Schöner Reisen mit Thilo Sarrazin

Vor etwa einem Jahr hat das ehemalige Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank namens Thilo Sarrazin (Bitte beachten sie die Schreibweise, das hat nichts mit Sarin zu tun!) uns via Facebook einige lange überfällige Tipps zur illegalen Einreise und Migration in fremde Länder gegeben.

Migrationsleitfaden

Diese Tipps & Tricks für die erfolgreiche Einreise und Migration wurden inzwischen tausendfach gelesen und mehr als 40.000 facebook User haben sogar auf „Gefällt mir“ geklickt.

Angesichts dieser Zahlen frage ich mich warum so viele Menschen diese Tipps & Tricks so sehr mögen. Wollen die hier etwa weg, ihr schönes Deutsches Heimatland verlassen? Wenn ja warum brauchen sie Tipps für die Einreise ohne Ausweis und Visum in fremde Länder? Wer in Deutschland keinen Ausweis hat, der schnappt sich 100 Euro, lässt sich fotografieren, wartet eine Stunde beim Bürgeramt und kann 14 Tage später seinen neuen Reisepass abholen, gar kein Problem – warum sollte man ohne reisen??

Will man mit diesem Ausweis in die USA einreisen, so beantragt man einfach auf einer Internetseite der US-amerikanischen Regierung ein Touristenvisum und zahlt die anfallenden Gebühren bequem mit der Kreditkarte. Unterwegs in die USA füllt man eine einfache Zollerklärung aus und versichert, dass man dort keinen Terroranschlag plant. Wird man dort nach der Landung gefragt warum man einreisen möchte, reicht das einfache Wort „Vacation“ und schon ist man drin. In den kommenden Wochen kann man sich mit Burgern und fettigen Fritten vollstopfen bis der Arzt kommt und kurz bevor der Herzinfarkt droht fliegt man bequem zurück nach Deutschland. Hier kann man sich anschließend die überflüssigen Kilos mit hunderten saftiger Steaks vom argentinischen Angusrind samt knackigen Salaten Abend für Abend wieder wegessen, „Low-Carb“ nennt man das – schmackhaft und einfach…

Da frage ich mich, warum man eine Reise ohne Ausweis und Visum unternehmen sollte, die Schweinshaxe bekommt man in fremden Ländern schließlich auch mit gültigem Visum serviert?

Warum gefällt mehr als 40.000 Facebookern die Idee der illegalen Ausreise aus Deutschland? Vielleicht weil sie irgendwo in der Nähe von Oder und Neiße gelebt haben und konnten bis 1989 das Land der Dichter und Denker nicht verlassen, jedenfalls nicht so einfach. Vielleicht haben sie auf der falschen Seite ihres Heimatlandes gelebt und sich geärgert, dass ihre Großeltern den zweiten Deutschen Weltkrieg dummerweise gegen Kommunisten, Juden und sonstige nur wenig arische Mächte verloren haben?

KZ Auschwitz, Ankunft ungarischer Juden

Einige haben vielleicht auch vergessen wie es war als Omas Nachbarn damals von der Gestapo zum Plausch bei Kaffee und Kuchen geladen und mit Benzin im Blut wieder heim geschickt wurden. Vielleicht sehen sie die Texte des Herrn Sarrazin sogar als Anstoß für eine Bildungsreise nach Syrien? Ich bin mir sicher, wer sich in Syrien eine Beninspritze abholen möchte, der wird sie dort sehr einfach bekommen und das sogar ohne einen gültigen Deutschen Führer-Schein!!

Warum also diese Ausreise-Tipps? Warum sollen wir einen türkischen Bürgermeister vom Klang Deutscher Kirchenglocken überzeugen, wo diese doch zumindest in Limburg ohnehin bald eingeschmolzen werden um als Altmetall zur Deckung völlig unerwarteter Baukosten zu dienen? Also ich muss sagen, dieser Herr Sarazin gibt mir Rästel auf!

UnterreichtGastarbeiter_LudwigWegmannDeutschesBundesarchiv_Wikimedia

Als unsere Väter nach dem zweiten Weltkrieg das neue Rentensystem konzipierten hieß es noch „Und Kinder kriegen die Leute ja sowieso“! Doch weit gefehlt, denn Kinder kriegen in Deutschland nur noch die Dummen. Wer in diesem Land was drauf hat, der macht statt Hausaufgaben und Kinderstunde lieber Trekking-Urlaub auf Neuseeland und trinkt Cocktails auf Mauritius. Alles mit Reisepass und Visum, warum auch ohne?

