Von Bernkastel nach Koblenz

Es ist wieder Wochenende und es geht von Mainz zurück nach Bonn – nur wie?? Um 15h bin ich startklar, den TomTom Urban Rider „sage“ ich zunächst, dass es mir den Weg nach Bernkastel an der Mosel zeigen soll. Meine K1200r Sport ist vollgetankt und es geht bei Mainz auf die A60 in Richtung Westen. Bei Bingen wechseln wir auf die B61, kurz hinter Stromberg biegen wir ab auf die B50 in Richtung Bernkastel. Nach etwa 120 Kilometern bin ich dann an der Mosel. Das Wetter ist ein Traum und ich bin wirklich glücklich, dass wir nach dem durchwachsenen Sommer nun einen schönen Oktober haben.

In Bernkastel ein kurzer Stopp und nun werden alle Kameras „gezündet“. Beim Aufsteigen erwische ich die hintere Kamera mit dem Fuß und dabei habe ich sie dann tatsächlich abgeschaltet. Dies fällt mir aber erst beim nächsten Zwischenstopp und der „Kamerakontrolle“ an einer Baustellenampel auf – na egal, die hintere Kamera hatte eh fast nur Gegenlicht – ok – ist doch schade… Es ist DIE TOUR des Jahres und von drei Kameras laufen nur zwei 😦

Die Mosel hat deutlich mehr Brücken als der Rhein und so kann man munter lustig hin und her wechseln – ein Angebot, das ich auch gern annehme!

Bei Koblenz geht es dann auf die B9 und ab nach Bonn. Daheim angekommen wartet Sandra schon mit Wein und Pizza – großartig! Die Tour hat rund 4 Stunden gedauert, ich bin gut 300 Kilometer gefahren und hatte einfach nur Spaß – ein genialer Start isn Wochenende!

Dabei sah es am Vormittag zwischendurch noch so aus, als würde alles ins Wasser fallen. Es gab Probleme bei der Installation unseres neuen Software-Releases in einer Windows 2003 Umgebung mit Citrix Servern. Ein zentrales Steuerelement der DateTime-Picker hat immer das aktuelle Datum angezeigt und man konnte das Datum auch nicht löschen. Blöd, wirklich blöd und so wäre ein sinnvoller Test durch die Fachseite nicht nöglich gewesen. Aber dank der tollen Zusammenarbeit mit unserem überaus pfiffigen Projektleiter war das Problem um 13h aus der Welt und so konnte ich einen der letzten Tage doch noch genießen und eine Tour fahren die nicht ganz alltäglich ist.

Und so sah sie aus: (Der Link öffnet die Karte in Google-Maps, oder einfach das Bild anklicken, dann wird es groß)

Nach der Pizza schaut sich Sandra eine Doppelfolge von Cobra 11 an. Ich als „Fernsehverweigerer“ schneide noch schnell zwei Videos aus dem vieln Material das ich auch heute wieder eingefangen habe…

Zunächst die letzten Minuten bevor ich Bernkastel an der Mosel erreiche. Der „Abstieg“ von der B50 hinab zur Mosel ist wirklich schön!

 

Dann habe ich hier noch einen Soundcheck mit der GoPro HD HERO 960 in einem komplett geschlossenen Unterwassergehäuse. Die Kamera ist mit einem Rohrhalter an den Superbike-Lenker (AC-Schnitzer) meiner K1200 Sport montiert. An der Shell Tankstelle kann ich von der Kasse aus sehen, wie ein paar Autofahrer neugierig um mein Moped mit den drei GoPro Kameras und dem TomTom Navigationssystem herumschleichen – irgendwie sind die Kameras doch ein wenig peinlich, aber ohne sie gibt es keine Videos…

 

Morgen gibt es dann ein volles heimisches Programm. Bloggen, aufräumen, Bürokrams erledigen und nachmittags zusammen mit Sandra ihr neues Auto abholen. Ob sie dann endlich wieder schlafen kann??

