Teneriffa 2012 – Tag 7

Keine besonderen Vorkommnisse

Und auch Tag 7 beginnt wie alle anderen Tage. Ausschlafen bis man von allein aufwacht, vom Balkon auf das Meer schauen und dabei langsam wach werden. Frühstücken bis nichts mehr hinein passt, danach Kaffee auf der Terrasse mit Blick auf den Pico del Teide und Morgensonne im Gesicht.

Irgendwann gegen Mittag sind wir beim Einkaufszentrum auf der anderen Seite der Autobahn. Man könnte zu Fuß gehen, aber wir sind auch heute wieder faul und nehmen das Auto. Nach einem überaus klaren schönen Morgen hat sich der Himmel inzwischen zugezogen. Es ist etwas kühl und ich habe heute keine Lust dem perfekten Foto hinterher zu rennen. Also kaufen wir ein wenig ein. Ich habe meine kleine GoPro dabei, schließlich brauche ich ja irgendwas das ist in meinem BLOG veröffentlichen kann… Beim Packen meines Koffers habe ich diverse Trecking-Hemden usw. bereit gelegt. Aber letztlich sind sie dann irgendwie daheim liegen geblieben und ich habe bei der Ankunft hier auf Teneriffa nicht schlecht gestaunt, dass ich nur zwei T-Shirts und zwei Hemden mit kurzen Ärmeln dabei habe. Am Montag haben wir daher sofort eine Portion Flüssigwaschmittel gekauft. Und das habe ich auch schon benutzt. Allerdings trocknet die pitschnasse Wäsche auf dem Balkon nicht sonderlich gut. Man müsste sie richtig „aufhängen“ aber das würde nicht gut aussehen und daher hat die Hotelleitung es sich auch verbeten Wäsche gut sichtbar auf dem Balkon zu drapieren. In der Hotelbeschreibung hat Sandra gelesen, dass es hier auch eine Waschmaschine gibt. Und die haben wir heute tatsächlich gefunden. Sandra hat für 5 Euro eine große Maschine mit heller Wäsche gewaschen und für weitere 3 Euro alles was geeignet war nebenan in den Wäschetrockner gesteckt. Nun haben wir wieder Wäsche für die nächsten Tage, jetzt kann fast nichts mehr schief gehen. Neben den Hemden habe ich mich irgendwie auch bei den Socken verzählt. Zwar sind vier paar dicke Wander-Wollsocken im Gepäck, aber meine Wanderschuhe habe ich seit der Ankunft nicht wieder getragen. Bislang ging immer alles ganz prima in Turnschuhen. Also kaufe ich mir drei Paar schwarze Socken, die kann „Mann“ immer gebrauchen. Sandra findet ein Paar schöne Lederstiefel und einen preiswerten knallroten Koffer. Da passt Ihr Fotorucksack gut hinein und auf dem Rückweg kann sie ihn dann bequem  rollen statt ihn auf den Schultern tragen zu müssen. Ich habe es auf dem Hinweg auch so gemacht. Mein Fotorucksack war so gepackt, dass er einen „Handgepäck-Koffer“ gepasst hat. Oben drauf war noch eine kleine Notebooktasche und mein BOSE Kopfhörer für das Flugzeug. Im Vergleich zu den letzten Jahren in denen ich immer weite Strecken am Flughafen usw. mit einem voll gepackten Fotorucksack, Notebooktasche usw. zurücklegen musste, war es in diesem Jahr alles ganz entspannt.

Mitten im Einkaufszentrum treffen wir dann unverhofft unsere Freundin Edith. Sie hat heute endlich mal frei und ist mit ihrem neuen Lebensgefährten auf Einkaufsbummel. Wir verabreden uns für den nächsten Sonntag zu einer gemeinsamen Wanderung. Das sind die Momente die mir hier so gut gefallen. Es ist hier schon ein wenig wie in meiner zweiten Heimat. Man geht einfach in ein Einkaufszentrum und trifft überraschend seine Freunde. Das kann mir derzeit kein anderes Urlaubsziel bieten 🙂

Zurück im Hotel schauen wir kurz in unsere E-Mails, danach geht es rüber in den Garten des Hotels. Wir mischen uns unter die „All-Inclusive-Gäste“. Man erkennt sie schnell an den blauen Armbändchen die sie Tag und Nacht tragen müssen. Das wäre mir echt zu blöd und ich habe echt Mühe zu verstehen, dass tausende Touristen diese Prozedur immer wieder hinnehmen. Deutsche Touristen beschweren sich hier über jeden noch so kleinen Furz, aber über eine Alternative zum „AI-Armreif“ hat noch niemand nachgedacht.

Da wir diese AI-Bändchen nicht tragen müssen, dürfen wir uns auch nicht am Mittagsmenü bedienen. Aber das ist gar kein Problem, für 13,90 Euro gibt es zwei leckere Burritos mit Fritten und zwei Gläser Bier. Alles im Sonnenschein mit Blick auf das Meer, das Leben kann auch im Dezember sehr schön sein.

Später auf dem Zimmer bastle ich schnell aus dem was die kleine GoPro aufgenommen hat ein kleines Video zusammen. Sandra taucht im privaten Whirlpool in unserem Badezimmer ab, während ich in der Lobby diesen kurzen Artikel schreibe. Später um 18h30 treffen wir uns mit zwei anderen Gästen die wir hier kennen gelernt haben. Gemeinsam wollen wir zu Finca-San-Juan. Dort haben wir uns schon am Dienstag ein Menü mit mehreren Gängen und einem leckeren Wildbraten bestellt. Koch Tomy hat uns schon mitgeteilt, dass er ein gutes „Entrecôte vom Hirsch“ einkaufen konnte. Das wird besonders für Sandra ein echtes Festessen.

Wie es dann morgen aus fotografischer Sicht weitergeht muss ich mal schauen. Vielleicht suche ich mir zum Abendlicht einen schönen Strand mit großen Felsbrocken für das eine oder andere kitschige Urlaubsfoto 🙂

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