Bildbearbeitung mit Nik Color Efex Pro 4.0

Vor ein paar Tagen habe ich mein inzwischen etwas betagtes 13″ MacBook gegen ein aktuelle Höllenmaschine mit 16GB Arbeitsspeicher, einer 512GB SSD und einem famosen Retina-Display ersetzt. Wie bei jedem Tausch eines Rechners war daher auch diesmal eine ziemliche „Installationsorgie“ notwendig. Nachdem alles installiert war habe ich das neue Display ein wenig mit Photoshop CS6 auf die „Probe“ gestellt. Dabei kam mir die Idee endlich die Nik Color Efex Pro 4.0 zu kaufen und auf diesem tollen neuen Notebook zu installieren. Zu kaufen gibt es diese Software online via Google Nik Collection zum Preis von 149,- $ (ca. 112,- €). Der Kauf ist sehr einfach und der Kaufpreis kann bequem bspw. via Paypal bezahlt werden.

Bildschirmfoto 2013-09-22 um 20.11.38

Die Nik Color Efex Pro 4.0 sind eine Sammlung diverser Tools für die Bildbearbeitung. Nach der Installation hat sich diese Software sehr elegant in Photoshop CS6 integriert, hier gibt es also keinen „Medienbruch“. Für die Nutzung ist kein Wechsel zu einer separaten Software notwendig, alle Arbeitsschritte können innerhalb von Photoshop erfolgen. Bereits nach den ersten „Testbildern“ ist mir diese Software sehr an Herz gewachsen. Gezielt eingesetzt kann man seine Bilder damit sehr subtil aufbessern. Aber es sind auch krasse Bearbeitungen wie im folgenden Bild möglich.

Hier habe ich für Euch ein relativ langweiliges Bild das im Jahr 2011 auf dem Weg nach Walker in Kalifornien entstanden ist.

DSC_3372

Die zu diesem Bild gehörende RAW-Datei habe ich mit Photoshop CS6 geöffnet und anschließend mit den Tools „Color Efex Pro“ und danach „HDR Efex Pro“ bearbeitet. Dabei habe ich einfach einige der vielen Voreinstellungen verwendet. Die gesamt Bearbeitungszeit für dieses Foto betrug kaum eine Minute und das Ergebnis ist ein echter Hingucker. Auch wenn das Ergebnis mit einer Fotografie nicht mehr wirklich viel zu tun hat und es sieht mehr nach einem Gemälde oder einer gerenderten künstlichen Landschaft aussieht, es hat was – meine ganz persönliche Meinung.

(Alle Beispiele sind 1920 Pixel breit, einfach anklicken und via flickr.com in Originalgröße anschauen)

Supernatural California - Nikon D300

Weniger stark übertrieben ist der Einsatz beim folgenden Foto ausgefallen. Hier sehen wir einen im Original etwas langweilige Szenerie aus den Nevada Mountains die Kalifornien und Nevada trennen. Auch hier war die Bearbeitungszeit nicht wirklich lang und das Ergebnis gefällt mir wirklich gut. Um der Bildwirkung Rechnung zu tragen habe ich diese Fotos bei flickr.com im Album „Supernatural Landscapes“ abgelegt.

Supernatural California #2 - Nikon D300

Hier habe ich noch ein alt bekanntes Motiv, das ich zuerst im Jahr 2005 mit einer Nikon D2x und dem Nikon AF-D 80-400mm aufgenommen habe. Fast 6 Jahre später habe ich das gleiche Motiv mit einer Nikon D700 und dem Höllentele Nikkor AF-S VR 4/200-400mm aufgenommen. Dieses Foto habe ich mir erneut vorgeknöpft und das RAW-Bild mit den Nik Color Efex bearbeitet. Hier fällt die Bearbeitung nun deutlich dezenter aus und das Ergebnis gefällt mir wirklich gut.

La Casa de Dios

Kommen wir zu einem Foto das vor etwas acht Wochen während einer Motorradtour mit der Nikon 1 J2 entstanden ist. Die Gegenlichtsituation war schwierig und der kleine Chip schien zunächst deutlich überfordert zu sein. Die JPG-Datei zeigte besonders in den hellen Bereichen nahezu keine Zeichnung mehr. Umso mehr war ich erstaunt was die Nik HDR Efex in diesem Bild sichtbar machen konnten.

Nikon_1V1_DSC_5661

Hier ein zweites weitere Beispiele die während dieser Motorradtour entstanden sind.

Nikon_1V1_DSC_5572

Nikon_1V1_DSC_5522

Hier habe ich noch einen direkten A/B Vergleich zwischen einer JPG-Datei so wie sie meine Nikon D300 geliefert und hat und einer etwas übertriebenen Bearbeitung mit den NIK Filtern.