 

Von Mainz nach Gau Algesheim

Es ist einer der letzten wunderbaren Spätsommertage und daher sollte man diesen Tag genießen so gut es eben geht! Um 18h sind Hermann und ich dann startklar. Seine silberne K1200 AC Schnitzer sieht schon wieder anders aus. Jedesmal wenn wir uns sehen, sind wieder ein paar Aufkleber runter und irgendwas ist neu lackiert oder frisch poliert. Eine echte Liebesbeziehung wie sie nur ein Biker verstehen kann 🙂

Ich schnappe mir noch schnelle die kleine GoPro HD HERO 960 und los geht der Spaß. In Gau Algesheim gibt es ein Eis und im allerletzten Abendlicht sind wir dann wieder in Mainz. Noch schnell tanken und dann das Video schneiden. Ein bisschen Musik finde ich auch noch. Diesmal sind es drei schon etwas ältere Songs von Gereon M. Hillebrand.

 

Mal sehen wie heute das Wetter wird. Die drei GoPros sind schon wieder startklar. Vielleicht könnte es von Mainz nach Bernkastel gehen, dann an der Mosel entlang bis kurz vor Koblenz und dann durch die Eifel nach Bonn? Klingt das nach einem Plan? Oder mal schauen ob die Aartalstraße nun wieder frei gegeben ist? Na, wir werden es sehen – im wahrsten Sinne des Wortes 🙂

Über Ochtendung und Hunsrück nach Mainz

Täglich grüßt das Murmeltier, so auch um kurz nach 5h am Montag den 12. Februar. Am Wochenende habe ich etliche Stunden im Stau auf den Autobabhnen dieser Welt verbracht. Heute will ich mir mal wieder den Wind um die Nase wehen lassen, endlich mal wieder dieses Gefühl der Freiheit genießen. Und das auf dem Weg zur Arbeit, wie priviligiert kann man eigentlich sein 🙂

Um kurz nach 6h ist das Moped startklar, es geht wieder los. Es wird vielleicht eine der letzten Touren des Jahres werden, mal schauen mal ob wir nach dem unbeständigen Sommer vielleicht einen goldenen Oktober bekommen.

Am Abend zuvor habe ich mir eine Route überlegt. Ganz klassisch mit einer Landkarte und Google Maps…

Inzwischen wird es später hell, daher soll es zunächst über die Autobahn nach Ochtendung an der A61 gehen. Dort will ich tanken und weiter durch die letzten Ausläufer der Eifel hinab zur Mosel fahren. Dann entlang der Mosel und über den Hunsrück in Richtung Stromberg. Dort soll es wieder auf die A61 und weiter nach Mainz gehen.

Der Plan funktioniert – um kurz nach 7h ist der Tank voll, die drei GoPro Kameras laufen, der Spaß beginnt…

Kamera Nummer 3 habe ich diesmal zunächst nicht am Helm sondern mit dem Rohrhalter am Lenker montiert. So kann ich später mal schauen wie ich auf dem Bock sitze und in der Gegend herum schaue. Später unten an der Mosel halte ich kurz an und wechsle die Perspektive, nun kommt die Kamera an den Helm. Ausgeschaltet wird nichts, dann muss ich später auch nichts neu synchronisieren…

Hier ein Ausschnitt der Tour – Anklicken um die  Originalgröße zu sehen…

Das Tal durch das ich eigentlich fahren will ist leider gesperrt, aber es gibt hier so viele verwunschene Täler in Richtung Süden, ich nehme einfach mal das nächste Tal. Das TomTom Urban Rider zeichnet derweil den Track auf, verrät mir ob ich eine Spitzkehre vor der Nase habe und wann der nächste Abzweig kommt. Wirklich praktisch!

Später in Mainz dann unter die Dusche und ab ins Büro, Geld verdienen für den nächsten Ritt – das wird am Donerstag sein. Mal sehen welche Route ich dann finde 🙂

Zwei Tage später ist das Video schon online! Diesmal habe ich die Bugkamera nach oben gesetzt und die Heckkamera nach unten. Die wacklige Helmkamera ist auf einen kleinen Ausschnitt unten links reduziert – so gefällt mir das eigentlich auch ganz gut. Welche Musik soll ich diesmal nehmen? Ich krame mal wieder in meinem Archiv und finde tatsächlich noch ein paar etwa 25 Jahre alte Wave-Files mit selbstgemachter Mucke. Das Equipment ist noch so ähnlich wie beim letzten „Easy Rider“. Und da ist sogar noch ein kleiner Auszug aus der deutschen Fassung der Matrix – genial! Am Anfang ein kurzes Brummen aus einem Song von Rammstein, ein Dolby-THX Kracher und schon habe ich beisammen was ich suche.

