Völlig unerwartet wurde in der vergangenen Woche dem führenden Technologie-BLOG www.nikonhumors.com ein erstes Foto der neuen Canikon 1D4x zugespielt. Obwohl beide Hersteller bislang jegliche Form der Kooperation bestritten haben, wurde möglicher Weise doch an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet. Mit dieser Kamera würde ein Traum vieler Fotografen in Erfüllung gehen, Schluss mit den endlosen Diskussionen ob Nikon oder Canon. Das beste aus beiden Welten, eine Symbiose der Superlative.
Trotz mehrfacher Nachfrage waren beide Hersteller bislang zu keinem öffentlichen Statement bereit. Den Informationen eines Insiders zufolge soll der Chip bei SONY gefertigt werden und 36 Megapixel auflösen. Bei einem Pixelabstand von nur 0,48 µm soll eine mittlere Pixelfläche von 0,000347 qmm möglich werden. Dieser Wert wird durch ein revolutionäres Chipdesign erreicht. Dabei sollen die RGB-Pixel nicht nebeneinander sondern übereinander angeordnet sein. Durch die Verwendung spezieller Nanokristalle wird ein Transmissionsfaktor von 0,58∆ erreicht, so dass die im unteren Bereich des als CCD-A bezeichneten Sensors noch ausreichend viel Licht in den blauen und grünen Pixeln absorbiert werden kann.
Dieses revolutionäre Design lässt eine noch bessere Durchzeichnung selbst allerfeinster Strukturen bei gleichzeitig noch höherer Lichtempfindlichkeit und deutlich reduziertem ∂-Rauschen erhoffen.
Ein Termin für die Markteinführung steht unterdessen noch nicht fest, jedoch war in der vergangenen Woche im Angebot eines Internet-Versandhandels kurzzeitig eine Broschüre mit dem Titel „Mastering the Canikon 1D4x“ des US-Autors Tom Logan zu sehen. Ob es sich dabei um ein Versehen handelt ist derzeit noch unbekannt. Aber man darf trotzdem gespannt sein.
Wirklich geglaubt hat es niemand, aber es scheint möglicherweise doch etwas dran zu sein an den Gerüchten um die Kooperation von Nikon und Hasselblad. Wie man bei http://www.nikonhumors.com am vergangenen Dienstag erfahren haben will, hat am Flughafen Tokio-Haneda ein schwedischer Diplomat versehentlich seinen Koffer auf der Herrentoilette vergessen. Der Koffer wurde offenbar von einem bislang unbekannten und möglicherweise Aids-infizierten Mitarbeiter des Flughafens dem Pressesprecher des prominenten Tech-BLOGs zugespielt. Ob und wenn ja welche Gegenleistungen erbracht wurden ist bislang nicht bekannt.
Beim Fundstück aus dem Diplomatengepäck scheint es sich um einen Prototypen einer Nikon FM3d zu handeln an den das CFV-35 Digitalrückteil des schwedischen Kameraherstellers adaptiert wurde.
Ob es sich um ein erneutes Datenleck oder einen weiteren Coup von http://www.nikonhumors.com handelt ist bislang unklar. Fest steht, seit der Erfindung der ersten Spiegelreflexkamera wurden Linkshänder sträflich vernachlässigt. Hier scheint sich Nikon nun endlich von der Konkurrenz absetzen zu wollen. Mit der „Nikon D4 left“ werden nun sehr wahrscheinlich all jene Fotografen angesprochen, die sich seit ihrer Kindheit damit abfinden mussten, bei der Bedienung ihrer Kamera entgegen ihr Natur mit der ungeliebten rechten Hand den Auslöser betätigen zu müssen.
Heinz-Erwin Pasulske, Vorsitzender des „Kuratorium Pro-Links“ und aktives Mitglied der Linkspartei begrüßte in einer ersten Stellungnahme den unerwarteten Vorstoß des japanischen Kameraherstellers.
Allerneuesten Gerüchten auf www.nikonhumors.com zufolge, wird für die neue Nikon D800 eventuell ein HP-Sucher (High-Eyepoint) verfügbar sein. Dieser Finder wurde erstmals mit der Nikon F3 gezeigt. Weiterhin will man aus gut informierten Kreisen erfahren haben, dass auch das Nikon Speedlight SB-17 über den Adapter FLA-2 weiterhin verwendet werden kann. Für ausreichende Akkupower soll das von der Nikon F2 bekannte Batterieteil MB-2 sorgen. Welche Rolle in diesem Zusammenhang der Motordrive MD-2 spielen wird ist leider bislang unklar. Die Auflösung des völlig neu entwickelten CCD soll eventuell sogar 36MP überschreiten. Von einem Insider will man erfahren haben, dass dieser Sensor nach dem CMYK-System arbeiten wird. Ob damit noch realistischere Schwarztöne abgebildet werden können bleibt allerdings abzuwarten.