Supernatural-California #3 - Nikon D300

Supernatural-California-3-Original

Fazit

Wer einen Weg zur überaus effizienten Nachbearbeitung seines Bildmaterials sucht und wie ich in der Landschaftsfotografie einen etwas „übernatürlichen“ Look seiner Fotos mag, der kommt für ca. 112,- Euro mit den Tools der Nik Collection sehr schnell ans Ziel. Doch der Leistungsumfang dieser Software geht weit über die hier gezeigten Beispiele hinaus. Die enthaltenen Tools für das gezielte „Nachschärfen“ und Schwarz-Weiß Konvertierungen werde ich in den kommenden Wochen näher unter die Lupe nehmen und für Euch immer wieder entsprechend markierte Beispielfotos bei flickr.com posten.

Wer mag kann mich auch bei facebook adden und dort mit mir alle Themen der Fotografie diskutieren.

flickr Alben mit WordPress verknüpfen

Der Speicherplatz bei wordpress.com ist leider sehr begrenzt. Postet man hier regelmäßig schöne große Bilder, so erreicht man sehr bald eine Grenze an der man überlegen muss, ob man ältere Artikel löscht oder teuren Speicherplatz einkauft. Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist es das Hosting auf anderen Plattformen wie beispielsweise flickr.com.

In den letzten Tagen habe ich auf einer nicht beschrifteten externen Festplatte viele tausend Bilder eine Reise durch die USA gefunden die ich im Jahr 2010 mit meiner Freundin Sandra unternommen habe. Das Sichten der Bilder war wie eine zweite Reise und es hat wirklich viel Spaß gemacht in aller Ruhe die längst vergangenen Tage anhand der vielen Bilder noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Herausforderung

Letztlich habe ich 71 Bilder für Euch herausgesucht und auf eine Kantenlänge von 1920 Pixeln verkleinert und bei flickr hochgeladen. Dort sind sie im Album „USA South West“ zu finden. Nun aber kommt die große Hürde, wie zeigt man ein solches Fotoalbum in einem WordPress-BLOG? Eine direkte Unterstützung für flickr-Alben wie beispielsweise [f l i c k r=’linkzumeinemalbum‘] gibt es leider nicht. Während sich bspw. YouTube-Videos auf diese Art und Weise sehr einfach in einen Artikel einbetten lassen, muss man nun etwas „tricksen“.

Hier seht Ihr nun mein Album „USA South West“. Unten rechts in der Ecke ist auch ein Symbol über das man die Fotos in voller epischer Schönheit auf einem großen Monitor anschauen kann.

 

Wie habe ich das gemacht? Die Antwort ist ganz einfach – ich habe bei google.de nachgeschaut wie es geht 🙂

Die Lösung

Ein Foto das bei flicker hochgeladen wurde kann man über eine URL adressieren die etwa dem folgenden Aufbau folgt:

http://www.flickr.com/photos/USERNAME/sets/ID NUMBER

Daraus lässt sich in Verbindung mit einem entsprechenden Shortcode eine Konstrukt erstellen, welches von WordPress korrekt akzeptiert und umgesetzt werden kann. Dieses Konstrukt sieht etwa so aus:

[g i g y a   src=“http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649″ width=“SPECIFY“ flashvars=“offsite=true&lang=en-us&page_show_url=/photos/USERNAME HERE/sets/ID NUMBER HERE/show/&page_show_back_url=/photos/USERNAME HERE/sets/ID NUMBER HERE/&set_id=ID NUMBER HERE&jump_to=“ allowFullScreen=“true“ ]

Fazit

Es ist nicht wirklich schwer und mit ein wenig Übung kann man seinen Lesern auch extrem umfangreiche flickr-Alben als tolle Dia-Show mit einer Vollbild-Option präsentieren. Allerdings wird für das Anschauen ein Flash-Player benötigt. Wer ein iPad benutzt guckt hier also zunächst in die Röhre. Aber auch da gibt es was, nämlich den mit 4,49 Euro recht preiswerten PHOTON Web-Browser aus dem iTunes APP-Store.

Und fertig installiert sieht dieser Artikel auf dem iPad dann so aus:

Photon Flash Browser - iPad - flickr

Photon Flash Browser - iPad - flickr

Nikon D800E – Sonnenuntergänge fotografieren

Die Sonne ist der Quell des Lebens und Sonnenuntergänge mit kräftigen Farben ziehen tagtäglich viele Millionen Menschen in ihren Bann. Ganz gleich wo man sich in Gesellschaft anderer Menschen einen Sonnenuntergang anschaut, es zückt immer wieder der eine oder andere ein Handy, eine Kompaktkamera oder anderes fotografisches Gerät um den Moment festzuhalten. Gleiches gilt natürlich auch für Sonnenaufgänge, nur ist man dort meist „unter Gleichgesinnten“ weil sich kaum ein Urlauber früh am Morgen aus dem Bett quält um einen Sonnenaufgang zu fotografieren.

Leider versauert die Mehrzahl dieser Fotos später auf den Festplatten dieser Welt. Die Gründe sind vielfältig, doch oft sehr ähnlich – die extremen Kontraste sind zu heftig, es gibt fiese Lensflares, die Farben sind blass, das Bild ist hoffnungslos unterbelichtet usw. Dass es mit einfachen Mitteln auch anders geht, das will ich Euch heute zeigen.