Wer allerdings in 20 Jahren die Renten für die vielen Alkoholabhängigen und ihre künstlichen Hüftgelenke bezahlen soll, das bleibt hingegen ungewiss. Gewagt erscheint da die These statt Kinder zu machen und ihnen 20 Jahre lang den Hintern abzuwischen und die Ausbildung zu bezahlen, einfach fertige erwachsene Menschen preiswert aus der dritten Welt einzuführen. Wenn sie kein Visum und keinen Reisepass haben, wen juckt das schon? Sie kriegen einen Deutsch-Kurs und können dann im Hüttenwerk arbeiten oder bei der Deutschen Bank die Toiletten reinigen. Das haben wir vor 50 Jahren mit den Italienern, Griechen und Türken doch auch schon so gemacht.

Häufig wird derzeit vergessen, dass das Angebot billiger Arbeitskräfte aus aller Welt heute sogar ungleich größer ist. Auch gibt es eine natürliche Auslese während der Anreise!! Nur die Starken erreichen unser Land, nur die Besten die hier auch ordentlich schuften können bleiben übrig! Alle anderen ertrinken kostengünstig im Mittelmeer! Und im Gegensatz zu den Jahren des Deutschen Wirtschaftswunders schicken DIESE modernen Migranten kein Geld nach Hause, denn sie sind in der Regel eh allein und ihre Angehörigen wurden bereits in Syrien vergast oder irgendwo in Afrika in Einzelteilen verscharrt. So bleibt Deutsches Geld in Deutschland – ist das nicht praktisch?

Haben sich die Mägen dieser neuen Gastarbeiter erst an Eisbein und Deutsche Schweinshaxe gewöhnt, so können diese Menschen hier durchaus sinnbringend integriert werden. Wer geht nicht gern zur Eisdiele Venezia, danach auf einen Grillteller ins Restaurant Athen und anschließen noch auf einen Slibovitz ins Dalmatien? Ohne unsere Gastarbeiter würden wir in einem gastronomischen Ödland bei Weisswurst und Fleischkäse dahin vegetieren… Welch wunderbare Aussicht in 20 Jahren die Rente bei denen zu verprassen die sie uns bezahlen? Statt Pizza und Gyros gibt es dann Kuskus, Hirsebrei und Muhammara. In meinen Ohren klingt dies durchaus verlockend, oder nicht?

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Also Leute, bevor Ihr über die illegale Einreise in fremde Länder die Euch gar nicht haben wollen nachdenkt, könntet Ihr überlegen wie sich längst verloren geglaubte Tugenden wie Nächstenliebe & Co. auffrischen lassen. Ihr könntet Menschen ein Zuhause in einem Land geben in dem jeden Tag ein Drittel der Lebensmittel achtlos weggeworfen wird. Statt die Lebensmittel wegzuwerfen könntet Ihr unterernährten Menschen dabei helfen in einem Land das sie nicht kennen, dessen Kultur und Sprache sie nicht verstehen und die eigentlich viel lieber daheim geblieben wären, mit ein wenig Würde zu leben.

Wenn diese Menschen irgendwann hier bleiben wollen weil in ihrer Heimat eh alle Verwandten in Fußballstadien enthauptet oder an Hauptverkehrsstraßen an Baukränen erhängt wurden, dann ist das schon ok. Es liegt an Euch ob diese Menschen irgendwann dabei helfen Eure Rente zu bezahlen.

Alles was Ihr dazu tun müsst ist Euch nicht wie Arschlöscher zu verhalten, dann klappt das schon mit der Migration…

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(Bildquelle: Wikimedia)

 

iPad – Upgrade auf iOS 7

Bereits im Mai 2011 habe ich mir ein iPad II bestellt und benutze dieses Gerät jetzt schon viele Monate mit großer Begeisterung. Zwar ist es für mich in keiner Weise ein Ersatz für ein Notebook, aber um mal schnell etwas nachzulesen, Musik zu hören oder auf Reisen die Langeweile zu vertreiben ist es genau richtig.

