Apple Mac Mini – Tuning – Teil 3

Nachdem ich gestern bei Conrad hier in Mainz nicht das bekommen habe was ich wollte, habe ich heute überlegt in der Mittagspause schnell mit dem Motorrad zum MediMarkt oder Saturn zu fahren. Aber diese Läden sind meist auch nicht besser sortiert als ein Conrad. Statt mich mit dem Motorrad durch die Stadt zu quälen habe ich die Mittagspause genutzt und mit bei amazon.de eine Seagate Moments XT mit 500GB bestellt. Mit Express Lieferservice sollte sie morgen hier sein. So hatte ich heute frei und konnte mit Kumpel Hermann eine tolle Motorradtour zum Feldberg machen. Genial!

Die Seagate dreht mit 7200 U/min. Damit ist sie deutlich schneller als die Mehrzahl der Festplatten die es für Notebooks gibt. Aber sie ist damit auch lauter und braucht mehr Strom! Und, es ist eine Hybrid-Festplatte. Wenn es so funktioniert wie Seagate es verspricht, dann werden häufig benutzte Dateien automatisch in einem kleinen schnellen SSD-Speicherbereich vorgehalten. Traut man den Versprechungen aus dem Internet, so bringt allein das einen ziemlichen Performance-Boost. Aber mal abwarten ob ich den Mini Mac überhaupt wieder zusammen bekomme, ohne dass etwas kaputt gegangen ist…

So sieht die neue Platte aus – ich hoffe sehr, dass sie auch wirklich morgen ankommt! Sonst muss ich wieder Motorrad fahren…

Hier gibt es weitere Infos zur Festplatte: http://www.seagate.com/www/de-de/products/laptops/laptop-hard-drives

Apple Mac Mini – Tuning – Teil 2

Als Tobias und ich uns trennen ist es schon nach Mitternacht und wir sind beide ziemlich müde. Doch mir lässt das alles keine Ruhe. Das Backup auf die neue 2TB Platte ist durch. Ich starte den Mac neu und drücke während er neu hochfahren will auf meiner Blue-Tooth Tastatur die Alt-Taste. Der Mac zeigt danach ein Menü, mit dem Magic Trackpad kann ich nichts auswählen aber ich habe ja ein gute alte USB-Kabelmaus angeschlossen! Ich wähle die externe USB-Platte als Start-Medium und tatsächlich, der Mac startet von dieser Platte!! Ok, das scheint zu klappen! Ich fahre ihn wieder runter und danach muss der neue Spachtel ran. Nach ein paar Minuten ist der Safe geknackt – der Mac Mini liegt in zwei Teilen vor mir!

Nun werden ein paar Schrauben rund um das DVD-Laufwerk gelöst und danach vier Schrauben die den Torso aus schwarzem Kunststoff am weißen Unterteil festhalten. Die Airport-Antenne lässt sich sehr einfach aus ihrer Verankerung lösen. Ein überaus fragiles Flachkabel muss noch gelöst werden und dann ist der Mac erneut geteilt. Das Airport-Kabel hat sich gelöst, aber es ist nichts abgebrochen, es ist nur ein Stecker abrutscht. Dennoch keimen in mir Zweifel, ob das Ding nach dem Zusammenbau wieder funktionieren wird, aber wir werden sehen!

Noch einmal vier Schrauben und ein Stückchen Klebeband werden gelöst, dann hängt die Festplatte schon fast daneben. Es scheint noch ein Sensor oder etwas ähnliches an der Festplatte zu kleben, aber man kann ich einfach abziehen. Danach lässt sich die Festplatte herausnehmen. Es ist eine ganz normale SATA-Platte – so wie ich sie kenne und in der 1TB „Verpackung“ erwartet hätte. Morgen gehe ich mal mit dieser Festplatte los und versuche etwas zu besorgen was ähnliche Abmessungen hat. Toll wäre ja eine SSD mit 256 GB oder etwas ähnliches. Aber das löst mein Platzproblem nicht. Der Mac würde damit deutlich schneller aber eben nicht „größer“ und ich wäre dazu verdammt, grundsätzlich eine zweite USB- oder FireWire-Festplatte daneben liegen zu haben.

