Blitzlicht – Neue Rubrik Places

Sonnenaufgang im Canyonlands National Park bei Moab

Heute ist der Startschuss für die neue Rubrik „Places“ gefallen. Mit dieser Rubrik sollen die Infos die sich in mittlerweile über 650 Artikeln verbergen, besser strukturiert und hervorgehoben werden. Bei den „Places“ geht es um schöne Fotolocations die vielleicht noch nicht jeder kennt. Es gibt Beispielfotos sowie Infos und Tipps zu Reiseführern und Bildbänden.

Klickt einfach innerhalb der Menüzeile auf „Places“ dann könnt Ihr Euch die ersten Beispielfotos anschauen. Ein Artikel zum wirklich netten Örtchen Moab in Utah eröffnet die neue Rubrik. Viel Spaß beim Stöbern.

False Kiva bei Moab

Hier mein Tipp für alle die sich einen Überblick über die vielen großartigen Locations verschaffen möchten welche die USA zu bieten haben.

 

Falls es jemand noch nicht kennt, hier ist mein Video zur USA-Reise 2011.

 

 

Nikon D600 – Promovideo im Südwesten der USA

Hier das wirklich schön gemachte Making-Of des Promo-Videos zur neuen Nikon D600.

Die Locations an denen Florian Schulz und sein Bruder die neue Nikon D600 auf Herz und Nieren getestet haben sind wirklich cool! Als ich das Video sah konnte ich mir allerdings ein Grinsen nicht verkneifen. Diese schöne Fotografenweisheit passt auch hier wirklich gut: „Alles wurde schon einmal fotografiert, aber nicht von jedem!“

In den Jahren 2009, 2010 und 2011 habe ich selbst viele Fotolocations im Südwesten der USA bereist und dort mit Nikon D2x, D300, P7000 und Hasselblad Superwide fotografiert. Hier habe ich eine kleine Auswahl der Fotos die auf diesen Reisen entstanden sind. Sicher findet Ihr das eine oder andere Bild im Promo-Video zur D600 wieder. Wer Lust hat selbst einmal dorthin zu reisen findet in diesem BLOG Infos, Routen, Maps und vieles mehr. Benutzt einfach mal die Such-Funktion und die Schlagwortwolken. Es gibt hier inzwischen mehr 655 Artikel von denen sich viele mit der Fotografie im Süd-Westen der USA beschäftigen. Hier nun eine kleine Bilderauswahl für alle South-West-Fans.

Wer Fragen zu Locations usw hat, der kann kann mir eine E-Mail schreiben oder einfach die Kommentar-Funktion verwenden. (Fast) alle Bilder sind wie immer 1000 Pixel breit oder hoch – einfach (eines der letzten 21 Bilder) in neuem Tab öffnen wenn es größer sein soll 🙂

Sonnenaufgang am Mesa Arch mit Nikon D300

Second Wave

Hiking the wave

Before the storm - Colorado

Death Valley - USA South West - Nikon D600

Delicate Arch - USA South West - Nikon D600

False Kiva - USA South West - Nikon D600

Golden Gate Bridge - USA South West - Nikon D600

Hickman Bridge - USA South West - Nikon D600

Highway 12 - Sunrise - USA South West - Nikon D600

Highway No. 1 Seals - Nikon D600

Lower Antelope Canyon - USA South West - Nikon D600

Lower Antelope Canyon - USA South West - Nikon D600

Nevada Mountains - USA South West - Nikon D600

Nevada Mountains - USA South West - Nikon D600

Pacific Coast - Sunser - Nikon D600

Pfeiffer Beach - Californina - USA South West - Nikon D600

Highway No. 1 - USA South West - Nikon D600

Rainy Bird - USA South West - Nikon D600

Storm over Race-Track - Death Valley - Nikon D600

Utah Mountains - USA South West - Nikon D600

Yosemite NP - USA South West - Nikon D600

100.000 Kilometer mit der Nikon D300

100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – So würde die Schlagzeile eines Dauertests lauten wenn die D300 ein Auto wäre und ich hier für die Auto-BILD schreiben würde. Auch wenn es nicht ganz passend erscheint, passt diese Schlagzeile meiner Meinung nach doch sehr gut. Im Jahr 2005 habe ich mir nach mehreren Jahren mit der Nikon D100 und diversen analogen Kameras eine D2x für damals sagenhafte 4.800 Euro gekauft. Diese Kamera hat mich ein lange Zeit begleitet und ich habe sie noch heute. Im Jahr 2007 kam dann eine deutlich preiswerte Nikon D300 dazu. Die Software der D300 ist im Vergleich zur D2x eine Generation weiter und das Display ist deutlich größer geworden. Aber die D2x ist auch heute noch eine gute Kamera. Wer im RAW-Modus bei ISO-100 fotografieren kann, der wird auch im Jahr 2012 mit einer D2x noch viel Spaß haben können.

