Nikon D600 – Promovideo im Südwesten der USA

Hier das wirklich schön gemachte Making-Of des Promo-Videos zur neuen Nikon D600.

Die Locations an denen Florian Schulz und sein Bruder die neue Nikon D600 auf Herz und Nieren getestet haben sind wirklich cool! Als ich das Video sah konnte ich mir allerdings ein Grinsen nicht verkneifen. Diese schöne Fotografenweisheit passt auch hier wirklich gut: „Alles wurde schon einmal fotografiert, aber nicht von jedem!“

In den Jahren 2009, 2010 und 2011 habe ich selbst viele Fotolocations im Südwesten der USA bereist und dort mit Nikon D2x, D300, P7000 und Hasselblad Superwide fotografiert. Hier habe ich eine kleine Auswahl der Fotos die auf diesen Reisen entstanden sind. Sicher findet Ihr das eine oder andere Bild im Promo-Video zur D600 wieder. Wer Lust hat selbst einmal dorthin zu reisen findet in diesem BLOG Infos, Routen, Maps und vieles mehr. Benutzt einfach mal die Such-Funktion und die Schlagwortwolken. Es gibt hier inzwischen mehr 655 Artikel von denen sich viele mit der Fotografie im Süd-Westen der USA beschäftigen. Hier nun eine kleine Bilderauswahl für alle South-West-Fans.

Wer Fragen zu Locations usw hat, der kann kann mir eine E-Mail schreiben oder einfach die Kommentar-Funktion verwenden. (Fast) alle Bilder sind wie immer 1000 Pixel breit oder hoch – einfach (eines der letzten 21 Bilder) in neuem Tab öffnen wenn es größer sein soll 🙂

Sonnenaufgang am Mesa Arch mit Nikon D300

Second Wave

Hiking the wave

Before the storm - Colorado

Death Valley - USA South West - Nikon D600

Delicate Arch - USA South West - Nikon D600

False Kiva - USA South West - Nikon D600

Golden Gate Bridge - USA South West - Nikon D600

Hickman Bridge - USA South West - Nikon D600

Highway 12 - Sunrise - USA South West - Nikon D600

Highway No. 1 Seals - Nikon D600

Lower Antelope Canyon - USA South West - Nikon D600

Lower Antelope Canyon - USA South West - Nikon D600

Nevada Mountains - USA South West - Nikon D600

Nevada Mountains - USA South West - Nikon D600

Pacific Coast - Sunser - Nikon D600

Pfeiffer Beach - Californina - USA South West - Nikon D600

Highway No. 1 - USA South West - Nikon D600

Rainy Bird - USA South West - Nikon D600

Storm over Race-Track - Death Valley - Nikon D600

Utah Mountains - USA South West - Nikon D600

Yosemite NP - USA South West - Nikon D600

Nikon D600 – Heute offiziell vorgestellt

In meinem Artikel vom 25. August hatte ich spekuliert, dass Nikon die neue D600 am Samstag vor der Photokina 2012 in Deutschland vorstellen werden wird. So richtig daneben habe ich mit dieser Prognose nicht gelegen, Nikon war allerdings zwei Tage schneller. Für die Vorstellung hatte man sich Dubai und Thailand ausgesucht. Schon wenige Stunden später waren auch schon die Nikon Webseiten aktualisiert. So muss das sein, lange Monate ist die neue Kamera ein gut gehütetes Geheimnis und dann mit einem großen Knall ist das neue Produkt plötzlich da. So macht es Apple mit dem iPhone 5 und so macht es Nikon mit jeder neuen Kamera.

Wir Blogger haben im Bezug auf die D600 nun wieder einmal unsere Arbeit getan. Nun gilt es sich auf neue Objekte zu konzentrieren. Die Nikon D7000 ist inzwischen ein Auslaufmodell und derzeit warten alle Freunde des DX-Formates darauf, dass eine Ablösung der D7000 und D300s offiziell vorgestellt wird. Diese Kamera könnte als Nikon D400 mit dem 24 MPix Sensor der D3200 in Kürze das Licht der Welt erblicken, vielleicht gibt es ja zur Photokina 2012 noch eine weitere Überraschung?