Nachdem bei Facebook & Co. schon seit einigen Wochen über das neue Design und die Features von iOS 7 diskutiert wird, war es heute bei meinem schon recht alten iPad soweit. Frisch geladen habe ich es am Morgen eingeschaltet und die Meldung erhalten, dass nun auch das iOS 7.0.2 für mein iPad zu Installation bereit ist. Ich habe eine Weile überlegt ob ich dieses Upgrade wirklich ausführen soll und habe eine Weile versucht im Internet Stimmen von Anwendern zu finden die diesen Schritt bereits gegangen sind. Viel habe ich nicht gefunden, aber die wenigen Stimmen waren überwiegend positiv. Also los…

Über die Systemeinstellungen kann das Update gestartet werden. Der gesamte Prozess nimmt etwa 90 Minuten in Anspruch, der Akku sollte gut geladen sein. Im Zweifel empfiehlt sich der Anschluss an ein Netzgerät. Nach der Prozedur meldet sich das iPad dann in mehreren Sprachen – nette Idee 🙂

Das neue Design ist etwas bunter und verspielter als zuvor. Apple ist mit iPhone & Co. auf dem asiatischen Markt weniger stark als in Europa und den USA. In Asien verkaufen sich kleine hübsche bunte Dinge erfahrungsgemäß besser. Bereits beim Design von Windows XP hat Microsoft diesen Schritt gemacht und sein Betriebssystem den Wünschen der asiatischen Kunden angepasst. Nun ist Apple mit iOS 7 an der Reihe…

Die bisher bekannte Multitasking-Bedienung ist eines der ersten Merkmale das mit ins Auge sticht weil es deutliche Änderungen erfahren hat. Wer früher mit vier Fingern von unten nach oben über das Display gewischt hat bekam eine Liste der letzten Anwendungen angezeigt. Diese bekommt man jetzt als Vorschaubild in Form einer Galerie zu sehen. Mit einem Finger kann man die Anwendungen nach oben „wegwischen“ – sie werden dann vollständig beendet. Alternativ kann man auch den Home-Button zweimal schnell nacheinander drücken.

Die Fotosammlung wurde ebenfalls komplett überarbeitet.

Auch bei den Systemeinstellungen gibt es einige unscheinbare Neuerungen.

Der iTunes Store hat ein neues Outfit erhalten, bei der Funktionalität sind mit bislang keine Unterschiede aufgefallen.

Im App-Store kann nun eine Einstellung vorgenommen werden die eine automatische Aktualisierung aller APPs ermöglicht. Sobald ein WLAN verfügbar ist können sie sich dann schnell mal selbständig updaten. Was ich davon halten soll weiß ich noch nicht, praktisch scheint es jedenfalls zu sein.

Einige APPs haben in Verbindung mit iOS 7 gleich ein komplettes Redesign erhalten. Ein Beispiel ist die Vimeo-APP.

Nach der Anmeldung kann man seine Vimeo Videos sehen. Neu ist ein Feature, dass einige der aktuellsten Videos automatisch auf dem iPad speichern kann. So kann man diese Videos auch mal offline im Flugzeug anschauen.

Der Zeitungskiosk wurde auch überarbeitet. Statt der Nachbildung eines Holzregals gibt es jetzt gestapelte Farbverläufe.

Bei den Angeboten hat sich allerdings nichts geändert und vieles ist hier beim Alten geblieben.

Auffällig sind auch die Neuerungen beim Safari Internet-Browser. Ein separates Suchfeld gibt es nicht mehr. Wie bei Windows 8 gibt man Suchbegriffe nun einfach in der Adresszeile ein und wird an die eingestellte Internet-Suchmaschine weitergeleitet. Außerdem gibt es jetzt ein Art „Homepage“ auf der Verknüpfungen zu häufig genutzten Web-Angeboten für den schnellen Zugriff abgelegt werden können.

Mein BLOG anscharius.net wird wie zuvor angezeigt. Auch die Gesten funktionieren noch wie gewohnt und wem die Schriftgröße zu klein ist, der kann die Textspalte mit einer schnellen Spreizgeste schnell auf das volle Displayformat bringen. Es gibt Dinge die sind so gut, dass man sie nicht ändern sollte 🙂

Wer mehrere Apple-Geräte benutzt kann nun einzelne Tabs auch in seiner persönlichen iCloud speichern und so mit anderen Geräten synchronisieren – sehr praktisch!

Wer mit dem iPad gern Musik hört kann mit einem Finger auf dem Display von unten nach oben streichen und so den Kontrollbereich einblenden. Ganz gleich mit welcher Anwendung man gerade arbeitet, hier kann man schnell zu einem anderen Song wechseln und vieles mehr – auch sehr praktisch!

Wer ein Apple TV hat wird sich freuen, dass das AirPlay weiterhin sehr gut funktioniert – vorausgesetzt man hat einen aktuellen WLAN-Router. Ich hatte eine Weile eine wirklich alte FritzBox mit der es nicht funktioniert hat. Nach dem Wechsel von der Telekom zu einem anderen Provider gab es vor zwei Jahren eine neue FritzBox und damit klappt das Airplay nun ganz vorzüglich.

