Anas – Allein auf Weltreise – Teil IV

Dies ist mittlerweile der vierte Artikel zur Weltreise meines Freundes Anastasios. Pünktlich zum Start ins Wochenende habe ich heute wieder zwei Postkarten in meinem Briefkasten gefunden.

Hier findet Ihr die drei ersten Artikel zu seiner Weltreise:

Seine Reiseroute habe ich versucht zu rekonstruieren. Vereinfacht man sie ziemlich stark, so sieht sie etwas so aus: (Anklicken für Originalgröße!)

Hier nun die beiden neuesten Postkarten die er mir aus Malaysia und Singapur geschickt hat.

Und der Anas hat für uns auch wieder viele echte und vor allem ungeschminkte Reisefotos geschossen und via Internet zugänglich gemacht. Hier eine kleine Auswahl seiner neuesten Fotos:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nikon D600 – Promovideo im Südwesten der USA

Hier das wirklich schön gemachte Making-Of des Promo-Videos zur neuen Nikon D600.

Die Locations an denen Florian Schulz und sein Bruder die neue Nikon D600 auf Herz und Nieren getestet haben sind wirklich cool! Als ich das Video sah konnte ich mir allerdings ein Grinsen nicht verkneifen. Diese schöne Fotografenweisheit passt auch hier wirklich gut: „Alles wurde schon einmal fotografiert, aber nicht von jedem!“

In den Jahren 2009, 2010 und 2011 habe ich selbst viele Fotolocations im Südwesten der USA bereist und dort mit Nikon D2x, D300, P7000 und Hasselblad Superwide fotografiert. Hier habe ich eine kleine Auswahl der Fotos die auf diesen Reisen entstanden sind. Sicher findet Ihr das eine oder andere Bild im Promo-Video zur D600 wieder. Wer Lust hat selbst einmal dorthin zu reisen findet in diesem BLOG Infos, Routen, Maps und vieles mehr. Benutzt einfach mal die Such-Funktion und die Schlagwortwolken. Es gibt hier inzwischen mehr 655 Artikel von denen sich viele mit der Fotografie im Süd-Westen der USA beschäftigen. Hier nun eine kleine Bilderauswahl für alle South-West-Fans.

Wer Fragen zu Locations usw hat, der kann kann mir eine E-Mail schreiben oder einfach die Kommentar-Funktion verwenden. (Fast) alle Bilder sind wie immer 1000 Pixel breit oder hoch – einfach (eines der letzten 21 Bilder) in neuem Tab öffnen wenn es größer sein soll 🙂

Sonnenaufgang am Mesa Arch mit Nikon D300

Second Wave

Hiking the wave

Before the storm - Colorado

Death Valley - USA South West - Nikon D600

Delicate Arch - USA South West - Nikon D600

False Kiva - USA South West - Nikon D600

Golden Gate Bridge - USA South West - Nikon D600

Hickman Bridge - USA South West - Nikon D600

Highway 12 - Sunrise - USA South West - Nikon D600

Highway No. 1 Seals - Nikon D600

Lower Antelope Canyon - USA South West - Nikon D600

Lower Antelope Canyon - USA South West - Nikon D600

Nevada Mountains - USA South West - Nikon D600

Nevada Mountains - USA South West - Nikon D600

Pacific Coast - Sunser - Nikon D600

Pfeiffer Beach - Californina - USA South West - Nikon D600

Highway No. 1 - USA South West - Nikon D600

Rainy Bird - USA South West - Nikon D600

Storm over Race-Track - Death Valley - Nikon D600

Utah Mountains - USA South West - Nikon D600

Yosemite NP - USA South West - Nikon D600

Nikon D600 – Heute offiziell vorgestellt

In meinem Artikel vom 25. August hatte ich spekuliert, dass Nikon die neue D600 am Samstag vor der Photokina 2012 in Deutschland vorstellen werden wird. So richtig daneben habe ich mit dieser Prognose nicht gelegen, Nikon war allerdings zwei Tage schneller. Für die Vorstellung hatte man sich Dubai und Thailand ausgesucht. Schon wenige Stunden später waren auch schon die Nikon Webseiten aktualisiert. So muss das sein, lange Monate ist die neue Kamera ein gut gehütetes Geheimnis und dann mit einem großen Knall ist das neue Produkt plötzlich da. So macht es Apple mit dem iPhone 5 und so macht es Nikon mit jeder neuen Kamera.

