Nikon D7000 & D5100 mit Nikon ME-1

Es ist mal wieder Wochenende und der DHL-Bote hat neues Spielzeug mitgebracht. Beim letzten Video zur Nikon F4 habe ich mich im Nachhinein ziemlich über die störenden Autofokus-Geräusche der Nikon D7000 geärgert. Daher habe ich mir ein Nikon ME-1 via amazon.de geordert.

Hier ist mein kleines Unboxing und der erste „Akustik-Test“ mit diesem hochwertigen Zubehörteil. Bitte entschuldigt, dass da ein kleiner Teil versehentlich doppelt in das Video hinein gerutscht ist. Aber das Rendering und der Upload haben nun fast 6 Stunden gedauert, das will ich mir nicht noch einmal antun.

Nun aber los…

Nikon History – Teil 3

Was lange währt wird endlich gut – hoffentlich 🙂 Bereits seit Wochen versprochen, ist mein Video zur Nikon F4 nun endlich online. Die vielen Produktionsprobleme hatte ich ja gestern schon geschildert. Die finale Datei habe ich am Sonntag vor der Abreise nach Mainz noch schnell gerendert, was satte drei Stunden benötigt hat. Herausgekommen ist ein Windows-Media-Video mit 2,23 GB – uff… Der Upload hier in Mainz hat dann auch die ganze Nacht und den halben Tag gedauert, aber nun ist es online 🙂

UPDATE AM NÄCHSTEN MORGEN:

Irgendwie habe ich nach dem Upload vergessen die Sichtbarkeit des Videos von „Privat“ nach „Öffentlich“ zu ändern. Nun sollte alles funktionieren.

 

Da ich viele verpatzte Szenen weggeschnitten habe, wird die Sache mit der Seriennummer leider nicht ganz klar, so dass ich es hier kurz erklären möchte. Also, wer eine gebrauchte Nikon F4 kaufen möchte sollte darauf achten, dass die Seriennummer möglichst mit einer 24xxxxx beginnt. Die Modelle davor hatten häufig das Problem, dass der kleine Hebel der die Blende des angesetzten Objektivs schließen soll irgendwann nicht mehr korrekt funktioniert und so alle Bilder überbelichtet sind, die mit kleinen Blendenwerten, also weit geschlossener Blende aufgenommen werden. Damals hat Nikon bei allen F4-Kameras die dieses Problem hatten den gesamten Spiegelkasten gewechselt. Man kann also Glück haben, dass einer 22er Kamera repariert wurde und auch nach vielen Jahren noch astrein funktioniert. Vor dem Kauf sollte man diese Schwachstelle also auf jeden Fall überprüfen.

So könnte die Prüfung aussehen:

  • Objektiv abnehmen und Kamera auslösen
  • Der Hebel am linken Rand des Bajonetts muss sich zügig bewegen um etwa 7 Millimeter nach unten
  • Objektiv wieder ansetzen, Blende 22 wählen, Kamera auf M wie „manuell“ stellen und dann auslösen
  • Beim prüfenden Blick ins Objektiv muss sich die Blende schnell und sauber bis zum eingestellten Wert schließen
  • Kamera in Serienbildmodus bringen (CH) und sicherstellen, dass sich die Blende immer bis zum gleichen Wert schließt.
  • Wer ganz sicher gehen will opfert einen Testfilm und macht bei Vorgabe der Blende eine Reihe von Bildern mit Zeitautomatik. Möglichst das gleiche Motiv auf einem Stativ von Blende 2,8 bis 22 (je nach Objektiv auch mehr oder weniger).
Drückt man nur den silbernen Abblendknopf, so schließt sich die Blende bei der F4 IMMER komplett! Dieser Test ist daher sinnlos!!
Ok, ich hoffe mein kleines „Schweiß-und-Tränen-Video“ gefällt Euch und dass es nicht zu langweilig ist. Über ein paar Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen. Das Video zur Nikon F5 kann ich vielleicht schon am Wochenende nachliefern, mal sehen. Wie soll es dann weitergehen? F90, F801, Fe, Fm, Fe2, Fm2 oder lieber D1x, D2x usw? Leute heute ist Weihnachten, wer mag kann sich jetzt was wünschen. Schreibt mit einfach einen Kommentar unter diesen Post.

