequem via PayPal zu bezahlen. Der Preis fällt mit 79,99 Euro angenehm moderat aus.

Parallels-Desktop

Nach der Installation kann mit der Einrichtung einer virtuellen Windows Installation begonnen werden. Dazu startet man den frisch installierten Parallels Desktop, legt ein Windows Installationsmedium in das interne oder extreme DVD Laufwerk ein und los geht’s.

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Nach der Installation muss noch ein Paket mit Tools installiert werden das zum Installationsumfang des Parallels Desktop gehört. In den Optionen der virtuellen Maschine kann man nun Arbeitsspeicher und Prozessoren zuweisen. Hier sind alle Nutzer eines sehr aktuellen MacBooks im Vorteil. Mein neues 15″ MacBook verfügt über 16 GB Arbeitsspeicher und eine schnelle i7 CPU. Das sind die allerbesten Voraussetzungen für den flüssigen Betrieb eines virtuellen Windows-Systems. Meiner virtuellen Windows Maschine habe ich für den Anfang 4 GB Arbeitsspeicher und 4 CPU-Kerne zugewiesen.

Danach kann das frisch installierte Windows 8 zum ersten Mal gestartet werden. Und pfiffiger Weise hat es sogar ein Startmenü an gleichen Stelle an der man es von Windows 7 gewohnt war 🙂

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In den Optionen des virtuellen Computers lässt sich auch konfigurieren, dass man unter Windows Zugriff auf die „normalen“ Ordner wie Dokumente, Downloads, Bilder, Videos usw. erhält. Das ist sehr praktisch und so ist die Integration zwischen Windows und OS-X wirklich gelungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man viel wertvollen Festplattenspeicherplatz  einsparen kann, denn man muss in der virtuellen Maschine keinen freien Speicherplatz für Dokumente usw. reservieren.

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Den virtuellen Windows Computer kann man alternativ zum Vollbild auch so einstellen, dass sich die Windows Programme (wie hier der Windows Explorer) in die gewohnte Mac-Oberfläche integrieren.

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Nach der Installation von Elster Formular, Microsoft Office, Visual Studio usw. sollte man das Windows unbedingt aktivieren und die aktuellen Windows Updates installieren. Danach kann man für alle Fälle ein Backup der virtuellen Maschine erstellen. Diese ist eigentlich nur eine wirklich große Datei deren Speicherort man im Rahmen der Installation angeben hat. Für ein Backup muss die virtuelle Maschine gestoppt werden. Nachdem man auch den Parallels Desktop beendet hat, kann die virtuelle Maschine kopiert und auf andere Computer übertragen werden.

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Will man diese neue „saubere“ Windows Installation auf einem zweiten Computer zum Laufen bringen, so installiert man dort zunächst ebenfalls den Parallels Desktop. Danach lässt sich eine Kopie der virtuellen Maschine mit einer externen Festplatte sehr einfach auf den zweiten Rechner übertragen. Dort startet man den Parallels Desktop und öffnet die virtuelle Maschine, danach beantwortet man die Frage ob der virtuelle Computer verschoben oder kopiert wurde. Bei kopierten virtuellen Maschinen wird eine neue virtuelle Mac Adresse für die virtuelle Netzwerkkarte generiert, es ist alles total virtuell… So können das „Original“ und beliebig viele Kopien im heimischen Netzwerk gleichzeitig ohne Netzwerkkonflikte betrieben werden. Eine erneute Aktivierung von Windows 8 ist übrigens nicht notwendig!

Fazit

Die Software „Parallels Desktop Version 9“ ist ein sehr einfacher Weg um Windows-Programme auf einem Mac Computer benutzen zu können. Bei Mac Rechnern mit einem Retina Display kann es bei einzelnen Windows Programmen jedoch sein, dass die Grafiken von Schaltflächen und Toolbars in der „nativen Auflösung“ des Displays angezeigt werden. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber die Pixel eines Retina Displays sind extrem klein und damit werden dann ggfs. auch Grafiken die Schaltflächen und Toolbars „verschönern“ ziemlich winzig dargestellt.

Im folgenden Screenshot kann man diese kleinen Symbole sehr schön erkennen.

Elster-Formular-15Zoll-Retina-Display

Hier kann man recht einfach für eine bessere Lesbarkeit sorgen, indem man die Auflösung des virtuellen Displays auf 1920×1200 Pixel einstellt. Danach sieht auch Elster Formular so aus wie man es kennt.

Elster-Formular-15Zoll-Retina-Display-Skaliert

Leider geht zumindest in meiner virtuellen Maschine genau diese Einstellung immer wieder verloren. Nach jedem Neustart ist wieder 2880 x 1800 Pixel eingestellt. Dauerhaft ändern lässt sich hingegen die Größe aller Schriften, für eine gute Lesbarkeit ist eine Skalierung auf 200% ein guter Wert. Damit kommen auch viele Produkte wie bspw. Microsoft Office sehr gut zurecht und skalieren alle Grafiken parallel zur Größe der Schriftart. Wer auf die Nutzung von Elster Formular angewiesen ist, der muss leider zumindest mit der aktuellen Version in den sauren Apfel beissen und vor der Nutzung kurz über die Systemsteuerung die Display-Auslösung etwas reduzieren.