Für den Schnitt habe ich mir Magix Video Deluxe V17 auf meinem Mainzer Windows Vista 64-Bit PC installiert. Dieses Ding habe ich seit es hier den Mac Mini gibt nicht mehr benutzt. Aber mit iMovie kann ich nicht ohne weiteres ein zweifaches Bild im Bild zusammenkleben. Also muss die Windows Gurke doch mal wieder ran. Und siehe da, die ist sogar gar nicht so schlecht 🙂 Nur das Magix Video Deluxe ist schrecklich ungeschickt programmiert. Sobald man ein Bild im Bild hat und irgendwas nicht mit der originalen Geschwindigkeit abläuft, ist ein Vorschau gar nicht mehr möglich. Das haben die Programmierer von iMovie besser gemacht! Der Schnitt durch drei Videospuren und vier Audiospuren ist nervig. Also exportiere ich zunächst eine Variante mit zweifachem Bild im Bild im WMV-Format. Am nächsten Tag ist es dann fertig und ich kann es wieder importieren. Nun lege ich die Musik darunter und schneide es auf etwa 5 Minuten zusammen. Der Export und Upload zu YouTube dauert rund drei Stunden.

Als ich dann mitten in der Nacht auswache ist das neue Video tatsächlich online. Ich kann gerade eh nicht schlafen, warum nicht kurz was bloggen 🙂

Ok, hier ist es nun mein neuestes „Easy Rider Video“ – Eine Mopedtour ohne Risiko mit 100% Spaß…

 

Brenzlige Situationen hat es diesmal fast keine gegeben. Nur kurz vor meinem Mainzer Appartement zeigt sich wieder, dass man als Motorradfahrer niemandem auf dieser Welt trauen darf – gesünder ist das!!

Space Ride

 

Das Wochenende steht vor der Türe und es geht wieder einmal mit der blauen K1200 zurück nach Hause. Welche Strecke nehmen wir denn heute? Auf der A60 in Richtung Bingen biege ich kurzentschlossen in Richtung Wiesbaden ab. Vor einigen Wochen habe ich mir bei google maps angeschaut, wohin man kommt wenn man in Rüdesheim nicht links in Richtung Rhein, sondern nach rechts in Richtung Weinberge abbiegt. Das will ich heute mal ausprobieren! Kurz vor Rüdesheim wird schnell voll getankt. Dann werden die drei GoPro Kameras gestartet und los geht der Spaß.

Irgendwann treffe ich wieder auf die Straße im Wispertal. Das Navi will nach links, aber ich fahre nach rechts, nach Osten! Denn wenn man nach nachmittags nach Osten fährt, scheint einem die Sonne nicht ins Gesicht und auch nicht in die Kameras! Bei einem kleinen Restaurant lasse ich mich von meinem TomTom Rider überreden doch mal nach links in Richtung Norden abzubiegen. Diese Straße ist in schlechtem Zustand, überall ist Rollsplit aber die Landschaft ist toll! Später geht es mit der Routenführungsoption „Kurvenreiche Strecke“ weiter nach Nassau an der Lahn. Von dort dann über Koblenz und die B9 rasch nach Hause, Sandra wartet schon!

Zum Wochenende ist dann ein wenig Zeit das Video zusammen zu setzen. Diesmal waren die Positionen der Kameras recht gut gewählt. Das LC-Display habe ich daheim gelassen, ich weiß jetzt ungefähr wie ich die Kameras positionieren muss. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass die kleinen GoPros mit angesetztem LC-Display einfach mehr Strom verbrauchen, selbst wenn dies abgeschaltet ist!!

Für Bug und Heck nehme ich die 1080er GoPro in voller HD Auflösung (Modus 5). Am Helm habe ich die kleine GoPro HD HERO 960, sie zeichnet im Format 720p (Modus 2) auf. Bei der 960er ist im Modus 720p der Blickwinkel größer als bei der 1080er im Full-HD Modus. Daher ist sie am Helm recht gut geeignet. Die 1080er benötigen scheinbar deutlich mehr Strom wenn sie im HD-Format aufzeichnen. Als ich nach mehr als drei Stunden daheim in Bonn eintreffe, sind die beiden 1080er schon abgeschaltet, sie haben bis kurz hinter Koblenz durchgehalten. Die 960er am Helm zeigt, dass noch Strom für eine weitere Fahrt vorhanden wäre. Krass gell?