Neben der Nikon D400 wird bereits seit einigen Wochen spekuliert, dass Nikon mit einer D4x eine schnelle Profivariante der D800 auf den Markt bringen könnte. Ich halte dies für durchaus wahrscheinlich, aber vor 2013 rechne ich derzeit nicht mit einer solchen Kamera.  Zur nächsten CES in Las Vegas könnte sich aber etwas regen. Eine D800 mit großem Akku, größerem Sucherbild, höherer Bildfrequenz und einigen netten kleinen Add-Ons sollte realisierbar sein – na warten wir es mal ab 🙂

Nikon D4x Back

Als kleines Bonbon habe ich hier noch ein Demo-Video für Euch, das komplett mit der neuen Nikon D600 erstellt wurde.

Und die ersten Werbe-Videos findet man inzwischen auch 🙂

Nikon D600 – FX für den schmalen Geldbeutel

 

Nikon D600 Ambience

Alle Jahre wieder schlagen die Wellen hoch wenn die Fangemeinde auf ein neues Nikon Kameramodell wartet. Das habe ich bei der Nikon D70 erlebt, es war bei der D2x nicht anders und auch bei D3,  D4 und zuletzt der D800 wurde wochenlang spekuliert und in Internet-Foren das „Für“ und „Wider“ der D800 versus D800E diskutiert. Letztlich haben alle Kameras das Licht er Welt erblickt und waren nach einer spannungsgeladenen Wartezeit von etwa 3 Monaten tatsächlich lieferbar.

Auf meine D800E habe ich fast vier Monate gewartet, mittlerweile gibt es zumindest die D800 bei MediaMarkt & Co. zu kaufen. Hier wird die D600 keine Ausnahme machen. Oder vielleicht doch?

Mit Kameras wie der D2x und der D800 hat Nikon echte Quantensprünge hingelegt. Die D600 wird aus rein technischer Perspektive nichts bieten was man nicht schon von der D3x oder der D800 kennt, mit einer großen Ausnahmen: DER PREIS

Und genau dieser wird ziemlich heiß sein! Schaut man sich derzeit auf den aktuellen Secondhand-Plattformen wie eBay & Co um, so kostet der Einstieg in das „Vollformat“ via Nikon D700 etwa 1.200 Euro. In etwa 3-4 Monaten wird man für rund 1.500 bis 1.600 Euro eine sehr ähnliche Kamera kaufen können, die allerdings die doppelte Auflösung haben wird und mit der man HD-Videos und feinster Qualität aufnehmen kann. Damit bahnt sich nach dem Schritt von 6MP auf 12MP den Nikon im Jahr 2005 mit der D2x getan hat, nun ein bezahlbarer Schritt von 12MP auf 24MP an.

Die Verwendung guter Objektive vorausgesetzt, kann mit der D600 auch ein weniger gut betuchter Fotoamateur künftig Bildmaterial erstellen, das sich für die Ausgabe in Formaten bis 100x150xm sehr gut eignet. Diese Kamera wird damit nicht nur preiswert sein, sondern den Run auf qualitativ hochwertige und edel gerahmte Prints verstärken. Bei Whitewall & Co. klatschen die Manager jetzt schon in die Hände. Denn welcher Fotoamateur will seine Prints künftig noch im Format 20x30cm ausgedruckt haben wollen? Mit der Fläche der Chips steigt fast zwangsläufig auch die Qualität und Größe der „Endprodukte“. Allerdings werden dabei die Quadratmeter-Preise für einen guten Fineart-Print stabil bleiben. Wer sich mit einer D600 oder D800 „bewaffnet“ wird künftig nicht nur mehr Geld für neue (FX-)Objektive Computer, Festplatten, Cardreader und so weiter ausgeben, auch die „Endprodukte“ werden größer und damit teurer.

All das muss aber gar nicht sein. Wer seine Bilder ohnehin nur im Web zeigt oder kleine Abzüge für sein privates Fotoalbum erstellt, der wird mit der D7000 oder der D700 auch künftig noch sehr gut arbeiten können. Und all das zu einem guten Preis! Die D7000 gibt es aktuell schon für etwa 850,- Euro. Damit kostet sie etwas mehr als die Hälfte dessen was für eine neue D600 über den Ladentisch gehen wird. Der Chip der D7000 ist nur halb so groß, aber die Objektive sind auch kleiner, leichter und preiswerter. Sie zeichnet tolle Videos auf und ihre 16.000.000 RGB-Pixel liefern genug Stoff für gute Prints im Format bis bspw. 60x90cm.