Mit beiden Kameras war ich dreimal im Südwesten der USA und ungezählte Male auf den Kanaren, in Norwegen, der Schweiz und anderswo. Mit diesen Kameras habe ich die fotografisch gesehen vielleicht wichtigste Zeit meines Lebens verbracht und die Ergebnisse   sind auch heute noch mehr als ansehnlich. Ist ein Einsatz unter perfekten Bedingungen möglich, so spielt auch die D2x noch heute ihre Stärken aus. Der Detailreichtum der Bilder ist großartig und ein gut konvertiertes RAW-Bild ist von einem identischen Pendant aus der D300 praktisch nicht zu unterscheiden. Gut gebrauchte Modelle der D300 oder auch der D2x bekommt man heute bei den diversen Online-Plattformen für 700 Euro und weniger.

Wer die durch den kleinen Chip bedingte kompakte Baugröße der Objektive für diese Kameras zu schätzen weiß, kann im Jahr 2012 für wenig Geld sehr leistungsfähige überaus robuste Kameras erwerben für die es gute Weitwinkel und kompakte Teleobjektive gibt.

Vor einigen Tagen hat mich via Facebook der Martin angefunkt und mich gefragt ob ich ihm als Ersatz für seine Nikon D90 eher eine D300s oder eine D7000 empfehlen würde. Das will ich hier kurz beantworten…

Also: Wer eine große schwere robuste Kamera mit schneller Bildfolge sucht die via 9-fach Bracketing tolle HDR-Bilder ermöglicht, der ist bei D2x und D300 genau richtig. Wer zusätzlich filmen möchte, der könnte auch zur D300s greifen. Wer wenig HDR macht, eine etwas höhere Auflösung such und mit gleichzeitig leider leichtverringerter Dynamik leben kann und in 1080p mit 23,95 B/s filmen möchte, der sollte zur D7000 greifen.

Wenn ich losziehe und „nur“ fotografieren will und dabei das Gewicht der Kamera keine Rolle spielt, dann packe ich eine D2x oder eine D700 mit Batteriegriff ein. Die D700 falls ich wenig Licht erwarte, die D2x wenn das Licht gut ist und ich ggfs. den Drop-Faktor für Bilder mit einem 400er Teleobjektiv nutzen will. (Das dann fast wie ein 600er wirkt) Steht eine anstrengende Wanderung auf dem Programm, dann die D300 oder die D7000 ohne Batteriegriff. Klein, handlich kompakt…

Wenn ich hauptsächlich oder auch nur nebenbei filmen will, dann ist die D7000 mein Freund.

Sobald die D800E da ist, wird sich das alles verschieben und ich werde wahrscheinlich ausschließlich die D800 benutzen. Aber warten wir es mal ab…

Hier einige Beispiele zur Nikon D2x, D300 und D7000.

Beginnen wir mit einem Video das ich komplett mit der D7000 erstellt habe. Wer es schon kennt scrollt einfach weiter 🙂

Hier nun einige Bespiele aus der D300 und der D2x. (Alle Bilder sind 1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken)

