Two Tribes – Slideshow

Im Jahr 1999 habe ich noch recht viel Musik auf einem ATARI ST gemacht, obgleich dieses Ding damals schon wirklich veraltet war. Meine Klangerzeuger waren ein Sequential Circuits Prophet VS, diverse kleine MIDI-Expander und ein CASIO CZ-1000. Meine Drum-Maschine war ein KAWAI R-50. Dieses Ding hatte ich mir damals auf drei Soundchips aufgerüstet und über eine Speichererweiterung und einen wirklich hässlichen nachträglich eingebauten Drehschalter auf der Oberseite des Gehäuses konnte ich zwischen unterschiedlichen Drumsounds wählen. Damals war der Fairlight CMI noch das Gerät der Profis, heute ist es alter Schrott – aber damals haben Künstler wie Jan Hammer, The Art of Noise und nicht zuletzt Frankie goes to hollywood dieses System intensiv genutzt.

Wirklich genial fand ich damals den „Orchester-Schrumms“ aus dem Fairlight CMI. Diesen Sound kannte ich schon von einer Live-Platte die Klaus Schulze damals auf einer Tour durch Polen aufgezeichnet hatte. Einer der neuen Soundchips meines KAWAI Drumcomputers enthielt später einen sehr ähnlichen „Modesound“. Ich war der König als ich diesen Sound das erste Mal dieser kleinen braunen Plastikkiste entlocken konnte. Das gab es einige Jahre zuvor nur bei den teuren Systemen der Profis!

Heute lachen wir darüber, aber damals war es eine krasse Sache!

Hier nun ein Stück uralter Musik, gemastert irgendwann vor etwa 25 Jahren mit einem Kassettenrecorder und 1999 mit einer MidiMan Delta 24/96 digitalisiert. Das waren noch wilde Zeiten, wenn ich heute daran zurück denke fühle ich mich fast wieder wie ein „Elektronik-Pionier“ 🙂

Hier habe ich dieses Stück skurriler Musik – unterlegt mit ein paar Fotos die ich hier gerade auf dem Notebook parat habe. Die Slideshow stammt aus Apples iMovie.

Die eleganteste CD des letzten Jahrhunderts

Seit einigen Wochen habe ich einen wirklich duften Kollegen der mindestens genauso verrückt nach guter Musik ist wie ich. Aber unser Musikgeschmack ist schon sehr verschieden. Trotzdem haben wir uns in den letzten Wochen immer wieder über Steely Dan und Donald Fagen unterhalten, zuletzt vor etwa 20 Minuten.

Und was finde ich da bei spät am Abend bei YouTube – einige Videos mit Tracks der vielleicht coolsten und elegantesten Musikproduktion des letzten Jahrhunderts – Kamakiriad von Donald Fagen. „Entdeckt“ habe ich diesen Track vor wirklich langer Zeit. Damals hatte ich die Keyboards aus dem Musik Media Verlag abonniert und ein Typ namens Wolfgang Wierzyk hat damals die Noten zu einem der Titel der neuen CD von Donald Fagen herausgehört und in der Keyboards niedergeschrieben.

Ich kann mich noch gut erinnern wie ich damals an meinem Klavier saß und versuchte diese Noten zu spielen. Alles klang soooo falsch und war letztlich doch so genial richtig.

Aber ich will nicht viel erzählen – hört selbst – hier ist eine der vielschichtigsten und coolsten Musikproduktionen die er Jazz-Rock der letzten 20 Jahre zu bieten hat…

Hier noch einige meiner ganz persönlichen Favoriten von Donald Fagen und Steely Dan…

Ok, diese Videos sind nur was für echte Fans die sich auch mal am Keyboard mit den harmonischen Eigenarten dieser Songs auseinander setzen wollen.

100.000 Kilometer mit der Nikon D300

100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – So würde die Schlagzeile eines Dauertests lauten wenn die D300 ein Auto wäre und ich hier für die Auto-BILD schreiben würde. Auch wenn es nicht ganz passend erscheint, passt diese Schlagzeile meiner Meinung nach doch sehr gut. Im Jahr 2005 habe ich mir nach mehreren Jahren mit der Nikon D100 und diversen analogen Kameras eine D2x für damals sagenhafte 4.800 Euro gekauft. Diese Kamera hat mich ein lange Zeit begleitet und ich habe sie noch heute. Im Jahr 2007 kam dann eine deutlich preiswerte Nikon D300 dazu. Die Software der D300 ist im Vergleich zur D2x eine Generation weiter und das Display ist deutlich größer geworden. Aber die D2x ist auch heute noch eine gute Kamera. Wer im RAW-Modus bei ISO-100 fotografieren kann, der wird auch im Jahr 2012 mit einer D2x noch viel Spaß haben können.

