Tag 12 – La Casa de Dios

Als Sandra mich weckt ist es kurz nach 8h – „Du wolltest doch heute früh raus und diese Ruine fotografieren?“ Ok, aber unter die Dusche und los in Richtung Los Realejos. Beim Mirador San Pedro wende ich meinen Mietwagen und parke am Mirador gleich neben dem alten defekten Fernrohr.

In aller Ruhe baue ich mein großes BENRO Stativ auf, das Casa de Dios liegt noch im Schatten. Als ich bereit bin zeigt die Uhr etwa 9h, es ist noch viel Zeit bis die sich die ersten Sonnenstrahlen von oben rechts in der tollen Ruine verirren werden.

Während ich auf das „magische Sonnenlicht“ warte fällt mir weit draußen ein Fischer auf. Also schnell den Teleconverter an das 4/200-400mm und schon kann ich ihn mit der D7000 filmen. Später bin ich überrascht wie gut das sogar aussieht.

Dann ist es fast soweit, gern hätte ich später eine kleine Zeitrafferaufnahme die zeigt, wie die Sonne langsam aber sicher Besitz von der alten Ruine ergreift. Auch wenn es fast windstill ist, so vibriert die D700 mit dem großen schweren Teleobjektiv bei jedem Windhauch ganz leicht. Ein Stativ ist eben niemals stabil genug…

Auch der eingebaute VR kann hier nicht helfen. Alles was hier helfen würde wäre eine Querstrebe von Kameraunterseite zu einem der Beine des Stativs. So etwas gibt es von Manfrotto, es sieht blöd aus und ich unpraktisch, aber manchmal geht es nicht ohne! Leider habe ich all das nicht dabei und so bleibt nur die Hoffnung, dass ich die leicht verwackelten Video-Sequenzen später mit iMovie oder MAGIX Video-Deluxe stabilisieren kann. Mal sehen…

Um kurz nach 10h30 ist die Show vorbei und ich habe meine Fotos „im Kasten“. Witzig waren die vielen Touristen die immer mal wieder aus Bussen hinter mir ausgeströmt sind. Viele von ihnen haben das Objektiv bewundert und dann überlegt was ich denn wohl fotografieren will. Lediglich eine junge Frau hat es kapiert und schnell ihr Tele an ihre CANON montiert. Aber als sie wieder abfuhrt war das Casa de Dios noch gar nicht im „richtigen Licht“ zu sehen.

Ein deutscher Tourist hat mich sogar gefragt ob ich Privatdetektiv sein und mit diesem riesigen Teleobjektiv jemanden observieren würde. Leute gibt es, ich denke er hat zuviel SAT-1 und RTL geschaut…

Zurück auf unserer kleinen Finca gibt es ein kleines Frühstück und während ich dies hier schreibe sonnt Sandra sich draußen auf der Terrasse. Das Leben kann schön und entspannt sein, ganz besonders auf der Finca San Juan bei Los Realejos 🙂

Hier ein Beispielfoto aus der Nikon D700 mit dem Nikon AF-S VR 4/200-400 und Teleconverter Nikon TC-17E II.

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