Von Lissabon nach Huelva

Porto, Lissabon und die Azoren liegen nun hinter mir und ich bin fast ein wenig wehmütig. Portugal hätte noch so vieles zu bieten, ich könnte hier noch viele Monate verbringen. Aber die Zeit ist knapp,  denn in wenigen Tagen will ich schon auf Teneriffa sein. Die Fähre fährt nur einmal die Woche und es wäre ein kleine Katastrophe wenn ich die Abfahrt verpassen würde. Daher habe ich einen „Reservetag“ eingeplant und für heute die Fahrt von Lissabon nach Huelva geplant.

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Lissabon ist eine große Stadt  und hat etwa so viele Einwohner wie beispielsweise Bremen. Wer schon einmal in Bremen war der weiß, dass es gar nicht so einfach ist diese Stadt zu verlassen ohne dabei die Autobahn zu benutzen. In Lissabon ist das ganz ähnlich. Es ist ein endloses Gewusel von Taxis, Bussen und Einbahnstraßen. Wer sich hier nicht auskennt und kein Navigationssystem hat, der ist schnell ziemlich aufgeschmissen. Continue reading „Von Lissabon nach Huelva“

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Von den Azoren nach Lissabon

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Meine Zeit auf der herrlichen Azoren-Insel São Miguel geht leider heute zu Ende. Im Hotel do Mar in Povoação gefällt mir so gut, ich könnte noch eine Weile bleiben, aber in einer Woche will ich schon auf Teneriffa sein und mich dort mit meiner Freundin Sandra treffen. Also packe ich nach dem Frühstück meine Sachen und mache mich auf den Weg. Meinen Mietwagen muss ich um 16h am Flughafen abgeben, es ist also noch viel Zeit. Zuerst schaue ich mir noch einmal den „Lagoa das Furnas“ an. Gern würde ich hier etwas spazieren gehen, aber es regnet schon wieder. Nach dem wunderbar sonnigen ersten Tag  ist das Wetter derzeit um fotografieren eher ungeeignet. Ok ok, es gibt eigentlich kein schlechtes Fotowetter und oft ist eben schlechtes Wetter gut für ungewöhnliche Fotos. Aber ich habe weder eine Regenjacke noch einen Schirm dabei. So macht das Fotografieren im Regen einfach keinen Spaß. Also muss ich diesen wunderbaren See nach einigen Schnappschüssen verlassen.

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Lissabon mit dem Motorrad erkunden

Meine erste Nacht in Lissabon läuft gar nicht gut. Das Bett ist mindestens 20 cm zu kurz, also hängen hinten die Füße heraus. Die Klimaanlage pustet mir voll ins Gesicht, mit geht nicht und ohne nach 60 Minuten auch nicht mehr. Die Matratze hat eine umlaufende harte Kante, irgendwann tut es richtig weh wenn hinten die Füße heraushängen, ich habe sowieso seit Wochen Probleme mit den Achillessehnen… Irgendwie schaffe ich es aber doch bis zum Morgen, auch wenn ich total fertig bin. Aber es gibt hier ein ganz ordentliches Frühstück und leckeren Kaffee. Das gleicht so manches wieder aus.

Rundreise-Lissabon

Gegen 10h mache ich mich auf den Weg zum gegenüberliegenden Zipfel Lissabons, mein Ziel ist Armada. Dort angekommen parke ich mein Motorrad in der Nähe eines alten Segelschiffes das nun ein Museum ist. Mit meiner Fuji X-E2 und dem XF 18-55mm geht es ein wenig auf und ab, bis ich in einem kleinen Café lande. Dort genieße ich bei Kaffee und Orangensaft das Leben im Süden Europas und gehe anschließend mit meiner Kamera spazieren.

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Von Porto nach Lissabon

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Eigentlich ist die Fahrt von Porto nach Lissabon kein Ding. Aber die Autobahn ist kostenpflichtig und für Motorradfahrer nicht wirklich attraktiv. All das geht mir im Kopf herum während ich die Adresse meines Hotels in Lissabon in mein TomTom eingebe. Als Option für die Routenführung wähle ich heute „Schnellste Route“ und schalte die Option „Mautstrecken vermeiden“ ein. Es geht los, das Gegurke in Porto geht mir schon nach wenigen Minuten auf die Nerven. Das Kopfsteinpflaster, die Schlaglöcher, das Gehupe und die Portugiesen, die alle mit ihren Kleinwagen durch die Stadt heizen als gäbe es kein Morgen. Letztlich bin ich dankbar als ich dieses Gewusel endlich hinter mir habe. Solche Städte sind echt nicht mein Ding. Ich bin lieber allein auf einer Straße mit ordentlichem Asphalt irgendwo im Wald oder den Bergen unterwegs. Städtereisen sollen die Anderen machen. Klar, hier und dort mal schauen, das finde ich auch cool. Aber mit dem Motorrad durch Porto, das hat mir keinen Spaß gemacht, das war echter Stress.

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