Die Weltzeit-Uhr gibt es weiterhin, man kann sich mit dem iPad wecken lassen, es als Stoppuhr für das Kochen der Frühstückseier verwenden, auch hier haben sich nur einige kleine Änderungen des Design ergeben.

Der Zugriff auf Filme, TV-Sendungen und Musikvideos ist unverändert geblieben.

Nachdem der Rauswurf von „Google-Maps“ im ersten Wurf nicht wirklich viele Freunde gefunden hat, ist die Kartenanwendung nun deutlich erwachsener geworden. Wie bei Google Maps kann man nun bspw. ein Layer mit Stauangaben einblenden, sehr praktisch!

Eine Umschaltung zwischen 2D und 3D Ansicht gibt es auch und einige wichtige deutsche Gebäude werden jetzt als tolles 3D-Modell angezeigt.

So kann beispielsweise der Kölner Dom munter hin und her gedreht und von allen Seiten aus unterschiedlichen Höhen betrachtet werden. Auch das Kölner Stadtumfeld wird sehr schön abgebildet – Ein echter Pluspunkt!

Am Erscheinungsbild der Musikanwendung haben sich einige Änderungen ergeben.

Kommen wir zu einigen sehr coolen APPs die eigentlich mit iOS 7 nichts zu tun haben, die aber unter iOS 7 sehr gut funktionieren. Eine meiner Lieblingsanwendungen ist iGeoPix. Diese APP kombiniert eine Kartendarstellung mit dem Schnellzugriff auf Bilder des Bilderdienstes „Panoramio“. Eine sehr schicke APP um schnell neue lohnende Fotomotive zu entdecken!

Sehr geil ist die APP KORG ELECTRIBE, sie kommt im Gewand eines Drumcomputers daher und bietet tatsächlich viele Features die sich hinter einer echten Hardwarelösung nicht verstecken müssen.

Auch die diversen virtuellen Synthesizer für das iPad funktionieren mit iOS auf den ersten Blick wirklich gut.

Wer Gitarre spielt und den ein oder anderen neuen Song lernen möchte, dem sei die APP „Songsterr“ (Siehe auch http://http://www.songsterr.com) sehr ans Herz gelegt!

Mit der Apple APP „Pages“ lassen sich Präsentationen erstellen und ggfs. via Apple TV und Beamer vorführen. Die APP ist recht preiswert und bietet einen überraschend großen Funktionsumfang.

Die Anordnung der Spotlight-Suche wurde geändert. Früher hat man vom „Home-Screen“ nach links gewischt und konnte dann sein iPad durchsuchen. Mit iOS 7 wischt man, ganz gleich auf welcher Page man sich befindet, einfach von oben nach unten über das Display und es öffnet sich die Spotlight-Suche. Auch sehr praktisch!

Mit der APP FlickStackr kann man sehr schnell und überaus effizient durch das Angebot des Bilderdienstes flickr.com navigieren.

Über die Schaltfläche oben rechts ist ein Wechsel zwischen der großen Ansicht und den technischen Details (EXIF-Viewer) möglich. Außerdem können Bilder sehr einfach bei Facebook & Co. geteilt werden. Diese APP sollte jeder flickr-User auf seinem iPad haben!

Fazit

Auf den ersten Blick scheint Apple mit dem neuen iOS 7 ein großer Wurf gelungen zu sein. Der befürchtete Einbruch in der Performance ist ausgeblieben, vielmehr fühlt sich mein inzwischen recht altes iPad II mit iOS 7 sogar etwas flüssiger an. Im Zuge der Einführung von iOS 7 haben viele APPs durch ihre Entwickler ebenfalls ein „Brush-Up“ erfahren, was vielen APPs wirklich gut getan hat.

Alles in allem bin ich mit diesem kostenlosen Update aktuell mehr als glücklich. Mein altes iPad II fühlt sich mit iOS 7 fast wie ein neues Gerät an, daher würde ich sagen:

  • DAUMEN HOCH für iOS 7

Schwarz auf Weiss – Pro und Contra

Ganz traditionell gesehen wird Schrift seit vielen hundert Jahren auf weißem oder zumindest hellem Pergament bzw. Papier niedergeschrieben oder gedruckt. Als in den 80er Jahren die ersten Computer Einzug in unser Leben hielten waren die Monitore zunächst schwarz und die Schrift giftig grün. Sehr gut erinnere ich mich noch an meinen ersten „richtigen Monitor“ an meinem Commodore VC-20 – er war voll total modern – Bernstein auf schwarzem Untergrund – WOW…