Also werde ich morgen mal versuchen eine 750er oder 1000er SATA Platte zu bekommen. 7200 U/min wären toll, aber das hat hier in Mainz fast kein Laden. Das müsste ich irgendwo bestellen und dann tagelang auf die Lieferung warten. Ich werde also einfach mal mein Glück versuchen, mal schauen was passiert. Wenn alle Stricke reißen kann ich in ein paar Monaten vielleicht den ganzen Spaß mit einer dann vielleicht halbwegs bezahlbaren großen SSD wiederholen.

Hier noch ein paar Fotos des zerlegten Mac Mini:

Falls ich den Arbeitsspeicher auch mal aufstocken will, habe ich hier gleich ein Foto davon 🙂

So, nun aber ins Bett, es ist 1:22 – gähn… Teil 3 gibt es dann morgen!

Apple Mac Mini – Tuning – Teil 1

Seit die kleinen GoPro Kameras bei mir wohnen wird es auf den heimischen Festplatten eng. Eigentlich habe ich ja noch wirklich viel „Leerkapazität“, aber verteilt auf diversen externen Festplatten. Nichts ist wirklich vernünftig sortiert, es ist ein teilredundanter chaotischer Datenbestand. Vielleicht sollte ich mal anfangen Aufkleber auf die Platten zu machen. So etwas wie USA 2009, Norwegen 2009, Teneriffa 2009 usw. Je Reise eine Platte? Warum nicht? Früher hat man nach jeder Reise für 100 Mark Bilder machen lassen und sie in ein Fotoalbum geklebt, warum sollte man nicht einfach für jede Reise eine externe Platte kaufen, einen großen Aufkleber drauf machen und sie dann in den Schrank legen? Ich denke ich werde diesen Gedanken mal verfolgen 🙂

Aber heute soll es um etwas anders gehen! Filmt man mit zwei GoPro Kameras in 720p eine Motorradfahrt die 2 Stunden dauert, so hat man etwa 14GB Videomaterial beisammen. Um dies alles mit iMovie auf dem Mac zu verarbeiten, muss man die Videos importieren und das braucht viel Platz auf den eingebauten Festplatten. Diese haben bei meinem MacMini 320GB und bei meinem MacBook Pro nur 250 GB. Sprich, sie platzen seit Tagen aus allen Nähten. Egal welches Video ich verarbeiten will, ich muss erst immer ein anderes Video löschen, auch wenn es noch nicht ganz fertig ist. Es fehlt einfach der Platz auf der Festplatte. Da muss sich also etwas ändern!

Nachdem ich heute um 5h aufgestanden und im Morgennebel mit dem Motorrad nach Mainz gefahren bin, ist es fast ein kleines Wunder, dass nachmittags die Sonne scheint. Um 19h bin ich in Mainz bei Conrad Elektronik. Auf der Webseite gibt es ein paar sehr interessante Festplatten die man in den Mac einbauen könnte. Leider sind sie dann alle nicht vorrätig. Online würde etwas gehen, aber gleich mitnehmen ist einfach nicht. So ein Mist, nun bin ich bei gefühlten 30°C mit dem Moped quer durch Mainz gefahren und nun haben die einfach gar nichts von dem da was ich haben möchte. Aber es gibt eine preiswerte 3,5″ 2TB Festplatte mit externem Netzteil, darauf könnte ich mein Backup machen. Also rein ins Körbchen. Dann ist da noch eine 2,5″ Festplatte mit USB 3.0 und 1TB. Die könnte man aus dem kleinen Gehäuse rupfen und in den Mac einbauen, also rein ins Körbchen. Eine Etage tiefer gibt es ein preiswertes Schraubendreher-Set. Einen Spachtel hätte ich noch gern. Der MacMini ist nur zusammen gesteckt und man braucht einen Spachtel um ihn zu öffnen. Aber bei Conrad Elektronik gibt es nichts was passen würde. Also zurück durch den Feierabendwahnsinn und die vielen Baustellen. Kurz vor Ladenschluss bin ich total verschwitzt beim Bauhaus in Mainz Weisenau.

