Nikon D7000 – Praxistest auf Teneriffa

Um 5h30 klingelt der Wecker, um 7h30 sind wir unterwegs zum Flughafen Köln-Bonn. Eigentlich will ich Sandra nur kurz am Terminal 2 absetzen, das Auto im P3 abstellen und dann gemeinsam mit ihr einchecken. Aber die Schalter von Air Berlin sind schon geöffnet. Alles klappt problemlos, 5 Minuten später haben wir schon unsere Bordkarten. Wenn das doch bei der Abreise auf Teneriffa auch mal so problemlos klappen würde…

Danach schnell das Auto parken, zu Fuß zurück zum Terminal 2 und ab zur Sicherheitskontrolle. Meinen Fotorucksack habe ich diesmal in meinem großen Koffer verstaut. Im Fotorucksack selbst sind Batterien und Ladegeräte, eben lauter Dinge die eher nicht geklaut werden und denen ein ordentlicher Stoß nicht viel ausmacht. Alle Fotosachen sind schön einzeln verpackt in einem neuen kleinen Hartschalenkoffer. Dieses Ding ist 50 x 40 x 25 cm groß, wiegt aber leider fast 16 Kilogramm! Bei der Sicherheitskontrolle ist mir daher nicht ganz wohl. Was, wenn der Koffer gewogen wird? Aber es klappt alles reibungslos. Meine dicken Wanderstiefel piepesten ganz ordentlich, darum kümmern sich die Sicherheitsleute ganz besonders ausführlich. Meine Fotosachen übersehen sie dabei irgendwie. Während ich die Schuhe wieder anziehe bin ich wirklich erleichtert. Endlich darf das riesige Nikon AF-S VR 4/200-400mm mal wieder mit auf Reisen!

Am Vorabend habe ich mit der Versicherung noch eine letzte E-Mail ausgetauscht. Nun ist auch alles was ich mitschleppe versichert, super!

Diesmal ist alles ganz und ganz digital. Leider mussten ein paar Sachen daheim bleiben. Im Kühlfach liegen noch etwa 30 Rollfilme Fuji Velvia 50, meine Rollei und die Hassis sind in der Nähe. Schade, ich hätte gern mal wieder mehr analog fotografiert. Aber wie soll ich Bilder mit der D7000 bzw. der D700 und allen neuen Objektiven für meinen BLOG machen, wenn ich sie nicht mitnehmen kann weil ansonsten zu befürchten ist, dass das Flugzeug wegen des Gewichts meiner vielen Fotosachen nicht starten kann 😦

Der Flug ist sehr kurzweilig, ich habe mein iPad II dabei. Im 64 GB großen Speicher finden sich Hangover II und eine Reihe anderer Filme. Diese habe ich am Vortag noch schnell auf dem MacBook konvertiert. Im Apple APP-Store gibt es dazu das Programm DVD-Ripper. Auf der Webseite der Programmierer gibt es das Programm DVD-Decrypter. Will man eine kopiergeschützte DVD auf ein iPad kopieren, startet man zunächst DVD-Decrypter, legt dann die DVD ein und kann sie Dann mit DVD-Ripper öffnen. Dann noch kurz auf Start klicken, eine Stunde warten und schon hat man eine etwa 1GB große MP4 Datei die man via iTunes auf das iPad kopieren kann. Dort sieht man zwar kein Cover, aber auch das läßt sich ändern!

Praktisch ist, dass es ein Preset für das iPad gibt. So ist alles ganz einfach und das Ergebnis wirklich überzeugend!

So vorbereitet gibt es also auf dem Flug erst einmal Hangover II und danach wenn Frozen. Alles sehr kurzweilige Unterhaltung ohne viel Tiefgang.

Nach 4 Stunden und 20 Minuten Flugzeit treffen wir am Flughafen Teneriffa Süd ein. Am Schalter von Cicar sind drei Mitarbeiter und nur zwei Kunden. Keine 5 Minuten später habe ich einen fast neuen Opel Astra, 1511 Kilometer sollen erst auf dem Tacho stehen, super!

