Windows 7 – Preiswert zu Windows 8 wechseln

Seit dem 26. Oktober 2012 ist Windows 8 offiziell verfügbar. Am 14. Oktober habe ich im Microsoft Online Store ein Windows 7N für 119,- Euro gekauft. Das war nur wenige Tage vor der offiziellen Vorstellung von Windows 8. Der Rechner auf dem ich dieses Windows 7 installiert habe, war bereits mit Windows Vista bestückt. Leider hatte die Festplatte einen Defekt und die mitgelieferte Vista-DVD war nach drei Jahren irgendwie verschollen. Ein wenig geschluckt habe ich beim Kaufpreis von 119,- Euro ja schon, aber dann war dort zu lesen, dass ich einige Tage später kostenlos auf Windows 8 updaten kann. Das war am 14. Oktober das für mich ausschlaggebende Argument.

Am letzten Wochenende habe ich dann versucht dieses kostenlose Update durchzuführen, aber wie? Nach fast einer Stunde mit Google-Suche und der Lektüre diverser Webseiten war ich immer noch nicht schlauer. Zwar bietet Microsoft das neue Windows 8 derzeit für 29,99 Euro durchaus preiswert an, aber es sollte doch eigentlich kostenlos sein??

Schließlich bin ich bei der Microsoft Webseite http://windowsupgradeoffer.com gelandet. Hier kann man sich als Besitzer einer gültigen Windows Vista oder Windows 7 Lizenz registrieren und bekommt dann einen Aktionscode per E-Mail zugesendet.

Verwendet man diesen Aktionscode, so kann man das neue Windows 8 für ganze 14,99 Euro beziehen. Damit ist es nicht teurer als das Upgrade auf OS-X Lion das Apple Anfang 2012 zum gleichen Preis angeboten hat.

Hat man den Aktionscode, so ruft man den Windows 8 Upgrade-Assistenten auf. Nach einer Windows-Echtheitsprüfung geht es weiter mit der Prüfung der Installationsvoraussetzungen des Computers. Dies sollte man geschickter Weise schon mal durchführen bevor man sich den Upgrade-Code bestellt. Auf meinem schon etwas älteren ACER Aspire X1700 hat dieses Programm bemängelt, dass aufgrund einer falschen BIOS-Einstellung nur 3GB statt der verfügbaren 4GB genutzt werden können. Nach einer kurzen Recherche im Internet war schnell klar was zu tun ist. Den Computer kurz neu starten, die DEL-Taste drücken und in den BIOS-Einstellungen die erforderliche Option einschalten. Nach dem Neustart hat das frisch installierte Windows 7 sofort die verfügbaren 4 GB komplett erkannt. Bei einer erneuten Prüfung der Voraussetzungen findet der Upgrade-Assistent dann auch keine weiteren schwerwiegenden Probleme mehr. Lediglich die gesamte Software würde ich neu installieren müssen. Aber das sollte keine Problem darstellen, also los…

Über den Upgrade-Assistenten stößt man den Kauf von Windows 8 an. Man darf sich nicht dran stören, dass man dies zunächst zum „offiziellen“ Kaufpreis tut. Später kann man in diesem Assistenten den Aktionscode aus der Upgrade-Offer eingeben und bekommt das neue Windows 8 danach tatsächlich zum Preis von 14,99 Euro. Aber vor die Installation haben die Götter den Download gesetzt und der ist satte 2 GB groß. Nach etwas mehr als einer Stunde hat meine 32 MBit Leitung diesen 2 GB großen Download schließlich verarbeitet. Nachdem mit dem kostenlosen Tool ImgBurn eine Installations-DVD gebrannt ist, kann die Installation endlich gestartet werden.