Der Zeitpunkt

Hier habe ich nun ein Beispielfoto in voller 36 MPix Auflösung für Euch. Es ist im letzten Dezember am westlichsten Zipfel von Teneriffa entstanden und zeigt einen Sonnenuntergang über La Gomera.

La Gomera Sunset - Nikon D800E - Full Size

Welche Zutaten braucht man für ein solches Foto? Ich denke zuallererst braucht man eine ordentliche Portion GLÜCK. Denn ohne eine „lockere Bewölkung“ ist die Mehrzahl der Sonnenuntergänge völlig langweilig. Dann braucht man ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Meist ist etwa 15 bis 20 Minuten NACH dem Untergang der Sonne das Licht ganz wunderbar, die Kontraste sind mild und die Farben kräftig. Hat man das Gespür für den richtigen Moment noch nicht, so kann man es sich mit etwas Zeit erarbeiten. Man stellt sich etwa 30 Minuten VOR Sonnenuntergang an eine zuvor ausgesuchte Position und nimmt dann etwa 90 Minuten lang alle 5 bis 10 Minuten eine kleine Belichtungsreihe auf, falls die verwendete Kamera dies hergibt.

Später schaut man sich die Fotos in aller Ruhe an und findet so anhand des „Zeitstempels“ der Fotos heraus welche Zeit für ein eindrucksvolles Foto wirklich perfekt war. Bei der nächsten abendlichen Fotosession versucht man nun genau diesen Moment abzupassen. Wer einfach ein paar Bilder schießt und „gleich wieder abhaut“ ist meistens selber schuld! Das Spiel von Licht und Farbe verändert sich während eines Sonnenuntergangs oft im Minutentakt. Für ein wirklich gelungenes Foto braucht man also auch etwas Geduld!

Der Sonnenaufgang

Es stellt sich nun die Frage, ob diese Regeln auch für einen Sonnenaufgang gelten? Meiner Meinung nach kann man dies mit einem klaren JA beantworten. Allerdings sind die Randbedingungen oft ganz anders. Nach einer kalten Nacht kann es schon mal ein mehr als frostiges Vergnügen sein irgendwo in der Wüste auf einen Sonnenaufgang zu warten. Da ist die wohlige Wärme am Ende eines langen Sommertages oft deutlich angenehmer. Aber, bis auf die Tatsache, dass das Licht von der „anderen Seite“ kommt, sind die Regeln identisch. Man sollte allerdings beachten, dass viele Motive nur morgens oder eben nur abends gut aussehen.

Hier habe ich zwei Fotos die ich im Jahr 2009 am sehr exponiert gelegenen Dead Horse Point aufgenommen habe. Man sieht sehr schön, dass das Foto bevor die Sonne herauskam schönere und deutlich kräftigere Farben zeigt.

La Sal Sunrise 1 - Nikon D300

Doch der Zeitpunkt wenn die Sonne so gerade eben zu sehen ist hat manchmal etwas magisches. Will man hier ein Foto mit schönen kräftigen Farben erzielen, so ist der richtige Zeitpunkt von allergrößter Bedeutung. Hier entscheiden einige wenige Minuten über die Qualität des Bildes. Wer auf Nummer sicher gehen will, der schießt in kurzer Folge Belichtungsreihen. Dabei sollte man den RAW-Modus aktivieren, den Autofokus abstellen, Blende 8 oder 11 wählen, die Zeitautomatik aktivieren und die Kamera auf einem Stativ positionieren. Auch einen ggfs. vorhandenen VR sollte man deaktivieren. So passen später alle Fotos perfekt deckungsgleich übereinander und man kann sich ggfs. aus zwei oder mehr Bildern via DRI-Technik das nehmen was man braucht. Alternativ kann man auch ein HDR bspw. mit Photomatix Pro erstellen.

Im folgenden Beispiel habe ich in Photoshop einfach nur zwei Bilder übereinander gelegt, bei denen die Belichtung einen Unterschied von etwa zwei Lichtwerten aufwies. Also ein „dunkles Bild“ mit bspw. 1/500s und ein „helles Bild“ mit 1/125s Belichtungszeit. Beide Bilder legt man nach der RAW-Konvertierung bspw. in Photoshop übereinander und erstellt mit dem Verlaufswerkzeug eine einfache Ebenenmaske. Im folgenden Beispiel habe ich das „helle Bild“ über das dunkle Bild gelegt und via Verlaufswerkzeug und Ebenenmaske den unteren Teil des „hellen Bildes“ sichtbar gemacht.

La Sal Sunrise 2 - Nikon D300

Das Motiv

Eine weitere Zutat für ein gelungenes Foto sind Objekte im Vordergrund des Bildes. Ist hier ein schönes Tal mit Weinbergen, eine alte Burg, ein Leuchtturm oder ähnliches zu sehen, so wertet dies die meisten Fotos ungemein auf. Wer seine Sonnenuntergänge so fotografiert, dass man nur knallig bunte Wolken sieht, der muss sich über langweilige Ergebnisse nicht wundern.