Wir Blogger haben im Bezug auf die D600 nun wieder einmal unsere Arbeit getan. Nun gilt es sich auf neue Objekte zu konzentrieren. Die Nikon D7000 ist inzwischen ein Auslaufmodell und derzeit warten alle Freunde des DX-Formates darauf, dass eine Ablösung der D7000 und D300s offiziell vorgestellt wird. Diese Kamera könnte als Nikon D400 mit dem 24 MPix Sensor der D3200 in Kürze das Licht der Welt erblicken, vielleicht gibt es ja zur Photokina 2012 noch eine weitere Überraschung?

Neben der Nikon D400 wird bereits seit einigen Wochen spekuliert, dass Nikon mit einer D4x eine schnelle Profivariante der D800 auf den Markt bringen könnte. Ich halte dies für durchaus wahrscheinlich, aber vor 2013 rechne ich derzeit nicht mit einer solchen Kamera.  Zur nächsten CES in Las Vegas könnte sich aber etwas regen. Eine D800 mit großem Akku, größerem Sucherbild, höherer Bildfrequenz und einigen netten kleinen Add-Ons sollte realisierbar sein – na warten wir es mal ab 🙂

Nikon D4x Back

Als kleines Bonbon habe ich hier noch ein Demo-Video für Euch, das komplett mit der neuen Nikon D600 erstellt wurde.

Und die ersten Werbe-Videos findet man inzwischen auch 🙂

Kritisch gesehen – Catch .44 – Der ganz große Coup

Wer kennt es nicht, man steht zwischen all den Regalen mit Blu-Rays und DVDs und ist auf der Suche nach einem spannenden interessanten neuen Film für einen der nächsten Abende. Letztlich steht man an der Kasse und hat einen kleinen Stapel nett verpackter Filme unter dem Arm. Die Kasse zeigt schnell über 100 Euro, man bezahlt und denkt sich dabei „Mist, jetzt habe ich wieder lauter Filme gekauft von denen ich gar nichts weiss! Na hoffentlich…“

Ok, vielleicht geht es Euch ja nicht so, aber falls doch, hilft Euch meine Rubrik „Kritisch gesehen“ vielleicht einige Nieten im Regal stehen zu lassen und Euer Geld für den Kauf der neuen Nikon D600 zu sparen 🙂

Heute möchte ich Euch mit „Catch .44“ einen Film vorstellen den ich schon vor einigen Wochen auf Blu-Ray gekauft habe. Er war in Vergessenheit geraten und gestern hätte ich ihn beinahe via iTunes für 4,99 Euro ausgeliehen! Heute fiel er mit dann in die Hände, also schnell ein Bier aus dem Kühlschrank holen, ein paar Salzstangen und los kann es gehen mit Bruce Willis und Forest Whitaker. Zwei wirklich tolle Schauspieler die ich sehr gern mag. Dazu gibt es noch einige wirklich gute Nebendarsteller die sogar schon kleine Rollen bei Produktionen wie „Herr der Ringe“ absolviert haben. Wenn Bruce Willis mitspielt, dann dürfen ein paar hübsche weibliche Darstellerinnen auch nicht fehlen. Am längsten überlebt in diesem Streifen die mir bislang nicht bekannte schwedisch-kanadische Schauspielerin Malin Åkerman.

Malin Akerman (Quelle: Wikipedia)

Während ich den Film anschaue kommt er mir vor wie eine Mischung aus „Pulp-Fiction“ und „Desperate Housewives“. Er ist schon irgendwie cool gemacht, die Schnitte und Rückblenden verschleiern die Zusammenhänge der Geschichte zunächst und man erkennt erst nach und nach wie alles zusammen gehört. Das kennt man bereits aus Pulp-Fiction und die vielen langen Dialoge kommen einem auch seltsam vertraut vor. Doch sie sind verglichen mit Pulp-Fiction irgendwie weniger komisch und weniger ideenreich. Ganz nett die kleine Szene in der die drei Mädels im Auto streiten ob sie eine Kassette mit Musik aus den 80er hören wollen. Eine Kassette mit Musik von „Bruce Willis“ – ja genau „Bruce Willis“ – dem Bruce Willis der hier auf herrlich lakonische Art und Weise den abgehalfterten Drogenbaron gibt. Das ist ganz witzig, kann den Film aber nicht über seine Längen retten. In der ersten Hälfte des Films erinnert Oskar-Preisträger Forest Whitaker (Idi Amin in „Der letzte König von Schottland“) an den Profikiller aus „No Country For Old Men“ der Coen Brüder um später zum leicht trottelig wirkenden liebeskranken Bodyguard zu verkommen, schade!