Mit Helm und Mopedklamotten geht es im Laufschritt in die Farbenabteilung, aber einen Spachtel finde ich dort nicht. Während ich die Durchsage höre, dass der Laden gleich geschlossen wird, finde ich einen Spachtel und ein preiswertes Set sehr dünner Japanspachtel. Das könnte gehen, schnell zur Kasse, raus in die Sonne und ab damit in einen der Koffer am Motorrad. Schön sind sie ja nicht, aber doch sehr praktisch die Dinger!!

Im Appartement angekommen wird die 2TB Platte gleich neu formatiert, mit dem Apple eigenen Dateisystem HPFS – versteht sich!!

Dann wird ein Backup-Programm installiert und ein Backup angeworfen. Die 320er Platte ist fast voll, das Backup dauert Stunden! Während der Mac vor sich hin arbeitet überlege ich, wie ich den Mac später per USB von diesem Backup starten kann. Ob das klappt? Na wir werden sehen!

Dann kommt mein Nachbar Tobias. Während wir quatschen versuche ich mit einem Messer die kleine 2,5″ 1TB Festplatte aus ihrem Gehäuse zu fummeln damit sie später in den Mac eingebaut werden kann. Zwischen Quatschen, Bier und M&Ms rutscht sie mir dann aus der Hand und knallt auf den Boden. Super, so kann man sie auch zerstören… Irgendwann ist das Plastik-Gehäuse dann mit dem Messer aufgehebelt und wir beide staunen nicht schlecht als wir sehen, dass die USB-3.0 Schnittstelle hier direkt an die Festplatte angelötet ist. Eigentlich hätten wir eine SATA Festplatte erwartet die in einer kleinen Platine steckt die dann den USB 3.0 Anschluss hat. Aber so wird das inzwischen nicht mehr gespielt. Diese Festplatte ist auf das absolute Minimum reduziert. Und damit ist sie für den Einbau in den MacMini leider nicht zu gebrauchen. Na, falls sie den Sturz überlebt hat kann ich sie ja künftig benutzen um die vielen GoPro Videos darauf zu „lagern“.

Morgen mache ich dann im MediaMarkt oder Saturn einen neuen Anlauf, mal sehen was die so liefern können. Sobald ich etwas gefunden habe, dass halbwegs in den Mac hineinpasst, werde ich Euch hier ein paar „Umbaufotos“ zeigen. Heute habe ich leider nur das Foto der kleinen USB 3.0 Festplatte – Für alle die das ebenfalls kaum glauben können… (Anklicken für Originalgröße)

Frust mit YouTube – Teil II

Nachdem deutsche Nutzer für die Mehrzahl meiner „Fahrvideos“ durch YouTube ausgesperrt wurden, habe ich mir mal eines der gesperrten Videos vorgenommen und die Hintergrundmusik gelöscht und statt dessen am Mac mit iMovie mal einen „Voice-Over“ Track versucht. Es ist gar nicht so einfach ein so langes Filmchen in den nicht wirklich was passiert halbwegs sinnvoll zu kommentieren. Während ich da von Burgen und Weinbergen erzähle, muss ich an die Fußballmoderatoren im Fernsehen denken. Viele Spiele sind da einfach auch nur gähnend langweilig und die Moderatoren müssen dennoch etwas halbwegs sinnvolles erzählen.

Ich habe also den Film erneut in iMovie importiert, die Tonspur separiert und dann gelöscht. Danach habe ich den Film mit iMovie abgespielt und über das in den Mac eingebaute Mikrofon kommentiert. Bei der späteren Kontrolle ist mir dann aufgefallen, dass ich einige Worte dann doch immer mal wiederhole und dass an zwei Stellen das Video kurz einfriert, danach aber dann doch weiter läuft, während die Tonspur aber keine Probleme hat. Wie das wohl kommt??

