Und beinahe wäre sie weg gewesen…

Es ist Mittwoch, es ist weniger heiß und allen scheint es wieder ein wenig besser zu gehen. Jedenfalls vergeht dieser Tag wie im Flug und am Abend soll es noch besser werden! Um kurz nach 17h geht es zusammen mit Hermann auf zu unserer ersten gemeinsamen Tour. Hermann will mir mal seine Heimat zeigen, das Rhein-Hessische und das größte zusammenhängende Weinbaugebiet Deutschlands.

Am Himmel hängen schwere Wolken und wir sind skeptisch ob wir es wirklich wagen sollen, aber nun haben wir es schon so oft geplant und immer wieder verschoben, heute ist der Tag der Tage. Über die A60 geht es in Richtung Bingen, dann auf die A63 in Richtung Alzey. Kurz drauf biegen wir ab und dann beginnt der große Spaß. Eine richtig tolle Landschaft mit richtig vielen schönen Kurven. Doch kurz bevor wir nach etwa 90 Minuten unser Ziel erreichen beginnt es zu regnen. Also wollen wir uns eine nette Kneipe suchen, aber die haben heute irgendwie alle geschlossen. Zwei Fehlversuche später entschließen wir uns zurück nach Mainz zu fahren und mal wieder das Heiliggeist aufzusuchen, da waren wir schon lange nicht mehr.

Inzwischen haben wir die Motorräder getauscht. Ich fahre jetzt einen Boxer mit 1150 ccm und Hermann sitzt auf meiner blauen Turbine. Ungewohnt ist es für mich. Hermanns BMW fährt sich im Grunde genommen so wie meine R850r die ich im letzten August in Zahlung gegeben habe um mir die blaue K1200r zu kaufen. Es ist wie eine Zeitreise, ich muss an Hauke denken, wie er ein ähnliches Motorrad im letzten Jahr mal als „gemütlichen Panzer“ bezeichnet hat. Hermann hat an der K1200 richtigen Spaß, ich komme gar nicht hinter her. Er schwingt sich durch die engen Kurven wie ein junger Gott und es kommt mir vor  als könnte ich sein Grinsen noch aus einigen hundert Metern Entfernung sehen.

Kurz vor Mainz stehen wir dann eine Weile vor einer Baustellenampel und Hermann gibt seine ersten Eindrücke preis – „Die gebe ich nicht mehr wieder her!“  Oh je, das wird noch schwierig 🙂

Später im Heiliggeist gibt es dann etwas Leckeres auf die Gabel und ein wirklich ausgedehntes „Benzingespräch“. Als wir das Restaurant verlassen hat es doch noch angefangen zu regnen. Aber das ist uns egal, es war eine schöne Tour, das Essen war lecker und endlich ist es nicht mehr so drückend warm. Der Weg nach Haus ist kurz und Hermann winkt mir ganz vergnügt zu als ich nach rechts zum Quartier 65 abbiege.

Raus aus den nassen Klamotten, Zähne putzen und mal kurz schauen ob der Upload des letzten Videos geklappt hat. Hey super, es ist online – es geschehen noch Zeichen und Wunder 🙂

Hier ist also der mit Musik untermalte Zusammenschnitt der ersten Testfahrt die ich am Montag mit „Tyler Durden“ unternommen habe – seinen richtigen Namen habe ich ja leider vergessen – schade eigentlich… Und auch hier ist gleich wieder ein Tippfehler im Titel – ich sollte nicht immer bis spät in die Nacht an diesen kleinen Videos herumbasteln…

 

Und so sieht die Tour in Google Earth aus – habe ich übrigens mit meinem TomTom Urban Rider aufgezeichnet..

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