Der Film plätschert vor sich hin und ich überlege, ob er vielleicht doch von Quentin Tarantino geschrieben oder produziert sein könnte. Hm, irgendwie erinnert alles an altbekannte „Coole Gangsterfilme“ aus seiner Feder. Aber die Klasse von Filmen wie diesen hier mag sich einfach nicht einstellen.

Nach weniger als 90 Minuten geht schließlich ein durchaus gut gemachter und unterhaltsamer Gansterfilm zu Ende. Ein Film mit einer überschaubaren Handlung, einigen eher unnötigen Rückblenden , sehr wenigen unterschiedlichen Sets, krassen plötzlichen Gewaltausbrüchen und einer ordentlichen Portion Kunstblut nebst gut gemachten sparsamen CGI-Effekten. Am Ende kommt es wie es kommen muss, es wird ja auch schon in der zweiten Szene verraten…

Fazit:

Fans des Genres werden diesen Streifen „mögen“ aber nicht „feiern“. Er ist durchaus als geeigneter Zeitvertreib für einen lakonisch stillen Männerabend mit einigen Flaschen Bier geeignet – mehr aber auch nicht. Statt zu versuchen die Werke des großen Vorbilds Quentin Tarantino zu kopieren, hätte Autor und Regisseur Aaron Harvey gut daran getan sich etwas neues und eigenständiges zu überlegen. So bleibt „Catch .44“ kaum mehr als eine Hommage an große Vorbilder die zu ihrer Zeit neu und beeindruckend waren, eine Kopie von Filmen die das Kino des 20. Jahrhunderts verändert haben. Leider nicht mehr aber auch nicht weniger.

Nikon D600 – FX für den schmalen Geldbeutel

 

Nikon D600 Ambience

Alle Jahre wieder schlagen die Wellen hoch wenn die Fangemeinde auf ein neues Nikon Kameramodell wartet. Das habe ich bei der Nikon D70 erlebt, es war bei der D2x nicht anders und auch bei D3,  D4 und zuletzt der D800 wurde wochenlang spekuliert und in Internet-Foren das „Für“ und „Wider“ der D800 versus D800E diskutiert. Letztlich haben alle Kameras das Licht er Welt erblickt und waren nach einer spannungsgeladenen Wartezeit von etwa 3 Monaten tatsächlich lieferbar.

Auf meine D800E habe ich fast vier Monate gewartet, mittlerweile gibt es zumindest die D800 bei MediaMarkt & Co. zu kaufen. Hier wird die D600 keine Ausnahme machen. Oder vielleicht doch?

Mit Kameras wie der D2x und der D800 hat Nikon echte Quantensprünge hingelegt. Die D600 wird aus rein technischer Perspektive nichts bieten was man nicht schon von der D3x oder der D800 kennt, mit einer großen Ausnahmen: DER PREIS

Und genau dieser wird ziemlich heiß sein! Schaut man sich derzeit auf den aktuellen Secondhand-Plattformen wie eBay & Co um, so kostet der Einstieg in das „Vollformat“ via Nikon D700 etwa 1.200 Euro. In etwa 3-4 Monaten wird man für rund 1.500 bis 1.600 Euro eine sehr ähnliche Kamera kaufen können, die allerdings die doppelte Auflösung haben wird und mit der man HD-Videos und feinster Qualität aufnehmen kann. Damit bahnt sich nach dem Schritt von 6MP auf 12MP den Nikon im Jahr 2005 mit der D2x getan hat, nun ein bezahlbarer Schritt von 12MP auf 24MP an.

