Zeitraffer mit der Nikon D7000

Hier habe ich noch ein kleines Video, dass ich seit ein paar Wochen auf einer der GoPro-Speicherkarten durch die Gegend gefahren habe. Nun habe ich endlich mal die Zeit gefunden es fertig zu stellen. Es ist ein morgentlicher Blick auf die Bonner Museumsmeile. Insgesamt waren es etwa 60 Minuten Video-Material, das ich mit der Nikon D7000 im Modus 1080p aufgezeichnet habe. Da die D7000 Videos nach 20 Minuten beendet, musste ich immer mal schauen, ob die Kamera noch läuft. Das ist ein wenig nervig. Die drei Video-Dateien habe ich eben mit Magix Video Deluxe V17 geladen und bei der Geschwindigkeit 8000% eingestellt. Der Sonnenaufgang spielt sich also mit 80-facher Geschwindigkeit ab.

Dies Musik stammt aus einer Royalty-Free-Sammlung.

Retro-Fotografie mit der Nikon D7000

In der letzten Woche habe ich euch in einem kleinen Video kurz eine Lochblende für das Nikon-Bajonett vorgestellt. Heute möchte ich anhand einiger Fotos eines wirklich banalen Motivs die Unterschiede zwischen zwei unterschiedlichen Lochblenden zeigen. Diesen beiden skurrilen Foto-Dingern möchte ich dann zwei alte Nikon 24mm und 50mm AiS sowie ein aktuelles Micro Nikkor AF-S 2.8/50mm gegenüberstellen.

Vielleicht überlegt ja der eine oder andere von Euch, ob es nicht jenseits von AF-S VR und anderem Trallala noch Dinge gibt die auszuloten sich lohnen könnte. Ich persönlich empfinde es als sehr spannend mal mit ungewöhlichen Dingen zu experimentieren. Das bringt Spaß, skurrile Fotos und man bekommt eine Idee davon, wie es in der Anfangszeit der Fotografie gewesen sein könnte.

Hier die Lochblenden. Das erste Exemplar hat das winzige Loch etwa in einer Ebene mit der Vorderseite des Kamera-Bajonetts:

Hier haben wir eine „Weitwinkel“ Lochblende. Der Weitwinkel-Effekt kommt dadurch zustande, dass das winzige Loch weiter hinten im Kameragehäuse liegt.

Hier habe wir die ungleichen Kontrahenten – zuerst das Nikon 2.8/24mm AiS und das supergute Nikon AiS 1.4/50mm

Und hier das nagelneue 40er Macro:

Die Frage lautet nun, mit welchem dieser vier „Dinger“ bekommt man den besten „Retro-Style“?? Ein bisschen Photoshop könnte zusätzlich auch noch erlaubt sein…

Also los – hier das erste Foto mit der „normalen“ Lochblende:

Zum Vergleich die „Weitwinkel“-Lochblende:

Nun das Nikkor 2.8/24mm AiS bei Blende 8 – gibt es billig bei eBay & Co – Knackscharf bis ins letzte Detail – aber wenig Retro-Style…

Nun das Nikkor 1.4/50mm AiS bei Blende 8 – ist nicht ganz preiswert – aber wirklich supergut – Knackscharf bis in die letzte Ecke – wenig Retro-Style…

Jetzt das Nikkor 1.4/50mm AiS bei Blende 1.4 und ganz leicht defokussiert – gar nicht schlecht und schon ein cooler Retro-Style…

Nun das Nikkor 1.4/50mm AiS bei Blende 1.4 und korrekt fokussiert – trotz der offenen Blende relativ scharf – schön die Unschärfe im Vordergrund – aber nur wirklich wenig Retro-Style…

Nun das nagelneue 40er Macro bei Blende 8 – total scharf bis ins letzte Winkelchen – wenig Retro-Style…

Ich habe hier einen Grauverlauf-Filter simuliert indem ich das 3-fach Bracketing genutzt habe. Von den drei Bildern habe ich das dunkle für den Himmel verwendet, das korrekt belichtete für den mittleren Bildbereich und das hellste für den unteren Bildbereich. Alles sehr scharf und sehr realistisch. So würde man es sich aus der analogen Dunkelkammer wünschen. Hier hätte man versucht das Bild „abzuwendeln“ um die harten Kontraste etwas aufzulösen.