Wer trotz allem unbedingt im „Vollformat“ fotografieren möchte, der wird schon sehr bald eine gute gebrauchte D700 erwerben können. Die Preise werden in absehbarer Zeit unter 1.000 Euro fallen und damit wird der vorweihnachtliche „FX-Gabentisch“ reich gedeckt sein.

Das aktuelle Angebot gebrauchter Kameras mit sehr brauchbaren 12 MP sieht derzeit etwa so aus:

  • D300 ca. 600 Euro
  • D300s ca. 800 Euro
  • D2x ca. 800 Euro
  • D2xs ca. 900 Euro
  • D700 ca. 1.200 Euro (Neu ca. 1.600 Euro)
  • D3 ca. 1.800 Euro
  • D3s ca. 2.700 Euro
  • D3x ca. 3.300 Euro (24 MP)

Sobald die D600 auf dem Markt ist, wird sich hier hier eine Verschiebung um ca. 10-20% ergeben. Die neue Nikon D600 wird also einiges bewegen, der Einstieg ins „Vollformat“ wird spürbar preiswerter und auch DX Kameras (die nach wie vor hervorragende Ergebnisse liefern können) werden im Preis fallen. Schlechte Nachrichten für jeden Kamerabesitzer, gute Nachrichten für alle die es bald werden wollen!

Betrachtet man ausschließlich die erzielbare Bildqualität, so wird sich die D600 mit der D3x messen lassen können. Allerdings ist der Korpus einer D3 ungleich größer und robuster. Es macht eben noch immer einen Unterschied ob man eine reinrassige Profimaschine oder eine preiswerte Consumer-Kamera in der Hand hält. Da darf man sich nichts vormachen, das ist so, das war schon immer so und es wird auch so bleiben. So werden auch in Zukunft die teureren Profimodelle ihre Käufer finden.

Wer sich noch nicht schlüssig ist ob es unbedingt eine Nikon D600 sein muss oder ob es vielleicht auch eine D7000 „tut“ – für den habe ich hier ein Video das ich vor einigen Monaten fast ausschließlich mit einer Nikon D7000 erstellt habe. Es ist in Full-HD – also 1920×1080 Pixel groß. Leider ist von der ursprünglichen Dateigröße und damit Bildqualität nach dem YouTube-Upload nur etwa „ein Zehntel“ übrig geblieben. Aber man kann trotzdem erahnen was bereits in der D7000 „steckt“. Die neue Nikon D600 wird hier nochmals ordentlich einen „drauf setzen“!

Nikon D800E – Available Light mit AF-S 1.4/50mm

Unter dem Begriff „Available Light“ versteht man das Fotografieren bei vorhandenem Licht. Ein dezenter Aufhellblitz kann schon mal sein, ist aber eher verpönt. Hartgesottene „Available Light Fotografen“ lieben diese Spielart der Fotografie und sind stets auf der Suche nach interessanten vorhandenen Lichtsituationen. Ein korrekter Weißabgleich ist hier oft weniger wichtig. Besonders bei der Fotografie bei Kerzen- und Glühlampenlicht neigen viele Fotografen zu einem eher warmen Weißabgleich. Wer die jeweilige Lichtsituation so präzise wie möglich festhalten möchte, der sollte ggfs. auf den X-Rite Colorchecker Passport zurückgreifen. Wie man dieses Tool verwendet habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Um bei vorhandenem, meist schwachem Licht, noch brauchbare Ergebnisse zu erzielen, sind lichtstarke Objektive und hohe ISO-Werte sehr wichtig – sofern man kein Stativ verwenden möchte. Lichtstarke Objektive bieten in der Regel ein schönes weiches Bokeh (Hintergrundunschärfe) und laden damit dazu ein, gezielt mit dieser Hintergrundunschärfe zu spielen.

Geht all das mit der Nikon D800E und dem AF-S 1.4/50mm? Die Pixel des Chips dieser Kamera sind deutlich kleiner als beispielsweise bei der Nikon D4. Im Gegensatz zur D4 sind die D800 bzw. die D800E keine „ISO-Monster“. Doch wie krass sind die Probleme wirklich und lässt sich das Nikon AF-S VR 1.4/50mm sinnvoll bei offener Blende einsetzen? Na schauen wir mal – Alle Bilder sind wie immer 1000 Pixel breit oder hoch. Wer will, klickt sie einfach an oder öffnet sie in einem neuen Reiter. Die Ausschnittsvergrößerungen können nicht vergrößert werden, sie sind 590×590 Pixel groß und zeigen bis auf eine Ausnahme einen 100% Ausschnitt.