Als bei der Tankstelle der Seitenständer einklappt, macht es ein lautes Geräusch und das zeichnen alle drei Kameras auf. Mit Magix Video De Luxe Version 17 kann ich mir zu den drei Video-Spuren die Wellenformen der zugehörigen Audio-Spuren anzeigen lassen. Das „Klack“ ist auf allen drei Spuren gut zu hören und gut zu sehen. So ist es sehr einfach die Kameras völlig synchron laufen zu lassen. Jede seitliche Bewegung ist bei der vorderen und der hinteren Kamera nun völlig identisch, das gefällt mir gut und es sieht im Video richtig geil aus.

Aus diesen drei Videospuren, die zusammen fast 50GB haben (!!!), erstelle ich über Nacht eine einzige Video Spur in voller HD Auflösung und 6-facher Geschwindigkeit. Am nächsten Tag kann ich das Video dann schneiden und auf einige wenige Minuten verkürzen – schließlich sollt Ihr ja beim Anschauen nicht einschlafen! 🙂

Der Soundtrack

Welche Musik soll ich nehmen? Wieder die öde „Royalty-Free-Mucke“ von amazon und iTunes? Oder selbstgemachte ebenfalls langweilige Mucke aus früheren Zeiten? Ich entscheide mich gegen iTunes und gegen amazon!

Beim Kramen in den Tiefen meiner Festplatten kommt ein kleines MP3 zu Tage, dass ich vor etwa 25 Jahren mit meinem ATARI 1024-ST mit diversen kleinen Synthesizern und einer selbst gebauten WERSI ALPHA digital DX-300 erstellt habe. Das Mischpult hatte ich damals auch selbst erdacht und zusammen mit einer selbst gebauten MIDI-Switch-Box in das riesige Gehäuse einer uralten Computertastatur eingebaut. Viele Effekt-Geräte hatte ich damals nicht, nur ein Hohner RD500 Delay & Reverb. Dieses Ding war halb analog und klag eigentlich relativ grausig, aber man konnte Hall und Echo gleichzeitig erzeugen! Die Dauer der Echos konnte man in Millisekunden-Schritten einstellen und über den Feedback-Regler einfach oder ewig lang vor sich hin eiern lassen.

Die Aufnahmen habe ich damals an meinem schweineteuren und „irre geilen“ Sequential Circuits Prophet-VS eingespielt. Als Sequencer habe ich C-LAB Creator auf meinem Atari benutzt. „Dieser Mist“ ist immer wieder zwischendurch abgestürzt und ich kann kaum glauben, dass sich daraus das heutige Garage-Band und Apples Logic-Audio entwickelt haben! Für die Aufnahme hatte ich einen handelsüblichen Kassetten-Recorder. Also nichts mit Mehrspur & Co – alles musste gleichzeitig und im ersten Schuß sitzen! Weil mir damals das Gated Reverb aus Phil Collins „In the air tonight“ so gut gefiel, habe ich meinen KAWAI R-50 Drumcomputer ganz fett auf das Echo-Gerät gelegt und eine Echo-Zeit gewählt, die einer 8-tel Note entsprach. Während der Drum Computer dann getrommelt hat, konnte ich den Regler für die Ausgangslautstärke hin und her drehen und so das Echo nur auf einzelne Schläge legen, sehr cool! Zwar hatte ich kein Noise-Gate und es klang auch alles nicht wie bei Phil Collins, aber ich war dennoch wirklich glücklich damit!

So sah mein Equipment damals aus:

Der Vector-Synthesizer – Sequential Circuits Prophet VS (5600 DM)

Die selbst zusammen gelötete WERSI Alpha digital DX-300 (Meine hatte ein schwarzes Gehäuse und Chrom-Füße, der Bausatz hat damals etwa 9600 DM gekostet, der Zusammenbau etwa 4 Wochen!!)