Nun das gleiche Bild. Hier kommt jetzt der „Retro-Style“ aus der digitalen Bildverarbeitung via Photoshop:

  • Lens-Blur
  • Sepia-Tonung
  • Kontraste abgemildert

Zurück zum Ausgangspunkt, wie bekomme ich den coolsten Retro-Style? Gar nicht einfach zu beantworten diese Frage, wenn überhaupt! Mir persönlich gefällt das Bild mit der „Weitwinkel-Lochblende“ recht gut. Würde man es noch mit einem Sepia-Ton überziehen und ein wenig digital zerknittern, wäre der Retro-Style perfekt. Sehr überzeugend empfinde ich aber auch das letzte Bild. Würde man den Gausschen-Weichzeichner noch etwas verstärken, so hätte man eine ähnliche Bildwirkung wie bei der Wide-V Lochblende.

Betrachtet man also ausschließlich die Auflösung, so wäre wahrscheinlich das 40er Macro mit digitaler Nachbearbeitung mein Favorit.

Aber die Auflösung ist das Eine, die Belichtungszeit das Andere!! Die Bilder mit den Lochblenden sind bis zu 30 Sekunden bei ISO-100 belichtet!! Würde man mit einer solchen Lochblende eine bewegte Marktszenerie fotografieren, so wären alle bewegten Menschen  und Gegenstände völlig verwischt. Ein Effekt den man mit „normalen“ Objektiven nur durch Verwendung sehr dichter Graufilter hinbekommen würde. Meiner Meinung nach spielen genau hier die Lochblenden ihre „Können“ aus.

Ob man 45,99 Euro für eine Weitwinkel Lochblende ausgeben mag, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer ein wenig fit mit Photoshop & Co. ist, bekommt auch auf diesem Wege einen wirklich coole Retro-Stil „hingebogen“. Wer aber das Experiment und die Überraschung liebt, dem würde ich die Wide-V Pinhole ans Herz legen!

Apple TV – Holga Lens – Pinhole

Nachdem unser „Sonntagshausputz“ erledigt ist, sollen sich nachmittags wieder einmal unsere Wege trennen. Als ich die Wohnungstüre öffne staune ich nicht schlecht, dort liegt ein kleines Päckchen von DHL – prima – das hatte ich schon total vergessen. Während Sandra auf der Autobahn unterwegs nach Hause ist, mache ich noch schnell ein kleines Unboxing.

Danach wird die neue Plastiklinse ein wenig ausprobiert und es gibt auch ein paar Bilder mit dem neuen Pinhole-„Objektiv“. Letzteres enttäuscht mit jedoch relativ ausgiebig. Die Bild sind wirklich ganz krass unscharf und überall im Bild sind dunkle kreisförmige Flecken zu sehen. Ganz so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Aber egal, das Ding war wirklich billig 🙂

Hier mein erstes Testbild mit der Nikon D7000 und dem Holga-Plastik-Objektiv:  (Anklicken für Originalgröße)

Hier mein erstes Testbild mit der Nikon D7000 und der kleinen Lochblende:  (Anklicken für Originalgröße)

Danach wird das neue Apple-TV konviguriert. Das geht alles relativ einfach. Aber auch dieses nagelneue Gerät braucht erst einmal ein Firmware-Update. Nach etwa 30 Minuten dann die ersten Bilder. Das Ding ist witzig, man kann jetzt ganz bequem auf dem Sofa sitzen, Internet-Radio hören, YouTube-Videos anschauen und eigentlich auch auf die Mediathek eines Rechners zugreifen, auf dem iTunes ab Version 10.2 asugeführt wird. Dafür ist eine private Freigabe notwendig. Auf jedem angeschlossenen Apple-System, auch auf dem schönen neuen iPad!

Diese Freigaben sind schnell eingerichtet, aber weder „sieht“ das Apple TV die freigegebenen Mediatheken noch erkennt das iPad das Apple-TV. Es ist also total Essig mit Airplay und den vielen schönen Features? Warum nur? Nach mehreren Stunden bin ich der Überzeugung, dass es meine alte Fritz!Box sind muss. Dieses Ding kann das wahrscheinlich einfach noch nicht. Zwar habe ich im Setup angekreuzt, dass die „Geräte miteinander kommunizieren dürfen“, funktionieren tut es aber dennoch nicht. In ziemlich genau 4 Wochen werde ich als Kunde die Deutsche Telekom verlassen. Dann wird der DSL-Zugang neu konfiguriert und es wird auch einen neuen DSL-Router geben.