Später kam dann ein ATARI ST auf den Schreibtisch und dazu ein ATARI SM-124 Schwarz-Weiss Monitor. Erstmals konnte ich wie in einem Buch schwarze Schrift auf hellem Untergrund lesen. Mit dem Siegeszug der Web-Browser wurde die Mehrzahl der weltweit verfügbaren Webseiten in traditioneller Manier gestaltet. Wohin man auch sieht, bei ebay, amazon, google, die Mehrzahl der Webseiten verwendet einen weißen Hintergrund und schwarze Schrift. Das Ergebnis sind maximaler Kontrast und gute Lesbarkeit. Doch es gibt „Abweichler“ im Lager der Web-Designer. Immer wieder stößt man auf Webseiten die es anders machen. Webseiten wie www.fotocommunity.de oder www.fototreff24.de sind gute Beispiele, hier dreht sich alles um Fotos und hier ist der Hintergrund dunkel.

Wirklich schwarz ist hingegen meist nicht, beispielsweise fotocommunity verwendet den RGB-Code #222222 bzw. R: 34, G: 34, B: 34.

  • Schwarz wäre R: 0, G: 0, B: 0
  • Weiß wäre: R:255, G:255, B:255

Beim Design meines BLOGs habe ich lange hin und her überlegt wie das Design aussehen soll. Ich habe mich für einen dunklen Hintergrund entschieden weil sich hier fast alles um Fotos dreht und diese Fotos sollen so kontrastreich und gut wie möglich herüber kommen. Leider leidet für einige Leser die Lesbarkeit der hellen Schrift unter diesem Gesamtkonzept.

Aus gegebenem Anlass habe ich eben mal kurz via google.de nach einem Ausweg aus dieser Situation gesucht und bin bei meiner Recherche auf eine kleine feine Erweiterung für den Google-Browser Chrome gestoßen. Diese Erweiterung findet man unter dem Namen Readability. Sie ist kostenlos und in wenigen Sekunden installiert.

So sieht es auf einem Mac aus wenn sie fertig installiert ist. Für Windows ist diese Erweiterung ebenfalls verfügbar.

Bildschirmfoto 2013-09-19 um 21.32.56

Öffnet man nun mit Google Chrome bspw. den letzten Artikel aus meinem BLOG in der Einzelansicht kann man im Chrome-Browser neben der Adressleiste auf ein kleines rotes Symbol klicken. Dieses Symbol sieht aus wie ein kleiner Sessel und ein Klick startet den „Couch-Modus“.

Nimmt man in Kauf, dass Webseiten nach der Umsetzung in Schwarz-Weiß eine etwas andere Formatierung haben können, so lässt sich mein letzter Artikel auch „Schwarz auf weiß“ lesen. Und so sieht das dann aus…

Bildschirmfoto 2013-09-19 um 21.31.27

 

Ich hoffe, dass dieser Hinweis alle Lesern die gern einen weißen Hintergrund haben hilft die Lesbarkeit der zum Teil recht umfangreichen Artikel zu verbessern. Schreibt mir doch mal wie Eure Erfahrungen sind und ob Ihr ggfs. weitere Alternativen kennt.

Was leistet der Nikon Manual Viewer 2

Wer kennt es nicht, da hat man endlich die lang erwartete neue TOP-Kamera in Händen und legt sofort nach dem Auspacken mit den ersten Testfotos los. Das Kamerahandbuch wird in der Regel achtlos im Karton zurück gelassen. Samt Karton verschwindet es irgendwann vielleicht in einem Kellerschrank bis die Kamera zwei oder drei Jahre später bei ebay verkauft wird. Die Gründe sind klar, sie  gehört jetzt zum alten Eisen gehört, macht keine schönen Fotos mehr und ist im Vergleich zum neuen TOP-Modell der letzte Schrott. Glücklich sind dann jene Käufer die eine solche Kamera ganz billig erstehen und sogar ein Handbuch dazu bekommen. Schließlich ist nicht jeder ein erfahrener Fotoamateur und ist bei einigen Details vielleicht doch froh mal in einem Handbuch blättern zu können.

Doch leider gehen viele Handbücher immer wieder verloren, werden verlegt und sind genau dann wenn man mal etwas nachlesen möchte nicht in Reichweite. Schönem Lifestyle-Equipment wie einem iPad widmen wir in der Regel mehr Aufmerksamkeit als einem schnöden Kamerahandbuch. Und so kommt es dann auch, dass Mann oder Frau in 99% aller Fälle sofort weiß wo das iPad ist, aber den Aufenthaltsort des Kamerahandbuches nicht kennt.

