Das Apple Magic-Trackpad ist da – Oder: Machen, dass es geht…

Es ist Donnerstag der 26. Juni. Kumpel Hauke und ich stapfen triefnass von der Tiefgarage die Treppe hoch. Ich schaue kurz in den Briefkasten, eine DHL-Benachrichtigung ist da – bei der örtlichen Post-Filiale (ein kleiner Schreibwarenladen…) es wartet ein Päckchen für mich – SUPER!

Wir ziehen die nassen Sachen aus und es gibt einen heißen Kaffee. Hinter uns liegen 180 Kilometer auf zwei Mopeds die zusammen 324 PS haben. Eigentlich habe ich mich drauf gefreut Nordlicht Hauke mal die Loreley zeigen zu können. Aber wir hatten Pech mit dem Wetter und so konnten wir die kleine blonde Schönheit nur mit nassen Haaren bewundern. Das Unterstellen an verschiedenen Tankstellen war auch nicht wirklich von Erfolg gekrönt, aber so ist das im harten Bikerleben. Manchmal kriegt man eben einen “nassen Arsch” – egal – der wird auch wieder trocken 🙂

Um 22h sind wir wieder abmarschbereit. Es geht ins Auto, Reuterstraße, Autobahn ab in den Süden… So richtig können aber keine sonnigen Gefühle aufkommen. Zum einen ist es stockfinster und zum anderen wird der Regen von Kilometer zu Kilometer stärker. Die Fahrerei ist anstrengend und man kann die Straße kaum sehen. Kurz vor Mitternacht sind wir wieder am Hotel und ich an meinem Appartement angekommen. Ein paar Stunden schlafen, einen Tag arbeiten, dann den ganzen Spaß wieder zurückfahren und dann ist es auch schon so weit…

Am Freitag um 17h30 stehe ich In der kleinen Kessenicher Postfiliale und habe ein Päckchen in meinen Händen – Apple steht drauf – drin sind zwei Magic Trackpads. Ich kann es daheim kaum abwarten eines der beiden Wunderdinger auszupacken. Und es sieht echt gut aus! Es passt prima zum Design meines MacBooks – richtig stylisch das Ding. Schnell das MacBook aufklappen, der Akku hat noch 49% Restkapazität – das reicht noch für den ganzen Abend. Dieses Notebook überrascht mich immer wieder. Anfangs war die Abneigung groß, inzwischen mag ich es. Die Hardware ist einfach gut. Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium, sehr stabil und verwindungssteif. Das Display ist auch bei Tageslicht noch gut ablesbar und spät am Abend kann man es in feinen Stufen herunter dimmen. Die eingebaute Webcam dient als Helligkeitssensor und der funktioniert richtig gut! Über zwei Funktionstasten kann man die Tastatur beleuchten – von innen – in vielen feinen Stufen – das ist für Nachteulen wie mich genau richtig.

Es dauerte nur ein paar Wochen und schon hatte ich mit an das Ding gewöhnt. Der Akku hält sensationell lange, es gibt fast alles an Software was man aus der Windows-Welt kennt. Sogar für mein Garmin Colorado 300 gibt es ein Pendant zu Mapsource – aber das ist eine andere Geschichte.

Eigentlich geht es hier ja um das Magic-Trackpad 🙂

Ich klappe also das MacBook auf, es ist fast sofort da, denn wirklich ausschalten muss man es praktisch nie. Obwohl das Notebook erst ein paar Wochen alt ist braucht es ein Update für das Betriebssystem. Das sind nur lächerliche 900 MB – autsch

Während mein Router glüht muss ich an die fast religiös angehauchten Verkäufer denken die ich in der letzten Zeit in verschiedenen Apple-Stores wie Saturn, Gravis, ErgoSum und so weiter kennen lernen durfte. Alle waren sich einig, Windows ist blöd und es gibt keine bessere lebenserleichternde Maßnahme als den Kauf eines Apple Computers. Da geht einfach immer alles von ganz allein, nichts stürzt ab, alles ist wunderbar. Ich muss grinsen und frage mich ob die selbst glauben was sie ihren Kunden erzählen. Meine Erfahrungen in der schönen Apple-Welt sind ein wenig anders. Ok, vieles funktioniert wirklich gut – solange es von Apple ist – aber sein wird doch mal ehrlich – solange ich alles von MSI oder DELL oder IBM oder was weiß ich kaufe, klappte es in der Regel auch ganz gut.