Die folgenden Bilder habe ich am 1. September auf dem Mainzer Weinmarkt aufgenommen. Getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ habe ich ausschließlich die D800E ohne Batteriegriff mit dem Nikon AF-S 1.4/50mm verwendet.

Beginnen wir mit dem Spiel mit der Vorder- bzw. Hintergrundunschärfe. Die beiden folgenden Fotos sind bei ISO-200, 1/30s und Blende 2.8 aufgenommen. Beide Bilder sind detailreich und scharf, die Vignettierung des Objektivs ist gering und lässt sich im Rahmen der RAW-Konvertierung sehr einfach korrigieren. Man beachte die Mutter mit ihren beiden Kids im Vordergrund.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

In der zweiten Version dieser Aufnahme habe ich im Modus „AF-S“ auf die drei Zuschauer fokussiert, den Auslöser festgehalten, den Ausschnitt verändert und dann die Kamera ausgelöst. Nun ist die Band unscharf abgebildet und die drei Zuschauer heben sich sehr schön ab. Das Bokeh ist größtenteils „ok“, aber besonders im Bereich der gelben Scheinwerfer ziemlich unansehnlich. Aber, bereits bei Blende 2.8 ist sogar bei diesen recht großen Distanzen eine gezielte Bildgestaltung durch die geeignete Wahl von Blende und Fokussierung möglich, sehr schön!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Ist man näher an seinem Motiv, so wird es schon schwierig wie hier bei Blende 1.8 im Profil beide Augen scharf abzubilden. Die Hintergrundunschärfe lässt jedoch bei Blende 1.8 und einer Entfernung zum Motiv von etwa einem Meter kaum Wünsche offen.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Schauen wir uns die Auflösung von Details, das Bokeh und das Rauschen bei ISO-400 und Blende 1.8 mal genauer an. Hier das verkleinerte Bild mit „Original-Ausschnitt“.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier jetzt ein 100% Ausschnitt. Es ist bereits ganz leichtes Bildrauschen erkennbar, aber wirklich störend ist es nicht. Angesichts der Belichtungszeit von 1/80s geht auch die Anzahl der Details in Ordnung. Achtet man auf die hellen Lichter im Bildhintergrund, so sind diese noch schön rund. Ecken – bedingt durch die einzelnen Blendenlamellen sind nicht erkennbar, das sieht wirklich sehr schön aus.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier habe ich ein weiteres Beispiel für das Spiel mit der offenen Blende. Diesmal haben wir Blende 1.8, ISO-400 und 1/20s. Auf den ersten Blick ist die rechte Kugel aus dem „Viererpack“ des Bildzentrums sehr schön scharf abgebildet.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Schauen wir es uns genauer an. Hier ist das Bildrauschen ebenfalls ganz leicht erkennbar.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier habe ich das Bild nun auf die Dimensionen der Nikon D4 verkleinert. Das Bildrauschen ist nun kaum noch sichtbar.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Machen wir einen weiteren Test bei ISO-1600. Die D800/D800E lädt im Live-View-Modus geradezu dazu ein sie hoch über die Köpfe der anderen Zuschauer zu halten. Der Autofokus ist nun etwas langsam aber er funktioniert aufgrund der hohen Lichtstärke des Objektivs auch bei wenig Licht noch wirklich gut. Sehr schön hier auch die Vordergrundunschärfe.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Nun ein 100% Ausschnitt bei ISO-1600. Im Bild ist leichtes Bildrauschen deutlich erkennbar. Aber abgesehen von den extrem hellen Bildbereichen ist das Ergebnis scharf und ok. Man beachte hier besonders die Saiten der Bassgitarre im Bereich der Tonabnehmer! Würde man auch dieses Bild auf das Format der D4 verkleinern, so wäre das Bildrauschen sichtbar geringer und das Ergebnis noch mehr als brauchbar.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier nun ein freihändiger „Schuss“ bei 1/8s und ISO-1600. Das Ergebnis ist ok, aber schaut man es im Detail an, so erkennt man schnell, dass ein Stativ oder eine noch höhere ISO-Einstellung mit fortschreitender Dunkelheit angesagt wäre.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier jetzt ein Bild mit 1/400s bei ISO-1600 und Blende 2.0. Das Ergebnis ist auf den ersten Blick scharf und detailreich und selbst mit den extremen Kontrasten der Lichterkette kommen die D800E und das AF-S 1.4/50mm sehr gut zurecht!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier jetzt ein 100% Ausschnitt. Ganz deutlich ist die Struktur des Druckes auf der Kunststofffahne erkennbar. Dieses Bild zeigt wie wichtig kurze Belichtungszeiten sind! Wer das perfekte scharfe Bild sucht, der sollte bei der D800E sehr auf kurze Belichtungszeiten achten oder eben ein Stativ verwenden!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Bei vielen Fotografen gehören Zoom-Objektive mit teilweise sehr großem Zoombereich zur „Grundausstattung“. Meist werden diese Objektive nur nach der Größe des Zoombereichs beurteilt, je mehr, desto besser! Doch es ist ein Irrglaube, dass ein Objektiv mit einem Zoombereich von 18-300mm das perfekte Objektiv ist! Diese Dinger sind meist nur nicht viel mehr als ein „fauler Kompromiss“ – zumindest an der D800E. Und gerade bei der Fotografie bei vorhandenem Licht spielen qualitativ sehr hochwertige Festbrennweiten ihr ganzes Können aus!

