OS-X Lion unter Windows 7 – Teil II

Die heutige Lektion des Tages ist:

  • Wer OS-X Lion in einer virtualisierten Variante unter VMWare zum Laufen bekommen hat ist ein Held!
  • Wer in dieser vituellen Maschine die automatischen Updates aktiviert handelt grob fahrlässig!
  • Wenn genau dieses OS-X ein automatisches Update findet ist das blöd!
  • Wer versucht dieses Update einzuspielen ist dämlich!
  • Danach ist die virtuelle Maschine nämlich kaputt!
  • Wer noch eine Kopie dieser virtuellen OS-X Lion Maschine hat ist glücklich!
  • Wer keine Kopie mehr hat ist ein Idiot!

Ich kann mich glücklich schätzen, trotzdem komme ich mir vor wie ein Idiot…

Nun muss ich alles neu installieren was da schon drin war, denn mein Backup ist schon ziemlich alt. Und ich sehe damit nicht nur alt aus, ich fühle mich auch gerade so.

Asterix und Obelix würden mein aktuelles Gefühl etwa so ausdrücken: *&+%$§*#\@€&$§^°

Und die Moral von der Geschicht: Update Deinen Lion nicht.

Oder: Lass den Quatsch und nimm gleich einen echten Mac…

Nikon P7100 – Vignettierung korrigieren

Gestern habe ich eine E-Mail bekommen in der einer meiner Leser gefragt hat, ob die Vignettierung der Bildecken so wie im angehängten Beispiel-Foto normal sei. Zum Thema Vignettierung kann man sagen, dass grundsätzlich alle Objektive dazu neigen bei offener Blende einen entsprechenden „Fehler“ zu produzieren. Verkleinert man die Blendenöffnung, so nimmt die Vignettierung ab. Wirklich komplett verschwinden tut sie aber meist nicht. Es sei denn, man verwendet eine Kamera mit einem kleinen DX Chip in Verbindung mit einem Objektiv das für einen deutlich größeren Bildkreis gerechnet ist.

Also ein FX-Objektiv an einer DX-Kamera oder bspw. ein Hasselblad-Objektiv mit entsprechendem Adapter an einer FX-Kamera.

Womit wir schon beim Thema wären! Ich liebe meine Hasselblad Kameras, besonders die schrullige SWC (Super-Wide-Camera). Aber besonders bei der SWC ist die Randabschattung wirklich enorm. Daher habe ich eine ganze Weile experimentiert um herauszufinden, wie sich diese Vignettierung der SWC bei einem gescannten Dia oder Negativ korrigieren lässt.

Eigentlich ist es ganz einfach und so habe ich gestern schnell ein kleines Tutorial erstellt das zeigt, wie ich diese Vignettierung beim an die E-Mail angehängten Beispielfoto korrigiert habe. Beim „Probeschauen“ ist mir ein kleiner Fehler im Video aufgefallen: Das Foto ist mit einer Nikon P7100 und nicht, wie im Video gesagt, mit einer Nikon P7000 fotografiert worden. Ich hoffe Ihr könnt über diesen kleinen Fehler hinweg sehen.

Ok, nun aber endlich „Film ab“

iPad gekündigt aber vodafone bucht ab – Teil 2

Nachdem ich mir gestern mit meinem Post zum oben genannten Thema ein wenig „Luft machen musste“, habe ich eine weitere E-Mail an den vodafone Support geschickt. In dieser E-Mail habe ich die Sache erneut aus meiner Sicht erläutert und auf das Infodokument 4142 verwiesen. Zusätzlich habe ich in diese E-Mail einen Link auf den Artikel von gestern Abend eingefügt.

Dann habe ich diesen Satz geschrieben:

Ich würde diesen Artikel gern mit einem versöhnlichen Absatz abschließen, dass der vodafone Kundendienst mich toll unterstützt hat und dass ich die über 10 Monate ohne jegliche Gegenleistung hinweg monatlich eingezogenen 24,95 Euro erstattet bekommen habe.

Heute fand ich dann in meinem Postfach eine Antwort der Support-Mitarbeiterin mit der ich gestern das Vergnügen am Telefon hatte. Hier ein kleiner Auszug aus dieser E-Mail:

Guten Tag Herr Hillebrand,

herzlichen Dank für Ihre Mail. Wir bedauern sehr, dass weiterhin Unklarheiten bei Ihrem Vodafone-Vertrag bestehen. Das wollen wir ändern. Zunächst möchten wir uns für die bislang erfolgte Bearbeitung und Fehlinformation bezüglich der anfallenden Kosten sowie der Kündigung des Vertrages entschuldigen.

