Nikon D800 – Bald auch mit Klappdisplay

Wie der bekannte Technologie-BOG www.nikonhumors.com meldet, waren die Nikon Ingenieure während der letzten Wochen überaus kreativ. Aus einer bislang unbekannten Quelle wurde den Betreibern ein Bild zugespielt welches die Rückseite der noch nicht lieferbaren Nikon D800 zu zeigen scheint. Allerdings ist hier statt eines fest montierten LC-Displays ein Klappdisplay wie bei der Nikon D5100 zu sehen. Derzeit kann nur gemutmaßt werden, ob es sich bei dieser Kamera um einen Prototypen oder ein serienreifes Modell handelt. Möglicherweise könnte diese Kamera bereits Anfang April als Nikon D800s auf den Markt kommen.

Nikon D800s mit Klappdisplay
Nikon D800s

Ob die hier gezeigte Variante der Nikon D800T mit einem transparenten Gehäuse ihren Weg in die Serienproduktion finden wird, gilt nach Stimmen aus gut unterrichteten Fachkreisen derzeit als unwahrscheinlich.

Nikon D800T in transparentem Gehäuse
Nikon D800T

Einem Insider zufolge erscheint die Vorstellung einer D800P (Press) im dritten Quartal 2012 als wahrscheinlich. Diese Kamera soll über einen Uni-Body aus Titan verfügen. Möglicherweise wird Nikon mit diesem Sondermodell der D800 die Erinnerungen an die legendären Profikameras F2-Titan und F3-Titan wieder aufleben lassen.

Nikon D800 Press im Titan-Gehäuse
Nikon D800 Press im Titan-Gehäuse

Nikon D800 – Erster Praxistest

Derzeit sind alle Nikon Fans ganz scharf darauf die ersten Bilder aus der neuen Nikon D800 zu sehen und sie genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Redakteure der Chip haben ein erstes kurzes Video bei YouTube gepostet.

 

Ganz gleich wie intensiv man das Web auch absucht, aussagekräftige RAW-Bilder aus der D800 findet man derzeit noch nicht. Aber dieses Bild ist vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant, es zeigt den Unterschied zwischen der Nikon D800 und der D800E.

Hier habe ich noch einige schöne Videos zur D800 für Euch zusammen gestellt…

 

 

 

 

Nikon D800 – Heute offiziell vorgestellt

Es ist der 7. Februar 2012 und das lange Warten hat endlich ein Ende und ich habe mit meiner Prognose, dass die D800 erst im September kommt ziemlich daneben gelegen! In einer Zeit in der man darüber nachdenken könnte ob die Mayas letztlich recht behalten werden und die Erde wirklich untergehen wird, bringt Nikon eine Spiegelreflexkamera auf den Markt die bereits jetzt ihres gleichen sucht.

Endlich ist sie da, die Nikon D800!

Diesem Tag haben Nikon-Fans in der ganzen Welt regelrecht entgegen gefiebert, die Liste der Vorbestellungen wird sich bereits morgen in ihrer Länge mit der Chinesischen Mauer messen lassen.

Doch was bekommt man für sein Geld?

Nikon verspricht einen CMOS-Bildsensor mit 36 Megapixeln, ein absolutes Novum in dieser Klasse. Damit macht die D800 vielen Mittelformatkameras Konkurrenz, allerdings nur auf dem Papier! Ein doppelt so großes und 10 fach teureres Digitalrückteil hat auch im Jahr 2012 noch seine Bedeutung. Wer im Mittelformat arbeitet wird dies auch weiterhin tun. Zu verlockend sind der riesige Sucher und das gezielte Spiel mit der selektiven Schärfe. Die Pixel eines Mittelformat-Rückteils sind deutlich größer, das Rauschen geringer und die Ergebnisse letztlich professioneller. Kein Fan der Nikon D800 wird das nach dem Kauf wirklich wahrhaben wollen, aber es bleibt dennoch die Wahrheit.