Nikon D300 - Upper Antelope Canyon

Nikon D300 - La Sal Sunrise

Nikon D2x - Storm over Canyonlands

Nikon D2x - Storm over Canyonlands II

Nikon D300 - Bryce Canyon Sunrise

Nikon D2x - Monument Valley Sunrise

Nikon D2x - La Sal Morning I

Nikon D2x - La Sal Morning II

Nikon D300 - Second Wave

Nikon D2x - Alstrom Point

Nikon D2x - Alstrom Point II

Nikon D300 - Hiking the Wave

Nikon D2x - Balanced Rock

Nikon D300 - False Kiva

Nikon D300 - Horse Shoe Bend

Nikon D2x - Arches NP - Window Section

Nikon D2x - Arches NP - Navajo Arch

Nikon D300 - Lonesome Wave Photographer

100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – wie lautet das Fazit? In der Autowelt würde man jetzt Benzinverbrauch, Drehmoment, Beschleunigung, Verbrauch und Unterhaltskosten einander gegenüberstellen. All das fällt weder bei der D300 noch bei der D2x an. Die D2x ist mir im Jahr 2010 bei einem Sturz im Arches NP einen Abhang hinunter gekugelt. Das Gehäuse war an der Unterseite gebrochen und der Autofokus hat nicht mehr funktioniert. Ich hatte sie abgeschrieben, aber sie konnte für etwa 900 Euro repariert werden. Leider musste ich sie dreimal einschicken bis alles wieder korrekt funktioniert hat. Aber jetzt arbeitet alles wieder wie am ersten Tag!

Auch die D300 hat inzwischen viele tausend Auslösungen hinter sich, alles ohne Probleme. Während meine Fuji Finepix X100 gleich nach einigen Tagen eine Weile in die Werkstatt musste, haben alle Nikons vom ersten Tag an wunderbar funktioniert. Ich habe alle Firmware-Updates eingespielt, wirklich notwendig waren sie indes nicht.

Wer seine Bilder im Internet publiziert und Prints bis zu einem Format von 60x90cm in bester Qualität braucht, der ist sowohl mit der D2x, als auch der D300, D700 oder D7000 bis heute gut bedient.

Die Nikon D4 oder auch die D800 bzw. D800E werden vieles ändern, vor allem aber den Preis der älteren Modelle auf dem Gebrauchtmarkt. Wer ohne Pixelwahn leben kann und nicht unbedingt in HD filmen muss, für den ist sicher eine gebrauchte D300s mit einigen guten Objektiven in den kommenden Monaten eine gute Wahl. Viele Kunden der D800 werden ihre „alten“ Kameras preiswert verscherbeln um sich die neue Nikon D800 leisten zu können.

Hier findet derzeit so etwas wie eine „Wachablösung“ statt. Jeder der sich bislang keine dieser Kameras leisten konnte kann in den nächsten 6 Monaten kräftig in die Hände schlagen und versuchen eine dieser Kameras preiswert bei eBay & Co zu ergattern.

Meine D300 hat die ersten 100.000 Kilometer gut überstanden, ich denke sie schafft auch die 200.000 Kilometer 🙂

10 Jahre Nikon-Fotografie

Das Vorhaben alle meine CD’s in die Apple iCloud zu kopieren gestaltet sich zunehmend als schwierig. Hunderte von CD’s warten noch in Kisten und Kartons auf den Weg in die iCloud aber sie ist voll! Da heißt es jetzt „selektieren“ – auch wenn es weh tut – der Schrott muss weg – definitiv! Doch das gestaltet sich mehr und mehr als Abenteuer. iTunes produziert eine Fehlermeldung nach der anderen und mein „Hauptrechner“ ist unter Windows 7 seit zwei Wochen damit beschäftigt genau die Songs in die Cloud zu „pumpen“, die via iTunes-Match nicht erkannt wurden.

Es muss in großem Stil aufgeräumt werden! Zu blöd, das iTunes sogar auf dem Mac gern einfach mal abschmiert wenn man mehrere hundert Dubletten, ungeeignete Dateien und anderen Schrott aus seiner Mediathek und der iCloud löschen möchte. Aber in all dem Chaos gibt es auch kleine Lichtblicke! So ist mir doch heute eine winzig kleine MP3-Datei ins „Auge gesprungen“ die ich vor sage und schreibe 11 Jahren auf meinem Klavier im meinem Wohnzimmer mit 5 Mikrophonen, einem Mackie-Mischpult und einem DAT-Recorder aufgenommen habe.