So, nun viel Spaß mit dem neuen Video. Vielleicht trinkt ihr vorher zwei bis drei Tassen Espresso…

Mistwetter im August

– Frühling Arschloch Herbst und Winter – Es stimmt doch!! Kaum ist man morgens wach und schaut aus dem Fenster sieht man Regen, nichts als Regen. Wie deprimierend!

ABER: Eine gute Gelegenheit mal ein kurzes Testvideo mit der GoPro HD HERO 1080p in voller HD Auflösung zu „drehen“.

Und hier ist es nun – völlig ungeschminkt, nur durch YouTube und und Magix Video deluxe 17 komprimiert

 

Und hier eine zweite Variante bei der ich die kurze Szene mit Magix Video stabilisiert habe. Wer einen pfeilschnellen Computer oder wirklich viel Zeit hat, dann also mit der GoPro kaum verwackelte Videos ganz ohne Stativ produzieren!

 

Ok, nun schneide ich mal mein neues Video „Nikon History – F4“ 😉

Zu Besuch in Schwetzingen

Das schöne an meinem Beruf ist, dass ich Abends immer mal wieder – sofern es das Wetter zuläßt – eine kleine Runde mit dem Motorrad drehen kann. In der letzten Woche war ich mal mit dem Motorrad in Schwetzingen bei Heidelberg.

Schaut man in der Wikipedia nach, findet man viele Infos zur Geschichte dieser schönen Stadt:

Schwetzingen wurde erstmals am 21. Dezember 766 im Lorscher Codex als „suezzingen“ erwähnt[5]. Siedlungsspuren existieren aber bereits aus der Jungsteinzeit, darunter viele Bandkeramik-Funde. 803 wird „Suezzingen Superiore“ genannt (soviel wie „Oberschwetzingen“). Ursprünglich gab es zwei Siedlungen, Ober- und Unterschwetzingen, die erst im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Dorf zusammenwuchsen. Gehörte das Gebiet anfangs zum Bistum Worms, so gelangte es bereits im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der Pfalzgrafen. Aus dem Jahr 1439 stammt die erste bekannte Einwohnerzahl: 230 Seelen.

Nördlicher Schlossplatz
Das Schwetzinger Wasserschloss wird erstmals 1350 erwähnt, als der Pfalzgraf bei Rhein Rudolf II. das Wohnrecht im Schloss erhielt. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde das Schloss zerstört und von Kurfürst Johann Wilhelm bzw. dessen Vorgänger wieder aufgebaut. Ab 1720 diente es Kurfürst Carl Philipp nach seinem Auszug aus Heidelberg zunächst zeitweise als Ausweichresidenz; ab 1742 ließ er es zur Sommerresidenz ausbauen. 1750 wurde die „Neuen Stadt“ mit Schlossplatz geplant und angelegt, die das Ober- und Unterdorf miteinander verband. 1752 eröffnete das Schlosstheater.

1759 erhielt Schwetzingen das Marktrecht und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil ausgebaut. 1803 fiel der Ort mit der gesamten rechtsrheinischen Kurpfalz an Baden und wurde zum Amtssitz erhoben. 1833 erhielt die Gemeinde durch Großherzog Leopold die Stadtrechte. Ab 1850 setzte die Industrialisierung ein. Schwetzingen wurde unter anderem Sitz von Zigarren- und Konservenfabriken. Auch der Spargelanbau gewann an Bedeutung.

1924 wurde das Bezirksamt Schwetzingen aufgehoben und sein Gebiet mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt, aus welchem 1938 der Landkreis Mannheim entstand. 1930 erhielt die Stadt Schwetzingen einen erheblichen Gebietszuwachs durch Aufteilung des Hardtwalds.