Hier habe ich ein Beispielfoto das ich im Jahr 2010 am Horse Shoe Bend nahe der Stadt Page in Arizona aufgenommen habe. Am Rande einer mehrere hundert Meter tiefen Schlucht kann von oben auf den Colorado River sehen, der später durch den Grand Canyon fließen wird. Der Horse Shoe Bend ist eher eine „Evening-Location“ – die besten Fotos macht man dort also eher zum Sonnenuntergang. Im Frühling geht die Sonne nahezu in der Mitte über dieser gewaltigen Gesteinsformation unter.

Hier braucht man nun wieder eine Portion Glück und einen schönen Wolkenhimmel. In Verbindung mit dem richtigen Augenblick, dem Wissen um die perfekte Einstellung seiner Kamera und ein wenig Erfahrung mit der digitalen Bildbearbeitung lassen sich so beeindruckende Fotos erstellen.

Auch dieses Bild habe ich aus zwei unterschiedlich belichteten Bilder zusammengefügt. Der obere Bildbereich ist wieder etwa 2 Lichtwerte geringer belichtet als der untere Bildbereich. Die „Naht“ verläuft ganz knapp unter dem Horizont und sie wurde ganz einfach mit dem Verlaufswerkzeug und einer Ebenenmaske erstellt. Alternativ könnte man auch einen dichten Grauverlaufsfilter einsetzen. Dieser sollte aber nach Möglichkeit verschieben lassen, wie bspw. ein Cokin-Filter. Nur so lässt sich ein Teil des Bildes gezielt abdunkeln ohne dass man beim Bildaufbau den Filter berücksichtigen muss.

Horse Shoe Bend Sunset - Nikon D300

Der Bildaufbau

Die Sonne ist meist auch der Mittelpunkt unseres Lebens und das mag der Grund sein warum viele Fotofreunde bei Sonnenaufgängen oder Sonnenuntergängen wenig über den Aufbau ihrer Bilder nachdenken und die Sonne einfach in der Bildmitte anordnen. Hier habe ich ein Foto das ich im Jahr 2009 im Canyonlands Nationalpark direkt vor dem sogenannten MESA Arch aufgenommen habe. Es war Winter und die Sonne geht in dieser Jahreszeit sehr weit „rechts“ auf. Würde man an gleicher Stelle etwa 4 Monate später das gleiche Foto versuchen, so wäre die Sonne bei gleicher Perspektive etwa in der Bildmitte.

Seine Spannung schöpft dieses Bild genau daraus, dass die Sonne NICHT in der Bildmitte sondern im rechten Drittel des Bildes angeordnet ist. Doch was dem Bildaufbau zuträglich ist, quittiert praktisch jedes Objektiv mit starken Spiegelungen und Reflektionen an den Linsenoberflächen. Diese so genannten „Lensflares“ sehen nicht nur blöd aus, sie reduzieren auch drastisch den Bildkontrast und führen zu flauen Farben.

Um dennoch ein  brauchbares Ergebnis zu erzielen habe ich bei diesem Bild den „Fingertrick“ benutzt und bei manuell eingestellter Zeit & Blende zwei Belichtungsreihen mit jeweils 9 Bildern mit 1.0 EV (Ein Lichtwert) Unterschied bei der Belichtung aufgenommen. Wie der „Fingertrick“ funktioniert, das könnt ihr HIER nachlesen.

Mesa Arch - La Sal Sunrise

Die andere Seite

Meiner Meinung nach wir die „andere Seite“ der Sonnenuntergänge viel zu häufig sträflich vernachlässigt. Denn erst im milden letzten Abendlicht zeigen sich viele Motive von ihrer schönsten Seite. Hier habe ich ein Foto des Delicate Arch im Arches Nationalpark in Utah, das ich im Jahr 2009 mit meiner Nikon D300 aufgenommen habe. Die Sonne war längst weg und das weiche  Licht verleiht der Szenerie etwas unwirkliches.

Arches NP #6 - Nikon D300

Das nächste Beispielfoto habe ich ebenfalls im gleich Jahr am Dead Horse Point aufgenommen. Es stammt aus der gleichen Fotosession wie die beiden Sonnenaufgangsfotos weiter oben. Allerdings ist es etwa 15 Minuten nach Sonnenaufgang entstanden. Zeigen will ich Euch damit, dass es sich durchaus lohnen kann nachdem das Schauspiel vorbei ist Ausschau nach Motiven zu halten die im ersten Morgenlicht gut aussehen. In diesem Bild ist sind besonders der Schattenwurf an den Klippen des Colorado River interessant. Wegen des weichen Lichts kommt dieses Foto ohne weitere technische Tricks aus.

Canyonlands Sunrise - Nikon D300

Und man sieht auch hier, dieses Motiv ist eher eine „Morning-Location“.

Zum Abschluss habe ich hier noch ein Foto das ich im Juli  2013 im Süd-Westen von La Palma aufgenommen habe. Der Himmel war mehr als langweilig, aber der Gesteinsbogen im Vordergrund hat mich sehr fasziniert. Wirklich cool waren die beiden Jungs die sich mit kleinen Surfboards im warmen Wasser des Atlantiks vergnügt haben. Der Boden war glitschig, die Hitze immens und es fielen  immer wieder kleine Steine von der Felsenklippe auf mich hinab. Trotzdem war dies einer der schönsten Momente dieser Reise.