Seit ich die Mehrzahl meiner Computer auf Windows 7 umgestellt habe laufen sie vorbildlich. Outlook und Office 2007 funktionieren bestens und mit Visual Studio Express gibt es eine leistungsfähige total kostenlose Entwicklungsumgebung für jeden der mal was programmieren möchte. Anders bei Apple, bis man sich dort mal registriert hat und das über 2GB große XCode Paket installiert hat – hui – das ging nicht ganz von allein… Aber bei Gravis & Co. wird Software ja auch benutzt und nicht gemacht…

Egal eigentlich geht es ja um das Magic Trackpad. Gerade kommt mir Dieter Nuhr in den Sinn, wie er sein Programm “Nur die Wahrheit” abspult und nach 45 Minuten immer noch bei der Einleitung ist…

Das Update auf das neueste Mac OS-X klappt auf dem MacBook ganz einfach. Wie ich das in der nächsten Woche abends in meinem Appartement am MacMini machen soll der nur via UMTS-Modem im Internet hängt – ja, das weiß ich noch nicht so genau. Die UMTS-Provider locken ja alle samt mit unbegrenzten tollen schnellen Flatrates. DSL aus dem Äther – leider bräuchte man manchmal ne Runde Äther um den ganzen UMTS-Krams zu ertragen. Erst neulich waren diverse Updates für das fortschrittlichste Betriebssystem aller Zeiten auf dem kleinen (ortsgebundenen) MacMini notwendig. 1GB für das OS-X, 2,4 GB für den XCode Krams, ein paar Videos und Samples und da war es dann soweit… Bereits zu Beginn der aktuellen Abrechnungsperiode war das 5 GB Limit erreicht.

“Vergessen sie die Telekom, vergessen sie DSL – Surfen sie mit der Vodafone Superflat – unbegrenzt und fast kostenlos – machen sie sich frei – kommen sie zu uns – geben sie ihr Geld lieber uns statt der Telekom”

Was nur im Kleingedruckten steht – alle UMTS-Provider (oder sollten wir sie HSPD-Anbieter nennen?) bieten nicht das an was sie bewerben. Nichts in dieser Welt ist unbegrenzt – schon gar nicht ein Datenvolumen. Wie kann ein Volumen denn auch kein Ende haben, dann wäre es doch auch kein Volumen – oder? Man darf nicht drüber nachdenken, dann kriegt man Kopfweh… Jedenfalls war meine tolle unbegrenzte schnelle nicht limitierte Flatrate nach allen Updates die der fortschrittlichste MacMini aller Zeiten benötigte für mehr als 3 Wochen auf magere 64KBit begrenzt. Klar kann man damit solange weitersurfen wie man will, aber es kommen ja auch kaum noch Bits an der Antenne an.

“Fair Flat” nennen das die Provider dann. Was daran fair ist? Es ist nur für die Leute fair die beim fortschrittlichsten Computer aller Zeiten die Updates ausschalten und nicht versuchen mal selbst ein kleines Programm zu schreiben.

Dieter Nuhr wäre jetzt beim Abschnitt “Haben Sie Fragen?” – ich komme endlich zum Magic Trackpad…

Nachdem sich der heimische DSL-Router abgekühlt und das MacBook alle Updates verarbeitet hat kann ich nach einem Neustart in der Mac-Systemsteuerung mein tolles neues Magic Trackpad konfigurieren. Toll, alles klappt auf Anhieb – wow – ich bin beeindruckt…

Die Werbung verspricht 88% mehr Fläche als beim eingebauten Touchpad. Naiv wie ich bin habe ich gedacht es seit fast doppelt so groß. Noch naiver meine anfängliche Idee, das Ding sei doppelt so breit und doppelt so tief. Wer rechnen kann stellt schnell fest – das war nicht nur naiv – das war einfach dumm – aber das muss es ja auch mal geben.