Koffer rein und los. Etwa 100 Kilometer später trudeln wir auf der Finca San Juan auf der Nordseite Teneriffas ein. Der Schlüssel zu unserem kleinen Häuschen steckt schon. Schnell die Koffer hinein und auf zum Restaurant weiter oben. Jo begrüßt uns freudig, wir sind schon Stammgäste. Gleich lernen wir auch den neuen Koch und eine neue Mitarbeiterin kennen. 10 Minuten später gibt es kaltes Bier und dampfende Garbanzas, so kann eine Reise beginnen.

Später wird auf dem iPad kurz dieser Artikel geschrieben, dann heißt es Koffer auspacken und danach geht es ab ins große Einkaufszentrum bei Puerto de la Cruz. Alles was man für das Badezimmer braucht haben wir dabeisein gelassen. Das gibt es im Al Campo ganz preiswert und so vermeiden wir ggfs. teures Übergepäck.

Ab 19h gibt es ein Menü mit drei Gängen, war für ein schöner Auftakt für diese Reise. Um kurz nach 21h Ortzeit (in Deutschland ist es jetzt schon 22h) gibt es einen letzten Ramazotti auf Eis mit Zitrone, danach verabschieden wird uns von den beiden anderen Gästen. Auch der neue Koch hat jetzt nach fünfzehn Stunden Arbeitszeit endlich Feierabend.

Tag 2 – Zu Besuch bei Wolfgang und Karin

Als wir am nächsten Morgen aufwachen sind wir erholt und ausgeschlafen, die Kopfschmerzen des Vortages sind Geschichte. Wären wir Teil der Fernsehserie „LOST“ würde ich sagen „Das ist die Insel, sie will und begrüßen!“ Aber das sind wir nicht, ich bin nich Jack, Sandra ist nicht Kate und Sayid habe ich hier auch noch nicht gesehen. Also begrüßen wir unseren Koch und seine Frau. Es gibt Sekt, hausgemachtes dunkles Brot, original Bayrische Weisswurst mit Händelmayer Senf, deutschen Filterkaffee, uns geht es hier richtig gut!

Nach unserem ausgiebigen Frühstück mit allerlei Köstlichkeiten und einem Gläschen Sekt würde ich ja gern in der Sonne liegen, aber der Himmel ist heute bewölkt. Zwar zeigt das Thermometer 20°C, aber die Sonne versteckt sich hinter dicken Wolken. Also wandere ich ein wenig mit dem witzigen „Loreo Lens in a Cap“ und der Nikon D700 auf unserer kleinen Finca herum. Um 15h haben wir uns mit Wolfgang und Karin verabredet. Also schnell in den tollen neuen Opel und ab nach Santa Ursula. Nach all den Monaten tut es gut die beiden wieder zu sehen. Es gibt frischen Kaffee und selbst gebackene Kekse. Dabei sitzen wir auf der Terrasse oberhalb von La Orotava und schauen uns in der Ferne den Pico del Teide an. Leider lässt er sich heute kaum blicken, schade! Später gibt es eine kleine Wanderung durch das „deutsche Viertel“ von Puerto de la Cruz – La Paz. Gegen 18h verabschieden wir uns und düsen nach Los Realejos zum famosen Monasterio. Dort gibt es saftige Rump-Steaks mit Fritten und Salat. Dazu eine Cerveza und danach einen Ramazotti auf Eis, das Leben kann so schön sein.

Zurück an unserer Finca steht nur ein Auto auf dem Parkplatz, das sind die Zwei mit denen wir gestern zu Abend gegessen haben. Sie haben auch einen nagelneuen Opel Astra von Cicar. Das passt heute wirklich gut. Um 20h54 sind wir so müde, dass uns fast die Augen zufallen. Ok, noch schnell aufschreiben was wir heute gemacht haben, sonst ist es morgen schon wieder fast vergessen…

Okay, das war Tag 2 auf Teneriffa 2011 – wenig spektakulär aber durchaus erholsam. Viele Fotos habe ich mir der Nikon D7000 nicht nicht gemacht, aber das wird sich hoffentlich bald ändern 🙂 Gute Nacht!

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