Nikon D800E - Nikkor AF-S VR 4/16-35mm

Um den Gesteinsbogen komplett abbilden zu können, habe ich für das Foto eine sehr kurzen Brennweite verwendet. Dadurch wird die Sonne nur noch als winzig kleiner heller Punkt abgebildet. Dieser Umstand verringert die Bildung störender Lensflares ganz enorm. Man könnte sagen, je kürzer die Brennweite ist, umso einfacher lässt es sich direkt in die Sonne fotografieren.

ABER: Wer mit sehr kurzen Brennweiten direkt in die Sonne fotografiert, der muss meist sehr kurz belichten und am Objektiv eine sehr kleine Blende einstellen. Dies führt bei extremen Weitwinkelobjektiven dazu, dass selbst kleine Staubpartikel oder Wassertropfen auf der Frontlinse deutlich sichtbar werden. Die Schärfentiefe eines extremen Weitwinkel-Objektives sollte man nicht unterschätzen! Wer wirklich schöne Ergebnisse erzielen will muss hier also sehr penibel auf eine saubere Frontlinse achten!

Fazit

In der Landschaftsfotografen ist das Licht die wichtigste aller Zutaten für gelungene Fotos. Mit ein wenig Planung und Glück lassen sich tolle Fotos erzielen, aber man muss auch wissen was man tut. Einfach die Kamera in die Sonne zu halten und abzudrücken, das reicht für wirklich stimmungsvolle Fotos nicht aus.

Im Vorteil ist, wer die Location kennt und seine Motive planen kann. Hilfreich ist hier auch die kostenlose Software „Google Earth“. Wer sich ein wenig damit beschäftigt wird schnell die Simulation des Sonnenstandes zu schätzen lernen. Für aktuelle Smartphones gibt es außerdem hilfreiche APPs mit denen sich der Winkel des einfallenden Lichts in Abhängigkeit von Jahreszeit, Uhrzeit und Geo-Location bestimmen lässt. Mit diesen kleinen Hilfsmitteln muss man sich auseinander setzen, aber wenn man den Knoten erst einmal durchtrennt hat, so gelingen immer wieder stimmungsvolle Fotos die vielen Betrachtern ähnliche Laute wie beim Anblick eines schönen Feuerwerk zu entlocken vermögen. Und genau das ist es ja was wir Fotografen suchen, den WOW-Effekt bei den Betrachtern unserer Fotos 🙂

 

Nikon D7100 – Das perfekte Telezoom

In letzten Artikel habe ich Euch einige Beispiele zum von mir im DX-Bereich präferierten Nikon AF-S 2.8/17-55mm gezeigt. Heute soll das Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm an der Reihe sein. Dieses Objektiv gibt es inzwischen in einer neueren Version. Neben der neuen Vergütung auf der Basis von Nanokristallen ist die Auflösung an den äußeren Bildrändern etwas besser als beim älteren Modell. Außerdem konnte die Funktionsweise des VR verbessert werden, so dass mit der neueren Version etwas längere Belichtungszeiten aus der freien Hand möglich sind. Hier eine Fotos der ersten Version dieses Objektivs.

Nikon Nikkor AF-S VR 2.8/70-200mm

Wegen der besseren Daten der neueren Version sind in den letzten Monaten vermehrt Exemplare der ersten Baureihe von „Vollformat-Aufsteigern“ verkauft worden. Wie ich meine aber zu Unrecht, denn auch das etwas ältere 2.8/70-200mm liefert bspw. an der Nikon D800E perfekte Bildergebnisse, entsprechende Beispiele findet Ihr in diesem Artikel. Hier ein Beispiel aus diesem Artikel.

(Alle Fotos wie immer 1000 Pixel breit oder hoch – einfach anklicken)

Nikon D800E mit Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm - Reitturnier Mainz Ebersheim - 2012

Wie schon im letzten Artikel erwähnt, machen sich die leichten Unschärfen an den Bildrändern im DX Format in keiner Weise bemerkbar. Damit ist das AF-S R 2.7/70-200mm der ersten Generation prädestiniert für die Nutzung mit der Nikon D7100. Von allen Telezoom-Objektiven mit vergleichbarem Zoombereich liefert dieses Objektiv die beste Auflösung und ist wegen des Nachfolgers inzwischen am Gebrauchtmarkt deutlich günstiger zu haben als das neuere Modell. Eine Alternative wäre noch das AF-S VR 4/70-200mm das Nikon vor einigen Monaten vorgestellt hat. Es ist weniger lichtstark und liefert in der Portrait-Fotografie ein weniger weiches Bokeh. Aber aufgrund von Preis und Gewicht ist es trotzdem ebenfalls eine Empfehlung für die Nikon D7100. Allerdings funktioniert der Einsatz mit einem Teleconverter aufgrund der größeren Ausgangsöffnung bei der 2.8er Variante deutlich besser. Das Sucherbild ist heller und der Autofokus ist bei wenig Licht mit der 2.8er Version deutlich treffsicherer.