Im Rahmen der Installation muss man ein Konto für Windows Live angeben oder neu einrichten. Wie schon bei „Windows Phone 7“ ist Microsofts Internet-Angebot „Live“ nun integraler Bestandteil von Windows 8. Wem das nicht passt und wer das nicht will, der hat wenig Alternativen. Entweder bleibt er bei Windows 7 oder er wechselt auf einen Mac oder in die Linux Welt. Allerdings ist beim Wechsel zu einem Mac ebenfalls eine Registrierung usw. erforderlich. Lediglich in der Gemeinde der Linux-Freunde herrscht weiterhin die ungebremste Anarchie 🙂

Hier einige Szenen aus dem „Drehbuch“ der Windows 8 Installation…

Nach etwa 30 Minuten und mehreren Neustarts ist die Windows 8 Installation dann bereit für die erste Nutzung. Ähnlich wie Apple hat Microsoft mit Windows 8 nun auch einen App-Store eingeführt. Dieser Store ist aber derzeit wirklich mager bestückt. Sinnvolle brauchbare Software findet man dort nur sehr wenig. Alles was man an „ernsthafter“ Software braucht wird man vorerst noch direkt bei den jeweiligen Herstellern kaufen müssen. Ich versuche mich mal an der ersten kleinen kostenlosen App der fotocommunity. Diese App habe ich schon vor einigen Wochen auf einem Windows 8 Testrechner ausprobieren können und da hat sie sehr gut funktioniert.

Die Installation klappt ohne weiteres Zutun. Leider muss ich dann feststellen, dass sich das Programm nicht wirklich starten lässt. Es zeigt lediglich eine graue Fläche und den Schriftzug „fotocommunity“ an – mehr nicht!! Ok, versuchen wir uns mal mit Skype, dieser Dienst gehört ja nach der Übernahme vor einigen Monaten nun auch zu Microsoft. Hier ist es das Gleiche, die Installation klappt prima, aber die Anwendung macht nichts. Sie startet, zeigt kurz einen freundlichen hellblauen Bildschirm und beendet sich gleich wieder.

Ich versuche mal eine MP3 Datei abzuspielen, leider wieder Fehlanzeige. Es gibt keinen MediaPlayer mehr! Dieser darf wegen eines Gerichtsbeschlusses nicht mehr standardmäßig mitgeliefert werden. Statt dessen muss man ihn separat nachträglich installieren. Ich versuche als nächstes eine DVD anzuschauen, auch das geht nicht mehr. Ok, dann schauen wir mal ob wir via Media-Center in die ZDF Mediathek schauen können, aber das geht leider auch nicht. Es fehlen irgendwelche Media-Extensions.

Wenn also das alles schon nicht geht, dann versuchen wir mal den VLC Mediaplayer zu installieren. Und siehe da, das klappt ganz vorzüglich, er spielt alles ab von der DVD bis zum MP3 und vielen leicht esoterischen Audio-Formaten. Dabei sieht alles aus wie es schon bei Windows 7 ausgesehen hat, nur sind die Rahmen der Fenster nicht mehr transparent. Überhaupt ist alles nun flach, eckig und hat nur selten mal einen Farbverlauf. Der Grund ist klar, dieses Windows ist dafür gemacht auf leistungsschwachen Tablet-PCs schnell zu funktionieren. Unabhängig von der Auflösung der Displays muss alles schnell und einfach skaliert werden können, denn dieses Windows 8 muss auf unterschiedlichster Hardware funktionieren. Apple hat es diesbezüglich wesentlich leichter. Es gibt einige wenige iPad und iPhone Versionen, das war es dann auch schon. Bei Apple hat man die gesamte Hardware unter eigener Kontrolle während Microsoft mit Windows 8 wieder einmal einen regelrechten „Hardware-Zoo“ bedienen muss.

Da Vorbereitung, Upgradeoffer, Download, DVD-Brennen, Installation und die ersten Gehversuche alles in allem runde acht Stunden verschlungen haben, beschließe ich mitten in der Nacht um 2h15 meine ersten Gehversuche mit dem neuen Windows 8 abzubrechen.

Übrig bleib zunächst ein schaler Geschmack. Statt eines neuen Knaller-Betriebssystems funktioniert vieles was man gewohnt ist nicht mehr auf Anhieb. Statt des gewohnten Start-Menüs gibt es nur noch einen Screen mit vielen bunten Rechtecken. Die kann man zwar mit der Maus hin und her scrollen, aber so richtig schön ist das nicht. Das sehr gute Mail-Programm von Windows 7 ist nun einer Variante gewichen die man zwar auf dem Tablet schön mit den Fingern bedienen kann, das aber auf einem „erwachsenen“ Desktop-PC wie eine Anfänger-Software wirkt.

Insgesamt läuft das neue Windows 8 schnell und flüssig. Viele Fenster öffnen sich mit lustigen kleinen Animationen, aber wenn man „vertraute Software“ startet sieht alles wieder aus wie bei Windows 7.

