Nikon AW-100 – Under Water

Leider bin ich nicht der große Schwimmer und Taucher und im offenen Meer vor Teneriffa kann man zwar schwimmen, aber es ist auch oft gefährlich und größtenteils trübe. Aber in den beiden Wochen vor Weihnachten werden Sandra und ich uns mal am weißen Sandstrand, dem Playa de las Teresitas vergnügen. Vielleicht kommt hier ja meine kleine AW-100 dann mal „ins Wasser“. In der Bedienungsanleitung schreibt Nikon, dass man sie nach einem Bad im Meer etwa eine Stunde lang in eine Schüssel mit Leitungswasser auswaschen soll – natürlich in geschlossenem Zustand. Ganz witzig finde ich, das Nikon schreibt, die Kamera könnte sonst irgendwann anfangen „schlecht zu riechen“ – wie ein alter Fisch oder so?

Hier habe ich eben ein Video gefunden, das sehr schön zeigt was mit dieser kleinen Kamera so machbar ist. Wirklich beeindruckend!

USA South-West mit der Nikon S600

Kurz bevor es im Jahr 2009 in den Süd-Westen der USA ging, habe ich mir eine Nikon S600 gekauft. Für kleine Prints ist die Bildqualität dieser Kamera durchaus ok, sie passt in die Hosentasche und kann auch Video-Sequenzen mit 640×480 Bildpunkten bei 30 Bildern/Sekunde (NTSC) aufzeichnen. Das kleine Ding ist inzwischen hoffnungslos veraltet und Kameras wie die AW-100 bieten eine deutlich bessere Video-Qualität. Aber dennoch hatte ich mit dem kleinen Ding eine Menge Spaß und habe sie während der 6-wöchigen Reise immer mal wieder herausgeholt und ein paar kleine Video-Sequenzen aufgezeichnet.

Gestern bin ich beim „Festplatten-Aufräumen“ auf diese Videos gestoßen und habe ganz spontan am Mac-Mini mit iMovie 11 kleines Video für Euch zusammen gestellt.

Zu sehen  gibt es

  • Waterholes-Canyon
  • Monument Valley
  • Toadstool Hoodoo
  • Paria Canyon
  • Zion National Park
  • Rund um Page
  • Wie man in Arizona tankt
  • White Pocket
  • Die Umgebung des Broken Bow Arch
  • Highway 12
  • Capitol Reef Nationalpark
  • Burr Trail
  • Highway 12
  • Kurz vor dem Big Horn Canyon
  • Kühe
  • Colorado bei Moab
  • Am Colorado River
  • Off-road driving in den La Sal Mountains
  • Castle Valley
  • Adventure Inn in Moab
  • Abendessen aus dem Moab City-Market
  • Abseits aller Straßen im Canyonlands Nationalpark
  • Delicate Arch
  • Lake Powell und Rainbow Bridge
  • Scenic Flight bei Page Arizona
  • Extremes Bloggen in Mesquite
  • Auf zum Las Vegas McCarran Airport
Mit ein bisschen Glück kann ich im Mai 2012 genau dort anknüpfen wie dieses Video aufhört. Aber, vorher geht es erstmal nach Teneriffa, dann wird Weihnachten gefeiert und dann schauen vor mal weiter. Es bleibt also spannend 🙂

Driving Sideways with the Chevrolet Tahoe

Wenn ich sowas hier sehe, kann ich es kaum abwarten wieder in die USA zu kommen 🙂

 

Hier ist ein kurzes Video das ich vor ein paar Monaten auf dem Rückweg von den Coyote Buttes South aufgenommen habe. Eigentlich dachte ich, dass ich da völlig allein bin. Aber als ich gerade die Kamera einpacken wollte kamen mir drei dicke SUVs mit einer ganzen Horde fotowütiger Kerle entgegen. Die Fahrer trugen Hüte und wirklich coole Sonnenbrillen, da kann ich natürlich nicht mithalten. Aber egal, meinen Spaß hatte ich trotzdem…

Und man kann sich gleichmal anhören, welche krassen Geräusche die Nikon P7000 an stürmischen Tagen produziert. Die neuere P7100 wird da auch nicht besser sein. Da gibt es nur eines, man vertont das ganze einfach neu!

Tausche BMW F800r gegen K1200r

Am späten Nachmittag rufe ich kurz beim Motorradhaus Senger an, sicher ist sicher. Mein weißes „Mädchenmotorrad“ ist abholbereit. Schnell runter in die Tiefgarage und rauf auf mein Leihmotorrad. Irgendwie sieht sie voll gut aus, da muss man doch noch schnell mit der Nikon AW-100 ein paar Fotos machen…

Zu einem meiner Artikel zur Nikon AW-100 hat jemand einen Kommentar geschrieben, dass die Qualität der Bilder die er mit dieser Kamera macht schlecht sei. Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ok, man darf sich die 16.000.000 Bildpunkte nicht mit der Lupe im 100% Modus anschauen. Verkleinert man diese Bilder auf ein „sinnvolles“ Maß, so sehen sie meiner Meinung nach ganz ok aus.

Ok, wenngleich der Kilometerzähler erst bei 18.000 KM steht, wurde doch die 20.000er Inspektion erledigt. Diverse Öle mussten gewechselt werden und auch hier wurde der neue „Überspringschutz“, für die Steuerkette welche die Nockenwellen antreibt, eingebaut. Dieser Teil der Reparatur schlägt inkl. Mwst. mit etwa 60 Euro zu Buche. Da meine Sandra meist hübsch piano fährt, sind beide Reifen noch in Höchstform, was sich auch gleich positiv in den Gesamtkosten niederschlägt. Die 30.000er Inspektion meiner blauen K1200 hat in der letzten Woche inkl. TÜV und Reifen 1145,- Euro gekostet. Heute sind es „nur“ 345,- Euro. Ist immer noch ne Menge Geld, aber verglichen mit der letzten Woche ist es moderat und mir stockt nicht gleich der Atem.