Es wurden sogar einige Bilder geleaked welche die neue Nikon D800 mit diesen verschiedenem Zubehör zeigen sollen. Als möglicher Verkaufsstart wurde der 1.3.1980 genannt. Dieser Termin konnte allerdings noch nicht offiziell bestätigt werden.
Whatever it takes – Nikon – Was für ein großartiges System…
Am 25. Dezember 2011 heißt es wieder einmal Abschied zu nehmen. Nach einem schnellen Frühstück geht es einmal rund um die Insel zum Flughafen Tenerife Sur. Hinter uns liegen 15 Tage mit Sturm, Sonne, Wolken, Meer, Gebirge, gutem Essen, kleinen Wanderungen und gemütlichen Abenden. Im Gepäck habe ich eine Festplatte mit wirklich vielen kurzen Video-Fragmenten.
Am ersten Weihnachtsfeiertag wird ausgeschlafen und danach wird jede freie Minute darauf verwendet die kurzen Fragmente zu einem halbwegs sinnvollen schönen Video zusammen zu fügen.
Als es nach fast drei Wochen fertig ist, habe ich eine 11 Gigabyte große Video-Datei auf der Festplatte. Wie kann man das im Jahr 2012 veröffentlichen? Ich entschließe mich daher eine stärker komprimierte Version zu rendern, eine MP4-Datei wäre vielleicht nicht so verkehrt. Die Voreinstellungen für den MP4-Export verheißen eine Dateigröße von 1.6GB. Zunächst rändere ich eine Minute aus dem Film um die Qualität des Ergebnisses beurteilen zu können. Es sieht recht gut aus und erscheint mit relativ kompakt. Mit diesen Settings könnte man das gesamte 35 Minuten lange Video exportieren. Etwa fünf Stunden später ist der Film dann fertig gerendert. Aber er ist immer noch wirklich groß, statt 11GB sind es jetzt 4,82GB.
Egal, ich versuche mal einen Upload in Richtung YouTube. Als Browser wähle ich Google Chrome. Google verspricht, dass dieser Browser bei Unterbrechungen der Internet-Verbindung ohne Probleme weiter machen soll. Na schauen wir mal…
Der Upload über meine Internet-Anbindung mit 16MB/s dauert satte 14 Stunden! Aber es klappt, am Morgen des 9. Januar 2012 ist das Video online, juchu!
Und hier ist es nun, mein Featurette zur letzten Reise nach Teneriffa. Die Panorama-Schwenks sind mit einer GoPro Hero HD 1080 in Full HD aufgenommen. Die Kamera war dabei auf einen Küchenwecker geklebt und hat sich ganz langsam um die eigene Achse entgegen dem Uhrzeiger-Sinn gedreht. Beschleunigt man die aufgezeichneten Videos um den Faktor 50 bis 100, so dreht es sich relativ „rund“ und die Wolken ziehen ganz wunderbar an der Kamera vorbei.
Alle „normalen“ Video-Sequenzen sind mit der Nikon D7000 in Full HD mit 23,97 B/s aufgezeichnet. Die GoPro zeichnet im PAL-Modus mit 25 B/s auf. Ganz am Ende des Videos gibt es noch eine kurze Sequenz aus der Nikon Aw-100, diese zeichnet mit 30 B/s auf. Das alles so zusammenzufügen, dass das Video dennoch „rund“ läuft und nicht ruckelt ist gar nicht so einfach, um nicht zu sagen „dass das ein Dschungel“ ist.
Fast alle verwendeten „Still-Photos“ sind mit der Nikon D700 fotografiert. An einigen Stellen bin ich leider vor der D7000 herumgesprungen, aber durch den krassen Zeitraffer sieht das sogar fast witzig aus.
Die Musik stammt aus dem Lieferumfang verschiedener Magix Produkte. Einige kleine Auszüge haben ich aus einer Royalty-Free Music-Collection verwendet. YouTube hat trotzdem Content-Treffer generiert, eine Monetarisierung des Videos scheidet damit aus. Aber das ist eh ein „Special-Interest“. Es gibt keine blanken Brüste, kein besoffenen Typen, keine Kunststückchen, niemand baut einen Unfall und ein Bein bricht sich auch niemand. Damit ist es bei YouTube ohnehin zur „Bedeutungslosigkeit“ verdammt. Die Zeitraffer-Sequenzen mit der Kamera auf dem Auto habe ich ebenfalls mit der kleinen GoPro aufgezeichnet. Die Musik dazu stammt aus der Feder von Gereon M. Hillebrand (www.gerimusic.com), der Track heißt „Driving“ – irgendwie passt er zu allen „Fahrvideos“ 🙂
Aber vielleicht gefällt es Euch gerade deshalb – ich hoffe es!
Wer Spaß an meinem kleinen „Chill-Out-Projekt“ hat, könnte es bei YouTube mal mit einem kurzen Kommentar oder dem „Daumen hoch“ honorieren. Feedback ist das Lebenselixier der Internet-Blogger, das ist bei mir nicht anders 🙂