Schauen wir uns mal diesen Schnappschuss an. Während wir auf unsere Kartoffelpuffer warteten, fiel mit diese Frau auf die trotz aller Hektik zu jedem Kunden sehr freundlich war und ihren sicher nicht besonders angenehmen Job höchst professionell ausgeübt hat.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier nun ein sehr starker Ausschnitt bei ISO-800, Blende 2.8 und 1/400s. Das Bild ist nicht großartig aufbereitet, einfach nur Ausschnitt aus einem konvertierten RAW-Bild. Die Vordergrund- und Hintergrundunschärfe sieht sehr gut aus, die Dame ist scharf abgebildet und hebt sich sehr schön aus der umgebenden Szenerie heraus. So sollte es sein und das geht mit dem AF-S 1.4/50mm wirklich gut!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Hier habe ich nun den Fokuspunkt auf die rechte Hand des Koches gelegt. Die Kartoffelreste an seiner Hand sind perfekt scharf abgebildet. Der Schärfeverlauf der Kartoffelpuffer lenkt das Auge auf die Hand und die Gabel. Hier wird durch die Wahl der Blende eine Bildsituation erreicht, die das Auge des Betrachters sofort dorthin lenkt wo der Fotograf es haben möchte!

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Jetzt noch ein Portrait bei ISO-800, Blende 2.8 und 1/200 Sekunde. Das breite Grinsen meines Freundes Hermann ist scharf und detailreich abgebildet. Meine Freundin Sandra stand direkt neben ihm und ihr Gesicht verschwimmt bereits so stark, dass auch hier der Blick des Betrachters auf das „Hauptmotiv“ gelenkt wird.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Zum Abschluss noch ein 100% Ausschnitt. Obwohl wir durch ein Brillenglas schauen sind die Wimpern klar und deutlich erkennbar. Mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen.

Nikon D800E - Available Light - AF-S 1.4/50mm

Ich hoffe dieser Artikel hat Euch gefallen. Wer noch Fragen oder Anmerkungen hat kann mir jederzeit gern einen entsprechenden Kommentar hinterlassen oder eine E-Mail schreiben.

Nikon D800E – Sportfotografie mit AF-S VR 70-200mm

Heute habe ich für Euch eine Reihe von Fotos die ich vor zwei Wochen bei einem Reitturnier in Ebersheim bei Mainz aufgenommen habe. (Alle Bilder sind 1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken)

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Meine Ausrüstung habe ich an diesem Tag ganz bewusst reduziert und ausschließlich eine D800E und das Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm verwendet. Kein Teleconverter, kein Stativ, keine Supertele, keinen doppelten Boden! Ich wollte sehen wie sich die D800E im Vergleich zur heiß geliebten Nikon D700 mit MB-D10 und großem EN-EL4 Akku schlägt. Ich wollte den neuen 3D Autofokus testen und schauen wie praxistauglich das recht kurze 70-200mm Telezoom bei der Sportfotografie ist.