Mein erstes Fazit ist daher:

Wer ein stabiles Windows für einen Desktop PC sucht, der ist noch immer sehr gut mit Windows 7 bedient. Das neue Windows 8 erscheint auf den ersten Blick etwas flüssiger und schneller, aber ob es Anwendungen wie Photoshop CS6 beschleunigen kann, das bleibt abzuwarten. Somit ist Windows 8 das was es ist, das Betriebssystem für Microsofts ersten Tablet-PC.

Neben alledem ist es frustrierend, dass ich 12 Tage bevor das Windows 8 auf den Markt kam für das Windows 7 noch 119 Euro bezahlt habe und das Windows 8 dennoch nicht kostenlos beziehen konnte. Hätte ich 12 Tage lang gewartet, so hätte ein altes halb defektes Windows Vista als Installations-Voraussetzung für die „Upgrade-Offer“ ebenso gut funktioniert. Eine Preispolitik die nicht so einfach zu verstehen ist…

Snapseed – Fotos einfach und effizient bearbeiten

Viele Amateure scheuen noch immer davor zurück ihre Kamera im RAW-Modus zu verwenden. Die möglicherweise langwierige RAW-Konvertierung scheint hier zu schrecken. Aber das muss gar nicht sein. Es gibt da beispielsweise eine Software mit dem schönen Namen „Snapseed“ die eigentlich für die Nutzung auf dem Smartphone entwickelt wurde. Vor diesem Hintergrund war die möglichst einfache Nutzung bei der Entwicklung sehr wichtig. Diese Software möchte ich Euch hier heute kurz vorstellen und zeigen, dass es nicht immer große teure Pakete wie beispielsweise Photoshop CS6 sein müssen. Zwar kann man mit Snapseed auch Bilder im JPG-Format bearbeiten, aber in den RAW-Bildern steckt einfach „mehr drin“ und bei extremen Einstellungen treten Clipping-Effekt deutlich später auf. Abgeschnittene und damit „verlorene“ Tonwerte sind dadurch seltener und die „Freiheiten“ bei der Bearbeitung von RAW-Bildern erstaunlich größer.

Wer einen Mac verwendet, der kann Snapseed über den Apple App-Store zum Kampfpreis von 17,99 Euro erwerben. Als Windows-User kann man eine passende Version online über die Snapseed-Webseite beziehen.

Snapseed im Apple App Store

Bei Snapseed wurde versucht alles so einfach wie möglich zu gestalten. Auf den ersten Blick sieht Snapseed nicht nach einer ernst zu nehmenden Software zur Bildbearbeitung aus. Aber schauen wir mal genauer hin. Hier habe ich ein Foto das ich vor ein paar Tagen in der Flugzeugausstellung bei Hermeskeil mit einer Nikon D800E und dem SAMYANG 2.8/15mm aufgenommen habe.

Flugausstellung in Hermeskeil - Nikon D800E

Öffnen wir das RAW-Bild zu diesem Foto doch mal in Snapseed. Auf den ersten Blick fällt auf, die Benutzeroberfläche ist denkbar einfach gestaltet. Aber die wenigen verfügbaren Effekte haben es wirklich in sich!

Beispiel - Nikon D800E - Snapseed

Bearbeiten wir das Foto mal in der Effekt-Kategorie „Drama“…

Snapseed - Nikon D800E

Mit einigen wenigen Klicks lässt sich hier die Bildwirkung sehr drastisch verändern. Wer mag, kann das Ergebnis später noch in einer anderen Software nachbearbeiten. Um diese zu zeigen habe ich hier eine störende Begrenzungs-Schnüre mit dem Photoshop-Kopierstempel digital entfernt.

Snapseed - Nikon D800E

Das Ergebnis ist ein Bild das den aktuellen Publikumsgeschmack recht gut trifft. Es ist kein HDR, aber es könnte ein HDR sein. Die Kontraste sind heftig und die durch das krasse Weitwinkel stark verzerrte Perspektive verändern die Proportionen des Flugzeugs derart stark, dass die meisten Zuschauer im ersten Moment überrascht sein werden. Wer sich mit den Möglichkeiten von Snapseed auseinander setzt, der findet schnell gefallen daran und angesichts des wirklich niedrigen Kaufpreises ist diese Software eine echte Empfehlung.