ISO 50 bis ISO 6400 – das liest sich erst einmal gut. Doch jeder Nikon-Fan der seine D7000 schon einmal mit ISO 6400 betrieben hat kennt bereits heute das Ergebnis. Auch die D800 kann die Gesetze der Physik nicht aushebeln. Wie bereits vor ihr die D2x und die D3x wird auch die D800 keine Kamera für schlechtes Licht und actionreiche Sportfotografie sein. Ihre Domäne ist das gut ausgeleuchtete Studio und die anspruchsvolle Landschaftsfotografie mit Stativ und Festbrennweiten.

Die D800 kann filmen und das in ähnlich guter Qualität wie die ebenfalls noch nicht lieferbare Nikon D4. Volle HD Auflösung mit 1080p ist möglich und das bei Bildraten von 30, 25 und 24 Bildern pro Sekunde.

Die Serienbildfrequenz liegt bei 4 Bildern pro Sekunde und kann durch Verwendung des neuen Batteriegriffs MB-D12 auf akzeptable 6 Bilder pro Sekunde gesteigert werden. Damit ist die D800 kein Rennpferd wie die D4, aber doch für die meisten Situationen schnell genug.

Wer die Nikon D700 oder die D7000 kennt, wird sich bei der D800 sofort zu Hause fühlen. Alle Bedienelemente sind dort wo man sie gewohnt ist und als Nikon-Fotograf auch erwartet. Alle Objektive passen und auch bei der Nutzung von Blitzlichtern oder anderem Zubehör sind Überraschungen nicht zu erwarten. So mögen es die Fans und so soll es auch sein, das ist eben das Nikon-System!

Wer eine noch höhere Auflösung erzielen will, wird die Nikon D800 in einer speziellen E-Version kaufen können. Hier verzichtet Nikon auf den Tiefpassfilter und erreicht so nie da gewesene Schärfe und Abbildungsreichtum. Dies wird jedoch mit möglicher Moirébildung und Aliasing-Effekten erkauft.

Wann die Nikon D800 wirklich lieferbar sein wird ist derzeit noch offen. Während der vergangenen Monate wurde vielfach spekuliert welche Auflösung die D800 schließlich haben wird und ob sie bei einem frühen Liefertermin zahlungskräftige Kunden vom Kauf einer D4 abhalten könnte. Aber die D4 und die D800 sind einfach zu verschieden. Seit der Vorstellung der D1 hat Nikon mit der D1h und der D1x stets eine zwei sehr unterschiedliche Charaktere unter den Fotografen angesprochen. Während die H-Version für Action und schnelle Bildfolge stand, war mit der X-Version eine Variante mit möglichst hoher Auflösung lieferbar. Dieses Konzept hat bis heute mit der D3s und der D3x sehr gut funktioniert und wird künftig mit der D4 und D800 unverändert weitergeführt werden.

Mit der Nikon D800 wird letztlich ein Traum vieler Fotografen in Erfüllung gehen. Wann sie letztlich lieferbar sein wird ist derzeit noch nicht bekannt, sicher werden noch einige Monate vergehen. Der Ansturm wird groß sein und wer ein Exemplar dieser exzellenten neuen Kamera sein eigen nennen möchte sollte sie vorbestellen, am besten gleich morgen.

Hier habe ich noch ein Video gefunden in dem man sehr schön sehen und hören kann wie die D4 mit 11 Bildern pro Sekunde „abgeht“. Ich denke damit ist schon klar, dass die D800 keine Konkurrenz sondern eine Ergänzung der D4 sein wird. Die D4 für das Sportstadion und die Pressekonferenz im Berliner Kanzleramt, die D800 für das Beauty-Shooting für den nächsten Otto-Katalog.

