Nikon D4 – Erste Erfahrungsberichte

Irgendwie ist es immer das Gleiche. Die Nikon D70 war angekündigt, aber zu kaufen gab es sie nirgendwo. Vor lauter Not habe ich mir damals die Nikon D100 gekauft. Es war keine schlechte Kamera und ich habe den Kauf nicht bereut. Allerdings habe ich rund 1.900 Euro dafür bezahlt und sie zwei Jahre später für „nur“ 900 Euro verkaufen können. Statt der D70 gab es dann aber auch gleich die D2x – ein Quantensprung!

Heute im Jahr 2012 hat das große Warten auf die Nikon D4 endlich ein Ende, aber nur auf dem Papier. So wirklich anfassen kann man sie noch nirgendwo. Unkenrufen zur Folge soll die Auslieferung in zwei Wochen beginnen, das wäre dann Mitte Februar, fünf Wochen nach der ersten Vorstellung. Damals nach der Ankündigung der D2x musste ich auch fast ein halbes Jahr warten bis ich mein Exemplar endlich in Händen halten durfte. Auf der Basis dieser Erfahrungen rechne derzeit nicht vor April/Mai damit eine D4 die „auf einen Käufer“ wartet bei Foto Oehling, Foto Koch, Foto Gregor oder dem Bonner Cityfoto-Center zu sehen.

Auch die ersten Erfahrungsberichte sind derzeit noch rar gesät. Einer der wenigen Glücklichen die ein Vorserien-Modell dieser Kamera ausprobieren durften ist Joe McNally. In seinem BLOG gibt es sogar ein witziges Foto das ihn beim Auspacken der Nikon D4 zeigt, die ihm in einem neutralen Karton zugesendet wurde. Er hat einige der Fotos zu Nikons weltweiter Werbekampagne zur D4 beigesteuert.

Hier ist ein Link zu seinem BLOG: http://www.joemcnally.com/blog/2012/01/06/shooting-the-d4

Und einige Videos hat er auch produziert…

Joe McNally Photography- Little Freddie King, Livin‘ The Blues (Nikon D4) from Joe McNally Photography on Vimeo.

Joe McNally Photography- On location with the Nikon D4 from Joe McNally Photography on Vimeo.

Sehr interessant ist auch dieses Promo-Video zur Nikon D3. Okay es ist jetzt schon ein paar Tage alt, aber es zeigt doch wie sehr es auf den Fotografen ankommt. Die Kamera ist lediglich ein Hilfsmittel. Joe McNally hat schon vor 20 Jahren coole Fotos gemacht, im Zeitalter der Nikon D4 hat er es ein bisschen einfacher 🙂

Nikon D3 Promo, Joe McNally Photography from Joe McNally Photography on Vimeo.

Nikon P7100 – Perfect Colors

Wieder einmal bin ich auf Reisen und auch heute ist es einer dieser kalten einsamen Winterabende im Hotel. Viel Equipment habe ich nicht dabei, nur mein MacBook, ein einfaches Stativ, meine Nikon P7100 und ein Zoom H2. Es ist schon spät und ich bin müde, aber mir geht seit ein Stunden ein Thema zu einem neuen Tutorial durch den Kopf. Also wird gegen 23h noch schnell ein wenig improvisiert. Die Möbel werden zur Seite gerückt, die Lampen hin und her geschwenkt, die P7100 kommt auf das Stativ, der Weißabgleich wird manuell ausgeführt, das Zoom H2 gestartet und los geht es.

Etwa eine Stunde später ist das neue Video auf meinem MacBook. Es besteht aus zwei Teilen, also ’schnell‘ alles mit iMovie importieren. Der Import ist leider nicht wirklich schnell sondern dauert fast 30 Minuten. Danach will ich noch die Audiospur aus dem Zoom H2 dazu mischen… Doch was ist das? Mitten im Kopiervorgang bricht es ab. Der kleine Mac zeigt die SD-Karte aus dem Zoom H2 nicht mehr an. Ich probiere hin und her und hin und her – aber es will nicht klappen. Meine tolle hochwertige Audiospur ist weg und die SD-Karte ist kaputt. Ein wenig herumgezickt hat sie schon des öfteren, aber nun erscheint es mir irreparabel.

So ein Mist, nun habe ich nur den minderwertigen Ton aus dem Kamera-Mikros und aus dem Mikro das in mein MacBook eingebaut ist. Man hört jedes Tastenklicken und irgendwelche Störgeräusche sind auch im Hintergrund zu vernehmen. Aber es hilft ja nichts…

Also versuche ich zu retten was zu retten ist. Mitten in der Nacht ist das Video fertig, es hat nun doch fast vier Stunden gedauert. Noch schnell hochladen in Richtung YouTube. Die Videodatei ist „nur“ 665MB groß – die Nikon P7100 kann kein Full HD! Trotzdem dauert es wirklich lange. Als ich am anderen Morgen vom Frühstück zurück komme, ist der Upload immer noch nicht fertig. Also lasse ich mein MacBook den ganzen Tag über vor sich hin laufen, irgendwann sollte der Upload doch endlich einmal fertig werden…