Zunächst möchten wir das Missverständnis bezüglich der Kündigung des Vertrages aufklären: Sie haben Recht. Die Kündigung der gebuchten Option, in Ihrem Fall Vodafone MobileInternet Basic MonatsFlat, ist bequem online möglich. Die Kündigung bedarf keine Schriftform.

Allerdings wurde auf Ihren Wunsch hin die Option Vodafone MobileInternet Basic MonatsFlat, die monatlich mit 24,95 Euro berechnet wurde, zum 12. Februar 2011 gekündigt. Der eigentliche Vertrag für die SIM-Karte mit der Nummer 01520-6831224 blieb dabei aber weiterhin bestehen, es erfolgt aber keine Berechnung von Leistungen seitens Vodafone.

Gern klären wir Sie jetzt umfassend über die monatlich seit dem 13. Februar 2011 anfallenden Kosten auf.

Das sind versöhnliche Töne und darüber kann man sich freuen! Warum kann man sich freuen? Weil ein Telekommunikationsdienstleister wie vodafone an einem „verlorenen Kunden“ nichts mehr verdienen wird. Mein Eindruck ist, dass daher und weil der Kunde ja eh weg ist, an allen Ecken und Enden versucht wird bloß keine zuviel eingezogenen Beträge zu erstatten. Vielleicht gibt es sogar interne Anweisungen an die Mitarbeiter des Supports, wundern würde es mich nicht! Dass dann doch eine solche Mail „rausgeht“ ist für mich ein positives Signal und das finde ich wirklich erfreulich!

Wie dem auch sei, ich werde jetzt noch ein wenig abwarten was innerhalb der nächsten Tage geschieht. Sobald ich eine abschließende Rechnung erhalten habe und die zuviel eingezogenen Gebühren erstattet wurden, werde ich Euch hier entsprechend informieren und die Sache danach auf sich beruhen lassen.

Gelernt habe ich daraus, dass es sich durchaus lohnt auf seinem Recht als Kunde zu beharren. Auch will ich abschließend noch erwähnen, dass die vodafone Netzabdeckung mit dem iPad wirklich sensationell gut war. Gekündigt habe ich lediglich wegen der bevorstehenden langen USA Reise und weil ich unterwegs eigentlich nie ein iPad dabei habe. Dort wo ich es habe gibt es ein WLAN. Und selbst wenn es mal keines gibt, kann ich entweder mein HTC Desire HD benutzen oder es als WLAN-Hotspot für das iPad einsetzen.

Alles wird gut, immer! Hoffen wir es mal…

iPad gekündigt aber vodafone bucht weiter ab…

Wer meinen BLOG seit längerer Zeit verfolgt, hat schon am 13. Februar lesen können, wie ich von der augenscheinlich geglückten problemlosen Kündigung meiner vodafone 3GB Flatrate für das Apple iPad berichtet habe. Kurz nach der Kündigung bin ich dann für eine längere Zeit in den USA gewesen und habe nicht weiter über meinen vodafone Vertrag nachgedacht. Bei meiner Heimkehr habe ich auch keinerlei Rechnungen gefunden und bin davon ausgegangen, dass alles prima geklappt hat. Aus den Augen aus dem Sinn.

Einige Wochen später ist mir dann bei der Durchsicht der vielen hundert Kontobewegungen aufgefallen, dass vodafone, trotz der auf dem iPad bestätigten erfolgreichen Kündigung, weiterhin monatlich 24,95 Euro von meinem Konto abgebucht hat. Entsprechende Rechnungen wurden aber nicht verschickt.

Weil bei der Hotline niemand zu erreichen war, habe ich mich per E-Mail an vodafone gewendet. In der Folge gab es eine E-Mail vom Kundendienst. Ich solle ihnen mein Kennwort mitteilen, weil sie aus Gründen des Datenschutzes nicht auf mein Konto zugreifen könnten!! Wie krass ist denn das? Ein Kennwort dient dazu den Kunden den Geschützen Zugang zu genau ihrem Konto zu ermöglichen. Solch eine Information ist höchst vertraulich und die soll ich nun in einen vodafone-Vordruck eintragen und diesen inkl. Namen usw. per Fax an vodafone senden? Wer weiß, wie lange dieses Fax dort herumliegt und wer es alles lesen kann. Wo bleibt HIER der Datenschutz? Das kann ja wohl nicht wahr sein.

Aber egal, ich habe einfach ein neues Kennwort beantragt. Ein „Altes Kennwort“ kenne ich nicht nicht, warum auch schließlich werde ich über die SIM-Karte des iPAds authentifiziert. Man schaltet das WLAN ab, aktiviert die SIM-Karte, geht mit Safari auf http://www.vodefone.de und schon sieht man seine Vertragsdaten. Das sieht dann so aus und ein Kennwort braucht man dafür NICHT!!