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Bildfrequenz

Verwendet man den großen Akku EN-EL4 Akku in der D700 in Verbindung mit einer schnellen Speicherkarte, so ist diese Kamera schon ziemlich flott. Geschlagen geben muss sie sich eigentlich nur gegenüber der D3s und der neuen Nikon D4. Mit ihren 4 Bildern/Sekunde ist die D800E im Vergleich eher ein „lahmer Esel“ als ein „Rennpferd“. Aber vielleicht ist es ja möglich auch mit „nur“ vier Bildern pro Sekunde einige packende Momente einzufangen die für den Reitsport so typisch sind? Nach der Sichtung der Bilder muss ich sagen, dass ich mir durchweg mehr „Speed“ gewünscht hätte. Bei Sportarten wie Fußball, Hockey und so weiter sind Spielverlauf und Spielzüge kaum vorhersehbar. Fotografiert man hingegen beim Dressur- oder Springreiten, so versuchen sich alle Sportler am gleichen Parcours. Beobachtet man einige Durchläufe ganz genau, so findet man schnell gute Aufnahmepositionen und weiß an welchen Stellen des „Programms“ sich die dramatischen Situationen ergeben werden. Auch kommt man beim Springreiten in der Regel recht nah an die Sportler heran und das 70-200 ist damit keine schlechte Wahl. Ok, es könnte ein wenig „mehr“ sein, aber angesichts der enormen Auflösung der D800E sind Ausschnittsvergrößerungen kein großes Problem. Selbst wenn nur 50% den ursprünglichen Bildes verbleiben, so hat man noch die 18 Megapixel einer Nikon D4. Doch was man nicht hat sind die Reserven für die „ungeplanten Momente“. Ein Pferd verweigert vor einer Hürde, den Reiter hebt es aus dem Sattel und er ist kurz vor dem Absturz, das sind die Momente die oft zu den besten Aufnahmen führen. Und gerade hier ist die D800E gegenüber einer D4 oft im Nachteil. Aufgrund der gigantischen Datenmengen ist nicht nur die Bildfrequenz deutlich geringer, es ist auch der interne Pufferspeicher der Kamera eher voll. Während der Kollege mit der D4 noch mit 11 B/s vor sich hin „ballert“ steht man mit seiner D800 oder D800E deutlich früher und öfter am Rand des Geschehens und wartet darauf, dass der Inhalt des Pufferspeichers auf die Speicherkarte übertragen wird und die Kamera bereit für neue Aufnahmen ist.

Wer sich mit der D800E in der Sportfotografie versucht, sollte daher noch genauer planen was, wann, wo und wie abgelichtet wird und mit dem Finger auf dem Auslöser so sparsam wie möglich umgehen. Was nutzen 36 Megapixel wenn die Kamera im entscheidenden Moment nicht auslösebereit ist, weil gerade mal wieder mehrere hundert Megabyte Bildmaterial verarbeitet und auf die Speicherkarte transferiert werden müssen?

Hier einige Beispiele für den „entscheidenden Moment“. Die Pferde verweigern vor einer Hürde und die Reiterinnen verbleiben nur mit viel Glück im Sattel. Wäre es zu einem Sturz gekommen, so hätte man diesen mit der D800 festhalten können, aber eine D4 hätte im „Dauerfeuer“ einfach mehr Bilder geliefert. Die Chance den exakt passenden Augenblick der dramatischen Szenerie zu treffen wäre dadurch signifikant größer.

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Hier habe ich zwei Aufnahmen aus Serie von vier Fotos. Die Zeitspanne zwischen den Bildern beträgt nur Bruchteile von Sekunden und dennoch sind sie völlig unterschiedlich. Je mehr Bilder man bei dramatischen Szenerien aufnehmen kann umso höher ist die Chance auf ein perfektes Foto!