Dieses Problem tritt wohlgemerkt NUR bei Mac Computern mit Retina Display auf. Auf meinem kleinen 13″ MacBook aus dem Jahr 2009 funktioniert alles ohne Probleme und meine Freundin Sandra hat sich diesen schönen kleinen „Reise-Mac“ auch schon mit Begeisterung an Land gezogen 🙂

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Nutzung von Windows 8 unter OS-X via Parallels Desktop sehr gut funktioniert und meiner Meinung nach die bessere Alternative als eine parallele vollständige Windows Installation via „Bootcamp“ ist. Will man schnell mal eine Windows Anwendung öffnen, so muss man eben den Rechner nicht neu unter Windows starten und umgekehrt. Somit ist der Parallels Desktop sein Geld wirklich wert und das pfiffige ist, dass man via Parallels auch bspw. virtuelle Linux, Ubuntu oder OS-X Rechner laufen lassen kann. Wer also mal einen Blick über den Zaun werfen und ein wenig mit Linux oder anderen System experimentieren möchte, der hat es mit dem Parallels Desktop wirklich leicht. Über den Parallels Desktop kann ein komplett konfigurierter virtueller Ubuntu-Computer automatisch aus dem Web heruntergeladen und lokal installiert und gestartet werden.

Bildschirmfoto 2013-11-02 um 15.12.46

Wirklich cool ist auch die Möglichkeit einen bereits vorhandenen Computer via Netzwerk komplett zu übertragen und als lokalen virtuellen Computer nutzen zu können. Wer dies tut muss sich aber darüber im klaren sein, dass der virtuelle Computer ggfs. sehr viel lokalen Speicherplatz verbrauchen wird! Wie viel Speicher letztlich benötigt wird hängt von der Menge der auf dem „Quell-Computer“ vorhandenen Daten ab. Wer hier viele Gigabyte mit Videos und Musik usw. gespeichert hat, der ist damit nicht auf der Sonnenseite des virtualisierten Lebens!

Möchte man also vollständig auf einen Mac umsteigen und seinen altes Windows System „mitnehmen“, sollte man dieses System vor der Übertragung in eine virtuelle Maschine so gut wie möglich aufräumen und von überflüssigem Ballast befreien.

Abschließend ist mein Fazit: Daumen hoch für den Parallels Desktop

Nikon DF – Der erste Prototyp

Seit mehreren Wochen geistern nun schon Gerüchte durch das Internet und die neue Nikon DF wird inzwischen allerorts mit großer Spannung erwartet. Daher habe ich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um Euch als erster Deutscher ein Exemplar der neuen Nikon DF präsentieren zu können. Heute hat ein Bote von JP-Expresss das lang ersehnte Stück endlich liefern können. Leider ist es noch ein Vor-Serienmodell mit der Nummer #00000003 und es hat auch schon einige Gebrauchsspuren. Möglicherweise wurde diese Kamera bei der Produktion der Teaser-Videos verwendet.

In der neutral grauen Verpackung habe ich noch ein Ladegerät, einen Akku und eine Kopie einer Bedienungsanleitung in japanischer Sprache gefunden. Eine Typenbezeichnung hat diese Kamera leider noch nicht, möglicher Weise ist dies der frühen Seriennummer geschuldet.

Nikon DF & AF-D 1.8/50mm

Die ersten Fotos sind mehr als vielversprechend, Detailreichtum und Farbwiedergabe scheinen unvergleichlich.

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Ein erstes Testbild mit dem neuen AF-S VR 1.2/57mm EX IIe konnte ich auch schon aufnehmen. Das Bild zeigt nur eine überaus geringe Vignettierung und ein ganz fantastisches Bokeh. Dieses Objektiv wird das neue Kameramodell zusätzlich mehr als aufwerten!

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Der Tonwertumfang des neuen Sensors beträgt 13,24 EV. Dies ist ein ganz ausgezeichneter Wert und die ersten Testbilder lassen außergewöhnliche Ergebnisse selbst bei extrem kontrastreichen Motiven erwarten.

DSC_0494

Hier ein Testfoto das den schier unglaublichen Detailreichtum von Fotos aus der Nikon DF dokumentiert.

Nikon D800E mit Micro-Nikkor AIS 2.8/55mm 100% - Sample

Der neue Filmmodus Super-Fine-Grain liefert plastische Abbildungen und hebt selbst allerfeinste Strukturen deutlich hervor.

Beispielfoto - Sample Picture - Nikon P7100

Endlich habe ich eine Kamera mit der man wirklich fotografieren kann, eine Kamera die mein Leben verändern wird. Statt purer Langeweile verspricht diese Kamera nun pure Freude, danke Nikon!!

Ansgar

Fazit

Mit der Nikon DF ist endlich der unübertreffliche Profibolide verfügbar auf den wir alle so lange gewartet haben und der das Leben vieler Fotografen nun mehr als nachhaltig verändern wird. Diese Kamera hat das Potential aus Knipsern echte Fotografen zu machen. Hersteller von EBV Softwareprodukten werden sich jetzt ganz warm anziehen müssen, denn dank der noch geheimen neuen Technologie „Image From Brain“ kann diese Kamera über Mikro-Sensoren, die in das Gummi des Handgriffes eingearbeitet sind, die Wünsche der Fotografen automatisch erkennen und automatisch umsetzen. Allerdings scheint dieses Feature nur im JPG-Modus verfügbar zu sein. Wer weiterhin im RAW-Modus fotografiert wird weiterhin lange Stunden vor seinem Computer verbringen müssen.

Doch trotz dieses kleinen Wermutstropfen werden mit diesem Profiwerkzeug endlich langweilige Motive selbst bei schlechtem Licht zu ausdrucksstarken Kunstwerken.

Mein Fazit: Das Warten hat sich gelohnt!!

Update vom 4.11.2013

Die Katze ist jetzt aus dem Sack und hier gibt es viele schöne Fotos der neuen Nikon Df.

Nikon-Df-blakc-and-silver