Das Ding ist also 88% größer – gefühlt ist es etwas genau so groß wie das Touchpad das an meinem MacBook verbaut ist. Es fühlt sich genau so an, es funktioniert genauso. Man kann bequem damit im Bett liegen und mit den Fingern darauf herum streichen. Leider klappt dann der “Klick” nicht – denn dafür braucht man eine feste Unterlage und wer schläft schon auf einem Billardtisch?

Mein Resümee:

Wer ein MacBook Pro benutzt, der hat schon ein Magic Trackpad!! Es ist also eher ein überflüssiges Gadget – stylisch – toll beworben – aber für Apple-Notebook-User eigentlich überflüssig.

Dann am Sonntagmorgen die absurde Idee das Ding an meinen 64-Bit Dell Quadcore mit 3GHz und einem 30” Display anzuschließen. Eigentlich bin ich mit meiner Logitech G5 Lasermouse an dieser Kiste sowas von überaus zufrieden – aber – der Spieltrieb ist stärker 🙂

Nach einer kleinen Recherche finde ich dann auch die Treiber für Windows 32 und 64-Bit Systeme. Es sollen Windows XP, Vista und 7 unterstützt werden. Doch das alles ist auf wieder auf Apple-User abgestimmt die via Bootcamp ein ungeliebtes Windows auf ihrem Mac betreiben – warum tun die das nur??? Ok, es gibt auch Menschen die auf blutigen Knien sonst wo hin kriechen, warum nicht Windows auf dem Mac benutzen? Hm…

Wie dem auch sei, die Treiber-Setups lassen sich nicht starten!

Dann der Hinweis aus einem BLOG – Die Dateien BootCamp_3.1.35_X64.exe und BootCamp_3.1.35_X86.exe kann man bspw. mit 7-Zip entpacken.

Danach hat man dann eine BootCampUpdate64.msp bzw. BootCampUpdate32.msp

Entpackt man auch diese Dateien findet man mit einer wenig Sucherei die Datei Binary.AppleWirelessTrackpad_Bin. Benennt man diese Datei um und hängt die Extension .exe hinten dran, so kann man tatsächlich einen Treiber für das Apple Magic Trackpad installieren – sogar ganz ohne Fehler – wow

Danach geht man zu den BlueTooth-Geräten und such das tolle neue Touchpad – es hilft an besagtem Gerät den rechten Taster zu drücken bis die kleine grüne LED fröhlich blinkt. Schon wird das ultimative Gadget gefunden und angezeigt – wie einfach war denn das – wow! Das ist Apple – da klappt dann sogar unter Windows alles fast wie von ganz allein 🙂

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Und siehe da – hier ist es auch schon:

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Wäre dies eine Live-Präsentation von Steve Jobs – frenetischer Jubel wäre der Mühe Lohn.

Installiert ist also alles, es war kein Neustart notwendig und ich musste kein 950MB großes Killerupdate installieren. Ist Windows 7 wirklich so rückständig wie es diese Apple-Verkäufer jedem Kunden erzählen der es zu hören gewillt ist?

Egal, das Ding funktioniert und ich versuche damit zu arbeiten.

Die Ernüchterung ist schnell sehr groß. Es gibt keine Gesten wie beim Mac. Nix mit drei oder vier Fingern hin und her streicheln – es ist einfach nur ein schlecht zu bedienender Ersatz für eine großartig funktionierende Logitech G5 Lasermouse. Navigieren vor und zurück – mit der G5 kein Problem – jede Richtung hat einen eigenen Taster. Tempo ändern? Kein Thema, es gibt drei Stufen die man an der Maus einstellen kann. Maskieren in Photoshop? Kein Thema, diese Maus arbeitet feinfühlig und präzise. Scrollen links und rechts – kein Thema man schiebt das Rädchen seitlich hin und her. Scrollen – geht sowieso…

Anders beim Magic Trackpad unter Windows 7. Rauf und Runter-Scrollen geht grad noch – wenn man zwei Finger benutzt. Scrollen links und rechts? Fehlanzeige!

Irgendwie wird auch ständig alles selektiert was man nicht selektieren will, es verhält sich so, als würde man mit gedrückter Maustaste in der Gegend herum rühren.