Die Verwendung guter Objektive vorausgesetzt, kann mit der D600 auch ein weniger gut betuchter Fotoamateur künftig Bildmaterial erstellen, das sich für die Ausgabe in Formaten bis 100x150xm sehr gut eignet. Diese Kamera wird damit nicht nur preiswert sein, sondern den Run auf qualitativ hochwertige und edel gerahmte Prints verstärken. Bei Whitewall & Co. klatschen die Manager jetzt schon in die Hände. Denn welcher Fotoamateur will seine Prints künftig noch im Format 20x30cm ausgedruckt haben wollen? Mit der Fläche der Chips steigt fast zwangsläufig auch die Qualität und Größe der „Endprodukte“. Allerdings werden dabei die Quadratmeter-Preise für einen guten Fineart-Print stabil bleiben. Wer sich mit einer D600 oder D800 „bewaffnet“ wird künftig nicht nur mehr Geld für neue (FX-)Objektive Computer, Festplatten, Cardreader und so weiter ausgeben, auch die „Endprodukte“ werden größer und damit teurer.

All das muss aber gar nicht sein. Wer seine Bilder ohnehin nur im Web zeigt oder kleine Abzüge für sein privates Fotoalbum erstellt, der wird mit der D7000 oder der D700 auch künftig noch sehr gut arbeiten können. Und all das zu einem guten Preis! Die D7000 gibt es aktuell schon für etwa 850,- Euro. Damit kostet sie etwas mehr als die Hälfte dessen was für eine neue D600 über den Ladentisch gehen wird. Der Chip der D7000 ist nur halb so groß, aber die Objektive sind auch kleiner, leichter und preiswerter. Sie zeichnet tolle Videos auf und ihre 16.000.000 RGB-Pixel liefern genug Stoff für gute Prints im Format bis bspw. 60x90cm.

Wer trotz allem unbedingt im „Vollformat“ fotografieren möchte, der wird schon sehr bald eine gute gebrauchte D700 erwerben können. Die Preise werden in absehbarer Zeit unter 1.000 Euro fallen und damit wird der vorweihnachtliche „FX-Gabentisch“ reich gedeckt sein.

Das aktuelle Angebot gebrauchter Kameras mit sehr brauchbaren 12 MP sieht derzeit etwa so aus:

  • D300 ca. 600 Euro
  • D300s ca. 800 Euro
  • D2x ca. 800 Euro
  • D2xs ca. 900 Euro
  • D700 ca. 1.200 Euro (Neu ca. 1.600 Euro)
  • D3 ca. 1.800 Euro
  • D3s ca. 2.700 Euro
  • D3x ca. 3.300 Euro (24 MP)

Sobald die D600 auf dem Markt ist, wird sich hier hier eine Verschiebung um ca. 10-20% ergeben. Die neue Nikon D600 wird also einiges bewegen, der Einstieg ins „Vollformat“ wird spürbar preiswerter und auch DX Kameras (die nach wie vor hervorragende Ergebnisse liefern können) werden im Preis fallen. Schlechte Nachrichten für jeden Kamerabesitzer, gute Nachrichten für alle die es bald werden wollen!

Betrachtet man ausschließlich die erzielbare Bildqualität, so wird sich die D600 mit der D3x messen lassen können. Allerdings ist der Korpus einer D3 ungleich größer und robuster. Es macht eben noch immer einen Unterschied ob man eine reinrassige Profimaschine oder eine preiswerte Consumer-Kamera in der Hand hält. Da darf man sich nichts vormachen, das ist so, das war schon immer so und es wird auch so bleiben. So werden auch in Zukunft die teureren Profimodelle ihre Käufer finden.

Wer sich noch nicht schlüssig ist ob es unbedingt eine Nikon D600 sein muss oder ob es vielleicht auch eine D7000 „tut“ – für den habe ich hier ein Video das ich vor einigen Monaten fast ausschließlich mit einer Nikon D7000 erstellt habe. Es ist in Full-HD – also 1920×1080 Pixel groß. Leider ist von der ursprünglichen Dateigröße und damit Bildqualität nach dem YouTube-Upload nur etwa „ein Zehntel“ übrig geblieben. Aber man kann trotzdem erahnen was bereits in der D7000 „steckt“. Die neue Nikon D600 wird hier nochmals ordentlich einen „drauf setzen“!