Hier noch einige RAW-Bilder die ich für Euch mit Snapseed konvertiert habe. Um die jeweiligen Effekte stark hervorzuheben, habe die Einstellungen bewusst etwas krasser gewählt als man es normaler Weise tun würde.

Dieses Beispielfoto habe ich bei ISO-200 und 1/125s mit dem Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm bei weit geöffneter Blende aufgenommen. Die selektive Schärfe habe ich mit Snapseed bewusst verstärkt und eine leichte Vignette verwendet.

Snapseed - Nikon D800E

 

Hier nun ein Detail einer Flugzeugturbine das ein NASA-Foto von 1968 sein könnte. Neben einem „Grunge-Effekt“ habe ich hier Schärfe und Details stark betont. Dies wie gesagt nur als Demonstration, normalerweise wäre man hier ein wenig zurückhaltender 🙂

Snapseed - Nikon D800E

Im letzten Beispielfoto möchte ich Euch zeigen was man unter „Tonwert-Abrissen“ und „Clipping“ versteht. Dieses Foto ist bei krassem Gegenlicht entstanden. Die Sonne wurde zwar vom hinteren Leitwerk dieses Jumbos verdeckt, aber die Wolken waren weiß und überstrahlt. In solchen Situationen hilft einzig die Korrektur des Belichtungsmessers. Korrigiert man in solchen Situationen die Belichtung um etwas -1.0EV oder mehr, so behalten die hellen Bildbereiche noch etwas Zeichnung. Meist ist in dem dann viel zu dunkel geratenen Foto aber in den dunklen Bereichen noch genügend Zeichnung vorhanden um diese dunklen Bereiche so aufzuhellen, dass sich noch eine zufrieden stellende Tonwertverteilung ohne Abrisse ergibt. Perspektive und Wolkenhimmel sind hier zwar ziemlich cool, aber durch die Überbelichtung ist das Bild eigentlich „zerstört“ und kann selbst mit Snapseed oder anderen Programmen nicht mehr gerettet werden.

Snapseed - Nikon D800E

Indian Summer in Deutschland

Pünktlich zum Wochenstart habe ich ein neues Video für Euch! Eigentlich wollte ich über die Autobahn nach Mainz, aber dann war da wieder richtig viel los, so dass ich kurz vor Koblenz abgefahren bin. Ein paar Kilometer später war ich dann schon unten an der Mosel. Das Navigationssystem wollte mich immer zurück auf die A61 schleusen, aber ich habe es konsequent ignoriert. So bin ich dann im wunderschönen Cochem an der Mosel gelandet. Kurz darauf gibt es eine Brücke über die Mosel. Hinter der Brücke bin ich der Mosel noch ein paar Kilometer gefolgt und dann in ein schönes Tal abgebogen das ich schon oft mit dem Motorrad gefahren bin.

Meine kleine GoPro HD HERO 960 hatte ich auf dem Beifahrersitz liegen. Eigentlich hatte ich sie eingesteckt um in der kommenden Woche mal ein paar Aufnahmen mit meiner BMW K1200RS zu machen. An der Mosel war es dann so zauberhaft, dass ich die kleine GoPro ganz ohne Gehäuse usw. einfach mal eingeschaltet und ein wenig damit herum gespielt habe.

Mal habe ich sie aus dem Fenster gehalten, dann auf die Mittelkonsole gelegt, auf das Armaturenbrett, wie der aus dem Fenster, neben den Spiegel, eben alles was mir so eingefallen ist. Irgendwann bin ich versehentlich falsch abgebogen und wieder hin in Richtung Mosel gefahren. Die Straße ist krass und voller Spitzkehren. Also war ich nicht wirklich böse wegen dieses kleinen Versehens. Am Ende der Straße konnte ich dann anhalten und wenden. Bei diesem Stopp habe ich dann ein wenig im Kofferraum gekramt und tatsächlich in einer Tüte die Scheibenhalterung für diese kleine GoPro Kamera gefunden. Mit einem Taschentuch und ein wenig Spucke ließen sich dann sowohl der Kotflügel säubern als auch die GoPro sicher befestigen. Samt Kamera ging es dann mit Vollgas die Serpentinen wieder hinauf, was für ein Spaß.