Egal, es war mein erster Versuch und hier ist das Ergebnis:

 

Am Wochenende habe ich mit beim Brunchen in einem inzwischen doch ziemlich herunter gekommenen Lokal den Magen verdorben. Daher konnte ich heute den halben Tag mit Tee und Zwieback im Bett verbracht. Da ist es dann doch ganz nett wenn man mit seinem kleinen Mac ein kleines Video basteln kann 🙂

Frust mit YouTube

Wenigstens die hier funktioniert noch…

 

Zu den meist gehassten Fehlermeldungen im Internet gehört sicherlich „Dieses Video enthält Content der Blablabla und ist in Deutschland nicht verfügbar.“ Vor ein paar Wochen habe ich mir meine erste GoPro Kamera gekauft und damit mehrere kleine Videos gedreht. Die kleinen Filme laufen bis zu 30 Minuten und länger und sind für jeden“Nicht-Biker“ eher langweilig. Daher habe ich versucht sie mit ein wenig Hintergrundmusik aufzumöbeln. Die Musik habe ich leiser gestellt und in Mono mit 4% höherer Geschwindigkeit in die Video-Clips eingebettet. Die meisten Videos waren dann auch eine ganze Weile bei YouTube sichtbar, auch in Deutschland. Heute ist mir dann aufgefallen, dass ich sie nur sehen kann, wenn ich selbst bei YouTube angemeldet bin. Das war ich in den letzten Wochen eigentlich immer und daher habe ich auch nichts bemerkt. Irgendwie hat YouTube aber wohl doch ein paar Content-ID Treffer produziert und fast alle meine „Fahrvideos“ in Deutschland geblockt. Sogar die Videos die ausschließlich mit kurzen Clips aus iMovie unterlegt sind.

Was für ein Mist, in meinem BLOG sind jetzt lauter Videos gelistet die sich nur Schweizer, Österreicher, Belgier, Holländer, Schweden, Dänen, Australier, Kanadier, Amerikaner usw. anschauen können. Allen deutschen BLOG-Lesern bleiben sie verborgen. Klar könnte man nun einen Web-Proxy wie hidemyass verwenden, aber dann kann man die Videos nicht in der höchsten HD Auflösung anschauen. Das ist alles blöd und richtig nervig.

Wie schön war es doch damals, als die Musik nicht mit der Hand gemacht wurde und die Kameras noch mechanisch waren. Das Video am Anfang dieses Artikel ist ein kleiner Auszug aus meinem letzten Versuch ein 3D Video zu erstellen. Ich habe inzwischen für eine Menge Geld zwei GoPro HD HERO 1080p und ein 3D Gehäuse gekauft. Die GoPro 3D Software ist installiert und eigentlich ist alles da was man braucht. Aber das Synchronkabel aus dem 3D Kit scheint einen Defekt zu haben. Es startet jedenfalls immer nur die rechte der beiden 3D-Kameras – wie blöd. Außerdem habe ich den 3D Kit auch noch via amazon.de gekauft und muss nun schauen wie ich ein funktionierendes Kabel bekomme. Eine Mail an den Verkäufer habe ich schon verschickt, mal sehen ob und wann er sich meldet.

Jeder Versucht die beiden GoPro Kameras manuell durch exakt gleichzeitiges Drücken der Auslöser synchron zu starten geht in die Hose. Und selbst wenn es halbwegs klappt, sind die Videos dann in der Regel nicht exakt gleich lang, man muss die Aufnahme ja auch stoppen. Die GoPro 3D Software kann keine Clips importieren die nicht gleich lang sind. Zeitlich gegeneinander verschieben kann man zwei Video-Spuren bei manuell aufgenommenen Clips auch nicht. Eigentlich ist das ja auch nicht notwendig, dafür gibt es ja das 3D Gehäuse und das Synchronkabel! Ach ja, das funktioniert übrigens bei zwei ganz nagelneuen Kameras auch nur dann, wenn man vorher ein Firmware-Update in die Kameras einspielt – ist klar!

Warum ist diese eigentlich so schöne bunte Computerwelt so oft so frustrierend?

Schön, wenn dann auch mal was wie von allein funktioniert…