Mit beiden Kameras war ich dreimal im Südwesten der USA und ungezählte Male auf den Kanaren, in Norwegen, der Schweiz und anderswo. Mit diesen Kameras habe ich die fotografisch gesehen vielleicht wichtigste Zeit meines Lebens verbracht und die Ergebnisse   sind auch heute noch mehr als ansehnlich. Ist ein Einsatz unter perfekten Bedingungen möglich, so spielt auch die D2x noch heute ihre Stärken aus. Der Detailreichtum der Bilder ist großartig und ein gut konvertiertes RAW-Bild ist von einem identischen Pendant aus der D300 praktisch nicht zu unterscheiden. Gut gebrauchte Modelle der D300 oder auch der D2x bekommt man heute bei den diversen Online-Plattformen für 700 Euro und weniger.

Wer die durch den kleinen Chip bedingte kompakte Baugröße der Objektive für diese Kameras zu schätzen weiß, kann im Jahr 2012 für wenig Geld sehr leistungsfähige überaus robuste Kameras erwerben für die es gute Weitwinkel und kompakte Teleobjektive gibt.

Vor einigen Tagen hat mich via Facebook der Martin angefunkt und mich gefragt ob ich ihm als Ersatz für seine Nikon D90 eher eine D300s oder eine D7000 empfehlen würde. Das will ich hier kurz beantworten…

Also: Wer eine große schwere robuste Kamera mit schneller Bildfolge sucht die via 9-fach Bracketing tolle HDR-Bilder ermöglicht, der ist bei D2x und D300 genau richtig. Wer zusätzlich filmen möchte, der könnte auch zur D300s greifen. Wer wenig HDR macht, eine etwas höhere Auflösung such und mit gleichzeitig leider leichtverringerter Dynamik leben kann und in 1080p mit 23,95 B/s filmen möchte, der sollte zur D7000 greifen.

Wenn ich losziehe und „nur“ fotografieren will und dabei das Gewicht der Kamera keine Rolle spielt, dann packe ich eine D2x oder eine D700 mit Batteriegriff ein. Die D700 falls ich wenig Licht erwarte, die D2x wenn das Licht gut ist und ich ggfs. den Drop-Faktor für Bilder mit einem 400er Teleobjektiv nutzen will. (Das dann fast wie ein 600er wirkt) Steht eine anstrengende Wanderung auf dem Programm, dann die D300 oder die D7000 ohne Batteriegriff. Klein, handlich kompakt…

Wenn ich hauptsächlich oder auch nur nebenbei filmen will, dann ist die D7000 mein Freund.

Sobald die D800E da ist, wird sich das alles verschieben und ich werde wahrscheinlich ausschließlich die D800 benutzen. Aber warten wir es mal ab…

Hier einige Beispiele zur Nikon D2x, D300 und D7000.

Beginnen wir mit einem Video das ich komplett mit der D7000 erstellt habe. Wer es schon kennt scrollt einfach weiter 🙂

Hier nun einige Bespiele aus der D300 und der D2x. (Alle Bilder sind 1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken)

Nikon D300 - Upper Antelope Canyon

Nikon D300 - La Sal Sunrise

Nikon D2x - Storm over Canyonlands

Nikon D2x - Storm over Canyonlands II

Nikon D300 - Bryce Canyon Sunrise

Nikon D2x - Monument Valley Sunrise

Nikon D2x - La Sal Morning I

Nikon D2x - La Sal Morning II

Nikon D300 - Second Wave

Nikon D2x - Alstrom Point

Nikon D2x - Alstrom Point II

Nikon D300 - Hiking the Wave

Nikon D2x - Balanced Rock

Nikon D300 - False Kiva

Nikon D300 - Horse Shoe Bend

Nikon D2x - Arches NP - Window Section

Nikon D2x - Arches NP - Navajo Arch

Nikon D300 - Lonesome Wave Photographer

100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – wie lautet das Fazit? In der Autowelt würde man jetzt Benzinverbrauch, Drehmoment, Beschleunigung, Verbrauch und Unterhaltskosten einander gegenüberstellen. All das fällt weder bei der D300 noch bei der D2x an. Die D2x ist mir im Jahr 2010 bei einem Sturz im Arches NP einen Abhang hinunter gekugelt. Das Gehäuse war an der Unterseite gebrochen und der Autofokus hat nicht mehr funktioniert. Ich hatte sie abgeschrieben, aber sie konnte für etwa 900 Euro repariert werden. Leider musste ich sie dreimal einschicken bis alles wieder korrekt funktioniert hat. Aber jetzt arbeitet alles wieder wie am ersten Tag!