Was lernen wir daraus? Das Ding sieht echt gut aus, aber den Treiber werde ich wieder deinstallieren. Meine G5 Maus bleibt neben der Tastatur liegen und am Montagabend werde ich in meinem Appartement mal versuchen wie sich das Ding an meinem MacMini macht.

An meinem Mac Mini habe ich ja derzeit diese stylische Mac IrgendwasMaus. Sieht auch cool aus, ist mir aber viel zu flach und zu unergonomisch. Es mag blöd klingen, aber an meinem MacMini benutze ich auch am Liebsten eine “richtige” Maus.

Mein Fazit:

Die Werbung verspricht “Das Ende der Maus” “Apple hat die Maus neu erfunden” und und und… Ich denke, die gute alte Maus hat noch lange nicht ausgedient. Das Magic Trackpad sieht zweifelsohne sehr gut aus, ist aber eher was für Menschen denen Design wichtiger Funktionalität ist.

Und ich bin um eine Erfahrung reicher 🙂

Geht doch.

Manchmal muss man im Leben einfach nur hartnäckig genug sein.

Es ist 2:49 und das neue UMTS Modem funktioniert tatsächlich an meinem Notebook – krasse Sache 🙂

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Kurzer Test – schnell was bloggen und dann publizieren – ok klappt – warten – warten – schnarchlahm das Ding!

Mein Fazit – typisch ePlus – kann man im Vergleich zum Produkt von Vodafone ziemlich vergessen – aber wer weiß das nicht längst – dafür ist es auch billiger – weniger kostet eben weniger und ist oft nicht mehr sondern nur die Hälfte…

Jetzt aber ab ins Bett…

Moped fahr’n – Oder: Nasse Füße werden wieder trocken

Was kann es schöneres geben als morgens um kurz vor sechs zärtlich wachgeküsst zu werden? Ein Tag der SO anfängt muss gut werden!

Also Kaffee, Dusche, Klamotten für die Woche zusammenpacken, Lüften, Heizung abstellen, Licht aus, dann dieses Geräusch – in den Schrebergärten gegenüber zwitschern die Vögel – es wird Frühling! Kann man bei diesem Wetter mit mit gutem Gewissen mit dem Auto zur Arbeit fahren? Eigentlich nicht…

Also schnell alles umpacken, Mopedhose an, Stiefel an, Nierengurt, Halstuch, Jacke, Handschuhe schnappen, Helm schnappen, Auto in die Garage, Moped für die Türe, Koffer einpacken, um 6h30 geht es los!

Die Straßen sind noch nass, es hat die Nacht über geregnet. Das Thermometer am Moped zeigt 14,5°C – die beheizten Griffe sind prima 🙂

Ich fahre auf der B9 nach Koblenz. Immer wieder nervt ein schwer übergewichtiger Typ in seinem schwarzen Combi. Im Spiegel sieht er aus wie jemand den seine Frau nicht mehr liebt, den seine Kinder verachten, der das alles weiß und es jeden Morgen mit dem Gaspedal zu kompensieren versucht. Lichthupe, Blinker, dicht auffahren, so ein Idiot. Rechts wird es frei, ich fahre brav rechts rüber und genieße dann den Anblick der kleiner werdenden Scheinwerfer im Rückspiegel – 230 Kilo und 163 PS – das kann er nicht mithalten. Dann vor mir ein Clio, fährt ganz brav 130, ich dahinter, dann kommt wieder der Combi. Der Clio fährt rechts, ich auch und der Combi wird im Rückspiegel wieder kleiner. Irgendwann ist er ganz weg – wo weiß ich nicht – jedenfalls hat er mich nicht umgefahren – besser ist das!

Kurz nach Koblenz trübt es sich ein und es beginnt zu regnen. In Bacharach gießt es wie aus Eimern. Aber da ist diese Aral-Tankstelle. 1999 war ich mit meiner Freundin 14 Tage mit dem Moped in Norditalien. Auf dem Hinweg ging es immer nur den Rhein entlang. Unser erster Zwischenstopp war damals genau an dieser Tankstelle. Seit dieser Zeit halte ich dort gern an, denn es ist fast der halbe Weg nach Mainz. Es gibt ein frisches Brötchen und leckeren Kaffee. Als ich gehe hinterlasse ich eine große Pfütze in der Tanke – das Leben ist hart!