Als ich abends heim komme ist der Upload abgebrochen. So ein Mist, ich muss ihn erneut starten. Diesmal nehme ich Google Chrome. Irgendwo habe ich gelesen, dass Google Chrome bei Unterbrechungen der Internet-Verbindung da weiter macht wo es die Unterbrechung gab. Na, schauen wir mal ob das klappt…

Und es klappt! Knapp fünf Stunden hat es gedauert und nun ist mein neues Video online. Es muss noch bei YouTube verarbeitet werden, das dauert nochmals etwa eine Stunde. Alles in allem hat es also fast 30 Stunden benötigt dieses Video zu machen. Ok, ich habe zwischendurch geschlafen, gearbeitet und war nebenan im Supermarkt um mir eine neue SD Karte zu kaufen…

Bitte entschuldigt den schlechten teilweise recht leisen Ton. Ich hoffe Ihr könnt trotzdem ein paar neue Infos mitnehmen. Ok, jetzt aber viel Spaß mit meinem neuen Tutorial…

Und hier einige der Testbilder aus der Nikon P7100 in voller Größe – einfach anklicken…

 

Nikon D700 – Weg mit dem Sensordreck – Teil II

Nachdem ich vor einigen Tagen ein kleines Video zum Thema „Weg mit dem Sensordreck“ gemacht habe, gingen einige Mails von aufmerksamen YouTube-Zuschauern bei mir ein: „Warum benutzt Du nicht den Inspektionsmodus?“

Ja, warum eigentlich nicht?  Vielleicht liegt es daran, dass meine ersten digitalen Spiegelreflex-Kameras das noch nicht hatten und ich daher irgendwie daran gewöhnt bin bei der Sensorreinigung penibel darauf zu achten, dass ich bloss nicht vom Auslöseknopf abrutsche. Wie dem auch sei, ich habe heute noch ein kleines Video zu Thema erstellt und bei diesem Anlass gleich noch zwei weitere Hilfsmittel zur effizienten Sensorreinigung vorgestellt.

Film ab…

Für alle die Teil 1 noch nicht kennen:

Nikon P7100 – Automatische HDR Funktion

In einem Kommentar hat einer meiner Leser heute gefragt, ob die Nikon P7100 einen vollautomatischen HDR-Modus kennt. Die Antwort lautet „Ja und Nein“ 🙂 Es gibt ein Motivprogramm mit der Bezeichnung „Gegenlicht“. Verwendet man genau dieses Motivprogramm, so kann man einen automatischen HDR-Modus aktivieren. Die Ergebnisse sind meist deutlich besser als ohne HDR Modus, aber man hat keinen Einfluß auf die Parameter nach denen die HDR-Aufbereitung erfolgt. Wer also wirklich krasse Ergebnisse erwartet, wird hier enttäuscht werden. Dieser vollautomatische HDR-Modus greift sehr sanft und fast unmerklich in die kamerainterne Bildaufbereitung ein und liefert gute Ergebnisse die nicht auf den ersten Blick als „typisches HDR“ zu erkennen sind.

Wer mehr wissen möchte kann ggfs. hier nachschauen: http://www.nikonsupport.eu/europe/Manuals/P7100/P7100RM_De_01.pdf

Hier habe ich den Abschnitt zum Thema „Automatische HDR-Funktion“ für Euch extrahiert:

Anklicken um die 1:1 Ansicht  zu öffnen

Canikon 1D4x – Der ultimative Profihammer

Völlig unerwartet wurde in der vergangenen Woche dem führenden Technologie-BLOG www.nikonhumors.com ein erstes Foto der neuen Canikon 1D4x zugespielt. Obwohl beide Hersteller bislang jegliche Form der Kooperation bestritten haben, wurde möglicher Weise doch an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet. Mit dieser Kamera würde ein Traum vieler Fotografen in Erfüllung gehen, Schluss mit den endlosen Diskussionen ob Nikon oder Canon. Das beste aus beiden Welten, eine Symbiose der Superlative.

Trotz mehrfacher Nachfrage waren beide Hersteller bislang zu keinem öffentlichen Statement bereit. Den Informationen eines Insiders zufolge soll der Chip bei SONY gefertigt werden und 36 Megapixel auflösen. Bei einem Pixelabstand von nur 0,48 µm soll eine mittlere Pixelfläche von 0,000347 qmm möglich werden. Dieser Wert wird durch ein revolutionäres Chipdesign erreicht. Dabei sollen die RGB-Pixel nicht nebeneinander sondern übereinander angeordnet sein. Durch die Verwendung spezieller Nanokristalle wird ein Transmissionsfaktor von 0,58∆ erreicht, so dass die im unteren Bereich des als CCD-A bezeichneten Sensors noch ausreichend viel Licht in den blauen und grünen Pixeln absorbiert werden kann.

Dieses revolutionäre Design lässt eine noch bessere Durchzeichnung selbst allerfeinster Strukturen bei gleichzeitig noch höherer Lichtempfindlichkeit und deutlich reduziertem ∂-Rauschen erhoffen.

Ein Termin für die Markteinführung steht unterdessen noch nicht fest, jedoch war in der vergangenen Woche im Angebot eines Internet-Versandhandels kurzzeitig eine Broschüre mit dem Titel „Mastering the Canikon 1D4x“ des US-Autors Tom Logan zu sehen. Ob es sich dabei um ein Versehen handelt ist derzeit noch unbekannt. Aber man darf trotzdem gespannt sein.