Im Zuge der Kreisreform wurde der Landkreis Mannheim zum 1. Januar 1973 aufgelöst und die Stadt Schwetzingen dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Im Jahr 1992 überschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Schwetzingen den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung zum 1. April 1993 beschloss.

Ich selbst mag Schwetzingen immer wieder richtig gern und habe hier noch ein paar Handy-Knipsbilder die ich kurz vor dem großen Regen gemacht habe. Während der Regenpause gab es in einem der vielen Restaurants rund um den Schloßplatz etwas zu Essen. Später ging es dann tatsächlich trockenen Fußes wieder zurück nach Mainz.

Eine Tour die Ihr auch mal machen könntet 🙂

Hier noch schnell die versprochenen Fotos…

Die Nikon D5100 ist da…

 

Als ich vor einigen Wochen sehr früh morgens mit dem Motorrad nach Mainz gefahren bin war es wirklich kalt. Unterwegs habe ich noch gedacht „Na, ob das mal gut geht?“. Es ging nicht gut, am nächsten Tag stellte sich schon ein Hustenreiz ein. Seit Wochen huste ich nun wie wild in der Gegend herum und bin ziemlich kurzatmig. Ein paar Tage auf Teneriffa wären jetzt gut, dann wäre alle schnell vergesse, aber es sind noch etwa 120 Tage bis ich meine Lieblingsinsel wieder sehe. Irgendwas muss also geschehen!

Am Freitag schaue ich kurz nach dem Aufstehen mal bei Google nach welche Lungenfachärzte es in Bonn gibt. Ich werde gleich fündig. Vor gut 10 Jahren war ich das letzte Mal beim Lungenfacharzt. Dieser Dr. Rost war damals schon recht alt und wie ich es fast gedacht habe, praktiziert er nicht mehr. Aber es gibt einen Nachfolger an gleicher Stelle, prima! Ab ins Auto und los. Während ich mich über die B9 vorarbeite läuft im Radio meine derzeitige Lieblings-CD von Joe Satriani. Ich lege aus Spaß mal mein HTC Desire HD auf den Beifahrersitz und nehme die Musik samt alle Straßengeräusche auf. Vielleicht kann ich damit ja später eines meiner bei YouTube gesperrten „Fahrvideos“ ganz stilecht neu vertonen, mal sehen.

Beim Arzt heißt es dann, dass es heute nicht mehr klappt. Ich verabschiede mich und sage den beiden wirklich netten Ladies am Empfang, dass ich mir dann wohl einen anderen Arzt suchen muss der einen Privatpatienten auch ohne einen Vorlauf von mehreren Wochen untersuchen kann. „Halt warten Sie doch kurz, wo sind sie denn privat versichert?“ – Na, geht doch… Ich kann ein wenig in der GEO stöbern und bekomme dann meine Audienz. Der Doc läßt sich kurz die Krankengeschichte erzählen, horcht die Lunge ab und schickt mich zum Lungenfunktionstest. Kurz drauf gibt es eine Nachbesprechung, eine Rezept und schon bin ich fertig. In der Apotheke dann wieder das übliche Spiel. „Ich hätte gern was von dem ich denke, dass sie das nicht haben, haben sie das?“ „Hä?“ Haben sie natürlich nicht! Aber der Bote kann es um 18h vorbeibringen, was für ein toller Service!

Wieder am Auto hole ich die kleine Nikon P7000 aus dem Kofferraum. Eigentlich habe sie vor einer Weile via amazon.de gekauft. Während der letzten USA-Reise hat sich dann wohl ein wenig Staub in den Verschlußmechanismus des Objektivs eingeschlichen. Die Lamellen welche die Frontlinse schützen öffnen sich nicht mehr vollständig. Bei Weitwinkelaufnahmen gibt es am oben links und unten rechts einen dunklen Schatten. Im Internet habe ich gelesen, dass das eigentlich ein Konstruktionsfehler ist, dass Nikon meist das gesamte Objektiv austauscht und dass die Probleme meist nach einigen Monaten wieder auftreten. Man muss diesen Verschluß wirklich behandeln wie ein rohes Ei!