Hier ist es gut, dass die Nikon-Programmierer mitgedacht haben. Seit ein paar Wochen ist in Apples APP-Store der Nikon Manual Viewer 2 kostenlos verfügbar.

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Die Installation geht blitzschnell, denn die Handbücher werden nur bei Bedarf auf das iPad kopiert.

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Nach dem ersten Start wählt man die Sprache aus und wartet kurz bis die Liste der verfügbaren Handbücher geladen ist.

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Sehr praktisch ist es, dass hier auch Anleitungen zu teils recht komplexen Zubehörsystemen verfügbar sind. Jeder der schon einmal versucht hat ein schnurloses Blitzsystem mit mehreren Nikon SB-900 zu konfigurieren, wird das zu schätzen wissen.

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Der Download der Handbücher ist schnell und problemlos.

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Die APP stellt alle herunter geladenen Handbücher in einer übersichtlichen Liste dar. Über die Optionen können sogar unterschiedliche Hintergrundbilder ausgewählt werden.

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Öffnet man eines der Handbücher bekommt man altbekanntes zu sehen.

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Tippt man das iPad nach kurz an, so wird am unteren Rand ein Menü angezeigt. Über ein Symbol mit einem „aufgeklappten Buch“ lässt sich ein übersichtlich gegliedertes Inhaltsverzeichnis öffnen.

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Die Darstellung des Inhaltes kann sowohl im Quer- als auch im Hochformat erfolgen.

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Sehr schön finde ich, dass die sogenannten „Spreizgesten“ unterstützt werden um „Kleingedrucktes“ einfach zu vergrössern.

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Das „Blättern“ in den Handbüchern wird sehr schön animiert und erfolgt schnell und flüssig.

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Fazit

Mit „Nikon Manual Viewer 2“ ist ein sehr praktische kostenlose APP für das iPad verfügbar. Zwar kann man alle dort gelisteten Handbücher auch als PDF-Datei über den Supportbereich von http://www.nikon.de beziehen. Aber dort muss man sich registrieren, anmelden, die Downloads durchsuchen usw. Hier vereinfacht die kleine APP das Fotografenleben doch ganz erheblich. Alle Informationen sind schnell und ohne Umwege verfügbar und damit ist diese APP mein „Kauftipp der Woche“ – wenn man bei einer kostenlosen APP überhaupt von „Kaufen“ sprechen darf 🙂

Ausprobiert – Billig einkaufen in den USA

Nach der Vorstellung der neuen Nikon D4 im Januar 2012 fragten sich viele Fans ob es nicht sinnvoll sei, diese Kamera in den USA zu bestellen. Ich habe damals ein wenig recherchiert und meine Erkenntnisse in diesem Artikel niedergeschrieben:

Inzwischen sind wir schon wieder mehr als ein Jahr weiter und seit der Vorstellung der Nikon D7100 fragen mich immer wieder viele Leser ob sie diese Kamera in den USA bestellen sollen. Auf der Basis der oben genannten Infos habe ich immer wieder von einer „offiziellen Bestellung“ in den USA abgeraten. Wer sich diese Kamera dort bspw. im Urlaub kauft und dann ohne Karton usw. nach Deutschland einführt, macht sich ohne Deklaration beim Zoll strafbar. Zollfrei dürfen nur Waren bis zu einem Wert von 430,- Euro eingeführt werden. Wer einen Fotohändler in den USA findet, der eine Rechnung für die neue Kamera über umgerechnet etwa 400,- Euro ausstellt hat damit etwas „geschummelt“ ist aber relativ weit „auf der sicheren Seite“.

Vor ein paar Tagen habe ich überlegt ob ich nicht endlich den Traum von einem Shift & Tilt Objektiv wahr machen soll. Von Nikon ist ein 24mm Shift-Objektiv lieferbar. Aber es ist sündhaft teuer und man kann es nicht einfach um 90° an der Kamera drehen. Ein schneller Wechsel vom Quer- in das Hochformat ist damit eher nicht möglich. Dafür hat es eine CPU und kann somit auch an der Nikon D5100 usw. verwendet werden. Außerdem funktioniert damit die Matrix-Belichtungsmessung!