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Autofokus

Der Autofokus ist in der Sportfotografie ein wirklich wichtiges aber dennoch häufig überschätztes Feature moderner Kameras. Wer beim Springreiten auf den „ultimativen Schuss“ an einer ausgesuchten Hürde lauert, der braucht den Autofokus oft aber gar nicht! Einmal auf die Hürde fokussiert, gelingt Bild um Bild. Hier würde im Zweifel auch das Autofokussystem einer Nikon F4 aus den 80er Jahren gute Resultate liefern. Ganz anders bei bewegten Szenerien. Nehmen wir das Dressurreiten, hier sind Pferd und Reiter ständig und Bewegung, die Distanz zwischen Kamera und Motiv ändert sich ständig. Die „Good News“, hier steht nichts im Weg das den Autofokus irritieren könnte. Hier liefert der 3D Autofokus der D800E tolle Resultate. Man fokussiert mit dem mittleren Autofokus-Messfeld auf Ross und Reiter, hält den Auslöser halbgedrückt. So kann man wunderbar im Sucher verfolgen wie durch das Zusammenspiel der neuen 3D-Belichtungsmessung und des neuen Autofokusmoduls das aktive Messfeld durch den Sucher „wandert“. Bewegt sich das verfolgte Motiv nicht aus dem Bereich der verfügbaren AF-Sensoren heraus, so gelingt fast jedes Bild wie von Geisterhand. Natürlich muss für scharfe Bildergebnisse das Licht stimmen und die Kombination aus Zeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit passen.

Ganz anders beim Springreiten. Hier ist der Blick auf das Motiv immer wieder durch Hürden und andere Dinge versperrt. Hier kommt der moderne sehr gut funktionierende 3D Autofokus immer wieder durcheinander und die Verfolgung des Motivs bricht ab. Gelegentlich findet das Autofokussystem zum Motiv zurück, aber das ist eher selten. Immer wieder muss man den Finger vom Auslöser nehmen, neu ansetzen und hoffen, dass nicht wieder etwas „dazwischen“ kommt. Wirklich brauchbar ist das nicht! Hier ist es besser sich die gewünschte Szenerie genau zu überlegen, vorab im Modus AF-S scharf zu stellen und ggfs. die Taste für AF/AE-Lock zu verwenden.

Hier zwei Beispiele, im ersten Bild habe ich das Motiv mit aktivem 3D-Autofokus verfolgt, es gibt keine Hindernisse und völlig freie Sicht auf das Motiv. Zudem bewegt sich das Motiv mit relativ niedriger Geschwindigkeit und zudem mehr oder weniger parallel zur Kamera.

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Hier nun ein Versuch Ross und Reiter mittels des kontinuierlich arbeitenden 3D-Autofokus abzubilden (AF-C). Grundsätzlich ist das Bild ok, aber schaut man es ganz genau an so sieht man, dass der Kopf des Pferdes bereits in Unschärfe verschwimmt, während der aufgewirbelte Staub hinter dem Pferd perfekt scharf dargestellt ist. Bei Fotos wie diesem ist der exakte Punkt für die Schärfe entscheidend. Bewegt sich ein Pferd im Galopp auf die D800 zu und sind zudem noch störende Hürden im Weg, so ist der 3D Autofokus überfordert. Hier sollte man von AF-C auf AF-S wechseln, auf einen Punkt am Boden kurz vor der Hürde fokussieren, die AF/AE-Lock Taste drücken und im richtigen Augenblick auslösen.

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Brennweite

Das mit 70-200mm Brennweite recht kurze Telezoom ist im FX-Format „ok“, aber es könnten durchaus 100 bis 200mm „mehr“ sein. Klar kann man im Nachhinein einen geeigneten Ausschnitt wählen, aber der größte Vorteil der D800 bzw. D800E – die hohe Auflösung – ist damit wieder verloren. An einer D4 wäre das 70-200 allerdings für viele Situationen deutlich „zu kurz“. Mit 18 Megapixeln hat auch die D4 Reserven für einen Ausschnitt, aber diese sind deutlich geringer als bei der D800E. Das 70-200 ist meiner Meinung nach dann recht gut geeignet, wenn man sehr nah an das Geschehen herankommt. Sobald man das Geschehen von einer Tribühne oder dem Rand eines Fußballfeldes verfolgen muss wird es mit dem 70-200 zumindest schwierig. Hier sollte man sich bspw. beim Fußball so nah wie möglich hinter einem Tor positionieren und hoffen, dass sich hier packende Zweikämpfe ergeben werden.