Hier einige Portraits die ich mit dem AF-S VR 2.8/70-200 bereits vor einigen Jahren outdoor in Verbindung mit dem Nikon SB-900 als Fillflash aufgenommen habe.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Wegen der hohen Lichtstärke funktioniert die Arbeit mit diesem Objektiv auch in Innenräumen mit gedämpftem Tageslicht ganz ausgezeichnet.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Hier ein Foto das vor einigen Jahren auf der Essener Motorshow ganz spontan entstanden ist.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Landschaftsfotografie mit dem Teleobjektiv, geht das überhaupt? Irgendwie erscheint es ein wenig paradox, denn gesonders das Thema „Landschaftsfotografie“ wird gemein fast automatisch mit Weitwinkelobjektiven assoziiert. Wie ich meine zu Unrecht, denn gerade mit mittleren Telebrennweiten lassen sich in der Landschaftsfotografie einzelne Motive sehr schön vom Hintergrund separieren. Sei es durch das gezielte Spiel mit der Vorder- bzw. Hintergrundunschärfe oder durch die Nutzung des engen Blickwinkels, Teleobjektive verdichten den Raum und eröffnen im Vergleich zum Weitwinkel vollkommen andere Sichtweisen.

Dazu jetzt einige Beispiele die ich mit dem Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm (Generation 1) und einer Nikon D300 in der Nähe von Page in Arizona aufgenommen habe. Beim ersten Bild regiert die „Diagonale“ den Bildaufbau. Das Hauptmotiv ist dekorativ ins linke Drittel des Bildes gerückt.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Hier nun eine andere Sicht auf diesen schönen Hoodoo (White Ghost). Bei diesem Foto sehen wir eine gewollte deutliche Unschärfe im Vordergrund. Die Schärfe liegt auf dem Hoodoo und wie beabsichtigt nimmt die Schärfe im Hintergrund leicht ab. Dadurch ist der Hoodoo schön freigestellt und der Betrachter erkennt instinktiv worum es in diesem Foto geht.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Jedoch fehlt dem Bild trotzdem etwas, es gibt keinen Maßstab. Der Hoodoo könnte 50cm klein oder 10 Meter groß sein. Schauen wir uns die gleiche Szenerie in Verbindung mit einem Menschen als „Maßstab“ an.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Wow, was für ein Unterschied – sofort wird klar, dieser Hoodoo ist wirklich ein waschechter weißer Riese 🙂 Und wir haben gelernt, dass es dem Betrachter eines Bildes hilft die Dimensionen zu erkennen, sobald ein Mensch auf dem Bild zu sehen ist.

Hier nun ein Beispiel aus dem Coalmine-Canyon. Wieder habe ich meinen Freund Wolfgang als „Maßstab“ in das Bild integriert.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Das Foto zeigt zugleich die Qualität dieser Linse im DX-Format. Weder sind die Bildränder abgeschattet noch gibt es Unschärfen an den äußeren Bildrändern. DX-Fotografen sind hier klar im Vorteil, sie nutzen das „Dicke vom Glas“ und haben bei diesem Objektiv ein Brennweiten-Äquivalent von 105-300mm bei Blende 2.8 inkl. Bildstabilisator zur Verfügung!

Besonders das „Herauspicken“ einzelner Details funktioniert mit diesem Objektiv sehr gut. Manchmal sagen kleine Details mehr aus als ein Foto das mit einem extremen Weitwinkel aufgenommen wurde.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Werfen wir einen 100% Blick auf ein Detail dieses Bildes. Wir sehen hier, dass dieses Objektiv selbst feinste Details auf dem Chip der Nikon D300 sauber abzubilden vermag. Die neue Nikon D7100 verfügt über die doppelte Auflösung und das auch noch ohne Tiefpassfilter. Wer diesen Chip wirklich ausreizen will, der braucht ein Objektiv das mehr ist als ein „Flaschenboden in einer Kunststofffassung“. Neben der sehr guten Auflösung bietet das Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm auf einen perfekten Staubschutz für das Innenleben der verwendeten Kamera. Alles ist perfekt abgedichtet und selbst nach vielen Jahren und tausenden Fotos in der Wüste und anderen garstigen Orten funktioniert mein Exemplar noch immer wie am ersten Tag.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Hier zwei weitere Beispielfotos mit je einem 100% Ausschnitt.

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Nikon AF-S VR 2.8/70-200 - Example

Weiter oben habe ich schon geschrieben, dass sich mit leichten Telebrennweiten Landschaftsmotive etwas „kompakter“ darstellen lassen. Nach den Details nun eine Landschaft im „Vollformat“…

_DSC2454

Hier nun eine ähnliche Perspektive aus dem AF-S 2.8/17-55mm.

Nikon AF-S 2.8/17-55- Example

Schauen wir uns nun zwei Fotos eines anderen Motivs an und überlegen wo die Unterschiede sind. Das erste Foto ist eigentlich ganz ok, es gibt eine schöne diagonale Linie die ins Bild hineinführt und das Hauptmotiv liegt dekorativ im linken oberen Drittel des Bildes. Aber geht das nicht auch besser?