Auch die D300 hat inzwischen viele tausend Auslösungen hinter sich, alles ohne Probleme. Während meine Fuji Finepix X100 gleich nach einigen Tagen eine Weile in die Werkstatt musste, haben alle Nikons vom ersten Tag an wunderbar funktioniert. Ich habe alle Firmware-Updates eingespielt, wirklich notwendig waren sie indes nicht.

Wer seine Bilder im Internet publiziert und Prints bis zu einem Format von 60x90cm in bester Qualität braucht, der ist sowohl mit der D2x, als auch der D300, D700 oder D7000 bis heute gut bedient.

Die Nikon D4 oder auch die D800 bzw. D800E werden vieles ändern, vor allem aber den Preis der älteren Modelle auf dem Gebrauchtmarkt. Wer ohne Pixelwahn leben kann und nicht unbedingt in HD filmen muss, für den ist sicher eine gebrauchte D300s mit einigen guten Objektiven in den kommenden Monaten eine gute Wahl. Viele Kunden der D800 werden ihre „alten“ Kameras preiswert verscherbeln um sich die neue Nikon D800 leisten zu können.

Hier findet derzeit so etwas wie eine „Wachablösung“ statt. Jeder der sich bislang keine dieser Kameras leisten konnte kann in den nächsten 6 Monaten kräftig in die Hände schlagen und versuchen eine dieser Kameras preiswert bei eBay & Co zu ergattern.

Meine D300 hat die ersten 100.000 Kilometer gut überstanden, ich denke sie schafft auch die 200.000 Kilometer 🙂

Fuji X100 – Freilichtmuseum Kommern

Heute habe ich für Euch einige Fotos die gestern im Rheinischen Freilichtmuseum Kommern entstanden sind. Die Fotos will ich heute ausnahmsweise nicht großartig kommentieren. Das Museum ist für jeden der keine weite Anreise hat einen Besuch wert. Wer die schönen idyllischen Ecken mit seiner Kamera erforschen möchte sollte außerhalb der „Stoßzeiten“ dort sein. Sicher sehen die alten Mühlen und was es sonst noch alles gibt im frühen Morgennebel deutlich schöner aus. Aber es gibt Tage im Leben, da kann man sich das nicht aussuchen und muss mit dem Licht leben das gerade da ist.

Ok, hier nun also einige Impressionen die gleichzeitig die gute Bildqualität der Fuji Finepix X100 belegen. (Alle Fotos sind 1000 Pixel breit oder hoch – also einfach anklicken um sie in dieser Auflösung zu sehen)

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Fuji Finepix X100 - Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Am Ende des Tages hat mich mein Weg nach Otzenhausen im Saarland geführt. Als ich dort eintraf waren meine Kollegen schon da, leider ist mit der Reservierung etwas schief gegangen und so war für mich kein Zimmer vorgesehen. Im Nachbarort Nonnweiler habe ich dennoch eine Bleibe für die Nacht gefunden. Hier der nicht ganz ernst gemeinte „letzte Schuss“ aus dem Fenster des Parkhotel Simon in Nonnweiler.

Blue Hour im Saarland

Nikon D800 – Das größte Fisheye der Geschichte

Heute habe ich eine kleines nettes Video für Euch. Hier sieht man ein unglaubliches 2.8/6mm Fisheye-Objektiv, das Nikon auf der Photokina 1970 vorgestellt hat. Viele Exemplare wurden nicht hergestellt denn Fertigung und optische Konstruktion waren extrem aufwändig und das Einsatzgebiet vergleichsweise eingeschränkt. Somit zählt dieses Objektiv heute zu den seltensten Exoten die man sich überhaupt denken kann und vergleichsweise teuer wird es auch gehandelt. Für einen „normalsterblichen“ wird dieses krasse Ding wohl immer ein Traum bleiben.

Dass man dieses Objektiv mehr als 40 Jahre nach seiner Vorstellung noch an einer Nikon D800 verwenden kann spricht für die unübertroffene Kontinuität des Nikon-Systems