Dass ich diese Kamera NICHT beim Fotohändler meines Vertrauens gekauft habe ist kein Problem. Der Chef schreibt mir einfach eine neue Rechnung. „Wann haben wir die Kamera gekauft? Am 2. Mai, oder? Ich habe am 1. Mai Geburtstag, dann ist der 2. Mai ein guter Tag!“ Ein witziger Laden ist das! Dann wird meine F3-HP heraus gekramt. Sie war zur Reparatur, aber der Monteur hat gar nicht verstanden was er reparieren sollte. Vor etwa einem Jahr ist ihm der kleine Knopf für den Belichtungsspeicher abhanden gekommen. Er hat die Kamera dann viele Monate in seiner Werkstatt gehabt und schließlich einen kleinen dunklen Metallknopf  . Das sieht zunächst gut aus, aber nun ist der Knopf für den Belichtungsspeicher ständig gedrückt. Somit funktioniert der Belichtungsmesser nicht und die Kamera ist nicht wirklich brauchbar. Der Chef hat nach dem nun über ein Jahr anwährenden hin und her auch die Nase voll. Er meldet sich wenn mal eine F3 rein kommt und dann wird einfach der Korpus ausgetauscht. Das ist doch ein Wort!

Da fällt mir ein goldener Karton ins Auge, das Nikon AF-S VR 55-300 steht im Regal und gleich daneben eine Nikon D5100. Das wäre genau das was bei meiner Freundin Sandra für wirklich große Augen sorgen würde. Mit ihrer D3000 ist sie ja ganz glücklich aber sie hätte auch gern ein Teleobjektiv und die Möglichkeit kleine Filme aufzeichnen zu können. Ok, wir kungeln eine Runde und als sein Schmerz auf dem Höhepunkt ist, gebe ich ihm den Zuschlag. Mit zwei Kameras und einem Objektiv geht es wieder heim. Es läuft wieder Joe Satriani und das Handy zeichnet wieder alles auf. Ich bin wirklich gespannt wie sich das anhören wird!

Daheim ist die Küche schön aufgeräumt. Warum die heißen Kameras nicht auf dem Kochfeld vor der Rückwand aus Aluminium präsentieren? Die D7000 steht noch vom letzten Video bereit, der Akku hat noch Strom, auf der Speicherkarte ist noch Platz. Nach ein paar Minuten ist das Video fertig. Nun versuche ich es mal unter Windows 7 mit Magix Video Deluxe 17 zu schneiden. Das klappt recht gut. iMovie auf dem Mac ist zwar viel einfacher zu bedienen, aber die Magix Software ist „erwachsener“ und hat einfach mehr Möglichkeiten. Aber es fehlen auch die schönen Vorlagen für die Titel und die vielen witzigen iLive Musikclips vermisse ich auch. Ja, so ist das im Leben, man kann nicht alles haben! Dafür habe ich im Vergleich zum Mac auf meinem Windows 7 Notebook fast die doppelte Auflösung, das ist gerade beim Videoschnitt wirklich hilfreich.

Und hier ist es nun, mein neues Unboxing:

 

Hier habe ich noch einen kleinen ersten Video-Test in voller HD-Auflösung. Beim Anschauen des Videos fällt sofort auf, dass man für saubere Kamera-Schwenks einen anderen Stativkopf benötigt. Auch ist es eine echte Herausforderung während der Aufzeichnung manuell zu zoomen. Das wackelt einfach wie die Hölle, trotz VR und Stativ. Hier fährt man in der Regel besser, wenn man darauf verzichtet und nach einem Schnitt mit einer anderen Einstellung fortfährt. Alles in allem bin ich aber auf den ersten Blick von Kamera und Objektiv ziemlich begeistert. Wer eine wirklich kleine leichte Ausrüstung sucht, die tolle Bildergebnisse liefert, wird mit der D5100 eine Menge Spaß haben.