So sieht das seit Februar 2010 unverändert aus.

Als ich den Datentarif gekündigt habe konnte ich auf dem iPad das hier lesen:

Steht hier ganz klar „Die Datenoption ist zum 20.02.11 gekündigt“ oder steht das da nicht?

Wie dem auch sei, beim ersten Anlauf gab es seitens vodafone keine weiteren Anrufe und ich bin davon ausgegangen, dass sie mir die zu unrecht eingezogenen Telefongebühren irgendwann erstatten würden. Aber Pustekuchen! Rund 10 Monate später fällt mir auf, dass statt einer Gutschrift von vodafone weiterhin monatlich abgebucht wird. Also versuche ich wieder einmal mich durch die Telefonwarteschlangen zu hangeln, um wieder frustriert eine E-Mail zu verschicken.

Der vodafone Support reagiert wie beim ersten Mal, es gibt eine E-Mail, sie brauchen mein Kennwort. Ok, also drucke ich das Formular erneut aus, unterschreibe es, scanne es ein und schicke es per E-Mail mit den beiden oben gezeigten Screenshots an den vodafone Kundendienst.

Heute klingelt dann mein Handy, eine nette Dame des vodafone Kundendienstes ist am anderen Ende. Sie sagt mir zu, dass sie mir erneut Rechnungsduplikate für die letzten Monate zusenden will. Hä? Duplikate von was? Ich habe keine Rechnungen erhalten, sonst hätte ich auch eher reagieren können. Als ich vorsichtig nachfrage wann ich mit der Erstattung der zu unrecht eingezogenen Geldbeträge rechnen kann erfahre ich, dass ich nach Deutschem Recht nur schriftlich mit Unterschrift kündigen kann. Hä? Warum wurde mir dann auf der Webseite auf dem iPad von vodafone angezeigt mein Datentarif sei gekündigt? Auch konnte ich keine Verbindung mehr herstellen, es gab ja auch keinen Datentarif!

Am Telefon entbrennt ein Streitgespräch, die nette Dame ist nicht mehr so nett und schließlich bin ich angesichts ihrer Belehrungen so verärgert, dass ich mich nur kurz bedanke und dann auflegen muss um nicht vor Wut zu platzen.

Ein Freund hat mir vor langer Zeit mal gesagt, die Mobilfunkanbieter wären die Raubritter des 21. Jahrhunderts – ob er damit Recht hatte??

Eben habe ich mal kurz bei http://www.google.de nach „iPad vodafone Kündigung“ gesucht und eine lange Liste von Einträgen frustrierter vodafone-Kunden mit dem gleichen Problem gefunden.

Hier zwei Beispiele die sogar aus einem moderierten vodafone-Forum stammen!!

https://www.vodafone.de/forum/posts/list/2439.page

https://www.vodafone.de/forum/posts/list/2721.page

Schaut man sich das vodafone Infodokument 4142 an so gibt es dort klipp und klar diese Passage zu lesen:

Dort steht also: Sie können Ihre Vodafone MobileInternet Basic einfach und bequem selbst verwalten, Tarifoptionen wechseln und kündigen.

Unterliege ich einer Sinnestäuschung oder bietet vodafone da die Kündigung direkt auf dem iPad an? Ich denke ich habe richtig gelesen und Ihr auch! Genau so hatte es ja auch funktioniert – leider aber nur unter der Haube!

Dass ich nun 250 Euro für nicht erbrachte und auch nur abrufbare Leistungen zahlen soll ist echt der Kracher. Am Telefon musste ich mir auch noch anhören, dass ich selbst schuld sei weil ich mich erst so spät gemeldet habe. Hallo? Habe ich es nicht schon früher versucht? Habe ich irgendwelche Rechnungen bekommen? Habe ich versucht einen Kundendienst anzurufen der fast nie erreichbar ist? In einem vodafone Shop war ich auch. Die haben mir nur gesagt, dass sie da nichts tun können und dass ich mich an den Support wenden soll – prima!

Heute werde ich einen neuen Versuch starten mein Geld zurück zu bekommen. Wie das ausgeht werde ich Euch hier berichten. Man darf gespannt sein…

Nikon Scan unter OS-X Lion

Sucht man bei http://www.wikipedia.de nach dem Begriff „Rosetta“ findet man u.a. diesen kleinen Absatz:

Rosetta ist der Name eines Frameworks, das zwischen 2006 und 2011 Bestandteil des Betriebssystems Mac OS X war und es ermöglichte, für PowerPC-Prozessoren kompilierte Programme unverändert auf x86-Prozessoren auszuführen. Der Name ist angelehnt an den Stein von Rosetta, der wesentlich zur Entzifferung der Hieroglyphen beitrug.