Ein ganz klein wenig habe ich die Hoffnung, dass mein Apple-TV danach so funktionieren wird, wie ich mir das wünsche 🙂

Hier mein kleines Unboxing:

So, nun aber schnell aufs Moped -> A3 -> Montabauer -> Wiesbaden -> Mainz -> Duschen & Umziehen -> Geld für neue Gadgets verdienen 🙂

Nikon D7000 und Micro Nikkor AF-S 2.8/40mm DX

Es ist Freitag, Sandra hat Urlaub, ich habe meinen freien Tag und wir können ausschlafen – super! Zur Mittagszeit geht es mit meinem „Mädchen-Motorrad“ zur Bonner Peugeot Niederlassung. Wegen des krassen Ölverlusts am letzten Wochenende hat Sandra mein Auto am letzten Montag dort abgeliefert. Heute um 13h soll meine Dieselrakete wieder heil sein, mal sehen ob das klappt! Um 12h30 trudeln wir zwei mit dem Motorrad an der Werkstatt ein. Der Meister macht gerade eine Probefahrt. Na prima, da ist noch Zeit um gegenüber bei BMW schnell mal einen Monteur zu fragen ob er eine Idee hat, wie man die Sitzbank herunter bekommt. Diese Aktion ist fast ein wenig witzig. Während der Meister mit dem gesamten Körper auf dem Heck meiner K1200r jongliert versucht einer seiner Monteure mit dem Zündschlüssel die Sitzbank zu entriegeln. Irgendwann haben sie es dann tatsächlich geschafft. Und es wird auch klar wo das Problem lag. Diese Sitzbank hat die Möglichkeit, dass man das Service-Heft mit zwei dicken Gummibändern unterhalb der Sitzbank festschnallen kann. Bei der letzten Inspektion hat sich scheinbar genau dieses Gummi gelöst und ist zwischen den kleinen Haken, den man mit dem Zündschlüssel drehen muss und die Sitzbank geraten. Der Monteur kann es kaum glauben und sprüht sicherheitshalber mal alles mit Silikonspray ein. Danach läßt sich die Sitzbank wunderbar leicht schließen und wieder entfernen, super!!

Gegenüber ist nun auch mein Auto eingetroffen. Die Rechnung ist wie erwartet ziemlich hoch. Der Ölverlust war auf eine defekte Hochdruckleitung der Servolenkung zurückzuführen. Außerdem wurde noch das Abgasrückführungsventil ausgetauscht. Alles zusammen kostet der Spaß 1502,- Euro – Schluck… Aber nun ruckt er endlich nicht mehr, nun macht das Fahren mit diesem Auto wieder Spaß!

Kaum daheim angekommen klingelt es an der Türe, der DHL-Bote ist da. Ein Päckchen von amazon.de, was da wohl drin ist?

 

Am Samstag geht es dann ins Siebengebirge. Wir genießen den schönen Sommertag und lassen die Woche bei einem Salat mit Rinder-Filet-Streifen auf dem Petersberg ausklingen. Während des wunderschönen Sonnenuntergangs mache ich noch ein paar Testbilder mit der Nikon D7000 und dem neuen Micro Nikkor AF-S 2.9/40mm DX – was für eine Typenbezeichnung…

Wieder daheim suche ich eines der Bilder aus und konvertiere es mit Nikon Capture in ein schönes großes JPG – Wow – wirklich viele feine Details sind da zu sehen und das ganz ohne Stativ. Einfach nur ein schnelles Knipsbild das im Vorbeigehen entstanden ist.

Wer neugierig ist, kann sich das Bild hier anschauen. Einfach Anklicken um das große Original (5.8 MB) zu sehen.

Hier ist ein Ausschnitt der etwa einer 1:1 Ansicht entspricht:

Der Detailreichtum und die Schärfe sind wirklich verblüffend. Die 254,- Euro für dieses Objektiv waren eine gute Investition. Richtig cool ist es auch, dass nun Videos in voller HD Auflösung mit einem Motivabstand von wenigen Zentimetern möglich sind. Das kann eine „normale“ HD-Videokamera NICHT!!