Nikon AF-S 2.8/17-55- Example

Ich denke es geht VIEL besser, nämlich so wie in diesem Bild. Der tiefe Standpunkt und die kurze Weitwinkelbrennweite geben dem Bild einen ganz anderen Charakter. Außerdem bilden die Gräser einen klar definierten Vordergrund und die Wolken einen definierten Hintergrund. Aus der Mitte hebt sich nun sehr schön unsere Gesteinsformation ab und der trockene Baum erzählt seine ganz eigene Geschichte. Fotos wie dieses lassen sich mit dem AF-S VR 2.8/70-200mm allerdings NICHT aufnehmen!

Nikon AF-S 2.8/17-55- Example

Und damit wird einmal mehr deutlich, dass es Sinn macht mit mehreren Objektiven auf Fototour zu gehen. Sicher könnte man ein 18-300mm Suuuuperzooooomm verwenden, aber das halte ich an Kameras wie der neuen Nikon D7100 nicht für sinnvoll, da diese Objektive einfach alles können, aber nichts davon richtig!!

Wer in Canyons und engen Schluchten fotografiert ist meiner Meinung nach mit dem AF-S 2.8/17-55mm sehr gut bedient. Alternativ könnte man in diesen Situationen auch zum Tokina AT-X Pro 4/12-24mm oder dem 11-16mm Pendant greifen. Lange Brennweiten sind in diesen Situationen eher unpraktisch.

Nikon AF-S 2.8/17-55 - Example

Nikon AF-S 2.8/17-55 - Example

Fazit

Mit dem Nikkor AF-S VR 2.8/70-200mm gibt es ein bezahlbares Telezoom das für die Nutzung an der Nikon D7100 wie geschaffen ist. Dieses Objektiv ist bezahlbar, hat relativ kompakte Abmessungen, kann sehr gut mit dem 1.7er oder 2.0er Teleconverter verwendet werden, liefert exzellente Bildergebnisse und ist neben alle dem so robust gebaut wie ein Panzer.

Mein Tipp, verwendet diese geniale Linse NICHT mit einem billigen UC-Filter als Objektivschutz. Wer das tut schützt zwar die Frontlinse, verschenkt aber ein großes Stück der sehr guten Bildqualität. Ich setze den stabilen Objektivdeckel in der Regel so schnell wie möglich wieder auf das Objektiv und verwende es GRUNDSÄTZLICH mit der großen Gegenlichtblende. Damit ist die Frontlinse im Falle eines Sturzes gut geschützt. Für die Reinigung der Frontlinse verwende ich einen Blasebalg oder etwas Druckluft aus der Dose. Erst wenn alle Staubpartikel weggepustet sind lasse ich einen Lenspen an die Frontlinse. Auch schöne alte hunderfach gewaschene Taschentücher aus Baumwolle sind sehr gut für die Reinigung der Frontlinse geeignet.

Im Fotofachhandel findet man darüber hinaus einige Reinigungssets denen eine Reinigungsflüssigkeit für hartnäckige Verschmutzungen beiliegt. Einen UV-Filter würde ich als Schutz nur dann vor dieses Objektiv schrauben wenn es am Meer oder auf dem Wasser verwendet wird.

Ob man sich für die weniger lichtstarke 4.0er oder die neuere Generation des 2.8er entscheidet, das muss jeder mit sich und seiner Geldbörse abstimmen. Mein Favorit für die Nikon D7100 ist ganz klar die sehr gute preiswertere ältere Version, hier habe ich für Euch alle drei Kandidaten bei amazon.de herausgesucht…

Nikon D7100 – Das perfekte Objektiv

In diesen Tagen werden die ersten Exemplare der neuen Nikon D7100 an die Händler ausgeliefert. Dass eine Kamera immer nur so gut ist wie das Objektiv und der Fotograf der beides verwendet, das sollte jedem klar sein. Die Kamera allein macht keine guten Bilder und mit schlechten Objektiven lassen sich keine detailreichen scharfen Fotos erstellen. Doch welches Objektiv ist für die neue Nikon D7100 die „perfekte Linse“? Meiner Meinung nach ist das Angebot sehr guter DX Objektive recht gut, da man als DX-Fotograf auch alle FX-Linsen verwenden kann.

Am 3. März 2009 konnte ich gemeinsam mit meinem Freund Wolfgang das Coyote Buttes North Areal in Arizona besuchen. In meinem Rucksack hatte ich:

  • Nikon D300
  • Nikon F100 mit Fuji Velvia 50 und Kodak Ektar 100
  • Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm
  • Nikon AF-S 2.8/17-55mm
  • Nikon AF-D 2.8/10,5mm
  • Tokina AT-X PRO 4/12-24mm
  • Lensbaby II

All diese Objektive ermöglichen Fotos in allerbester Qualität, das Lensbaby vielleicht ausgenommen. Es hat andere Qualitäten, aber später mehr dazu…

(Alle Fotos sind 1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken…)

Nikon AF-S 2.8/17-55mm IF-ED

Heute ist mir bei der Sichtung der mittlerweile 4 Jahre Bildergebnisse wieder einmal aufgefallen, dass ich auch bei diesem Trip die überwiegende Zahl der Fotos mit dem famosen Nikon AF-S 2.8/17-55mm aufgenommen habe. Dieses Objektiv ist einfach perfekt und neben der überragenden optischen Qualität auch noch „robust wie ein Panzer“.

