Eine D800 mit Klappdisplay wird es vorläufig nicht geben. Dieses Bild ist nur eine kleine Fotospielerei bei der ich die D800 mit der D5100 „verschmolzen“ habe. Ganz witzig war jedoch, dass einige Leser dieses geschummelte Foto in einigen Foren gepostet haben und scheinbar wirklich dachten es sei echt. Das Internet ist die wahre Quelle aller Mythen und offenen Geheimnisse 🙂
Am Donnerstag kann ich meine Nikon D800E nun endlich abholen, die Vorfreude ist groß und ich bin wirklich sehr gespannt was sich mit der D800E alles wird anstellen lassen! Für Donnerstag den 21. Juni 2012 (übermorgen) habe ich ein kleines Unboxing geplant, ich hoffe Ihr seid dabei 🙂
Für alle die es noch nicht kennen hier das D800 Beispiel-Foto „Library“ das mit einem AF-S 14-24mm aufgenommen wurde.
Hier ein 1:1 Auschnitt aus diesem Foto.
Die D800E lässt noch mehr Details erhoffen, ich bin wirklich gespannt! Wahrscheinlich werden mit der D800E die Bücher rechts unten neben dem Vorhang in der 500% Ansicht etwa so aussehen 🙂
Kurzer Nachtrag… Seit einigen Tagen prüfen die absoluten Perfektionisten unter den ersten Nikon D800 Anwendern alle Autofokus-Messfelder einzeln durch. Bei einigen Exemplaren der D800 haben sie eine gewissen Streuung der Genauigkeit des Autofokus-Systems in Abhängigkeit vom verwendeten Autofokus-Messfeld herausgefunden. Ich bin sehr gespannt ob meine D800E diesen Effekt auch zeigen wird. Und wenn ja, so wird es hoffentlich ein weiteres Firmware-Update geben, welches dieses Problem korrigiert. Allerdings ist das Problem bislang noch nicht offiziell durch Nikon bestätigt worden. Na schauen wir mal!
Hier ist das Video, das derzeit für Wirbel in der D800-Gemeinde sorgt…
Unmittelbar nach der Vorstellung der Nikon D800E habe ich im Februar mein persönliches Exemplar beim Bonner Fotohändler meines Vertrauens bestellt. Die immense Nachfrage nach der D800E hat Nikon schwer überrascht, die Produktionskapazitäten waren gar nicht darauf ausgelegt. So ist es derzeit ein weltweites zähes Ringen unter den Nikon-Fans in aller Welt. Statt die D800E bei amazon.de vorzubestellen habe ich sie bereits vor vielen Wochen als ERSTER KUNDE bei einem „richtigen“ lokalen Fotohändler geordert. Denn hier gibt es zum gleichen Preis einen wirklich guten Service „obendrauf“. Hat mal eine Kamera ein „Zipperlein“, so gebe ich sie dort einfach ab und nach einigen Wochen ist alles wieder ok. So mit meiner alten zweiäugigen Rolleiflex 3.5F, der Nikon P7000 und gerade vor ein paar Wochen mit der neuen Fuji Finepix X100 geschehen.
Nach langen ungewissen Woche kam heute der erlösende Anruf, MEINE D800E ist eingetroffen! Zwar ist der optionale Batteriegriff immer noch nicht lieferbar, aber der wird sicher in einigen Wochen nachgeliefert werden. Am Wochenende erwartet mich also ein kleines Unboxing der neuen D800E mit einigen ersten Testbildern. Ich hoffe das Wetter spielt, so dass ich Euch einige schöne Bilder präsentieren kann. Na schauen wir mal was passiert.
Ich bin jedenfalls sehr froh, dass das Warten nun ein Ende hat und freue mich darauf dieser neuen Kamera ordentlich „auf den Zahn zu fühlen“. Nach allem was ich bislang gesehen habe, erwarte ich ein hochkarätiges Arbeitstier, aber lassen wir uns mal überraschen!
Für alle die es noch nicht kennen, hier mein kurzes Video zur neuen Nikon D800.
Die wirklich mangelhafte Qualität der ersten Version meines kurzen „Wolkenfilms“ zum Ombra Mai Fu von Georg Friedrich Händel hat mich nicht ruhen lassen. Ich habe noch einige zusätzliche Zeitraffersequenzen erstellt und Teile des Videos dagegen ausgetauscht. Die Qualität ist bei neuen Version nicht perfekt aber sichtbar besser. Das liegt daran, dass ich diesmal das Video im Quicktime (Apple, MOV) exportiert habe. Damit wählt Magix Video Deluxe MX (VDL) einen anderen Algorithmus für die Kompression. Die resultierende Datei ist mit etwa 483MB statt 75MB auch deutlich größer.
Für alle dies sie nicht kennen, hier ist die erste sichtbar schlechtere Variante.
Ganz witzig finde ich, dass mir bei beiden Videos im YouTube Videomanager angezeigt wird „Übereinstimmende Inhalte von Drittanbietern„. Was soll nur dieser Blödsinn?? Das Playback habe ich selbst erstellt und Nina hat dazu gesungen, welcher Drittanbieter könnte daran die Rechte haben? Die Vorlage stammt aus dem Jahr 1694, die Uraufführung fand in London am 15. April 1738 im Londoner Kings‘ Theatre statt. Wer zum Teufel kann fast 300 Jahre später verbieten dieses Lied zu singen?