Der koreanische Hersteller SAMYANG hat bereits vor einigen Monaten ein ähnliches Objektiv angekündigt. Dieses neue Objektiv soll im Gegensatz zum teuren Nikon-Pendant soll die Möglichkeit bieten, das Objektiv an der Kamera um 90° zu drehen. In Verbindung mit der Shift & Tilt Funktion also ein sehr interessantes Objektiv. Im letzten Jahr habe ich bereits zwei SAMYANG Superweitwinkel Objektive gekauft und beide für gut befunden. Warum also nicht den Kauf dieses Objektives wagen, auch wenn es ggfs. keine eigene CPU hat und damit von der Kamera nicht automatisch erkannt wird?

In Deutschland vertreibt Foto Walser einige SAMYANG Produkte unter dem Laben „Walimex“. In den USA kann werden sie u.a. unter dem Namen „Rokinon“ angeboten. Bei Foto Walser war dieses Objektiv aber in den letzten Wochen noch nicht lieferbar. Also habe ich mich in den USA umgesehen und bei ebay.com einige wenige lieferbare Exemplare gefunden. Da mir das Thema „Kaufen in den USA oder nicht“ noch im Kopf sitzt, habe ich mich zu einem kleinen „Selbstversuch“ entschlossen und ein Exemplar via ebay.com in den USA gekauft.

Hier ein Auszug aus diesem ebay-Angebot:

Rokinon_24mm_Shift_Tilt

This listing is for Rokinon’s brand new 24mm F3.5 Tilt Shift Lens. It has just arrived from Rokinon and it is in extremely rare supply. Rokinon was only able to ship us a few of them. Get one today before it is sold out!

SPECIFICATIONS:

  • 24mm focal length; maximum aperture f/3.5
  • angle of view: 83.5 degrees on full frame and 59.9 degrees on APS-C
  • Construction: 16 elements in 11 groups with 2 aspherical lenses
  • Maximum tilt amount of ±8.5°, Maximum shift amount of ±12mm; 90° right and left mount rotation with click stops for each 30° step; Manual focus
  • Constructed for full frame cameras but can also work on APS-C; Takes 82mm Filter Size

SHIPPING & HANDLING:

  • Shipping & handling is free to any location within the Continental US via FedEx.
  • We welcome international orders. International shipping charges are automatically calculated by ebay. Please be aware that your country may impose an import tax on this item and you would be responsible for paying it.

Die Abwicklung

Da der Händler in den USA die Abwicklung via PayPal akzeptiert, war die Bezahlung mehr als einfach. Einige Stunden später kam dann auch schon eine E-Mail mit einer FedEx Tracking-Nummer. Mein Objektiv war also unterwegs und nun hieß es geduldig zu sein. Mit der Sendungsnummer konnte ich den Status auf der FedEx-Webseite verfolgen und mich auch für eine E-Mail-Benachricthigung registrieren. Das sah dann etwa so aus…

Versanddatum          May 10, 2013
Bestimmungsort        BONN,
Voraussichtliche Zustellung          2013-05-16T18:00:00+02:00
Unterschrieben von
Service       FedEx International Economy-Zustellung am Wochentag

Ergebnisse der Sendungsverfolgung vom May 14, 2013 6:01 AM

Datum/Zeit          Standort/Tätigkeit
May 13, 2013 10:02 PM KOELN, NW/Im Transit
May 13, 2013 04:14 PM KOELN, NW/Bei FedEx Station eingetroffen
May 13, 2013 01:14 AM MEMPHIS, TN/Abgeschickt von FedEx Station
May 12, 2013 08:32 PM MEMPHIS, TN/Im Transit
May 12, 2013 07:45 PM MEMPHIS, TN/Im Transit
May 11, 2013 06:00 PM MEMPHIS, TN/Bei FedEx Station eingetroffen
May 11, 2013 12:24 AM NEWARK, NJ/Abgeschickt von FedEx Station
May 10, 2013 09:20 PM NEWARK, NJ/Bei FedEx Station eingetroffen
May 10, 2013 08:55 PM MOONACHIE, NJ/Hat FedEx-Herkunftseinrichtung verlassen
May 10, 2013 03:30 PM MOONACHIE, NJ/Abgeholt
May 10, 2013 12:44 PM , /Sendungsinformationen an FedEx geschickt

Am 14. Mai gab es schließlich einen Anruf einer FedEx-Mitarbeiterin aus Kelsterbach bei Frankfurt. Mein Objektiv war am Kölner Flughafen bereit zur Verzollung. Selbst kann man das aber nicht erledigen und man kann es auch nicht selbst abholen. Der einzige Weg an das Objektiv zu kommen ist einen Auftrag zur Zollabwicklung per E-Mail an FedEx zu senden. In dieser E-Mail muss man der Übernahme aller anfallenden Kosten zustimmen und sich zur Barzahlung beim FedEx-Zusteller bereit erklären. Außerdem kann man telefonisch einen Liefertermin abstimmen.

