Logic Audio mit midicontrol Pro49

Seit ich meine kleinen Mac’s habe, mag ich die Musiksoftware ‚Logic‘. Es ist die ultimative erwachsene Variante von ‚Garageband‘ und man kann damit eigentlich alles machen was man sich musikalisch vorzustellen vermag. Vor etwa drei Wochen habe ich mir dann für 3,99 Euro das ‚Garageband-APP‘ auf mein iPad geladen und war von Anfang an wirklich begeistert. Schnell war klar, dass da ein Audio-Interface her muss. Also habe ich mir ein APOGEE JAM bestellt. Dieses Interface erlaubt den Anschluss einer E-Gitarre oder eines Mikrophons an ein iPad oder einen Computer mit USB-Schnittstelle. Es produziert einen wirklich tollen Sound und es macht einfach Spaß damit Gitarre zu spielen. Meine Gitarren-Effektgeräte werde ich nun alle verkaufen können, das iPad und meine kleinen Mac’s können das inzwischen viel besser.

Neben Logic gibt es auf dem Mac auch die Software ‚Mainstage‘. Will man einfach mal ne Runde Gitarre spielen ist das wirklich cool. Via Mainstage wird das MacBook zur Sammlung krasser Gitarrenverstärker mit vielen Effekten und tollen Sounds. Leider ist es während man auf der Gitarre spielt nicht ganz einfach über die Tastatur des MacBooks die Sounds in Mainstage zu wechseln. Da müsste es doch eine Lösung geben? Nach 10 Minuten ‚Forschungsarbeit‘ wird klar, dass ich mir von Behringer das FCB-1010 bestellen werde, gesagt getan.

Während der nächsten Tage warte ich auf die Lieferung, aber es kommt nichts. Heute gibt es dann eine E-Mail, dass das FCB-1010 derzeit nicht lieferbar ist. Also gibt es nur eins – Abbestellen und rein ins Auto. 30 Minuten später bin ich beim Music Store in Köln. Der Neubau an der Istmabul-Straße ist riesig und es macht einfach Spaß dort die vielen tausend Dinge anzuschauen und den Jungs zuzuhören wie sie Gitarren und vieles mehr ausprobieren.

Eine Stunde später gibt es beim Schottischen Spezialitäten-Restaurant auf der anderen Straßenseite einen 9er Chicken-Nuggets. Während ich es mir bei Hühner-Formfleisch und Barbecue-Sauce gut gehen lasse liegt im Kofferraum meiner Dieselrakete nicht nur das Behringer FCB-1010 sondern auch ein kleines USB-Masterkeyboard. Es hat den schönen Namen midicontrol Pro49 – klingt das nicht vielversprechend?

Später am Abend nachdem einige der letzten Umzugskartons ausgeräumt sind sitze ich mit meinem 17″ MacBook auf dem Bett. Auf den Ohren habe ich den neuen AKG K540, rechts neben mir liegt das midicontrol Masterkeyboard. Ok, es ist alles da, nur was soll ich damit jetzt anstellen? Ich probiere mal ein paar Grooves durch, dann ein paar Bass-Sounds und nach einigen wenigen Minuten steht ein kleines „Grundgerüst“ für 60 Sekunden „sinnlose Filmmusik“. Schnell noch eine asiatisch angehauchte Melodie-Stimme und eine coole Breakbeats unterlegen und schon ist es fertig. Über den Kopfhörer klingt es einfach geil. Die Bässe bumsen was das Zeug hält und alle Sounds sind schön klar definiert, super!

Der Export in eine MP3-Datei dauert etwa 30s, danach habe ich ein kurzes Stück Musik. Damit könnte ich meine bei YouTube wegen eines Content-ID-Treffers (wieder einmal) von der Umsatzbeteiligung deaktivierte Zeitrafferaufnahme „Bon(n) Timelapse“ unterlegen.

Also schnell „Final Cut Pro X“ starten, das Projekt öffnen, den Apple-Soundtrack wegwerfen und aus dem Finder das neue MP3-File hineinziehen. Kurz ein Fade-Out erstellen und die Lautstärke auf -4 dB absenken, damit Euch nicht die Ohren wegfliegen. Der Export mit dem ProRes-Codec dauert etwa 30s, das Ergebnis ist 1,34 GB gross – uff – keine 60s Sekunden HD-Video in voller Auflösung in bester Qualität haben 1,34 GB – der Wahnsinn…

Das muss kleiner werden! Ich starte einen zweiten Export, diesmal nehme ich ein „Vimeo & YouTube HD-Preset“ des Add-Ons mit dem schönen Namen „Compressor“. Und prompt dauert die Verarbeitung des kleinen Videos auch gute 6 Minuten!! Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aus 1,34GB sind 0,153GB – also 153MB geworden. Das passt zu meinem „16.000er Hausfrauen-DSL-Anschluss“. Nach 5 Minuten ist das Video bei Vimeo hochgeladen. Hannibal vom A-Team würde sich jetzt eine Zigarre anstecken und die Worte sagen „Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert“.

Doch dann das…

Das Video ist also NICHT in HD und 23 Minuten soll ich noch warten. Das ist alles echt blöd, zahlt man bei Vimeo nicht ist man voll der Depp. Also schieben wir die Datei mal zu YouTube rüber… Das geht aber auch nicht schneller…

Doch kurz nach Mitternacht ist es dann geschafft, alles ist online, ich kann diesen Artikel publizieren und endlich schlafen gehen. Oder ob ich noch schnell einen neuen Soundtrack für ein anderes Video zusammen fummeln könnte…

Und hier die Vimeo-Variante …leider ohne HD 😦

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