Nikon D700 – AF-Feinabstimmung mit Spyder LENSCAL

Die Frage ob die Automatik „richtig“ scharf stellt ist so alt wie das erste Autofokussystem. Bereits bei der Nikon F4 konnte man mit einem winzig kleinen Inbusschlüssel die Funktion des Autofokussystems beeinflussen. Damals ging das alles noch total mechanisch in dem man den Autofokus-Chip bewegt hat! Inzwischen sind viele Jahre vergangen und die Ingenieure haben weiter getüftelt. Bei der Nikon D1x konnte man nur davon träumen, inzwischen gehört es zum guten Ton. Viele moderne Kameras erlauben eine Feinabstimmung des Autofokussystems. Doch wie macht man das und wie werden die Ergebnisse reproduzierbar?

Die umtriebigen Tüftler der Datacolor AG haben sich auch dafür etwas überlegt! Seit einer Weile kann man für knapp 60,- Euro eine Testvorrichtung erwerben die es wirklich sehr vereinfacht den Autofokus seiner Kamera korrekt auf alle relevanten Objektive abzustimmen. Ich schreibe hier ganz bewusst „relevante Objektive“! Denn falls überhaupt ein leichter Autofokusfehler vorhanden ist, so wird er bei Weitwinkelobjektiven selten wirklich spürbar auffallen. Sobald man bspw. ein 16mm Objektiv auf Blende 5,6 abblendet, ist die Tiefenschärfe so ausgeprägt, dass ein leichter Autofokusfehler nicht auffallen wird.

Bei lichtstarken Objektiven mit einer Anfangsöffnung von 1.8 oder gar 1.4 lohnt sich in der Regel eine kurze Kontrolle. Bei Teleobjektiven wird ein Autofokusfehler mit zunehmender Brennweite immer spürbarer. Hier kann eine Feinabstimmung die Bildqualität spürbar verbessern.

Für mein kleines Tutorial habe ich eine Nikon D700 und ein Nikon AF-D 1.4/85mm sowie ein AF-S VR 2.8/70-200mm verwendet. Das Ergebnis hat mich überrascht, beide Objektive harmonieren perfekt mit der D700, es muss nichts nachgestellt werden. Aber das muss nicht immer so sein! Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Nun aber genug der Vorrede – Film ab…

Für alle die es interessiert wie der Schnitt dieses kurzen Videos aussieht habe ich hier noch einen Screenshot. Einfach anklicken, dann sieht man ihn in der Original-Größe.

Warten auf die Nikon D4

Während tausende von Fotografen sehnsüchtig dem Tag entgegen fiebern an dem sie ihre ganz persönliche Nikon D4 endlich in Händen halten dürfen, habe ich ganz bescheidene andere Erwartungen. Ich warte einfach nur auf den Frühling. Im letzten Abendlicht durch die Rhein-Hessischen Weinberge flitzen, danach die toten Fliegen vom Helm wischen. Entspannt im Biergarten mit Freunden ein Bierchen trinken oder mal wieder draußen ein Foto machen, ohne dass gleich die Finger erfrieren.

Aber das alles muss vorerst ein Wunschtraum bleiben. Die eisige Kälte wird Europa noch ein Weile fest im Griff behalten. Da ist es gut wenn man ein wenig in Erinnerungen schwelgen kann oder einfach mit dem Handy in der OBI Gartenabteilung ein paar Knipsbilder machen kann. (HTC Desire HD)

Und dabei wird dann auch schon klar, Ostern steht vor der Tür…

Aber irgendwie hat der Winter ja auch seine schönen Seiten…

Sonnenuntergänge sind kitschig und zugleich immer wieder wunderschön. Hier hat der Winter einen großen Vorteil, man muss nicht solange warten! Und will man einen Sonnenaufgang fotografieren, kann man etwas länger schlafen. Eigentlich auch gar nicht so schlecht…

Und wenn der Frühling dann endlich wieder da ist, geht es ab in die Natur. Vielleicht ist die neue Nikon D4 dann ja schon im Gepäck 🙂