Versucht man nach dem Upgrade von Apples OS-X Snow-Leopard auf OS-X Lion die Software Nikon Scan zu starten wird man feststellen, dass diese Software mit der Fehlermeldung abbricht, dass PowerPC-Programme nicht mehr unterstützt werden. Nun versteht man auch warum im obigen Zitat das Wörtchen „war“ verwendet wird. Mit OS-X Lion wird kein alter Krams mehr unterstützt, dazu gehört leider auch Nikon Scan! Damit sind alle Anwender gekniffen die noch vor kurzem Geld für einen Scanner wie beispielsweise den Nikon Coolscan 9000 und einen Mac ausgegeben haben. Nikon legt auch nicht nach, denn dann müsste man die Software wahrscheinlich aufwändig überarbeiten.

Was tun?

Unter www.hamrick.com ist mit VueScan 9.0.62 eine wirklich gute und leistungsfähige Scanner-Software verfügbar die auf dem Mac läuft und fast alle Scanner unterstützt die derzeit lieferbar sind oder es bis vor einigen wenigen Jahren waren. Die Professional Version kostet etwa 80,- US-Dollar, bezahlen kann man mit einer Kreditkarte.

Der Download ist schnell beendet, mein Nikon Scanner wird sofort erkannt und die Scan-Qualität ist nicht schlechter als bei Nikon-Scan. Für die Nachbearbeitung der Scans kann man auf die Apple-Vorschau oder eine der vielen Photoshop-Varianten zurückgreifen. Man kann also auch im Jahr 2011 noch Dias scannen. Ok, es ist ein wenig traurig, dass Nikon alles eingestellt hat was mit Film-Scannern zu tun hat. Aber es geht, wenn auch mit ein paar Haken und Ösen. Doch es ist ein weiteres Indiz, dass es langsam aber sicher um die traditionelle Fotografie eng wird. Noch ein paar Jahre und ein Freak ist wer noch einen Film belichten möchte, traurig aber wahr…

Dabei macht es Spaß und die Ergebnisse sind manchmal wirklich großartig…

Hier einige zum Teil schon etwas ältere Scans:

Zunächst einige Scans von einem Kodak Ektar 100 die ich mit einer Nikon F5 und der MF-28 Multifunktionsrückwand fotografiert habe. Auf den Stegen zwischen den Bildern habe ich damit Datum und Uhrzeit einbelichtet – sehr cool!

Nun ein recht altes Bild das mit einem 800mm Teleobjektiv vom anderen Ende der Stadt auf dem Dach eines Hochhauses entstanden ist als die Queen Mary II erstmals im Hamburger Hafen vor Anker lag. Der Scan ist von 2008, das Dia ist deutlich älter!

Nun zwei „Blümchen-Dias“…

Und ein traurig dreinschauender Leopard den ich mit der Nikon F5 durch eine Glasscheibe hindurch auf Kodak Ektar 100 fotografiert habe.

Einige winterliche Impressionen der letzten USA Reise im Frühjahr 2011. Bei dieser Reise hatte ich eine Nikon F80 dabei und habe etwa 10 Rollen Fuji Velvia 50 und einige wenige Kodak Ektar 100 belichtet.

Richtig toll war es noch einmal die „Chess Queen“ bei den Coyote Buttes South in Arizona zu besuchen. Ein Bild mit der Nikon F80 und dem Nikkor AF-D 2.8/20mm auf Fuji Velvia 50.

Beim leider vergeblichen Versuch einen Hiking-Permit für die Wave zu ergattern habe ich im April 2011 Alan Vasenius aus Los Angeles kennen gelernt. Alan hat mir den Tipp gegeben ins Monument Valley zu fahren und dem seltenen Schauspiel beizuwohnen das ich hier mit d er Nikon F80 und dem Nikkor AF-S VR 2.8/70-200 auf Velvia 50 abgelichtet habe.

Der Mono Lake in Kalifornien hat es mit ganz besonders angetan. Wiederum Nikon F80 mit Nikkor AF-S 24-85mm und Velvia 50.

Zum Schluss noch ein Sonnenaufgang über dem Bryce-Canyon. Ein Foto das bei der Erkenntnis hilft, dass Diafilme keinen wirklich großen Dynamik-Umfang haben und dass man solche schwierigen Motive besser mit der Nikon D300 oder D700 in Verbindung mit einer Belichtungsreihe und einer HDR-Verarbeitung ablichten kann. Dieses Bild ist aus drei verschiednen hellen Scan des gleichen Dias erstellt! Viel Aufwand für ein mäßiges Ergebnis, aber immerhin…

Ok, der Scanner geht wieder und ich hoffe sehr, dass ich die neuen Filme die seit der letzten Woche im Kühlschrank lagern auch irgendwann noch entwickeln lassen kann…