Mit dem neuen AKG Kopfhörer klingt das gar nicht mal schlecht, eigentlich sogar gut genug um es nicht auf der 2001er Weihnachts-CD versauern zu lassen. Man könnte diese „meditative kleine Perle“ bei YouTube einstellen, dann kann sie jeder hören und mir sagen wie es ihm gefällt. Mit Final Cut Pro X ist schnell ein Titel gemacht und das Lied darunter gelegt, aber das Ergebnis ist super langweilig. Eigentlich wäre eine Diashow ganz nett? Ich gebe bei der Google-Bildersuche einfach mal Ansgar Hillebrand fotocommunity ein und finde auf einen Schlag viele viele Fotos die ich im Laufe der letzten Jahre in der fotocommunity abgelegt habe. Gleich neben meinen Safari-Webbrowser ist ein Fenster des „Finders“ geöffnet. Via Drag & Drop wandert so ein Bild nach dem anderen in einen Ordner auf der lokalen Festplatte.

Doch wie macht man aus den vielen Bildern ohne großen Aufwand eine ansprechende Diashow? Da kommt mir eine Idee – auf dem Mac gibt es doch iPhoto! Damit habe ich mich schon mehrfach beschäftigt und versucht ansehnliche Fotobücher zu erstellen. Diese habe ich letztlich alle wieder verworfen weil iPhoto bei vielen Fotos kein vernünftiges Fotobuch mehr hinbekommt – Sorry Annette – es waren die Bilder Deines 50. Geburtstages – ich schäme mich ja auch – aber iPhoto kriegt das einfach nicht so hin wie ich es mir gewünscht habe… 😦

Aber vielleicht klappt es ja mit einer Diashow? Und siehe da, das ist gar nicht schwer. Es gibt verschiedene nette Vorlagen, man kann die Musik selbst auswählen, alles ganz einfach. Doch dann dauert es doch etwas länger weil ich die Fotos sortieren möchte. Einen richtigen Leuchttisch hätte ich gern, aber iPhoto stellt einfach nur alle Bilder in einer langen Reihe nebeneinander dar. Man kann sie verschieben, doch wenn es viele Bilder sind, gerät das zur Geduldsprobe. Doch letztlich ist es dann fertig! Ich exportiere die Diashow in Full HD mit allerhöchster Auflösung, das dauert eine ganze Weile, aber es klappt! Doch das Ergebnis haut mich um! Keine 5 Minuten dauert das Video und es hat 2,27 GB – was für ein Wahnsinn dieses HD-Zeitalter doch ist… Also versuche ich mich mit anderen Einstellungen. Schließlich wähle ich „Exportieren für Monitor“. Damit entsteht nach etwa 20 Minuten eine 0,23 GB große Datei – das ist ok! Man sieht zwar deutliche Spuren der krassen Kompression, aber YouTube würde auch die gewaltige Video-Datei auf eine Qualität eindampfen die nur wenig besser wäre, wenn überhaupt… Also ab damit in Richtung YouTube.

Und hier ist sie nun, meine erste iPhoto-Diashow mit lauter selbst fotografierten Bildern (relativ wahllos ausgewählt) und einem kleinen selbst gespielten Präludium von Johann Sebastian Bach aus dem Jahr 2001 – Violà…

Monument Valley – A Video Postcard

Wenn man krank daheim herumschleicht und endlich mal einige Kartons mit altem Krams ausmistet, fördert dies gelegentlich Dinge ans Tageslicht die man längst vergessen hatte. So ist es mir heute mit zwei kleinen Postkarten ergangen. Sie waren zu dick für eine Ansichtskarte und beim zweiten hinsehen fiel mir dann auf, dass eine DVD drin steckte. Also gleich rein damit in das nun externe DVD-Laufwerk meines neuen MacBooks (dort wo es eingebaut war ist jetzt eine 750er Festplatte die dort zusätzlich zu einer 256er SSD werkelt). Mit dem kleinen Tool „DVD Ripper HD“, das es in Apples App-Store zu kaufen gibt, lässt sich das Video dann auch schnell in eine mp4 Datei umwandeln. Leider gibt es wegen des 4:3 Fernsehformates oben und unten noch dunkle Balken. Also rein damit in Final-Cut-Pro X, kurz beschneiden und dann direkt ab in Richtung YouTube damit.

Es gibt ein paar nette Luftaufnahmen dieses einzigartigen Areals. Der Rest ist nicht überragend, die Musik ist so lala, aber für USA-Fans ist es vielleicht doch eine kurzweilige Abwechslung die noch nicht jeder von Euch kennt 🙂