Der Regen hat sich verzogen, es geht weiter geradeaus. Die Lorelei umfahre ich ganz allein, kein Gegenverkehr, nichts. Dann wieder ein Combi, diesmal ein Opel, Silber, der Fahrer könnte der Gleiche sein… Gleiches Spiel, dann kommt die Baustellenampel – ROT – Vor dem ersten Auto ist ne Menge Platz. Die 20 Autos dazwischen wird er niemals überholen können – ich habe wieder meine Ruhe. Moped fahr’n is wie wenze fliechs…

moped

Bei Bingen geht es auf die Autobahn. Mal richtig Gas geben. Um 4. Gang auf 180, dann den 5. dann den 6. – das Moped schiebt von 180 auf 220 wie mein Auto von 20 auf 60 – das ist einfach nur cool. Doch bevor es mit den Schädel von den Schultern reißt ist da schon wieder ein Speedlimit – 130 – später 100, dann der Tunnel, die gesperrte Ausfahrt, ein kleiner Umweg – ich bin da.

Schnell umziehen und an die Arbeit.

Während ich schlaue Sachen zu programmieren versuche trocknen die Socken neben der Heizung. Die Jacke hängt am Stuhl und die Hose trocknet über dem Besucherstuhl. Ist alles gar kein Problem! Nur mein UMTS-Modem habe ich daheim vergessen. Abends BLOGGEN wird nichts – Schade!

Nach Feierabend wieder umziehen und rauf aufs Moped. Zwei Straßen weiter ist ein ALDI – Hm – Da gab es neulich ein UMTS Modem – fahren wir doch mal hin. Das Modem gibt es noch, sieht gut aus und kostet 49,90 Euro. Dazu ein Starterset für 12 Euro – damit sollte ich ins Internet kommen 🙂 Mit dem Moped geht es am Rhein entlang nach Oppenheim, beim Mac Donalds gibt’s einen Riesenburger mit Kringelfritten. Schmeckt nicht wirklich gut, macht aber satt! Dann weiter am Rheinentlang. Kurz hinter Oppenheim rechts ab und dann kreuz und quer durch die Weinberg, das Leben ist schön und die Füße sind trocken!

burger

Also die Sonne untergeht wird das Moped kurz in der Waschanlage geputzt und dann geht es ab nach “Haus”.

Dann der Versuch das tolle neue UMTS-Modem zum Laufen zu bringen. Die SIM-Karte rein und in den Compi. Treiber werden installiert, dann kann ich das Setup für 64-Bit System starten. Soweit so gut. Nach ein paar Minuten scheint alles fertig zu sein, aber es funktioniert nichts. Da wird kein Netz gefunden – Mist das hatte ich erwartet. Ich ärgere mich still vor mich hin. Der vergessene UMTS-Stöpsel ist von Vodafone, der klappt prima, fast überall, schnell und zuverlässig. Ich ärgere mich über diese “ePlus-Gurke”. Nichts geht, ich versuche es mal am Notebook, da klappt es auch nicht. Plötzlich findet das Notebook das WLAN von neben an. Dann ist es wieder weg, dann wieder da, dann wieder weg… Ich stöpsle mal den WLAN-Stick an den PC. Mit ein wenig herum probieren klappt dann tatsächlich der Connect zum Hotel nebenan per WLAN – wer hätte das gedacht!

umts-stick wahnsinn

Ich google ein wenig nach der Fehlermeldung und es sieht so aus als müsste man die Karte zunächst einmal freischalten. Ist ja witzig, da kauft man sich ein Modem damit man ins Internet kann und bevor man damit ins Internet kann muss man ins Internet um es freizuschalten. Klingt alles total logisch… Aber ich habe ja ein WLAN- Warum eigentlich noch der Stöpsel? Wieder fast 62 Euro verschenkt? Na mal sehen, morgen ist auch noch ein Tag…

Hier ist es jetzt 2:32 und das Bett ruft “Schlaf in mir” – wer könnte da schon wiederstehen – jedenfalls zu dieser Uhrzeit?

Ciao! 🙂