Später habe ich die Kamera mal auf dem Glasdach montiert und den Rest des Weges bis zu einem McDonalds „Restaurant“ aus dieser Perspektive gefilmt. Das Wetter war kalt und frisch, aber dadurch war die Aussicht großartig und die Farben der Bäume ganz wunderbar. Noch eine Woche und der Herbst ist voll da!

Mein Tipp für das nächste Wochenende:

Schnappt Euch einen Polfilter und eine Kamera dazu und geht mal im Wald spazieren!

Das Video habe ich auf meinem 17″ MacBook Pro mit Final Cut Pro X geschnitten. Dieses Notebook hat schon eine i7-CPU und damit läuft der Videoschnitts sehr flüssig. Das macht Spaß!

Was gar keinen Spaß gemacht hat ist, dass beim Herausnehmen der Speicherkarte aus dem Kartenleser mein schöner Mac voll abgestürzt ist. Er hat kurz danach  neu gestartet, aber meine lokale iTunes Mediathek ist jetzt komplett zerstört und ich muss sie neu aufbauen. Das ist total ärgerlich, so dass ich meinem Frust eben bei Facebook erst einmal Luft machen musste. Apple bewirbt seine Produkte als wären sie das Beste seit dem Urknall und immer wieder gibt es Situationen in denen sich zeigt, dass auch dieser Konzern nur mit Wasser kocht. Da reden fesch gestylte hippe Verkäufer den Kunden diese MacBooks schön, aber haben selbst noch nie mit einem wirklich gut konfigurierten Windows 7 PC gearbeitet.

An Tagen wie diesem geht mir dieser fast religiöse Apple-Kult wieder einmal total auf die Nerven. Ok, die Dinger sehen gut aus, aber sie haben die gleichen Fehler und Schwachstellen wie die Produkte anderer Hersteller auch. Umso unglaublicher  mutet es da an, wie Millionen von „Apple-Jüngern“ genau diese Fehler tagtäglich zu ignorieren verstehen. Entweder sind sie blind, oder die Marketing-Gehirnwäsche hat bei ihnen funktioniert. 🙂

GoPro HD HERO

Wer sich selbst einmal an einem solchen Video versuchen möchte der könnte sich die neuere Version der GoPro kaufen. Dieses Video habe ich mit der inzwischen schon recht betagten HD HERO 960 in der Auflösung 720p aufgenommen. Dieses Modell hat einen sehr ausgeprägtes Weitwinkelobjektiv. Mit  der GoPro HD HERO 1080 sehen die Videos etwas weniger nach Fisheye aus. Die neueste Version dieser Kamera liefert bei wenig Licht sichtbar rauschärmere Bilder. Außerdem ist der Kontrastumfang des neuen Modells etwas höher, so dass helle Wolkenpartien weniger stark überstrahlt aussehen werden als in meinem Video.

Die GoPro HD HERO 2 gibt es bei amazon.de aktuell in der Motorsports-Edition ab 280,- Euro.

Filmmusik

Bevor ist es vergesse, in diesem Video habe ich erstmals Musik von www.monkeyecho.de verwendet. Wirklich cool und groovy ist das – Danke Stefan!!

Nikon AW-100 – Der ideale Begleiter für Motorradfahrer

 

Nikon Coolpix AW-100 (AW100)

Zur Nikon AW-100 habe ich bereits mehrere Artikel verfasst. Heute möchte ich Euch ein kurzes Video vorstellen, dass ich eben auf meinem 17″ MacBook Pro mit Final-Cut-Pro-X erstellt habe. Mit dieser Apple-Software stehe ich derzeit noch ziemlich auf Kriegsfuß, denn es ist einfach alles ganz anders als bei dem Programm mit dem ich mich gut auskenne: Magix Video-Deluxe-MX.

Doch je länger man sich mit Final-Cut-Pro-X (FCPX) beschäftigt umso leichter geht die Arbeit damit von der Hand.

Gestern war der Tag der Deutschen Einheit und ich habe den schönen Tag für eine Motorradtour zu Orten genutzt an denen ich niemals zuvor gewesen bin. Orte wie Pirmasens kannte ich bislang nur aus dem Radio, ein Vorstellung davon wo dieser Ort liegt und wie es dort aussieht hatte ich bislang nicht. Oder Bad Dürkheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, ist jemand von Euch schon einmal dort gewesen??