Ein zaghaftes Drehen am Gasgriff zahlt sich also doppelt aus, man (oder auch Frau) fährt sicherer und die Verschleißteile halten länger.

Als ich die schwarz-gelbe F800r beim Motorradhaus abstelle, steht da ein Kundenmotorrad mit einer echt heißen Auspuffanlage. Leider kann mir niemand sagen was es für eine Anlage ist. Vielleicht kommt sie aus Italien und wahrscheinlich hat sie nicht einmal einen Katalysator. Aber scharf sieht sie aus, wirklich messerscharf… Also schnell ein paar Foto mit meiner neuen ständige Begleiterin der Nikon AW-100 machen…

Dagegen wirkt der Auspuff an meiner weißen K1200r Sport wie ein zu groß geratene Thermoskanne, oder?

Auf dem Rückweg ist dann Stau auf der Autobahn, es wird dunkel und es regnet. Die Saison ist wirklich zu Ende. Übermorgen noch einmal am Rhein entlang nach Hause und dann wird wohl der Winterschlag dieser beiden Schönheiten beginnen – schade eigentlich – wir hatten soviel Spaß in diesem Jahr…

Mein neues Buch

Das Buch zu meiner großen Fotoreise gibt es bei amazon.de als Kindle eBook zu kaufen. Auf 573 Seiten gibt es die vollständige Geschichte sowie 200 farbige Fotos, einige Karten und viele Tipps zum Thema Fotografie.

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Meine neue BMW F800 – Nur für einen Tag…


(Foto: Nikon AW-100)

Die Arbeit im Büro gestaltet sich heute wieder einmal schwierig. Beim letzten Deployment sind einige Stored-Procedures nicht korrekt in die Datenbank gewandert und so müssen sie erst noch gegen die aktuellen Versionen ausgetauscht werden. Aus der Produktion wird der eine oder andere Fehler mit hoher Priorität gemeldet. Kaum ist ein Fehler behoben geht das Telefon und es gibt ein neues Problem. Um 17h ist dann alles soweit erledigt, trotzdem raucht mein Kopf. Da tut eine kleine Abkühlung auf der Autobahn ganz gut. Bei 12°C geht es mit meiner weißen BMW K1200r Sport über die A60 nach Rüsselsheim. Beim Motorradhaus Sänger wird schnell abgeklärt, dass wir in der letzten Woche die Service-Hefte vertauscht hatten und dass daher die 30.000er Inspektion beim falschen Motorrad eingetragen ist. Tja wer sich den Luxus zweier identischer Motorräder gönnt, kann schon mal durcheinander kommen! Aber nichts ist unlösbar und bei Senger sowieso nicht. Es dauert nur ein paar Minuten, dann bin ich mit einer fast neuen BMW F800R unterwegs nach Mainz. Sie sieht aus wie eine Tigerente und brummt wie eine wilde Hummel…

Zunächst ist es wein wenig ungewohnt, aber man fühlt sich auf der F800 schnell zuhause. Beim Auffahren auf die Autobahn bin ich überrascht wie der kleine Motor hoch dreht und die Fuhre abgeht. Untermotorisiert ist dieses Motorrad nicht! Die 200 km/h erreicht sie spielend. Jetzt wünsche ich mit eine kleine Verkleidung hinter der ich mich zusammen kauern kann, aber da ist nichts. Auf diesem Ding sitze ich voll im Wind und so mache ich den Gashahn lieber wieder zu 🙂

Später an meinem Appartement angekommen muss ich sagen, das Ding fährt wie auf Schienen. Am 2.500 Umdrehungen geht es zügig vorwärts, aber es wird auch mit kernigen Vibrationen quittiert. Der Lenkungsdämpfer gibt zusätzlich  Ruhe in das ohnehin sehr gute Fahrwerk. Bremsen, Motor, Handling, Sitzposition, alles ist ok. Und doch ist es kein Motorrad für mich. Wenn man jahrelang einen großen „Brummer“ unter dem Hintern hatte, fühlt sich diese F800 an wie ein Fahrrad. Besonders blöd finde ich den neuen Blinker-Hebel. An die beidseitigen Blinkerhebel meiner K1200 musste ich mich gewöhnen, aber nun will ich nichts anderes mehr. Zu blöd, dass genau diese genialen Armaturen nicht mehr hergestellt werden und BMW sie nicht mehr einkaufen kann. Meine Handschuhe sind relativ eng und bei gezogener Kupplung ist es mir fast unmöglich den Blinkerhebel zu bedienen. Das könnte besser sein!

Vor meinem Besuch bei meinem Freund Hermann geht es noch ganz kurz zum Fototermin hoch in den Mainzer Volkspark. Schnell ein paar Bilder mit Video-Sequenzen mit der neuen Nikon AW-100 aufnehmen. Wieder am Appartement noch ein kleiner Soundcheck, schließlich will man ja auch hören wie der Motor der F800 „klingt“.

Dann schnell das Video zusammen stellen, Musik drunter und ab in Richtung YouTube damit.

 

Zusammenfassend könnte man sagen:

  • Die BMW F800R ist eher ein Motorrad für Frauen – daher auch das F in der Typenbezeichnung
  • Eine BMW der K-Serie ist eher was für Männer, daher auch das K wie „Kerl“ in der Typenbezeichnung
  • Eine R1200r ist eher ein „gemütlicher Panzer für betuchte Rentner“, daher auch das R in der Typenbezeichnung