Hier ein „Rohbild“ und ein später gewählter Ausschnitt aus der gleichen Aufnahme:

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

ISO-Emfpindlichkeit

Will man schnelle Bewegungen ohne Bewegungsunschärfe festhalten, so sind kurze Verschlusszeiten extrem wichtig. Doch für kurze Verschlusszeiten braucht man entweder sehr viel Licht oder eine hohe ISO-Empfindlichkeit. Wer seine Sportfotos in einer Halle oder bei einem abendlichen Fußballspiel aufnehmen will, der kommt schnell in Bereiche in denen ISO 1.600 und mehr erforderlich sind. Dies ist nicht mehr die Domäne der D800E, allerdings ist es weniger schlimm als gemeinhin befürchtet wird! Beim ISO-Vergleich zwischen D4 und D800 sollte man die Bilder der D800 auf die Abmessungen der Bilddateien einer D4 reduzieren. Das gefürchtete „ISO-Rauschen“ ist nach der Halbierung der Dateigröße weniger stark sichtbar. Doch wie man sich auch dreht und wendet, die D4 ist hier aufgrund der größeren RGB-Pixeln und der größeren Abstände zwischen den Pixeln immer noch klar im Vorteil. Einige der weiter unten angehängten Bilder habe ich bei ISO-400 aufgenommen. Ein wirklich sichtbarer  Qualitätsverlust ergibt sich dadurch nicht. ISO-800 wäre auch noch ok, bei höheren ISO-Werte wird das ISO-Rauschen dann sehr deutlich sichtbar. Hier hilft nur noch die beschriebene Verringerung der Dateigröße. Für den Abdruck in Zeitschriften wird die Bildqualität der D800 aber selbst bei ISO 3.200 oder 6.400 noch mehr als ausreichend sein. Doch bei großformatigen Prints im Format von vielleicht 100x150cm wird der kritische Betrachter das Bildrauschen deutlich wahrnehmen.

Zusammenfassung

Mit 4 B/s ist die D800 bzw. D800E für die Sportfotografie brauchbar, aber nicht optimal. Auch hätte ich mir mehr Bilder in Folge, also einen noch größeren Pufferspeicher gewünscht. Selbst die Verwendung einer teuren Sandisk 64GB UDMA CF-Karte in Kombination mit einer 10x SDHC-Karte bringt hier kaum Vorteile. Ist der Pufferspeicher voll, so macht die Kamera eine Pause. Lediglich die Länge dieser Pause lässt sich mit schnellen Speicherkarten etwas verkürzen. Hier sind die D700 oder gar die D4 ganz klar im Vorteil. Den perfekten Moment durch“draufhalten und Dauerfeuer“ zu erwischen ist hier einfacher. Bei der D800E muss man den Kopf häufiger einschalten und sehr viel differenzierter mit dem Auslöser umgehen. Auch damit sind dann tolle Bilder möglich, aber es ist eben deutlich schwieriger und macht braucht zusätzlich eine Portion „Glück“.

In der Folge habe ich für Euch eine kleine Auswahl der Bildergebnisse zusammengestellt.

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Résumé

Die D800E hat sich im Zusammenspiel mit dem AF-S VR 2.8/70-200 recht gut geschlagen. Die leichten Randunschärfen des Objektivs fallen hier kaum ins Gewicht, da sich das Hauptmotiv meist im Bildzentrum befindet. Bedingt durch die verwendeten großen Blenden-Werte gehen die leichten Randunschärfen in der Regel in der Hintergrundunschärfe „verloren“. Oft ist das 70-200 ohnehin etwas zu „kurz“, so dass ein leichter Ausschnitt erforderlich wird. Damit werden unscharfe Randbereiche entfernt. Wer damit nicht leben kann und will, der sollte sich unbedingt die neuere Version dieses Objektives kaufen. Hier ist die Randunschärfe weniger stark ausgeprägt.

Wer mit seinen Sportfotos Geld verdienen muss, der wird eher zu einer Nikon D4 greifen. Sie ist mit 11 statt 4 Bildern pro Sekunde ganz klar im Vorteil und die Chance auf das ultimative Sportfoto das es auf die Titelseite eines Magazins schafft ist damit deutlich größer. Für die Titelseite eines Magazins ist eine Auflösung von 6 Megapixeln in der Regel mehr als ausreichend. Damit bietet auch die Nikon D4 genügend Reserven für eine entsprechende Ausschnittsvergrößerung und ist damit letztlich das besser geeignete „Werkzeug“.

Aber die Bilder zeigen, dass man die D800 auch für actionreiche Fotografie gebrauchen kann! Wer übrigens die befürchteten Moiré-Artefakte der D800E findet, der darf sie gern behalten 🙂

Nikon D800E & Nikon AF_S VR 2.8/70-200mm / Nikon TC17-E II

 

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