Ich jedenfalls nicht und so habe ich mir gedacht, dass es zum Tag der Deutschen Einheit sehr gut passen würde eine wenig „Heimatkunde“ zu betreiben. Zwischendurch habe ich immer mal wieder angehalten und die kleine Nikon AW-100 aus der Brusttasche gefischt. Schnell ein paar Video-Schnipsel aufgenommen und wieder ging es weiter. Heute ist dann in Verbindung mit einem neuen Musikstück, des von mir überaus geschätzten Elektronik-Pioniers Gereon M. Hillebrand (www.gerimusic.com), ein kurzes Motorradvideo entstanden.

Wer nicht auf Motorradvideos steht kann trotzdem schauen wie sich die preiswerte kleine Nikon AW-100 im Video-Modus schlägt. Ich bin von den Qualitäten dieser kleinen Kamera immer wieder überrascht. Ein wenig schade ist es jedoch, dass sie nur mit 30 Bildern/Sekunde filmen kann. Meine Nikon D7000 filmt mit 23,97 Bildern/Sekunde und andere Kameras wiederum mit 15, 24, 25, 50 oder gar 60 Bildern/Sekunde. Das alles zu einem Video zu verarbeiten das später auch noch“flüssig“ läuft ist kaum möglich. Daher muss man beim Einsatz mehrerer unterschiedlicher Kameras im Vorfeld genau überlegen welche Kameras man verwenden will und mit welcher Framerate man arbeiten möchte! Tut man dies nicht, so steht man später beim „Multi-Cam-Editing“ von großen Problemen die sich wenn überhaupt, meist nur sehr zeitaufwändig lösen lassen.

Hier nun das Video…

OS-X 10.8 – Der Berglöwe ist da

Eigentlich bin ich müde und möchte nur ins Bett, dann ein letzter Blick in meine E-Mails… Hey was ist denn das? Ein Update wartet…

Eine Stunde später sind etliche Programme wie iPhoto, iMovie usw. auf meinem MacBook aktualisiert, alles klappt ganz vorzüglich. Dann fällt mir auf, das eine neue Version des OS-X Betriebssystems verfügbar ist. Der Spaß kostet 15,59 Euro, revolutionäre neue Features sind nicht zu erwarten, aber es soll nun endlich eine Unterstützung für USB 3.0 Controller geben. Vor einigen Monaten habe ich einen Treiber für einen USB 3.0 Host-Controller für meinen Mac gefunden. Meine Hoffnungen, dass das Übertragen des Bildmaterials von der Nikon D800E auf meinen Mac künftig blitzschnell von statten gehen werden haben sich leider (bislang?) nun bestätigt.

Zu Lebzeiten von Steve Jobs war ein Support für USB 3.0 kein Thema. Apple hat auf die Thunderbolt-Technologie gesetzt und Mastermind Steve Jobs hat USB 3.0 schon mal als billige „Consumer-Technologie“ verteufelt. Viele Beobachter haben hier gern Parallelen zur fehlenden Unterstützung für Adobe’s FLASH-Technologie auf iPad und iPhone gezogen.

Doch mit der neuen Generation der MacBooks gibt es nun auch endlich USB 3.0 Schnittstellen und alle Besitzer von Kameras wie der Nikon D800 die mit dem Kauf eines neuen MacBooks liebäugeln können jetzt aufatmen. Die billige „Consumer-Technologie“ ihrer neuen Hightech-Kamera wird vom neuen MacBook unterstützt werden. Ob das Update auch einen Vorteil für Nutzer älterer Geräte bringt, das werde ich in den kommenden Tagen ausloten und hier darüber berichteten.

Das Update auf OS-X Mountain-Lion, (Version 10.8) funktioniert jedenfalls fast wie von allein. Man muss hier und da klicken, sein Administrator-Kennwort eingeben und eine halbe Stunde später ist der Spuk vorbei.

Update erfolgreich - OS-X Berglöwe - Mountain Lion - 10.08

Wer überlegt dieses Update einzuspielen sollte daran denken, dass auf der Systemfestplatte genug freier Plattenplatz verfügbar ist! Auf der SSD in meinem MacBook waren 43 Gigabyte verfügbar, damit hat das Update reibungslos funktioniert.