Mein Effekt-Gerät (Ist bis heute irgendwo im Keller in einer Kiste)

Mein Yamaha MU-80 (64-stimmiger General MIDI Expander, habe ich heute noch – nur wo? Irgendwas um die 1200 DM…)

Mein Roland Sound Canvas (ca. 1000 DM – wurde vor 20 Jahren geklaut – Ich glaube er hat 960 DM gekostet…)

Mein CASIO CZ-1000 (Habe ich mir mit Musik-Stunden und Nachhilfe zusammen gespart. Er klang ein wenig wie ein YAMAHA DX-7 für Arme… – Ich glaube ich habe 640 DM dafür bezahlt…)

Und noch mein kleiner KAWAI R-50 Drum Computer (In meinen hatte ich damals eine Speichererweiterung mit mehreren Sound-Chips eingebaut. Oben links hatte er einen fies häßlich Drehschalter… – Keine Ahnung was dieses Ding gekostet hat…)

Und das war mein famoser komplett in Assembler programmierter MIDI-Sequencer…

Ja, so war das! Und jetzt geht es unter die Dusche und dann zur Geburtstagsfeier…

 

 

B54 die Aarstraße

 

Und wieder steht das Wochenende vor der Türe. Morgens bin ich noch zur Massage bei Hermann, meinem motorradfahrenden Physiotherapeuten. Wir unterhalten uns über die schönsten Routen und er schlägt mir für den Heimweg die Straße durch das Aartal vor. Nach der Arbeit geht es kurz zum Umziehen in mein Appartement. Der kleine Mac läuft noch. Super, da kann ich gleich die Route planen. Nach mehreren Anläufen gebe ich es aber auf. Der TomTom Routenplaner ist einfach für nichts zu gebrauchen. Die Touratech-Software läuft nicht auf dem Mac und mit Garmins BaseCamp kann man scheinbar keine Zwischenstopps einplanen. Vielleicht muss ich mich auch nur intensiver damit beschäftigten, aber dafür ist heute keine Zeit. Also muss der gute alte Grips ran!

Will sagen: Karte anschauen, einige wenige markante Wegpunkte ausgucken und das dann IM KOPF BEHALTEN!

Wenig später geht es los. Im Web habe ich gelesen, dass die Aarstraße aus Landes- und Bundesmitteln eine neue Straßendecke bekommt. Laut Zeitungsmeldung sollen die Arbeiten eigentlich schon abgeschlossen sein. Mal sehen… Es geht los und etwa 30 Kilometer später stehe ich kurz vor Adolsfseck dann vor der gleichen Straßensperre vor der ich schon bei der Tour mit Oli und Hauke stand. Aha, Oli wollte mit uns durch die Aarstraße fahren!!

Da hilft nichts, ich muss durch Bad Schwalbach fahren und einen kleinen Umweg nehmen. Meinen TomTom gebe ich als Ziel „Burg-Hohenstein“ ein und schon geht es los. Nach einigen schönen Kurven stehe ich dann am Abzweig zur B54. Ich habe die Aarstraße gefunden, endlich!

Nun stellen sich diese beiden Fragen:

  • Rechts abbiegen nach Burg-Hohenstein und dann alles wieder zurück???
  • Links auf direktem Weg nach Hause?

Ich entscheide mich für LINKS.

Die B54 ist toll, aber leider viel zu kurz! Nach ein paar Minuten echtem Fahrspaß geht es immer wieder von einer Ortschaft in die Nächste. Ok, die Orte sind ganz nett, aber ich will fahren nicht gucken!!

Ein Stück vor Limbug geht es dann nach links ab, mein Ziel ist das Gelbachtal. Auch hier ist es großartig, Kurven so weit das Auge reicht und niemand sonst unterwegs, echtes Bikerglück!! Irgendwann komme ich dann auch an die Schaumburg bei Balduinstein, ein GROSSARTIGES Panorama!! Es geht eine Weile an der Lahn entlang und dann hoch in die Berge und ab in Richtung Norden. Als ich daheim ankomme, ist Sandra überrascht wie schnell ich heute war. Tja so ist das wenn man nicht „am Rhein entlang schwuchtelt“ wie es einer meiner YouTube-Hasser zu nennen pflegt 🙂

Die drei kleinen GoPro-Kameras haben diesmal recht lange durchgehalten und es sind auch keine großen Insekten gegen die Objektive geklatscht. Später montiere ich dann mit „Magix Video de Luxe 17 HD“ (ist das ein geiler Name für eine Software…) einen meiner beliebten „TRUE 3D“ Filme zusammen. Die musikalische Untermalung stammt von Allround-Genie und Elektronik-Pionier Gereon M. Hillebrand.