Wer sich eine Nikon D7100 gönnt und auf der Suche nach dem absolut perfekten Midrange Zoom Objektiv ist, der kommt an dieser Linse nur sehr schwer vorbei. Wer zusätzlich ein sehr gutes Weitwinkel-Zoom sucht, der ist mit dem Tokina 4/12-24 oder auch der 11-16mm Variante sehr gut bedient. Wer ein Fisheye für die D7100 sucht, dem sei das wunderbare Nikon AF-D 2.8/10,5mm sehr empfohlen. Im Telebereich liefern sowohl das etwas ältere AF-S VR 2.8/70-200 als auch die neuerer Version perfekte Bildergebnisse. Eigentlich sind es FX-Objektive und so gibt es bei der D7100 weder Probleme mit Randunschärfen oder unschönen Vignettierungen der Bildränder. „Wer im DX-Bereich mit FX-Linsen fotografiert, der verwendet nur das Gute der eingebauten Gläser, also nur das dicke Glas aus der Mitte!!!“ – Mit diesen Worten hat das mal ein guter Freund auf den Punkt gebracht und Recht hat er!

Schauen wir uns einige Fotos an die mit dem AF-S 2.8/17-55 mm und der Nikon D300 im März 2009 in der berühmten „Wave“ in Arizona entstanden sind.

Das erste Foto besticht nicht gerade durch gute Farben und überragende Schärfe. Wie kommt das? Ganz einfach, hier habe ich absichtlich eine recht schludrige RAW-Konvertierung mit Snapseed durchgeführt. Dieses Beispiel soll zeigen, dass das wirklich gute Foto auch bei der Nikon D7100 nicht wie von allein auf der Speicherkarte landet. Wer wirklich perfekte Bildergebnisse mit der D7100 erzielen will, der kommt neben der richtigen Aufnahmetechnik und den perfekten Objektiven um die Arbeit im RAW-Modus und die anschließende Konvertierung nicht herum.

Auf diesem Fotos kann man übrigens das Areal rund um „The Wave“ schon in der Ferne erkennen. Es liegt im V-förmigen Einschnitt an der oberen Bildmitte.

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Hier zum Vergleich ein korrekt konvertiertes RAW-Bild das nur wenige Augenblicke später bei gleichem Licht entstanden ist. Zwischen diesen beiden Fotos liegen Welten, oder?

Hier nun eine Reihe von Fotos dieses wunderschönen Trips. Alle Fotos enthalten die vollständigen EXIF-Daten. Wer sich für die Details interessiert kann, der kann dort alles nachlesen.

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

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Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

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Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

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Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Hier jetzt ein Fotos das ich mit dem Lensbaby II aufgenommen habe. Es gibt mir bei diesem Bild darum das Zentrum zu betonen und den Rest des Bildes in Unschärfe zu hüllen. Sieht man genau hin, so fällt die sehr gute Schärfe im Zentrum des Bildes auf, währen die Ränder leicht unscharf abgebildet werden, Dieser Effekt ist bei Nutzung des Lensbaby II im FX-Format übrigens deutlich ausgeprägter!

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Hier jetzt ein Foto das ich bei Blende 11 und 19mm Brennweite mit dem Tokina AT-X Pro 4/12-24mm aufgenommen habe. Es ist scharf bis in das letzte Sandkorn hinein und lässt keinerlei Wünsche offen. Auch an der neuen Nikon D1700 wird dieses Objektiv stets ein verlässlicher Partner sein!

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

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Hier nun ein Foto im Hochformat das ich mit dem Nikon AF-D 2.8/10,5mm Fisheye aufgenommen habe. Eigentlich war es krumm wie eine Banane, aber die automatische Objektivkorrektur von Adobe Camera RAW 6.7 hat das Bild wunderbar entzerrt und so entsteht ein sehr schöner für extrem kurze Brennweiten typischer „Sogeffekt“ mit nahezu unendlicher Tiefenschärfe.

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Zum Vergleich noch eine ähnliche Perspektive die mit dem AF-S 2.8/17-55mm bei 23mm Brennweite aufgenommen ist. Man erkennt den Schärfeabfall zum Hintergrund. Dies ist auf die eingestellte Blende 5,6 zurückzuführen und ist durchaus als gestalterisches Mittel gedacht, auch DX-Kameras bieten durchaus Spielraum für die kreative Nutzung der Hyperfokal-Distanz!

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Nikon D300 - Coyote Buttes North - The Wave

Fazit

DX-Kameras gehören noch lange nicht zum alten Eisen und mit dem AF-S 2.8/17-55mm IF-ED hat Nikon ein Midrange Zoomobjektiv im Programm das sich mit Festbrennweiten von ZEISS & Co. durchaus messen kann. Wer ein sehr hochwertiges „Immerdrauf“ für seine neue Nikon D7100 sucht liegt mit dieser Linse genau richtig.

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