Die Lieferung

Heute war es dann soweit. Das Objektiv sollte bis 13h geliefert werden. Umso größer war die Überraschung, als es recht früh am Morgen an der Haustüre klingelt. Damit hatte ich nicht gerechnet und ich lag daher auch noch im Bett. Also schnell hinein in den Morgenmantel und ab zur Haustüre. Ein wenig peinlich war es dann schon, aber der FedEx Zusteller war supernett und hat über meinen Schlaflook großzügig hinweg gesehen. Zu zahlen hatte ich 228,49 Euro – Wechselgeld hatte der Bote leider nicht dabei. Mein letztes Kleingeld hatte ich in den Tagen zuvor in verschiedenen Automaten deponiert und dafür Kaffee oder Parktickets erhalten. Was tun, es fehlen 2,59 Euro…

Da trifft es sich gut, dass ich in einem alten Senfglas ein wenig „überflüssiges“ Kleingeld gehortet habe. Cent um Cent kommen wir schließlich auf den fehlenden Betrag. Uff, geschafft und eigentlich war alles wirklich problemlos!

Der erste Test

Nach dem Auspacken der neuen Linse bin ich von der Verarbeitungsqualität recht angetan. Es ist mehr als solide gefertigt und die Verstellung funktioniert sehr gut. Hier ein paar Handy-Fotos meiner neuen Errungenschaft…

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Ein paar Minuten später macht mein kleiner Mac dann wieder dieses „Geräusch“ – es ist eine neue E-Mail eingegangen – die Zustellung ist nun offiziell abgeschlossen und Tom Hanks, der Held aus „Cast Away“ wäre sicher stolz auf seine „FedEx Kollegen“ gewesen 🙂

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Einfuhrzoll und Steuern

Hier habe ich für Euch die komplette Aufstellung aller Kosten die bei der Einfuhr am Zollamt im Flughafen Köln/Bonn entstanden sind. Ach ja, das Dokument ist leicht „anonymisiert“, Rechnungsnummern usw. habe ich geändert, die gehen schließlich niemanden außer mir etwas an 🙂

Abrechnung Zoll Einfuhrsteuer Gebühren

Abgerechnet wird zum Schluss

Schauen wir mal was das alles gekostet hat:

  • 999,- US Dollar für das Objektiv (773,04 Euro)
  • 58,- US Dollar FedEx Versandgebühren (44,90 Euro)
  • 228,49 Euro Mehrwertsteuer, Einfuhrzoll und FedEx-Gebühren

Unter dem Strich betragen die Kosten: 1046,43 Euro

Eben habe ich kurz bei amazon.de nachgeschaut und siehe da – nun ist das gleiche Objektiv unter anderem Namen inkl. einer vollwertigen Deutschen Garantie und vollem Rückgaberecht bei amazon.de erhältlich…

Die Lieferung ist übrigens kostenlos…

Fazit

Auch wenn der Kauf von Fotozubehör aufgrund des relativ niedrigen Dollarkurses günstig erscheint, wird man bei einem „offiziellen Kauf“ in den USA in der Regel mehr bezahlen als bei einem deutschen Händler. Ausnahmen sind hier nur extrem preiswerte kleine Dinge die der Zoll nicht beachtet und die gleich an den Endkunden weitergereicht werden. Das habe ich schon mit dem einen oder anderen kleinen Zubehörteil aus Hongkong probiert, es hat immer gut funktioniert. Aber es waren auch stets Beträge unter 30 Euro!

Meine eingangs genannten Recherchen kann ich mit diesem Selbstversuch bestätigen. Auch wenn das neue Objektiv einen guten Eindruck macht und ich mich auf die ersten Fototouren damit sehr freue, einfacher wäre es gewesen noch zwei Wochen zu warten und es via amazon.de oder ebay.de bei Foto Walser zu bestellen.

Alternativ hätte ich auch noch ein paar Tage länger warten können, im Juni wird dieses Objektiv unter dem offiziellen Label SAMYANG  beim Bonner Citiyfotocenter erhältlich sein. Als „Großkunde“ ist dort für mich ein Rabatt in Höhe von ca. 50 Euro realistisch. Somit hätte ich mit etwas Geduld bei meinem örtlichen Händler insgesamt etwa 100,- Euro sparen können!

Aber dann hätte es auch diesen aufschlussreichen Artikel nicht gegeben 🙂