Urheberrecht ist ja gut und schön, aber so wie es derzeit bei YouTube gehandhabt wird ist es „voll daneben“ (Ein entsprechendes Zitat aus „The Big Lebowski“ habe ich mir gerade verkniffen!).
Vor ein paar Tagen hatten wir eine ungewöhnlich klare Nacht und einen traumhaft schönen Vollmond. Als der Mond von meinem Balkon aus zu sehen war, habe ich schnell meine D7000 samt Riesentele aufgestellt und das Schauspiel aufgenommen. Ein paar heulende Wölfe im Hintergrund hätten die schaurige Szenerie wohl perfekt gemacht. Aber wer will in Deutschland schon nachts einen Wolf heulen hören?
Zum Videoschnitt, die Originalaufnahme habe ich um den Faktor 10 beschleunigt und einen etwas größeren Ausschnitt gewählt. Daher ist das Video nicht in Full HD sondern „nur“ in 720p.
Über den Soundtrack habe ich nicht lange nachgedacht sondern einfach mal mein Klavier geöffnet, den ZOOM H2 oben drauf gestellt und vier mal das tiefe A gespielt. Dann noch viermal das A eine Oktave höher und schon klingt es irgendwie gruselig 🙂
Dieses Problem kennt jeder Videoblogger, immer wenn man mal Zeit hat um einen Videoblog aufzunehmen ist es draußen bereits dunkel. Mir ging das schon mehrfach so und immer wenn ich versucht habe mit der Nikon P7100 oder D7000 einige Video-Sequenzen bei sparsamer künstlicher Ausleuchtung aufzunehmen, so waren die Erebnisse nicht wirklich zufriedenstellend, weil die Kameras teilweise auf ISO-800 und mehr wechseln mussten. Das hat mich oft geärgert und bei meinen ersten ernsthaften Video-Gehversuchen mit der D7000 auf Teneriffa hat es mich sehr gestört, dass man praktisch keine Zoomfahrt hinbekommt die nicht total verwackelt ist.
Mit der Panasonic HC-X909 ist eine Videokamera lieferbar die nicht nur einen wunderbar weich laufenden Zoom hat, sie macht auch bei relativ wenig Licht noch recht brauchbare Video-Aufnahmen. Es ist keine Broadcast-Qualität aber dennoch sehr brauchbar und sehr wahrscheinlich besser als bei Kameras der 200 Euro Klasse.
Hier will ich kurz von meinen ersten Eindrücken berichten:
Angenehm großes Gehäuse, man(n) hat was in der Hand, super
Großes sehr scharfes Klappdisplay
Display kann für Videoblogs nach vorn gedreht werden, super
Riesiger Zoombereich mit sehr brauchbarer 29,8mm Anfangsbrennweite (Bezogen auf das 35mm Kleinbildformat)
Sehr weich laufender Zoom der über die Zoomwippen gut kontrolliert werden kann. Man kann damit sanft hineinzoomen und langsam schneller werden
Selbst im maximalen Telebereich sind die Ergebnisse noch sehr scharf
Zusätzlicher elektronischer Sucher, sehr gut in heller Umgebung
Manueller Fokus, in einer Dialogszene könnte man damit schön zwischen den Charakteren wechseln, so wie es die Profis machen. Die ersten Versuche sehen vielversprechend aus
Manuelle Einstellmöglichkeiten für viele Parameter wie Weißabgleich etc.
Überraschend gut funktionierender Bildstabilisator
Gut funktionierende „intelligente Automatik“
Sehr einfacher Anschluss für externe Mikrophone wie das Nikon ME-1 (Siehe Bild)
Die Aufzeichnung mit 1080/50p bringt schöne flüssige Ergebnisse
Zeitraffersequenzen können damit sehr einfach erstellt werden, die Kamera wird einfach aufgestellt und macht den Rest allein, großartig
Als negativ empfinde ich diese Punkte:
Kein separates Ladegerät, der Akku muss in der Kamera geladen werden
Manche Taster und Schalter könnten noch etwas größer sein
Nur einen Slot für SD-Karten, dieser fasst aber SDXC Karten bis 64GB
Zoomgeräusche sind deutlich wahrnehmbar (siehe/höre Testvideo)
Alles in allem eine Runde Sache von der ich mir für künftige Video-Blogs allerhand erhoffe.
Hier mein erstes Video mit einigen kurzen Tests.
Hier zwei Beispiele für einige meiner Videos die mit der D7000 bei wenig Licht aufgenommen sind. In mehreren Szenen sieht man (wenn man es in voller HD Auflösung kritisch anschaut) ein deutliches Farbrauschen. Das wird künftig nun hoffentlich alles besser und einfacher!
Für diejenigen unter Euch die es immer noch nicht kennen, habe ich hier nochmals meine Featurette zur Nikon D7000. Bei den Zoomfahrten die NICHT mit der Videobearbeitungssoftware gemacht sind fällt doch ein relativ starkes Wackeln der Kamera auf. Das hat mich beim Filmen total genert und ich habe oft mehrere Versuche unternommen. Ein Problem ist dabei auch, dass die Lisensysteme innerhalb der Objektive während des „Zoomens“ nicht linear bewegt werden. Damit ändert sich der Widerstand beim Drehen des Zoomrings und damit die Geschwindigkeit des Zoomvorgangs. Das nervt manchmal ziemlich. Ich habe daher letztlich gänzlich drauf verzichtet und den Auflösungsverlust beim späteren „digitalen Zoom“ in Kauf genommen.